Meine Blogroll

Mittwoch, 28. Juni 2017

Anderswo in Bloggersdorf (13)

Interessantes und Teilenswertes aus den Blogs und dem www.


Märchen im Schuhkarton und andere schöne selbstgestaltete Dinge gibt es bei Beo auf dem Blog zu sehen.

Ein Blog über den ich erst kürzlich gestolpert bin, ist derjenige von Roe Rainrunner. Zum Lachen gebracht hat mich der Post Geschlechtsreife Grossstädter.

Metamorphose. In der Kinderstube der Marienkäfer war Vera von artifactumverabilis zu Besuch.

Ebenfalls neu auf meiner Leseliste ist die Notaufnahmeschwester. Empfohlener Post: Mit alternativen Heilmethoden heilt eben auch nicht alles, schon gar nicht auf der Notaufnahme ;)

Mit Feuer und Farbe ist Lorkyn vom Blog Dark Wooden Path am Werk. Ihre Brandmalereien sind einzigartig und kunstvoll.

Wo die alten Götter hin sind? Man findet sie auf den Strassen von Berlin, gelegentlich. Recherchiert von Herrn Ackerbau aus Pankow.

Trockener Humor eines Altenpflegers im Heimalltag. Eigentlich muss man den Altenheimblogger gar nicht mehr empfehlen, weil er schon sehr bekannt ist. Ich mach es trotzdem. Leseempfehlung: Leihfrau.

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Wer hier oder in einem früheren Post verlinkt wurde und dies nicht möchte, kann sich gerne per Mail an mich wenden, ich werde den Link dann, so rasch es mir möglich ist, entfernen.

Montag, 26. Juni 2017

Körperformen / Selbstakzeptanz / Fettaktivismus (TV-Tipp)

Zu diesen Theman habe ich auf Kalis Boudoir schon mehrfach geschrieben.

Heute möchte ich auf eine kommende Fernsehsendung hinweisen. Nicola Hinz von Candybeacheditorial wurde von Frau TV zum Thema Fettaktivismus interviewt: der Beitrag wird am 29. Juni um 22.10 Uhr in der Sendung gezeigt.

Einer der besten Beiträge, den ich je zum Thema Körper/Selbstakzeptanz gelesen habe, ist von Nicola. Darin wird deutlich, wie Normierungen/Schönheitsideale bereits eine Kindheit versauen können. Ich werd nicht müde, immer wieder auf diesen Post hinzuweisen, weil ich ihn wichtig so finde: Graue Vorzeit

Jeder Mensch hat das Recht auf den EIGENEN Körper.

Samstag, 24. Juni 2017

Angst-Demenz (Flashback) -- Teil 2

Es ist wieder passiert
An dem Tag, an dem ich über die Hitze im Büro schrieb, ist es mal wieder passiert. Durch die furchtbare Hitze im Raum und ein System/eine Software/das Content Management System, das/die ich bei der Arbeit nicht verstanden habe. Da war nur noch Mattscheibe, aber komplett.

Mein Hirn war einfach leeeeer. Niemand da.

Auch wenn der Mensch, der neben mir sass, mir geduldig -- und immer wieder -- half. Und sagte, jetzt musst du da und da klicken -- ich sah es einfach nicht (mehr). Das Nebeneinandersitzen hat es nicht verbessert. Da fühle ich mich sowieso schnell gestresst. Auch das Sehen ging nicht mehr wirklich: Ich klickte mich durch wie ein wildgewordenes Huhn. Mir verschwomm es vor den Augen. Danke, Hirn!

Was sonst nicht meine Art ist; wie wild rumzuklicken. An diesem Tag fühlte ich mich wie der legendäre DAU, der "dümmste anzunehmende User". Und für den ist dieses CMS auf jeden Fall schon mal nicht gemacht ;)

Vor Scham lieber sterben ...
Der Erklärer gab sich alle Mühe, aber der Groschen wollte bei mir einfach nicht fallen. Es war mir so peinlich. Ich wurde hektisch und ich nervte ihn. Was mir klar war. Irgendwann wurde er immer wortkarger. Habe dann noch alleine weitergearbeitet. Das Resultat sehe ich nächste Woche.

