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Sonntag, 2. Dezember 2012

Tierisches Familienleben

Wie Tiere leben
Hyänen leben im Matriarchat, sie kümmern jahrelang fürsorglich um den Nachwuchs. Männchen stehen in der Rangordnung ganz unten.

Der Chef ist männlich bei den patriarchalen Pavianen in der kargen Steppe. Die Paviane leben mit anderen Gruppen im Krieg, sie jagen einander Weibchen ab und machen diese mit Gewalt gefügig.

Bei den Wölfe pflanzen sich nur Alphaweibchen und Alphamännchen fort. Also die Leittiere.

Schnecken sind Zwitter, also Frau und Mann zugleich, die für den Hochzeitstanz zusammenkommen.

Einzelgängerisch: Tiger, Fischotter, Bären, Füchse … sie treffen sich nur zur Paarungszeit. Die Mutter zieht meist die Jungen alleine auf.

Vögel kümmern sich oft gemeinsam um den Nachwuchs. Manchmal bis zur kompletten Selbstaufgabe (Pinguine).

Spinnen treffen sich zur Paarungszeit, wenn das Weibchen noch keine Lust hat, frisst es das Männchen. Es kann aber auch sein, dass die Paarung stattfindet, das Männchen aber danach doch noch gefressen wird … 

Bei manchen Tierarten werden behinderte Nachkommen liebevoll umsorgt und begleitet. Freude herrscht, wenn das Kleine stark wird und sich der Gruppe anschliesst. Grosse Trauer herrscht, wenn das Kleine doch nicht überlebt. Bei anderen Tierarten werden schwächere Jungen sich selbst überlassen. Beides macht bei der jeweiligen Tierart anscheinend Sinn.

Haubentaucher werben in einem wundervollen tänzerischen Reigen umeinander, sie beschenken sich gegenseitig, bevor sie sich paaren und das Brutgeschäft beginnt.

In Massenschwärme tauchen die Eintagsfliegen auf. 3 Jahre als Larve, Paarung, Eiablage, Tod.

Wie Menschen leben
Bei den Tieren bestimmt der Instinkt – und beim Menschen?
Es gibt so vieles an natürlichem Verhalten, das man in der Natur beobachten kann,
wofür entscheidet das Tier "Mensch" sich?


Kommentare:

  1. Hallo, Anne,

    wir Menschen haben Instinkt durch freien Willen und Selbstverwirklichung ersetzt. Die können in einem langen Menschenleben öfters wechseln.

    Gruß Ingrid

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  2. Super interessant!
    Der Mensch kann sich ruhig mal merken, dass es ein *mehr* an Verhalten gibt, als nur das "einzig richtige" das von irgendwem vordiktiert wird.
    LG

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