Meine Blogroll

Freitag, 31. Dezember 2010

Ich bin glücklich

...und das ist ein wunderbar schönes Gefühl fürs Jahresende! Und eine wundervolle Verheissung fürs Neue Jahr! Ich wünsche mir selber ein gutes Neues Jahr, das seinen Namen verdient ... und Euch lieben MitleserInnen auch!

Donnerstag, 30. Dezember 2010

König in Thule _ Faun

Und wenn wir schon beim Thema "schmelzende Melodie" sind, passt für mich auch diese Version vom "König in Thule" rein .. Dieses Lied singe ich gerade im Gesangsunterricht. Ich konnte mich bisher nicht besonders dafür begeistern. Es erscheint mir so "altväterisch". Seit ich die Version von "Faun" kenne, läufts etwas besser ..

Gospel-Joy

"Down by the riverside" ist derzeit mein liebstes Gospel-Lied.

I gonna lay down my heavy load, down by the riverside
I aint gonna study war no more..

Wer es mal eine Viertelstunde lang gesungen hat, weiss warum. ... Es nimmt einem wirklich die Last von der Seele! Mir gefällt die Vorstellung, meine Last am Ufer eines Flusses niederzulegen und mit dem Kämpfen endlich aufzuhören. Ein Gefühl von Freude und Leichtigkeit verspüre ich, wenn ich dieses Lied singe!
Die rockende Gitarrenlady Rosetta Tharpe hat mich schwer beeindruckt! >_<

Amazing Grace ist zwar auch wunderschön, doch überstrapaziert. Je nach Textfassung ists mir auch zu arg religiös, haha, naja, ist ja auch Gospel.. Dennoch, ein wunderbares Lied, das die Seele hebt, wenn man nicht mit der christlichen Religion komplett auf Kriegsfuss steht. Diese Gnade brauchen wir alle, oder? Gnade heisst für mich, dieses Gefühl von Übereinstimmung mit allem zu spüren, Gemeinschaft, Eingebundensein, ein JA zum eigenen Leben, zur Existenz eines Göttlichen Wesens und zur eigenen Existenz, das Gefühl, ein Teil des grossen Ganzen zu sein. Für mich dadurch eines der berührendesten Lieder überhaupt, auch wegen der schmelzenden Melodie.

Von den Türmen runter - ins Warme...

Mein Leben wird immer kraftvoller. Will heissen, ich spüre immer mehr von mir. Ich bin deutlicher da, vorhanden. Auch wenn ich bisweilen abdrifte, kann ich mich schneller zurückholen. Das Leben findet HIER statt, sage ich mir dann jeweils.
Manchmal hab ich mich dann schon zu weit in den Zinnen meiner Gedankengebäude verstiegen, der Wind weht eisig und im mir wirds immer einsamer und leerer... Dann muss ich nach mir selber rufen. Es braucht Geduld. Zögerlich steige ich dann die Stufen wieder hinunter, ins Warme, zum Kaminfeuer im grossen Saal - unten werde ich von mir selber schon sehnsüchtig und mit weit offenen Armen erwartet ...

Gayatri Mantra

Beim meinen Streifzügen durch diverse esoterische Kurse ist dieses Mantra hängengeblieben. Wenn gar nichts mehr geht, sing ich mir selber dieses Mantra. Es ist meine beste Notfall-Medizin. Die unglaubliche Kraft dieser Zeilen erstaunen mich jedesmal aufs Neue. Auch wenn ich mich zu Beginn leer und kraftlos fühle, spüre ich bald ein lichtvolles prickelndes lebendiges Gefühl bis in die letzte Körperzelle!

Montag, 27. Dezember 2010

Max (1999-2010)


Der Hund, dieses liebevolle Wesen, schnüffelt nun auf der Himmelswiese weiter! Ich bin dankbar für all die wunderbaren Stunden, die wir zusammen verbracht haben. Ja, Dankbarkeit und Liebe sind die stärksten Gefühle, wenn ich nun an ihn denke. Und: Ich spüre, er ist ganz nahe, mit seinem unglaublichen Humor und seiner grossen Liebe. Ab und zu spüre ich ihn um mich rumwuseln, und dann muss ich lächeln .. Soweit ist er eben doch nicht weg. Als ich ihn kurz nach seinem Tod fragte, ob ich noch etwas für ihn tun könne, meinte er: "Vergiss mich nicht. Behalte mich und meine Lektionen in Erinnerung!" Das werde ich tun, ganz bestimmt, versprochen ...