Auch wenn jemand Geduldiges mir hilft, verstehe ich nicht immer alles. Wenn ich mal dermassen feststecke, braucht es oft mehrere Anläufe und Pausen (manchmal Tage) dazwischen, damit ich mich wieder beruhigen kann. Vielleicht wird jetzt auch klar, warum der Stresstest für mich so wichtig war.

In diesem Fall war auch die Software des CMS mein zusätzliches Problem (zur Hitze, dem Neulernen und dem Nebeneinandersitzen), da die Nutzerführung alles andere als intuitiv zu verstehen ist. Alle Oberflächen sahen anders aus, sind anders strukturiert und ich wusste nie, in welchem Hierarchiebereich der Website ich nun bin.

Und dann ...
Schlussenlich habe ich mir viiiel Zeit genommen, die ganzen Prozesse durchzuspielen, um sie besser zu verstehen. Zeit die ich eigentlich nicht hatte, da sich nebendran die Arbeit stapelte. Doch beim Erklärer war es ja genauso. Er hat sich für mich extra Zeit genommen, mir zu helfen, obwohl er die selber auch nicht hatte. Und dann verstehe ich es nicht mal ....

Ich hatte ja bereits eine Schulung zu dem Ding. Aber ich verstand an dem Morgen nur Bahnhof, machte komplett zu. Da die Abteilung, die das veranstaltet hat, permanent überlastet ist, und die Leute dadurch oft gestresst, hab ich es dann auch aus Angst wieder schleifen lassen, mich weiter damit zu beschäftigen. Bis ich das System dann doch wieder gebraucht hab ... seufz

Was hilft?
Mich immer wieder dahinterzuklemmen. Pausen zu machen. Den Mut und den Selbstwert zu behalten. Ignorieren, was mein Hirn dazu laufend an Bewertungen produziert ("der denkt jetzt sicher du bist blöd", "du versagst ja schon wieder" etc. pp.). Mich selber in meiner Not ernst zu nehmen. Zu wissen, dass auch andere, die nicht viel damit arbeiten, mit diesem System rechte Mühe haben. Die Gewichtung aus der Situation rausnehmen (ich nutze das Programm sehr selten und punktuell), werde also nicht von nun an täglich gestresst sein ;)

Wie weiter ...
Ob das was ich produziert habe, nun läuft, weiss ich noch nicht. Das werde ich nächste Woche sehen. Aber ich habe jetzt erste Ansätze begriffen -- und kann nun auch endlich das Manual nutzen, das ich am Tag der Schulung bekommen hatte. Nicht mal das half mir nämlich.

Sonst gilt bei Systemen/Geräten in der IT ja (zu Recht) stets die goldene Regel, bevor es ans Beantworten von Userfragen geht:

RTFM! Read the fucking manual! ^_^



(Fortsetzung folgt)

Angst-Demenz (Flashback) -- Teil 1

.. wahrscheinlich heisst das anders. Mir geht es darum, zu schildern, wie drastisch ich es empfinde. Ich meine damit die Denkblockaden, die sich bei mir einstellen, wenn ich unter Druck komme.

Demenz nenne ich es deshalb, weil ich plötzich auch einfache Dinge nicht mehr kann oder weiss, die mal gut gingen, die sonst selbstverständlich sind. Oder ich es einfach nicht schaffe, neues Wissen aufzunehmen. Was andere oft nicht nachvollziehen können. Dann kommt etwas ein "aber das ist doch nicht so schwierig!". Dadurch wird alles nur noch schlimmer. Ich fühle mich dumm und behindert dadurch. Da ist nur noch ein weisses Rauschen in meinem Kopf. Kein Anschluss unter dieser Nummer!

Natürlich kommt das Denkvermögen bei mir nach und nach wieder zurück, das schon. Aber es kann auch sein, dass ich eine Sache oder Aufgabe aufgebe, weil es mich zu sehr stresst.

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Es gibt Momente, da stehe ich neben mir.  Früher war das ein gewohnter Zustand, sobald es um Ausbildung oder Arbeitsleben ging. Mit kurzen und längeren Zeiträumen, in denen es leichter war, weil ich etwas tun konnte, in dem ich gut war oder mich sonst sicher fühlte. Die Blockaden können aber auch auftreten bei Dingen, die ich gerne mache, zum Beispiel bei Leistungsdruck, Abgabeterminen etc. Ich erkenne es heute als eine vorwiegend soziale Angst.

