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Sonntag, 19. Juli 2015

Grüner-Smoothie-Fan über Nacht

Grünzeug, bitte! 

Schon länger meldete mir mein Körper, dass er sehr gerne mehr Grünes essen würde. Die Ernährung habe ich die letzten Jahre schleifen lassen. Sattwerden. Punkt. Es gab dann für meinen Körper grössere Mengen an Lattich (Romana-Salat). Ich hatte regelrecht Heisshunger darauf. Da ich aber rohen Salate nicht besonders gut vertrage (ich sage nur "Wind") - konnte das auch nicht die Lösung sein. Und zum Gemüsekochen bin ich abends zu müde und zu faul, ehrlich gesagt!

Mein Lebensgefährte begann etwas im April mit dem Mixen von Grünen Smoothies. Er hat ein Buch darüber gelesen, ebenso das Buch "Darm mit Charme" von Giulia Enders - und wollte das mit diesen Smoothies mal ausprobieren. Und seither gehört er zum Fan-Club. Seine Magenprobleme (entzündete Stellen und andere Schwierigkeiten) hat er damit in den Griff bekommen - und das nach Jahrzehnten.

Diese grüne breiige Masse ekelte mich schon beim reinen Anschauen. Etwa so stelle ich mir den Mageninhalt einer Kuh vor O_O - - - UUUUhh .. Sieht gar nicht attraktiv aus!

Lecker? Hm ....
Da mein Monsieur aber dermassen davon geschwärmt hat, hab ich einfach mal die Augen zugemacht und meinen ersten Schluck davon getrunken. Und ....... es war einfach nur LECKER! Es schmeckte, als würde ich eine grüne Wiese essen und eine unglaubliche Vielfalt schmecken. Dieser Smoothie war einer mit Nüsslersalat (Feldsalat). Diesen Salat habe ich inzwischen lieber gemixt als am Stück. Besonders am zweiten Tag schmeckt der Smoothie besonders intensiv nach "Grün".

Nun .. zu meinem Geburtstag habe ich mir dann von meinem besten Monsieur einen Standmixer gewünscht und mixe seither meine eigenen Grünen Smoothies (wir wohnen nicht unter den gleichen Dach). Diese bewahre ich etwa 2 Tage im Kühlschrank auf und einen Teil nehme ich mit zur Arbeit.

Geburtstagsgeschenk vom Freund

Ohne es anzustreben beginnt sich mein Körpergewicht nach unten zu bewegen und ich fühle mich fitter. Das Prämenstruelle Syndrom ist weniger ausgeprägt und mein Zyklus beginnt sich zu normalisieren (war vorher viel zu kurz). Mein Kaffeebedarf hat sich reduziert. Kopfschmerzen haben sich reduziert, ebenso gelegentliche Schmerzen beim Schulterblatt und auch die Wetterfühligkeit wird besser.

Essen macht mir wieder mehr Freude und gemeinsames Essen mit anderen wird für mich zu einem Fest. Es ist nicht mehr dieses Gefühl von etwas-essen-müssen und nicht genau wissen was. Ich ernähre mich weder vegan noch vegetarisch und esse nach wie vor Fleisch. Eine radikale Umstellung auf Rohkost habe ich ebenfalls nicht vor. Das einzige, was ich viel weniger zu mir nehme ist Milch, ich habe schon den Eindruck, dass das einen Einfluss auf mein Hormonsystem hat. Ich esse aber nach wie vor (in kleinem Mass) Milchprodukte wie Frischkäse und Co.

Mangolastig ;)

Es ist aber schon speziell, wie sich das Hungergefühl rein durch ein paar Gläser Smoothie pro Tag zu verändern beginnt und auch die Lust auf Süsses und Fettiges abnimmt. Da meine Smoothies nicht rein Grün sind, sondern auch Früchte enthalten, habe ich bereits genug Süsses zu mir genommen, und die Lust darauf reduziert sich von selber. Die Smoothies lösen bei mir keinerlei Blähungen aus, nicht so wie der Salat.

Grüner Smoothie bei der Arbeit
Grüner Smoothie daheim ..

Es ist eine lustvolle Forschungsreise .. Ich bin gespannt, wie es weitergeht und was ich dabei noch entdecken werde!

Kräuter und Blattgemüse vom Balkon meines Freundes ..





Kommentare:

  1. Danke, das ist sehr interessant, was du da schreibst.

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  2. Bei uns auf Arbeit geht auch gerade die Smoothie-Welle. Ein Büchlein habe ich mir gestern zugelegt und beim Gerät schaue ich noch...
    Man kann da ja im Prinzip fast alles mit allem kombinieren, gell?

    LG, die prjanik

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    1. Ja, es lässt sich wirklich vieles kombinieren! Allerdings ist nicht alles gleich lange haltbar. Ich mache meinen Smoothie mit einem hohen Anteil an Blattgrün, so bleibt er 2 bis 3 Tage ziemlich frisch. Birnen und Melonen zB werden schnell alkoholisch, wie ich gemerkt hab ; )

      Lieber Gruss, Anne

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