Dienstag, 21. Dezember 2010

Human Ressources ?!

Schneller! Höher! Weiter!
Die Maschinen können immer mehr und der Mensch ist daran, sich von ihnen überholen zu lassen. Die Globalisierung tut das ihre dazu. Die digitale Welt lässt Zeitabläufe und Distanzen schrumpfen. Schliesslich sind wir alle ja wunderbar vernetzt! Alles scheint machbar, lieferbar, verhandelbar und alles ist käuflich zu erwerben. (Wie steht es mir der menschlichen Würde und Gesundheit?) Glücklich schätzt sich, wer mit diesem Tempo noch mithalten kann. Fitness ist das Gebot der Stunde. Das gilt für die Firmen und auch die Arbeitnehmenden selbst.

K.O.
Die Beschleunigung der Arbeitswelt ist nicht mehr aufzuhalten. Viele haben zunehmend Mühe, in dieser Arbeitswelt der nüchternen Bilanzen, des Qualitätsmanagements und der Gewinnoptimierung zu überleben. Das menschliche Leben lässt sich nämlich nicht unendlich beschleunigen und optimieren. Der leere Raum fehlt; die Pausen und das kreative Chaos. Stattdessen geraten Körper und Seelen in Dysbalance. Bis zur Erschöpfung der natürliche Ressoucen, zu denen wir ja auch gehören!
Was wir der Erde zufügen, geschieht auch mit uns. Wir beuten die Erde aus. Wir beuten uns selbst aus.

Erwachen. Aha, da gibts noch andere!
Ich war selber bis vor kurzem von (teilweiser) Arbeitsunfähigkeit betroffen. Dabei habe ich viele andere kennengelernt, die, so wie ich, den Anforderungen des Alltags- und Berufslebens nicht (mehr) gewachsen waren. Burnout, Depressionen, Herzinfarkte, Ängste, Psychosen, Allergien, ADHS, chronische Rückenprobleme und andere Schmerzerkrankungen – es gibt Menschen und Geschichten ohne Zahl. Da relativiert sich, glücklicherweise, das eigene Lamentieren über das Schicksal. Es ist eine gute Erfahrung, plötzlich über den eigenen Tellerrand sehen zu können, es ist ein ernüchterndes, aber auch ermutigendes Erlebnis. Es ist ernüchternd, zu sehen, wieviele Menschen die gleichen oder ähnliche Probleme haben und das macht nachdenklich wohin bewegt sich die Arbeitswelt?! Es ist ermutigend, nicht alleine zu sein und Hilfe zu bekommen um wieder mit beiden Beinen auf dem Boden stehen zu können.

Reha
Meiner Erfahrung nach sind Menschen die (Arbeits)Rehabilitation oder Umschulungen bewilligt bekommen, keineswegs diejenigen, die zu faul zum Arbeiten sind oder es sich im Leben zu leicht machen, und dies gilt auch für Langzeitarbeitslose. Ich habe viele getroffen, die Belastendes zu lange ertragen haben, ob bei der Arbeit oder in der Familie. Zu lange wurden schwere Lasten getragen. Im übertragenen und im wörtlichen Sinn. Zuviel Verantwortung, zu viel Arbeit, zu grosse Sorgen, zu hohe Ansprüche. Wer seine Arbeit zu ernst nimmt, sich zu viel auflädt, sich zu wenig Ruhe gönnt, der geht einfach schneller kaputt. Basta. Die meisten von diesen Menschen sind alles andere als arbeitsscheu, sondern haben Mühe, ihre Kräfte beisammen zu halten, aus welchen Gründen auch immer.

