Meine Blogroll

Dienstag, 30. November 2010

zeitgeschichts-schwelgerei

diese recherchen zur stilgeschichte des 20. jahrunderts (meine aufgaben zuletzt: psychedelia, punk-typo und organische architektur) sind für mich stundenlanges schwelgen in verbindungen, hintergründen, querverweisen, bildmaterial, slogans...

es ist ein wühlen in zeitgeschichte und philosophie. ich gehe mit den hippies auf einen knalligen lsd.trip wenn ich bei google in der bildersuche: psychedelia eingebe. ich finde goldige slogans: save petrol, burn cars! (von jamie reid, er gestaltete die cover der "sex pistols"). reid beeinflusste massgeblich die nachfolgenden typo-künstler wie neville brody und david carson. damit ergibt sich ein link ins digitale zeitalter... oder ich stelle mir steiner bei einer seiner stand-up-okkult-shows vor..

und am ende kommt mir in den sinn; achja ich sollte ja noch einen vortrag machen. das ist das eine - und ein hand-out für die klasse, das ist das andere! da beginnt dann das kondensieren.. für mich defintiv der schwierigste teil. denn es hängt ja alles mit allem zusammen..

stand-up-okkultismus..

durch die recherche zu "organischer architektur" für eine schulaufgabe bin ich bei faz.net auf einen launigen artikel über rudolf steiner gestossen. der verfasser oliver jungen nennt steiners vorträge "stand-up-okkultismus" und "ultraspätromantischen poetry slam".
yes..! köstlich..

unabhängig

sich von den launen anderer menschen unabhängig zu machen, scheint mir wichtig. von den eigenen, das lohnt sich auch, ist nur etwas schwieriger > _< ...

heute ist der 8. dezember

..weil ich einen adventskalender mit pralinen geschenkt bekommen hab > _ < – hmm, mocca!

Sonntag, 21. November 2010

schlangenträume

die letzten monate träumte es mir sehr viel von schlangen. zu diesen wesen habe ich eine besondere beziehung. sie faszinieren mich und ich habe grossen respekt vor ihnen. sie tauchen in meinen träumen und zeichnungen in zeiten von grossen inneren veränderungen auf. zurzeit nehme ich die bachblüte walnut, die hat mir schon auf geholfen gut "hinüber" zu kommen..

ein traum im september:

es war eine kleine schlange (mit einem goldenen köpfchen) in der nähe. weil sie mich nervös machte, sie war sehr qurilig, packte ich sie und sperrte sie in eine art käfig aus netzstoff. sie entwischte mir, ich konnte sie nicht mehr bändigen. sie biss mich in die linke leiste, es tat nicht sehr weh, nur wie ein insektenstich. sie war nun am boden, ich war immer noch nervös. darum zertrat ich die schlange. das tat mir hinterher leid.

meine gedanken und empfindungen dazu: ich mag schlangen und der traum hat mich etwas durcheinander gebracht. er muss etwas mit meinem derzeitigen gesundheitszustand und den seelischen dingen zu tun haben. ist dieses schlänglein (denn grösser war es nicht) vielleicht meine feine innere stimme, bei der ich manchmal nicht hinhören will? auf die ich mit ungeduld und mit hast reagiere? für mich geht es in diese richtung. und ich bringe die schlange zudem mit weiblicher urkraft in zusammenhang. stärke.

Samstag, 20. November 2010

Bescherung im Alltag

In der Schweizer Online-Tauschbörse Exsila gerade den Soundtrack von "Das Piano" bestellt, den muss ich mir doch einfach mal wieder anhören, bei Klavierklängen schmelze ich dahin .. und von Erich Kästner bestellte ich mir "Als ich ein kleiner Junge war".

Freitag, 19. November 2010

Erkenntnis

Es gibt nichts zu erreichen, packen wirs an!

Montag, 15. November 2010

von selbst …


aus einer eigenen collage von 1999 – und immer noch wahr …

Samstag, 13. November 2010

im agro-disneyland

je mehr nahrungsmittel aus dem labor kommen, (direkt oder indirekt), desto krasser wird mit wagenladungen von nostalgie für fleisch und andere agrar-produkte geworben. das schwein spricht und fährt mit dem bauer heissluftballon, das huhn rennt persönlich in den supermarkt um sein ei zu legen, horden von eichhörnchen sammeln fleissig nüsse fürs müsli, eine rosig aussehende überschminkte landschönheit rührt von hand den joghurt.
alles ist in strahlende farben oder einen zarten sepia-ton getaucht.
absurd.