Heute ist es meistens leichter, auch im Alltag, also hat sich das Verhältnis umgekehrt. Innere Ruhe ist meistens da -- und die Blockaden nur noch gelegentlich. Ich habe mich, auch Dank der Psychotherapie, nach und nach "umprogrammiert". Das hat Jahre gebraucht, soweit zu kommen, dass ich unter anderen Menschen in der Arbeitswelt in einem Büroalltag nicht komplett dauergestresst bin.

Zudem lerne ich einfach anders als andere. Eher optisch und assoziativ: Wenn in einem Lehrbuch jede Seite gleich aussieht, prägt sich mir nichts ein. Wenn ich Tabellen oder Grammatik auswendig lernen muss, fällt mir das wieder "aus dem Speicher". Ausser ich kann etwas damit assoziieren oder es hat zB zusätzlich Bildergeschichten/Fotos auf den Seiten. Dafür kann ich mir alle möglichen Verbindungen, unnützes Wissen und viele Wörter fremder Sprachen merken. Alles was ich ohne Druck lerne und in entspannter Umgebung, geht oft spielerisch leicht und bleibt mir im Kopf. Ich kann Wissen im Grunde schnell aufnehmen und auch in Verbindung setzen. Nur eben ...

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Ich habe Jahre mit diesen Angstzuständen und sozialen Ängsten verbracht. Mir fehlen im Vergleich zu anderen Berufsleuten, circa 10 Jahre Berufserfahrung einfach dadurch, dass ich psychisch erkrankt war. Von 17 bis 27 Jahren hab ich mich arbeits- und ausbildungstechnisch irgendwie durchgehangelt und vor allem diese Angst, diese Blockaden, zu vermeiden versucht. Zwischendrin dann wieder (Erschöpfungs)Depression. Unaushaltbar schien mir vor allem die Angst.

Therapie hatte ich genug. Heute denke ich, da hätte man therapeutisch anders damit umgehen können/müssen. Aber es ist eben so gelaufen, wie es lief.

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(Fortsetzung folgt)

Donnerstag, 22. Juni 2017

Kreislauf an Hirn

Möchten Sie jetzt das System herunterfahren?


Ogottogott ist das heisss im Büro...


Mittwoch, 21. Juni 2017

Neue Energien, mehr Freude :)

Diesen Frühling bin ich an einer Stelle gestanden an der mir bewusst wurde: SO NICHT. Der extremste Punkt der Verzweiflung (seelische Starrheit und körperliche Schmerzen) war kurz aber extrem heftig. So, dass ich wirklich erschrocken bin.

Mir wurde in dieser Krise bewusst, dass ich die letzten Jahre mit der Überzeugung -- "ich muss da durch" -- einfach immer stur Tag um Tag weitergegangen bin, auch dann, wenn ich (so) eigentlich nicht mehr weitermachen wollte.

Plan B fehlte mir. Eigentlich fehlte überhaupt ein Plan. Und das machte mich fertig. Ich brauche sowas, einen Sinn. Das war teilweise eine wirklich freudlose Zeit voll reiner Pflichterfüllung. Pflichterfüllung als Lebenszweck hat noch nie zu mir gepasst. Das fühlt sich fremd an, ist mir auch fremd. Da will ich raus, aus diesem Modus.

Ich will auch den Alltag anders leben. Dass die Energie in meinem Leben mit mir steigt und fällt, dass ich meinen Alltag selber gestalte, auch mental vor allem, das merke ich erst jetzt, nach und nach. Und es beginnt nun auch im Arbeitsalltag eine lebendigere Zeit für mich. Sie ist bereits da.

Mehr aus der Kraft, der lebendigen Freude heraus. So Will Ich Leben. Und da ist er plötzlich, der Plan! Ich habe immer gemeint, es geht um etwas Äusseres, um "konkrete" Lebensziele, eine "Sache", wie zB eine neue Stelle oder eine Weiterbildung.

Doch was ist konkreter als Lebensfreude?!

Meine Bedürfnisse achten (Selbstachtung)

Ich habe mir eine neue Klarheit erarbeitet und angewöhnt, wie ich mit Ansprüchen umgehe, die von anderen kommen, und die für mich nicht stimmen. Das war vorher sehr schwierig für mich.

