Meine Blogroll

Freitag, 29. Januar 2016

Schadenfreude im Wirtschaftsteil

Beim Layouten gefunden:

Aufgrund der tiefen Ölpreise leidet die Fracking-Industrie.

(Da stand wirklich "leiden" ^_^)

Mittwoch, 27. Januar 2016

Mit Einschränkungen leben

Ich brauche immer wieder Zeit und Raum, um Eindrücke richtig verarbeiten zu können. Wenn ich dies nicht kann, gerate ich schnell unter Stress und es geht mir schlecht(er). Kurz darauf folgen Probleme mit dem Ein- und Durchschlafen. Geht dies über längere Zeit so, spüre ich die körperlichen Folgen wie Erschöpfung und Eisenmangel.

Auch das Grübeln versuche ich zu meiden wo ich kann. Mich gezielt abzulenken von abwertenden Gedanken und sinnlosen inneren Monologen ist mir wichtig geworden.

Im logischen Denken bin ich manchmal weniger flink als andere. Oder es scheint mir so ... Oder denke ich einfach anders? Dies fällt beim geschriebenen Wort nicht auf, da ich Zeit zum Nachdenken und Formulieren habe. Ich mag keine schnellen Entscheidungen und brauche die Gelegenheit, meine Position in einer Angelegenheit herausfinden zu können.

Ich mache wahrscheinlich beim Denken Umwege und komme so zu anderen Lösungen als andere. Schwer zu erklären. Nach aussen scheine ich in gewissen Momenten geistig schwerfällig. Wenn ich nämlich blockiert bin. Andererseits erfasse ich Zusammenhänge manchmal viel schneller als andere. Kind wäre ich trotz "normaler Intelligenz" beinahe zur Sonderschülerin geworden. Weil ich nicht ins Schema passte und auffällig war, scheinbar.

Jemanden den ich kenne hat es wütend gemacht, dass ich mit so vielen Einschränkungen lebe. Unsere Wege haben sich zum Glück getrennt. Heute denke ich, vielleicht hat ihn das auch in seinem eigenen Leben gestört. Diese Limitierung der Kräfte, das nicht-so-können-wie-man-möchte. Aber so ist das. Ich erlebe diese Beschränkungen inzwischen eher als Herausforderung. Was kann ich trotz, mit und wegen meiner Einschränkung leisten? Wie weit kann ich gehen?

Vielleicht fällt manches meinem Umfeld gar nicht so auf. Aber es ist stete Arbeit, mithalten zu können wenn sich innen einiges ANDERS anfühlt als es für andere scheinbar ist.

Ich benutze "scheinbar" weil ich ja nicht weiss, wie genau andere ihr Leben sehen und erleben. Ich merke nur, dass ich mich mit dem ganz normalen Alltag schwerere tue als andere, dabei mehr Kraft brauche und viel mehr Ruhe zur Erholung.

Es hat sich vieles geändert für mich, zum Guten. Ich habe aus dem Überleben ein gutes Leben geschaffen. Für mich.

Dadurch dass ich ab einem bestimmten Zeitpunkt nur noch soviel gemacht habe, wie ich auch tragen konnte. Das liegt etwas mehr als ein Jahr zurück. Von 0 auf 100 und dann auf die Fresse -- wem dient das? Irgendwann habe ich die hochfliegenden Träume aufgegeben und angefangen, das Naheliegendste zu tun. Erst die Pflicht, jetzt die Kür.

Jetzt bin ich erst richtig dran, heraus zu finden, was ich mit meinem Leben anfangen WILL.

Ich bin froh, dass es Bücher zum Thema (Hoch)Sensibilität gibt. Dass es Thema wird. Auch wenn gerne darüber gespottet wird.

Ich will mich aber nicht (mehr) auf diese Position zurückziehen "ich gegen den unsensiblen Rest der Welt".

Vielmehr: Ich in dieser Welt und MIT genau dieser Welt.

Freitag, 8. Januar 2016

Fliegen-Orakel



Bleigiessen fiel Silvester mangels Material aus. Aber ich hab am Fenster
doch noch etwas Taugliches gefunden: Ein fruchtbares neues Jahr also ^_^ ...