Mittwoch, 10. November 2010

befindlichkeitsthermometermessung

gesehen bei wort und bild, salamandra, 356 days


ich lese... derzeit wenig

ich trage... schwarze cordsamthosen, ein schwarzes shirt mit langen ärmeln, ein grosses rosafarbenes halstuch, rosageblümte weinfarbene armstulpen und schwarze turnschuhe

ich habe... gerade keinen plan was ich hier schreiben soll!

ich höre... die hintergrundgeräusche des lebens und smarten mundartrap von sensiblen berner jungs.
zb: greis. tommy vercetti.

ich trinke... wasser.

ich esse... schokolade. als vorbereitung auf die winterstarre.

ich stehe... auf dem teppich.

ich gehe... gerne essen >_<

ich finde... zwischentöne interessant.

ich schreibe... am meisten für mich selbst. / gerade wenig. / lieber briefe als emails.

ich mag... mich nicht mehr über die welt ärgern. denn die wird dadurch auch nicht besser. / mal wieder in die läden in der berner altstadt gehen, kunsthandwerk!

ich sehe.. beim blick in den spiegel heute richtig frisch aus!

Dienstag, 9. November 2010

typo- und grafikexploration in buchform

ein paar buchempfehlungen:

Schnellkurs Grafik-Design von Pina Lewandowsy.
liest sich von selbst. eignet sich auch toll als nachttisch- und unterwegslektüre, wie ich festgestellt habe.

Visuelles Gestalten mit dem Computer von Pina Lewandowsy
und Francis Zeischegg.
künstlerisch und inspirierend!

Crashkurs Typo und Layout von Cyrus Dominik Khazaeli
 ein umfangreicher einblick. begriffserklärungen. basics.

Schriften erkennen von Daniel Sauthoff, Gilmar Wendt, Hans Peter Willberg
eine typologie der satzschriften. sozusagen ein stammbaum.

Montag, 8. November 2010

rotkehlchen-saison

das perlende, kullernde, jubelnde getriller dieser vögel mag ich besonders.
am schönsten ist es am morgen im bett zu liegen und ihnen zuzuhören. in letzter zeit war es oft zu hören. vielleicht ist gerade rotkehlchen-saison?

Mittwoch, 3. November 2010

die eltern so sehen wie sie sind

ich stolpere bei meinen blättern für den deutschunterricht (drücke noch für 2 semester die schulbank) immer wieder über sprichworte und andere sinnreiche oder sinnfreie sprüche. erstaunlich was sich da alles findet! manches ist erschreckend konservativ, sicher schon älter. mich schaudert!

vieles regt mich zum nachdenken an. und statt dass ich dann über nebensatzarten und kommasetzung brüte, schweife ich gerne ab …

Die besterzogenen Kinder sind jene, die gelernt haben, in ihren Eltern das zu sehen, was sie sind.

ein mehrdeutiger satz, der nachwirkt. was heisst es, seine eltern so zu sehen, wie sie sind? kann ich das? sehe ich sie? für mich meine ich: ja, zunehmend. nämlich als menschen.

ich bin zwar immer noch ihr kind, aber doch kein kind mehr. es ist eine begegnung auf gleicher augenhöhe.

ja, ich möchte meine eltern so sehen, kennen, erkennen und anerkennen wie sie sind. es hat auch damit zu tun, mich selber zu erkennen und anzuerkennen. mich in ihnen zu erkennen. die familiengeschichte(n) zu sehen. es ist vielschichtig. es sind intensive begegnungen und entdeckungen. wurzeln .. verstrickungen und halt zugleich.

"besterzogen" das klingt so konservativ. auf jedenfall stört mich dieses wort, wenn auch der satz insgesamt sehr in die tiefe geht.  wenn ich google, komme ich auf george bernhard shaw als urheber des satzes. und der satz ist noch ist noch um eine ergänzung länger:

Die besterzogenen Kinder sind jene, die gelernt haben, ihre Eltern zu sehen, wie sie wirklich sind; Heuchelei ist nicht die erste Pflicht der Eltern.

George Bernard Shaw

das ergibt noch weitere dimensionen.. wirft andere fragen auf. heuchelei ist nicht die erste pflicht? aber doch eine pflicht? für mich reichts aber grade. interessant was ich beim lernen nebenbei alles so lerne, was fürs leben.. und dazu ist die schule ja unter anderem auch da ;)

körper freuden da-sein

freude macht mir, meine körperlichkeit neu zu erfahren.

vorallem durch das singen. seit ich gesangsstunden nehme, erlebe ich den körper viel bewusster und finde besseren zugang zu mir und meinem da-sein. zudem hilft mir qigong, es macht mich auch im alltag achtsam. zudem übe ich zwischendurch mudras, eine spannende sache!

alles ohne druck, einfach aus freude..

lebendig werden, lebendig bleiben

die wahre heldinnentat ist, im leben, am leben, trotz allen zweifeln und ängsten dranzubleiben.