Vorher versank ich in entweder in einer Grübelhaltung (hab gewusst, dass es nicht stimmt, aber die Entscheidung ewig hinausgezögert), hab eine Ausrede erfunden, oder mich anderswie entzogen, wurde verbal aggressiv (ohne dass mir klar war weswegen) oder ich machte (auf meine eigenen Kosten*) mit.

Inzwischen kann ich meine eigenen Bedürfnisse ganz klar formulieren, ohne deswegen in Scham- oder Schuldgefühlen zu versinken. Ich übernehme die Verantwortung für mein eigenes Leben und auch für die Klarheit darin. Mich klar zu äussern, finde ich befreiend.

Keine ständigen Vernichtungs- und Unwertgefühle mehr deswegen zu haben, da ist viel LAST von mir weggegangen. Ich übernehme für meine Gefühlswelt und mein Wohlbefinden die Verantwortung und bleibe bei mir.

Ich übernehme nicht mehr die Verantwortung für die Gefühle der anderen deswegen. Ich lerne auch selber, Übergriffe anderen gegenüber zu vermeiden. Manchmal gehts leichter, manchmal etwas schwerer. Doch es geht mir allgemein immer besser.

Co-Abhängigkeit adé!



Was für ein Meilenstein!







* Verwirrung, gegenseitige Grenzüberschreitungen, Reizüberflutung, Erschöpfung etc


Dienstag, 20. Juni 2017

Was passiert eigentlich mit den ganzen Geräten

... die noch gut sind? Wenn das Gerät länger hält, als der Akku, der neue Akku dann aber mehr kostet als ein neues Gerät? Die neue Simkarte, im Notfall, nicht mehr in ein altes Gerät passt. Die Garantie pünktlich zum Festplattencrash des Laptops bereits erloschen ist. Usw. usw. Es ist eine gigantische Verschwendung: Schmeiss weg, kauf neu!

Die Sofaheldin hatte auch bereits einen Post dazu. 

Montag, 19. Juni 2017

Im Körper daheim

Inzwischen finde ich mich selber ok, aussen und innen. Es passt alles immer besser zusammen! Ich fühle mich sehr wohl mit mir. Das bin ich. Und für mich ist das das Wichtigste überhaupt: Mich selbst zu sein.

Sonntag, 18. Juni 2017

Stresstest

Medizinischer Stresstest
Aus Neugier und Interesse habe ich mich einem medizinischen Stresstest unterzogen. Im Rahmen dieser (voll von mir bezahlten) Stressuntersuchung wurde bei mir festgestellt, dass ich eine leichte Nebennierenschwäche habe, Cortisol ist zu niedrig, Serotonin ist zu niedrig usw. Dagegen ist die Herzratenvariabilität (24h-Messung) ausgezeichnet, sogar überdurchschnitlich gut.*

Vorgeschlagen wurde von der Ärztin für die Nebennieren eine ganz leichte Cortisontherapie über mehrere Monate. Am Tag 2 der Einnahme hatte ich bereits eine Matschbirne, hatte unkontrollierbaren Heisshunger auf Süsses und fühlte mich emotional destabilisiert (wie schon länger nicht mehr).

Ich habe dann beschlossen, dass ich das nicht will und es sein lassen. Wahrscheinlich wird Frau Doktor beim nächsten Termin nicht sehr entzückt sein, aber das nehme ich in Kauf. Sie kennt mich und meinen Sturkopf schon. Und hat zum Glück inzwischen auch eine grosse Achtung vor meinem guten Körpergefühl.

Medi: Ich kenne es von anderen Medikamenten; erstmal ca. 5 Wochen Achterbahn, bis sich alles richtig eingependelt hat. Ich bin nicht hochsensibel, sondern hypersensibel ... Fakt.

Zweiter Vorschlag: Mikronährstoffmischung. Sackteuer und ich müsste alles selbst bezahlen. Würde über 2300 CHF pro Jahr kosten! Wahnsinn. Ich habe mich entschieden, dass ich auch das nicht will. Auf jeden Fall gibt es im Bereich Mikronährstoffe Gutes, ich schliesse es für mich nicht komplett aus. Aber ich versuche für mich, den Weg anders zu gehen. Auf jeden Fall nicht dieses grosse und teure Programm.

