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Sonntag, 5. Februar 2017

Im Boot-Camp

Letzten Mittwochabend hatte ich nun meine erste Lektion "Fight Power" (alter Post zum Thema). 

Nachdem mir der Trainer die Boxbewegungen und die Stellung der Beine gezeigt hatte, gings auch bald heftig los. (Die anderen Teilnehmerinnen waren schon länger dabei, daher musste er ihnen nichts erklären).

Erst richtig Durchwärmen und dann rechter Haken, linker Haken and so on, Ausfallsschritt nach links, nach rechts ....

Ich dachte noch so: Ah, krass! Das ist wohl jetzt noch das Aufwärmen und danach wirds dann sicher ruhiger!!

Denkste: In diesem Tempo und dieser Intensität ging es "locker" fast 40min weiter. Aua!

Sowas hab ich noch nie erlebt. Meine Halbliterflasche Wasser war in kürzester Zeit leer. Ich wusste nicht, ob ich besser die Abfolge sauber mitmachen oder lieber das hohe Tempo halten soll, beides zugleich zu schaffen, war mir nicht möglich.

Ich habe mich dann fürs Tempo entschieden und bin so gut es ging mitgehampelt. Zum Glück hatte ich keinen Blick auf den bodenlangen Spiegel an der Turnhallenfront, da ich direkt hinter jemand anderem stand ;) Dieser Anblick meinerselbst hätte mir wahrscheinlich den Rest gegeben. *feix*

Das Training war nichts besonders Komplexes von den Abfolgen her, aber ich bin totale Anfängerin in Sachen Kickboxen und Co .. und sowieso kein grosser Hirsch in Sachen "Koordination meiner Gliedmassen" ...

Was hab ich mir da nur vorgenommen?!

Als anschliessend noch ein kurzer Teil Krafttraining kam, merkte ich, dass ich wenigstens da sehr gut mithalten konnte, da macht sich das Training aus dem Bodytoning bemerkbar (in den bisherigen Posts als Krafttraining in der Gruppe erwähnt). Ein kleiner Trost!

Am Ende der Lektion war ich völlig perplex über die Heftigkeit dieses Trainings, daher nenne ich es jetzt einfach mal Boot-Camp!

Die erfahreneren Teilnehmerinnen meinten, es sei von den Abläufen her nicht besonders schwierig gewesen, nur das Tempo seit schon etwas hoch gewesen.
Dem Kreislauf hats äusserst gut getan, das Selbstbewusstsein war danach angeknackst. Mein rechter Oberarm hat sich die nächsten Tage angefühlt, als wäre darauf eingeprügelt worden ... *g*

Auf jeden Fall gebe ich noch nicht gleich auf! Und es geht auch nicht darum, dass ich darin super sein oder mir etwas beweisen muss. Ich möchte nur möglichst gut mitkommen, soweit es eben geht. falls das auch mit mehr Erfahrung nicht klappt, suche ich mir eben etwas anderes!

Und als kleinen Nebeneffekt bewältige ich die schlechten Erfahrungen aus dem Schulsport ganz nebenbei, denn es gibt hier keine Noten, denn ich zahl freiwillig fürs Gequältwerden und ich bin ja jetzt ein grosses Mädchen .... ;)

Nächsten Mittwoch gehe ich jedenfalls wieder hin und dann schaue ich weiter ...

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