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Dienstag, 7. September 2010

gartenzeiten, damals

oma und opa. in ihrem kleinen haus am hang. das dritte haus in einer haarnadelkurve. 3 gärten hatten die beiden. einer davon war ums haus herum, mit einem baum auf dem sowohl reineclauden als auch zwetschgen wuchsen!  rote, schwarze und weisse johannisbeeren, stachelbeeren. ein frühbeet mit salat. tagetes. der schuppen mit den gerätschaften und dem holz. es roch gut. nach erde und holz, leicht moderig.

der zweite garten, das "stückle". mit dem tomatentunnel, dem misthaufen; der "miste", und ein paar beeten mit gemüse, erdbeeren, salat. der haufen verrotteter kompost, zu erde geworden, in dem sich für mich immer interessante knochenstücke (überbleibsel vom essen) fanden aus denen ich mir indianerschmuck bastelte.

der dritte garten, das war ein grosser schrebergarten, hanglage, ohne wasseranschluss und ohne strom. magere erde, jurakalk. tausende von blüten, eidechsen, schmetterlinge. ein gartenhaus, einer hexe würdig. mit gasherd. und nicht zu vergessen, einer kuckucksuhr!

opa, der für mich im garten immer einen schweizer radiosender eingestellt hat. sich dann freute, wenns klappte, und gar nicht verstand, dass mir in diesen momenten die schweiz so gar nicht fehlte! ich muss noch heute darüber lächeln.

und das alles schimmert golden im licht der nostalgie …

1 Kommentar:

  1. Stückle...Miste....
    das kommt mir so bekannt vor.
    Kindheit im Schwäbischen.

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