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Meine Lebensqualität ist inzwischen sehr gut geworden (die meiste Zeit) und ich arbeite weiter daran, diese zu verbessern. Das mache ich daran fest, dass ich grösstenteils souverän handeln kann, ohne im Dauerstress oder Kopfnebel zu sein und ewig Erholung zu brauchen. Die Erholungsintervalle sind weitaus kürzer geworden, das merk ich. Ich fühle mich auch die meiste Zeit meines Lebens nun fit, handlungsfähig und wach. Dass die körperlichen Reserven erst daran sind, sich wieder aufzubauen, ist mir bewusst, das spüre ich. Aber den Kopfnebel durch ein Medi, auch wenn es nur vorübergehend ist, den brauche ich deswegen mir nicht antun. Nach wie vor nehme ich noch ein niedrig dosiertes Antdepressivum.

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Die interessanten Kommentare zum Eisen waren auf jeden Fall schon aufschlussreich! Vielleicht lässt sich auch zum Aufbau der Nebennieren noch was finden.

Und vor allem will ich: Weiter an der Stressreduktion dranbleiben. Den Körper mit Nahrung versorgen, die mir gut tut. Wenig Reiz- und Genussmittel zu mir nehmen. Für mich Unverträgliches (zB auch gewisse Situationen) und allgemein Stress meiden, wo ich kann.

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* Ich bewege mich mit vorgenannten Untersuchungen sicher im Bereich der "Luxusmedizin", das ist mir bewusst. Dieser Post hier soll auch keine Werbung sein, sondern es sind einfach meine Erfahrungen.

Mehr Selbstfürsorge leben. Das war die Botschaft.

Mir hat die Untersuchung vor allem für mein Selbst-Verständnis geholfen, ich weiss jetzt noch besser, dass ich mir selber, und meinem Gefühl für mich, trauen darf. Ich realisiere den Stress, der hinter mir liegt erst jetzt so richtig. Ich habe es nun tatsächlich schwarz auf weiss auf einem Blatt stehen ... 


Donnerstag, 15. Juni 2017

Eisenmangel energetisch betrachtet

Wers nicht esoterisch und drauflosgeschrieben mag, bitte woander weiterlesen. Danke.

Nachdem bei mir der Eisenmangel festgestellt wurde, begann ich auch auf der energetischen Ebene zu "ermitteln". Die medizinischen Zusammenhänge/Ursachen/Symptome etc. lasse ich jetzt mal weg, das googelt sich leicht und das können andere besser erklären. Zudem gibt es auch ganz verschiedene Betrachtungsweisen je nach Art, Ausrichtung und Lehre einer Medizin.

Energetisch
Dass Eisen erdet, klingt für mich logisch. Die Erde besteht zu einem grossen Teil daraus. Eisenmangel, mangelnde Erdung. Mangelnde Erdung, Eisenmangel.

Eisen - Blut - Leben. Eisenarm. Blutarm. Lebensarm.

Ich begann damit herumzuspielen! Und fand immer neue Zusammenhänge.

Für mich ist dieser Weg der Assoziation ein persönlicher geworden. Ich haue niemandem mehr Zitate aus der Büchern von Louise Hay um die Ohren; "du musst nur XyZ etc erkennen dann ...". Neee, solche Leute meide ich inzwischen selber grossräumigst ;)

Doch ich nutze diesen Weg der Assoziation, um mich selber besser zu verstehen.

Bei Louise Hay steht unter Anämie: Angst vor dem Leben, Mangel an Freude.

Metall verleiht seinem Träger Macht, heisst es im Fengshui. Eisenmangel als Krankheit der Machtlosen? da fand ich eine andere Spur.

Freudlosigkeit und Ohnmacht? Da wurde ich fündig! Mich der materiellen Welt und dem Dasein entziehen zu wollen, das ist ja auch ein Thema bei mir.

Nach und nach war ich bei meiner Spurensuche erfolgreich: Mein Mangel war kein Fehler, sondern ein deutlicher Hinweis darauf, dass ich mich freudlos von der Welt abwandte.

Ich weiss nicht mehr, an welchem Punkt sich das geändert hat, doch jetzt empfinde ich es anders und das Eisen bleibt jetzt auch besser bei mir. Ich bin von der anderen Seite her gekommen: Eisen "auffüllen" und das Leben wieder spüren. Auch wenn manche (Alternativ)Mediziner da aufschreien mögen ... *grins*


Quellen:
  • Bücher von Louise Hay zB: "Heile deinen Körper"
  • Pura Maryam Website (zu dieser Website sage ich nur; die Dosis macht, dass die Medizin kein Gift ist)
  • Weiteres interessantes Buch zu energetischen Hausmitteln: Der magische Haushalt (von Monnica Hackl)


Alles psychisch? Nein. Alles gehört zusammen. (2)

Hier gehts zu Teil 1

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(Bitte P.S. beachten!)