Zweiter Arbeitsmarkt
Irgendwann wird der zweite Arbeitsmarkt den ersten übernehmen. Das ist zwar eine gewagte, aber realistische Vision. Hier in der Schweiz melden sich immer mehr Menschen bei der Invalidenversicherung. Menschen mit gesundheitlichen Problemen, die in ihrer Leistungsfähigkeit eingeschränkt sind. Warum dem so ist, wird nun diskutiert. Dazu gibt es viele Meinungen, je nach politischer Couleur. Meiner Meinung nach hat es mit dem beschriebenen Druck in der Arbeitswelt zu tun. Vielleicht war früher auch die Hemmschwelle höher, es kann sein. Man hat sich früher eher selber geholfen? Ich weiss es nicht. Tatsache ist: Es werden immer mehr Menschen diesen Schutzraum des zweiten Arbeitsmarktes nötig haben.

Erster Arbeitsmarkt
Es könnte durchaus sein, dass sich der Mensch als Arbeitskraft selbst abschafft, da bin ich mir noch nicht sicher … Oder es findet ein globales Umdenken statt und die Selbstausbeutung der Menschheit hört endlich auf.

Lernen

Ein starker Traum von heute morgen beschäftigt mich noch jetzt.

Ich war im Lehrbetrieb meiner Klassenkameradin B., einer praktischen und tüchtigen zukünftigen Berufsfrau. Dieser Betrieb, eigentlich eine Druckerei, war im Traum aber auch ein Schreibwaren-Boutique und eine Werkstatt (und eine Galerie). Ich hätte für meine Kollegin stellvertretend den Laden hüten sollen.
Erste, anpruchsvolle Kundinnen, waren schon da, ich war mit ihren Fragen überfordert, sie hatten alle irgendwelche Spezialwünsche.

Später kam meine Kollegin und übernahm souverän den Laden, ich trottelte wie ein Dackel hinterher und fühlte mich nutzlos. Mit der Zeit füllte sich der Laden immer mehr und wandelte sich zu einer grossräumigen Galerie mit Vernissagen-Puplikum. Und mit was für welchem! IDa waren ganz exotisch gekleidete Menschen überall. Es war wie in einer intergalaktischen Versammlung bei Star Trek! Ich stand etwas verwirrt herum und wusste nicht recht wohin mit mir.

Es geht eindeutig ums Lernen und Zurechtkommen im Leben und im Beruf. Ich erlebte mich als Lernende, als Anfängerin, als eine die mit den Anforderungen der Anderen nicht zurechtkommt, als eine, die auch an den eigenen (hohen) Ansprüchen scheitert. Und wie stehts mit dem Annehmen von Hilfe und dem Eingestehen dass auch ich noch zu lernen habe?! …

Obwohl die sich die Szenen innerlich eher als Verwirrung, Gehetztsein und Überforderung angefühlt haben, hinterlässt der Traum ein heiteres Gefühl, es geht etwas! Da sind Farben, Menschen, Verbindungen und da ist auch Hilfe von pragmatischeren Menschen als ich es bin … Es geht voll die Post ab! Ich bin mitten drin … Dieser Traum zeigt mir das deutlich: mein Leben ist in Bewegung gekommen. Die Bilder und Farben im Traum sind heiter, es sind klare und lichtdurchflutete Räume, es ist überall hell und bunt. Mein Leben liegt im Morgenlicht vor mir.

Kraft, Mut, Hoffnung und Zuversicht sind wieder da … und meine Lernfreude und mein Wissenshunger auch.



Eingefallene Tarotkarte: 8 der Münzen ( und evtl. 3 der Münzen)
Eingenommenes Medi: Nux vomica spagyrisch (gestern abend)
und Zoloft 25mg (täglich seit 2 Monaten)

Krümelmonsters Morgenritual

Die Schweiz ist das Land, in dem Teenager morgens im Zug, ganz ruhig und gemütlich, den ersten Joint des Tages drehen. Nach Fertigstellung dieses Produktes, zeugen grosszügig über die Sitzpolster verteilte gelbe und grüne Krümel von diesem Ereignis.

Montag, 20. Dezember 2010

Angeklagt: Die Jahreszeiten

Früher bekannt als:  "Lauf der Jahreszeiten"

Heute bekannt als: "Vorsätzliche Gefährdung menschlichen Wollens, Tuns und Lebens"

Gerade aktuell: Schneechaos in Europa.

