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Montag, 11. Februar 2013

Wasserwelten (10)

Die Schlammschnecken beginnen nun, die Pflanzen anzuknabbern, die Cryptocorynen und die Anubien zeigen kleine – aber deutliche – Löcher und Frassspuren :(

Es wird also Zeit für mehr Futter! Bisher hatte es genug Algen und ähnlichen Bewuchs im Becken, nun gibts anscheinend zu wenig davon. Hatte sowieso vor, etwas gehaltvoller zu füttern, jetzt wo die Algen weg sind. Hab heute früh gleich ein wenig Chicoree überbrüht, mal schauen ob der gefressen wird. Kaufe noch ein paar Tabs für die hungrigen Viecher.

PS: Der Chicoree wurde zwar etwas angemümmelt, ansonsten wurden lieber die letzten Algenreste abgeweidet. Habe nun Welstabs gekauft. Die Meute stürzt sich jetzt gerade darauf! Natürlich in einem für Schnecken angemessenen Tempo *g*

Habe eine Planarie gesichtet, wobei zum Glück noch allein auf weiter Flur.

Zudem: Wenn mich meine Augen nicht sehr täuschen, sind im Trockenfutter kleine, lebende Krebschen/Wasserflöhe drin?! Jedenfalls sehe ich kleine, weisse flohähnliche zuckende Punkte, wo vorher keine waren ... Tierchen eben. Naja, das ist weiter zu beobachten.

PPS: Bei den beobachteten zuckenden "Krebschen" scheint es sich um Cyclops/Hüpferlinge zu handeln.

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Freitag 15. Februar 
Die Geschichte wird etwas zermürbend. Ich würds ja gern richtig machen, doch soo einfach ist es anscheinend doch nicht!

Denn: Die Wasserpest kümmert vor sich hin und die Cryptocorynen ebenfalls. Nun rächt es sich, dass ich keinen nahrhaften Bodengrund eingebracht habe. Nur die angeblich "langsamwachsende" Anubia barteri nana hält sich so gar nicht an die Vorschriften >_< ihr passt es sehr gut. Von den 3 auf eine Mangrovenwurzel aufgebundenen Rhizomstücken sind 2 bereits fest angewachsen. Das eine lose Stück musste ich noch einmal festbinden. Zudem habe ich etwas Javamoos an der Wurzel festgebunden. Bin gespannt, wie schnell es anwächst.

Tierchen: Die Turmdeckelschnecken (TDS) sind zurückhaltender geworden, ich weiss nicht, ob es an den hyperaktiven Schlammschnecken liegt? Vielleicht sind hier auch schneckeninterne Hemmstoffe im Spiel? In einem so kleinen Becken (25 Liter) kann dies schon eine Rolle spielen. Jedenfalls sind die TDS viel versteckt im Sand oder in einer Ecke unterwegs und allgemein sehr langsam. Mir scheint, sie strecken den Kopf auch weniger weit aus dem Haus als vorher. Im "cleanen"pflanzenlosen Kiesbecken in der Zoohandlung wirkten sie lebendiger und es waren sehr viele davon drin, sicher 30 Stk oder mehr. Die Posthornschnecke (PHS) ist enorm gewachsen und hat die Farbe von Rosarot auf Braun mit Sprenkeln gewechselt (Nitrat? Jedoch mit Messstreifen keines nachweisbar. Recherche: Farbwechsel zur Naturfarbe weil evtl nicht reinerbig ). Eine kleine Mini-Nachwuchsschnecke hat sich hier von der PHS ebenfalls eingestellt.

Jedenfalls: Seit ich zufüttere, knabbern die Tiere weniger an den Pflanzen. Welstabs sind also ok. Zucchetti interessieren sie kaum, ebenso wenig wie Chicoree. Darum lasse ich das vorerst mal mit dem Gemüse und probiere ein andermal weiter. Momentan hats scheinbar noch genug Mikroorganismen, wie ich feststellen kann.

Allgemein: Etwas verunsichert und frustiert, aber ich bleibe dran, denn zum Aufgeben fasziniert mich das Ganze zu sehr!

Nachtrag:
Die Schlammschnecken haben sich gepaart und 4-5 Laichstränge abgelegt. Nun harre ich der Schnecken die da kommen werden …

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