Die Stressmedizinerin hatte ich im Internet gefunden, wobei das mit der Stressmedizin habe ich da noch nicht wirklich wahrgenommen. Mir ging es in erster Linie eben um die Eiseninfusionen. Klingt ein bisschen nach Junkie, seufz. Doch mein Befinden hatte sich durch die ersten Infusionen dermassen verbessert, dass ich diesen Weg einfach weiterverfolgen wollte. Da war mehr dahinter, das spürte ich. Dermassen frappante Unterschiede bei meinem Wohlbefinden hatte ich vorher selten erlebt.

Diese weiteren Infusionen bekam ich dann in der neuen Praxis auch, nach dem meine Blutwerte dort gecheckt worden waren. Da es sich beim richtigen "Eisenwert" um eine individuelle Sache handelt, wird in dieser Praxis auch indivduell vorgegangen. Vitamin B12 Vitamin D3 werden ebenfalls ergänzt. Zusammen mit Akupunktur, die ich wegen meiner Rückenverspannungen erhielt und der einfühlsamen Art der Ärztin, spürte ich nach und nach eine wirkliche Besserung. Nach einigen Unverträglichkeiten (zB Zusatzstoffe von Medis, hochdosiertes Magnesium), lernte die Ärztin auch, dass meine Wahrnehmung für meinen Körper stimmt. Dadurch wuchs auch mein Vertrauen in sie. Ich habe mich von ihr ernst- und wahrgenommen gefühlt. Ich kann mich in dieser Praxis äussern, ohne als Hypochonderin angeschaut zu werden. Ahhh .. was für ein Weg bis da!

Dazu muss ich sagen, dass ich weiter an mir gearbeitet habe, damit ich weniger Stress in meinem Leben habe. Ich hab nicht nur den Arm hingehalten und die Ärztin pieksen und machen lassen. Ich habe mich auch selber um mich gekümmert, richtig zu kümmern begonnen. Ich habe mich intensiv auch mit meinem hausgemachten Stress beschäftigt, damit ich diesen reduzieren konnte.

Seit der ersten Stunde in dieser Praxis und heute sind fast 5 Jahre vergangen. Und mit Ups und Downs zusammengenommen kann ich sagen: Es hat sich so sehr gelohnt, dran zu bleiben!

P.S.: Jeder Mensch ist ein individuelles Wesen und hat andere Ansprüche, einen anderen Organismus und hat seinen ganz eigenen Weg. Mir geht es hier darum, über _meinen Weg_ zu schreiben. In meiner eigenen Art -- und aus meiner Sicht heraus -- zu schreiben. Ich empfehle weder eine bestimmte medizinische Behandlung noch kann ich anderen Menschen medizinische Ratschläge geben, denn dazu bin ich nicht berechtigt und das will ich auch nicht.

Aber wozu ich allen Menschen (vor allem mit psychischen) Problemen Mut machen möchte: Kümmert euch darum, wahr- und ernstgenommen zu werden! Lasst euch nicht beiseiteschieben. Nehmt euch selber ernst und pflegt euch, so gut ihr könnt. Auch wenn es manchmal schwer ist, das Schwerste überhaupt ist: Seid gut zu euch! So gut ihr könnt, seid gut mit euch. Seid stur. Lasst euch nicht nur schnell schnell medizinisch abspeisen. Nicht nach der Methode: Deckel drauf/Medi rein -- und gut is ... der Nächste bitte!

(Fortsetzung folgt)

Alles psychisch? Nein. Alles gehört zusammen. (1)

"Sie wissen doch, dass es psychisch ist, warum gehen Sie trotzdem noch zu den somatischen Ärzten?" 

Das fragte mich meine Psychiaterin vor ein paar Jahren. (Ich muss dazu sagen, ich verdanke ihr sehr viel, sie ist äusserst fähig, aber an diesem Punkt war ich nicht mit ihr einig und an einigen anderen auch nicht).