Wenn der Winter ein Mensch wäre, würde er sich schon lange vor Gericht wiederfinden, wegen Verkehrsbehinderung, vorsätzlicher Tötung, fahrlässiger Tötung, Grausamkeit, Behinderung des Wirtschaftswachstums und mindestens einem Dutzend weiterer Anklagepunkte …

Das Geheimnis der Heilung - Wie altes Wissen die Medizin verändert

Bei Solve Lubaya habe ich diese drei Videos gefunden. Darin geht es um die Kraft der Imagination und des heilsamen Berührens. Das macht Hoffnung auf eine sich verändernde Medizin! Eine Medizin der Zukunft. In der sich die Methoden, Schulen und Disziplinen die Hand reichen. Die Zeichen stehen auf: Veränderung ...

Es gibt auch ein Buch zum Thema, mehr Infos unter:
http://www.das-geheimnis-der-heilung.de/

Sonntag, 19. Dezember 2010

Heldinnentaten

In aussergewöhnlichen Situationen ist es nicht besonders schwierig, aussergewöhnlich mutig zu sein. Die wahre und nötigste Heldinnentat ist es doch, jeden Tag anzunehmen, sei er auch noch so grau und ich noch so wacklig auf den Beinen. Mutig ists, einen Schritt nach dem anderen zu machen. Die wahre Kunst ists, mir selber und dem ganz normalen Alltag ins Gesicht zu sehen, gerade wenn Ängste und Zweifel da sind – und dadurch über mich selber hinauszuwachsen.

Und, wichtig zu erinnern: Hilfe ist dann da, wenn ich sie zulasse.
 
 
planet112 am 8.12.10

Freitag, 10. Dezember 2010

Tomi Ungerer, das Urgestein

Eines meiner Idole ist der elsässische Zeichner Tomi Ungerer. Als ich sah, dass das neue "DU" ihm gewidmet ist, musste ich es kaufen. Auch mit 79 steckt dieser Mann noch voller sprudelnder Ideen! Und er twittert sogar!

Montag, 6. Dezember 2010

Erkenntnis

faszinierende Menschen ≠ unkompliziert

Samstag, 4. Dezember 2010

Sowohl-Als-Auch-Frau

Als ich bei meinen Stilkunde-Recherchen auf Rudolf Steiner stiess, dachte ich über mein Verhältnis zur Anthroposophie nach. Im anthroposophischen Welt- und Menschenbild habe ich viele von meinen eigenen Empfindungen und Gedanken wiedergefunden. Schon als Kind war ich eine grosse Sinnsucherin. Die grossen Fragen haben mich bis heute nicht verlassen. Meine Wahrnehmung der Welt, meine Sensitivität und Hypersensibilität fanden keine ausreichende Antwort in meinem christlichen Umfeld. Oft war ich von Bildern und Reizen in meinem Inneren völlig überflutet. Erst als ich mich, mit etwa 18, mit der Esoterik zu befassen begann, konnte ich mich selber und meine Wahrnehmung besser verstehen. Doch da geriet ich auch in seltsames Fahrwasser. Bis ich von dem ganzen "Licht-und-Liebe"-Klimbim die Schnauze voll hatte und wieder ganz eigene Wege entwickelte. Noch früher, als Kind und Jugendliche halfen mir vorallem meine Indianerbücher, ich las alles was mir in die Finger kam, denn da fand ich mich und meine Art der Spiritualität und Naturliebe wieder. Zuerst entwickelte ich meine Sicht der Welt, danach fand ich sie woanders wieder.

Für mich mach vieles am Anthroposophsichen Sinn: Unter anderem die Landwirtschaft und die Medizin. Diese Art der Landwirtschaft fühlt sich für mich wirklich biologisch-dynamisch an, wenn ich in einem solchen Garten stehe, spüre ich eine starke Lebendigkeit und Beseeltheit in der Umgebung. Doch die ewige Nachbeterei von Steiners Thesen und Ideen langweilt mich. Wo ist die Verbindung zur Moderne? Wo die Freiheit des Geistes? Die Trockenheit und Humorlosigkeit mancher Anthroposophen, reizen mich zum Widerspruch. Ja, das sind Klischees - und doch ist Wahres dran! Ich bin keine, die sich in eine enge Gemeinschaft einfügen kann. Das merkte ich auch, als ich mal 3 Wochen in einer anthroposophisch geführten Psychiatrie verbrachte. Da kommt das "Über-Ich" mit seinem "Unter-Es"... sagte ich, als ich den Oberarzt meiner Station mit seinem mausgrauen Frauchen daherkommen sah. Das entlockte einem meiner Mitpatienten, in diesem Umfeld aufgewachsen, wieherndes Gelächter.

