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Montag, 4. Februar 2013

Tierchen-Content statt Seelenstriptease

Dass ich immer mehr über Tierchen und deren Wasser – und etwas weniger über mich schreibe, hat einen einfachen Grund: Ich bin es leid, mag mich kaum mehr selber lesen, mag auch nicht mehr ständig reden, analysieren und dabei mein Innerstes nach Aussen kehren. Es ist auch nicht mehr so oft vonnöten. Auch nicht therapeutisch. Zum Glück. Ich bin des Analysierens wirklich müde geworden und ich bin es leid, mag nicht alles zum Tausendsten Male hervorkramen. Man kann Leiden auch künstlich verlängern, das ist eben die Kehrseite von Therapien. Der Fokus bliebt stets bei dem, was man anvisiert!

Ich bin durch. Ich geniesse nun das Privileg, dass es mir gut geht. 

Das ist zwar noch ungewohnt, doch es kommt mir durchaus gelegen. Ich merke, wie es mir gut tut, mich von mir selber als ewiges Studien und Therapieobjekt zu lösen. 

Mein Aquariumprojekt hat mir geholfen, den gewohnten Fokus (= mein Befinden) aufzugeben und mich um etwas ganz Neues zu kümmern. Weg von der Nabelschau. 

Manchmal reicht eben ein Glaskasten mit 25 Litern Wasser, etwas Grün und ein paar Tierchen …

Nach all den Jahren am (zeitweise totalen) seelischen Limit, habe ich endlich die Luft und den Freiraum mein Leben neu zu Gestalten … Es liegt an mir, dies endlich zu glauben und zu begreifen 
… Ich staune noch …




Kommentare:

  1. Yes, klingt super!
    Mir half der Gassi-Ausleihhund wieder etwas lockerer zu werden und auch etwas von meiner intensiven Nabelschau aufzugeben und nicht alles zu ernst nehmen.
    Weiterhin viel Spaß mit Deinen Tierchen!
    PS: Ja das mit dem Buch tao der frau ist durchaus als Kompliment aufzufassen :-)
    Ciao

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    1. ja, ich finde die beschäftigung mit tieren ist etwas vom besten auf diesem planeten. schön dass es dir auch hilft!.. danke für das ps ... das geht runter wie nur was ;)
      ciao ..

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