In einer akuten Krise mit starker körperlicher Schwäche war ich damals in eine Hausarztpraxis gegangen, statt mich gleich bei ihr zu melden. Ich fühlte mich (psycho)therapiemüde und diese Frage machte mich daher etwas ratlos und beschämte mich.

Ich sagte dann zur Psychiaterin dann irgendetwas in der Art von dass es mir eben gut tue, wenn sich auch körperlich um mich gekümmert würde. (Uhhhps, Hypochonderfalle .. das war blöd, doch es war das, was ich eben auf die Schnelle als Begründung zusammenbrachte, weil ich mich rgendwie dumm und ertappt fühlte).

Die körperlichen Beschwerden spürte ich ja ganz genau! Es war, als könne ich nicht mehr genügend Atmen, als würde mein Körper nie genug Sauerstoff bekommen. Die Eiseninfusion in der Hausarztpraxis hat mir dann auch etwas geholfen. Das war ein erstes grosses Ahaerlebnis. Ab da liess mich das nicht mehr richtig los, dass es auch anders besser werden kann.

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Heute würde ich ihr antworten: Wenn man von Psychosomatik und von psychosomatischen Beschwerden redet, also von der Zusammengehörigkeit von Körper UND Seele, dann gehört eben beides auch zusammen, oder? Dann darf doch auch der Körper angeschaut und behandelt werden?

Warum wird in der Medizin der Mensch in Fachgebiete aufgespalten, als wäre er eine Maschine, deren Teile man separat reparieren und dann wieder zusammensetzen kann? Oder gar eine Maschine, deren Teile keinen direkten Zusammenhang haben? Das wundert mich einfach. Wissenschaftlich ist das nicht zu begründen, nur ideologisch.

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Heute weiss ich, dass ich zu dem Zeitpunkt einfach erschöpft war vom jahrelangen Kämpfen, meinen Weg in die Gesellschaft zu finden, dass eben auch mein Körper ausgelaugt war. Vorher wurde zB mein (niedriger) Eisenwert nie richtig ernst genommen oder behandelt. Das war eben "psychisch bedingt" dass ich mich oft so schwach fühlte.

Kurz darauf liess ich dann auch diese Hausarztpraxis hinter mir. Weitere Eiseninfusionen wollten sie mir dort nicht mehr geben (nach 2x), stattdessen bekam ich diese Eisentabletten, von denen mir übel wurde. Ich machte mich auf die Suche nach jemandem, der sich mit dem Eisen auskennt. Und fand eine Stressmedizinerin, die mir helfen konnte.


(Fortsetzung hier)


Dienstag, 13. Juni 2017

Im Stillen wirken

Das ist mein Ding. Je mehr die Welt spinnt, desto mehr igle ich mich ein, schotte mich ab. Schlechte Nachrichten verdaue ich sehr schlecht, sie setzen mir zu. Und das lasse ich nicht mehr zu. Ich nehme es in Kauf, weltfremd zu wirken, nicht informiert zu sein, nicht Bescheid zu wissen.

Informiert zu sein, nützt mir nämlich gar nichts gegen meine Angst vor der Welt. Sie wird dadurch nur stärker. Meistens sickert es dann doch wieder durch, wenn irgendwo wieder etwas Extremes und Schlimmes passiert ist.

Jetzt, wo es mir selber gut geht, bis sehr gut, bewegt mich der Gedanke, wie ich ich zu einer besseren Welt etwas beitragen kann und wie mein Beitrag genau aussehen soll. Da bin ich dran. Und das meine ich mit "im Stillen wirken". Etwas tun, so wie ich es eben vermag und wie es für mich stimmt. Ohne mich wieder zu verlieren, sondern mit meiner eigenen Präsenz standhalten und strahlen. Gegenüber dem Zerstörerischen, was in der Welt ist.

Kleinste Gärten (14)

Ein fast unsichtbarer Garten

Ein grauer Brocken Jurakalk vor einem Materiallager am Wegrand
...
...

Samstag, 10. Juni 2017

Bedürfnisse und Klartext

Ich übe mich in klaren Ansagen im Alltag. Fällt mir nicht so leicht. Doch mit zunehmender Übung wird es auch besser. Und es erleichtert mein Leben. Wenn ich zu jemandem sage: "Das stimmt für mich nicht", dann schaffe ich Fakten. Da gibt es nichts daran zu deuteln und ich rede in einer Ich-Botschaft. Wenn mein Gegenüber dann eingeschnappt ist, sich abkapselt, statt sich einem Dialog mit mir zu stellen, ist das nicht mehr mein Problem. Ich will anderen ihre Emotionen nicht mehr abnehmen.

