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Donnerstag, 12. Januar 2017

Macht über sich haben

Kürzlich Hitchcocks "Marnie" gesehen. Welcher mich beeindruckt hat, trotz seiner übertriebenen psychologischen Zeichnung. Danach im Netz etwas recherchiert. Und in einer Filmkritik diesen Satz gefunden, von dem sich mir der erste Teil besonders eingeprägt hat.

Wer wirklich Macht über sich selbst besitzt, muss keine Macht über andere ausüben; er kann anderen mit wirklicher Zuneigung oder Sympathie oder auch mit Antipathie begegnen, ohne allerdings in blinden Hass zu verfallen.     

Ein Zitat einer Filmgrösse passt auch gut dazu, geht aber bereits aufs nächste Level ;)

Macht brauchst du nur,
wenn du etwas Böses vorhast.
Für alles andere reicht Liebe,
um es zu erledigen.

Charlie Chaplin

Kommentare:

  1. ein sicherlich schöner satz von charlie chaplin, dem man allerdings im persönlichen umgang nur wenig liebenswürdigkeit nachsagte. das war wohl eher ein satz für die öffentlichkeit. heute würde man public relations sagen.

    „Chaplin war wahrscheinlich einer der sadistischsten Männer, die ich jemals getroffen habe."

    Marlon Brando

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    1. Ist das nicht ein allgemeines Problem bei Zitaten? Ein gutes Zitat muss nicht zwangsläufig bedeuten, dass dieser Mensch auch das gelebt hat, was er da von sich gegeben hat. Ein Zitat iat immer ein Fragment, so sehe ich es. Gerade viele der "Grossen" der Zeit- und Kulturgeschichte waren/sind keineswegs immer widerspruchsfreie und "nette" umgängliche Zeitgenossen. Ich denke da an Einstein, Goethe, Kästner und andere Männer, die häufig zitiert werden. ZB auch Alice Miller um mal noch eine Frau einzubringen, habe das Buch ihres Sohnes über sie gelesen. Tragische Geschichte. Ghandi war sicher menschlich auch nicht einfach.

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