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Samstag, 22. Juni 2013

Wasserwelten (17)


Putzi nannte ich den Kampffisch spasseshalber wegen dem putzigen Gesicht,
der Name ist geblieben …
Eine Kampffisch-Dame namens Putzi … ;)
Nachdem ich, fundiert belesen und gut recherchiert, meinem Kampffisch ein verkrautetes Artbecken gegönnt habe, kamen mir doch Zweifel. Habe ich das Richtige getan?! Mir scheint dieser Fisch ein besonders aufgewecktes Exemplar zu sein, sehr clever, aktiv, beweglich, neugierig und beinahe furchtlos! Alles wird beäugt und untersucht! Dass der Fisch weiblichen Geschlechts ist, konnte ich nun erkennen, die Laichpapille wurde sichtbar.

Als ich sie, ganz am Anfang, zu den Otos gesetzt hatte, schwamm sie ganz neugierig auf diese zu – diese stoben aber in alle Richtungen davon, denn das konnte ja nur ein Feind sein! Um die Otos nicht weiter zu stören, habe ich den KaFi dann separat gesetzt, in ein Becken von 25 Litern, Masse 40x25x25 cm.

Nun habe ich den Eindruck, dass der Fisch in Einzelhaltung zu wenig gefordert ist und er sich langweilt. Doch, das gibts! In den Foren wird für KaFis zwar meist die Einzelhaltung gefordert (Grundtenor: KaFis haben Stress durch die Haltung in Gesellschaftsaquarien, langflossige Kampffische werden von anderen Fischen angeknabbert etc.). Erst nach längerem Lesen in vielen verschiedenen Foren fand ich andere Meinungen und funktionierende Vergesellschaftungsbeispiele. Allerdings in grösseren Becken. Und es bleibt sozusagen immer ein Versuch auf Probe.

Das Pflanzendickicht für Frau Kampffisch
Nur: In 25 Liter lässt sich weder eine Vergesellschaftung mit einem anderen Weibchen ausprobieren noch funktioniert die  Gesellschaft mit (Amano-)Garnelen (alle Garnelen werden gejagt, habs probiert). Da  ich meinen Kampffisch als sehr territorial erlebe, habe ich auch keine Lust auf weitere Experimente!

Wenn Frau Putzi lauert, wie sies bei den Garnelen tat, hat sie etwas von einer Katze … Statt dem Katzenschwanz, bewegt sich hier eben der ganze Fisch langsam hin und her und äugt und äugt…Und gelauert hat sie bei den Garnelen, und wie! Es war spannend zu sehen. Die Garnelen habe ich wurden bald evakuiert und sie sind nun bei den Otos untergebracht.

Es stimmt wohl auch, dass Kampffische Charaktertiere sind und je nach Zucht/Hybridisierung mehr oder weniger angriffig oder eben friedlich mit Artgenossen und anderen Mitbewohnern sind. In einem Forum las ich einen Fall, in dem ein KaFi die Hälfte des Aq. besetzte, die Fische anderer Arten leben in der anderen Hälfte.

Eine Fischpersönlichkeit!
Boraras, die Zwergbärblinge, wären zwar eine Alternative für etwas grössere Nano-Becken, doch für einen genügend grossen Schwarm reicht meine Beckengrösse nicht aus – und so wie ich Frau «Putzi» kenne, würde sie auch diese Fische jagen! Also bleibt alles vorerst wie es ist.

Ich liebäugle mit grösseren Becken, für die Otos und eventuell auch für Frau KaFi, (aber es ist ja auch nicht gesagt, dass eine Vergesellschaftung für Frau KaFi in einem grösseren Becken klappen würde). Dass die Otos ein grösseres Becken bekommen, ist beschlossene Sache. 54 oder 60 Liter werdens dann wohl sein.

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