P.S. Auf diese Weise bringe ich viel mehr Ruhe in mein Leben, wie mir auffällt. Ruhe die ich auf die Art und Weise gar nicht kenne. Und ich muss auch selber nicht mehr angriffig werden, auch nicht misstrauisch abwarten, denn weder Angriff noch Flucht sind (gerade) nötig.

Montag, 5. Juni 2017

Sprüche (1)

Schon als Teenie hatte ich einen Zettelkasten mit Sprüchen, Zitaten, Gedichten. Mehrere Hundert von "Weise" über "Poetisch" bis "Blöd" habe ich gesammelt. Es wird Zeit, auf dem Blog mal eine neue Rubrik einzuführen.

Den Zettelkasten habe ich immer noch, allerdings wird er schon länger mehr ergänzt, also nicht mehr handschriftlich geführt. Sprüche speichere ich jetzt auf dem Handy. Vielleicht packe ich mal ein paar der alten Schätze aus. In der Zwischennzeit kommt Aktuelleres, Aufgeschnapptes, wenn mir die Quelle bekannt ist, gebe ich sie an. Für Ergänzungen und Hinweise bin ich dankbar, falls jemand mehr weiss!




Ob das in der heutigen Zeit noch stimmt ... *haha* Daher habe ich den Nachsatz in weisser Schrift dazugeschrieben.

Das Design habe ich mit Canva erstellt (lässt sich via Google-Account nutzen). Leider läuft die App nicht auf Android Handys, was ich zu spät realisiert hab, daher hab ich sie mir leider umsonst runtergeladen und nutze jetzt halt die Desktop-Version am PC.

Samstag, 3. Juni 2017

Handycrash

Ich bin ja eine dieser Smartphoneabhängigen, da oute ich mich jetzt mal. Also nicht dass ich als starrer ferngesteuerter Zmombie (Smartphone-Zombie) durch die Stadt laufe. Das nicht.

Aber ich nutze das Smartphone wirklich als All-in-One-Gerät. Vor allem als Kamera, um Infos zu suchen, als Notizblock, Uhr, Countdown beim Wäschewaschen (praktisch wenn man in einer Dachwohnung wohnt und in den Keller muss), zum Kontakthalten mit mir lieben Menschen (via Chatprogramme, Blog, Mail) ... Social Media benutze ich keine, das ist mir zu schnell und zu viel auf einmal (und oft zu seicht).

Telefonieren ist da fast nur eine Nebenfunktion!

Vorvorletzte Nacht ist mir mein gutes Teil dann verstorben. Komplett. Wiederbelebungsversuche blieben wirkungslos. Etwas gewundert hats mich schon, dass mich das so gestört hat. Einige Daten gingen verloren, zB alle meine Audiodateien und Notizen. Doch ich verschmerze es ;)

Ich weiss, wenn ich müsste, könnte ich wieder ohne sein, aber ich muss es ja nicht. IT ist irgendwie mein Ding, auch wenn ich eigentlich kein Techie bin und in vielem nur Basiswissen habe. Aber das www in der Hosentasche zu haben, ist halt schon mein Ding. Am liebsten würde ich es ja kremieren lassen, mein altes Sa-m-sung *grins*

Naja, seit gestern habe ich ein neues Telefon in Gebrauch und bin wieder online ;)

Eine gute Zeit (Dankbarkeit)

Eine gute Zeit, in der ich wieder zu meinen Ressourcen komme, die erlebe ich gerade. Es klärt und lockert sich vieles, auch im Arbeitsleben. Weniger Spannung ist da. Was mich dann auch wieder wundert ist, und was mir jetzt auffällt, ist, dass ich es eben gewohnt bin, mit Spannungen zu leben und diese auch anregend sein (und Depri-Löchern entgegenwirken) können. Und wenn mal keine Anspannungen da sind, empfinde ich: Langeweile *lach* ... Naja, wird dann wohl auch mal Zeit, dieses innere Programm umzustellen. Ich fühle Dankbarkeit ...