Der Klinikaufenthalt hat mir damals immerhin geholfen, meine Antidepressiva vollständig abzusetzen. Dazu wurde ich von einer Ärztin ermuntert. Dafür bin ich ihr im Nachhinein dankbar. Wenn ich heute, nach langem Abwägen, wieder Medikamente nehme, so konnte ich doch sieben Jahre ohne leben. In diesen 7 Jahren habe ich eine Menge erreicht. Mit meiner Entscheidung kann ich leben, sehr gut sogar, denn es ist eine gewachsene Entscheidung. Seither kann ich wieder träumen und Visionen für mein Leben entwicklen. Das ist das was ich brauche, denn ohne Visionen fühlt sich mein Leben kalt und leer an.

Das Sowohl-als-Auch scheint meine Lebensdevise zu sein. Es ist gut. Für mich. Sprituell und sonst im Leben bewege ich mich irgendwo zwischen allen Stühlen, zum Sitzen komme ich dabei nicht. Das ist eben mein Unterwegs-Sein. Für mich fühlt es sich genau richtig und passend an.

Tierliebe ..oder so ähnlich

Stela schreibt über falsch gehaltene Tiere, vorallem Pferde. Und ich denke daran, wie oft mich im Alltag schaudert, wenn ich Hundebesitzern zusehe. Da wird an der Leine gerissen, geschreien und zu sehr "geliebt" (was dann allgemein als "grosse Tierliebe" durchgeht). Da werden Kommandos gegeben, die der Hund nicht versteht und die ihn verwirren. Weil er es nicht versteht, wird dann wieder gezettert. etc. pp.

Mir kommen meine Zeiten als, überforderte, Hundehalterin mit (einem willensstarken Sennenhund) in den Sinn. Ich kenne es also aus eigener Erfahrung. In der Theorie hätte mans ja verstanden, es im Alltag umzusetzen, da siehts dann wieder anders aus..Und genau darum graust es mir wenn ich anderen zusehe. Ich erkenne dieselben Fehler und Missverständnisse. Ab und an schaue ich mir den "Hundprofi" auf Vox an, der seine Sache gut macht, wie ich finde. Es liegt viel im Argen.

Und dann sehe ich die Pferde auf der "Ranch" neben an. Solche gelangweilten Pferde habe ich selten gesehen! Den lieben langen Tag stehen sie rum und schauen traurig aus der Wäsche. Zwar haben sie einen Freilaufstall, doch draussen stehen sie dann im eigenen Mist, denn der Auslauf ist zu klein für diese Anzahl Pferde. Freizeitpferde... Abends oder wochenends werden sie dann als Sportgeräte benutzt.

Gut ist, dass es Menschen gibt, die aus Berufung etwas daran ändern wollen! Ich meine nicht die fanatischen Tierschützer und andere "Tierfreunde", die vorallem ihre eigenen Neurosen pflegen und das als Liebe verstehen, sondern Menschen, die sich wirklich der besseren Verständigung von Mensch und Tier widmen, oder dem Tierschutz. So zum Beispiel meine Freundin S., die Sonntag für Sonntag eine Welpenspielgruppe leitet (sowas gibts :) in der die lieben Kleinen Sozialverhalten erstmal lernen. Ich bin froh, gibt es Menschen wie sie. Vielleicht laufen dann ein paar Hunde mehr fröhlich durch die Gegend!

Es ist ja nicht so, dass Tiere nicht sprechen und sich ausdrücken. Wir verstehen sie nur nicht! Oder falsch.. Oder wollen über die Tiere irgendwas kompensieren (Nähe zur Natur?), das uns im Alltag abgeht..

Mittwoch, 1. Dezember 2010

mein lieblingsneurotiker wird heut 75!

happy birthday woody allen!
und: *prösterchen*