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Freitag, 2. Oktober 2015

Leichter Leben

Mein Fokus ist immer viel zu schnell bei den schweren, schwierigen und belastenden Dingen. Mir wird neu bewusst, wie wichtig es für mich ist, innerlich aufrecht zu bleiben und mich dem Schönen zu zuwenden.

Nicht alles was mich betroffen macht, ist wirklich "meins". Es darf mir gut gehen. Und das ist ok. Die Schwermut ist sowieso immer nur einen Schritt weit weg. Ich muss es mir da nicht noch schwerer machen! Die Last der irdischen Daseins kann erdrückend sein. Der Herbst trägt das seine dazu bei. Ich finde das Leben auf diesem Planeten manchmal schwierig.

ABER: Ich muss nicht beim kleinsten Regen gleich auf den Grund der Ozeane sinken. Wenn mir auch nicht oft nach Jubeln zumute ist, so will ich trotzdem weiter leben und ich lebe gerne! Mich zu freuen ist so schwer manchmal. Darum habe ich bewusst begonnen, mich dem Schönen zu zuwenden, das eben auch da ist. So kann ich sogar anderen etwas weitergeben. Wenn ich fertig bin mit der Welt, kann ich das nicht. Ich will mich, trotz meinem Hang zur Schwermut, leicht fühlen.

Wenn ich bereit bin, auch beim Schönen genau hinzuschauen. Wenn ich mich der Schwermut und der Leichtigkeit gleichermassen widme, stehe ich aufrecht. Wenn ich das Auf und Ab des täglichen Lebens annehme, lebe ich leichter. Wenn ich mich sträube und aufbegehre -- geht es schneller und tiefer runter. Klingt fatalistisch, aber ich empfinde es als richtig für mich, eine gewisse Ergebenheit dem Leben gegenüber zu haben. Das macht es leichter für mich, mein Leben als lebenswert zu empfinden.

Kommentare:

  1. Liebe Anne, jeden Tag so nehmen wie er kommt und auch immer wissen - selbst der schwierigste Tag hat ein Ende und dann geht es auch wieder Berg auf. Das hält mich auch in schwierigen Zeiten über Wasser. Mal ist man eben oben und mal unten - ich glaube, wenn man das akzeptiert, lebt es sich leichter, weil man nicht ständig kämpft.

    Liebe Grüsse
    Clara

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  2. ..gut geschrieben...ich grüße Dich!

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