Mittwoch, 24. Juli 2013

Vor Jahr und Tag (1)

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sachlichkeit. 

auch etwas das ich lerne.
gerade wenn es um meine gefühle geht,
ist etwas abstand gar nicht schlecht.

ich werde anwältin meiner sache,
meiner selbst. bin nicht mehr das opfer sondern
BIN MICH. keine rollenspiele mehr und keine
tiefen schubladen. keine sicheren verstecke
die so sicher gar nicht sind. mich gibts pur.
mal mehr mal weniger offen - doch immer
mich selber. ein verdammt gutes gefühl...

ich brauche kein mitleid.
warum denn?
ich bin stark.

mitleid impliziert dass es ein leiden gibt.
ich empfinde mich nicht als leidend.
nicht mehr.

und das ist ein grund
der allein für ein tägliches fest
reicht....

*lets party* 

5.7.04
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Nach Party ist mir zwar gerade nicht, doch der Text hat immer noch Gültigkeit.

Donnerstag, 11. Juli 2013

Wasserwelten (18)

Neue Impressionen aus der Wasserwelt

Aquarium 1 – Amano Garnele
Aquarium 3 – Redfire Zwerggarnelen
Aquarium 1 – Otocinclus, Schnecken, Amanogarnelen
Aquarium 1 – Otocinclus ruht auf Eichenblatt
Aquarium 2 – Wasserschnecken-Akrobatik

Bilder zum Vergrössern (diesmal) anklicken …

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PS vom 14/7/2013 Am Montag gehe ich ein gebrauchtes Aquarium abholen: 54 Liter. Inklusive allem ausser Fischen. Wie ich es genau einrichten werde und wer dann einzieht, weiss ich noch nicht. Eventuell werde ich dann den Nano-Cube auflösen und die Garnelen dorthin umsiedeln.

Montag, 1. Juli 2013

Arbeit Neustart und Dasein

Heute gehts wieder zur Arbeit. Keine Ahnung was mich erwartet, ich hoffe, es wird nicht allzu mühsam. Hatte eine Woche Ferien in der mir, dank meinem Freund, komplettes Abschalten gelang, nachdem ich mich erst gegen die Entspannung gewehrt habe. Ich habe manchmal so Mühe loszulassen.

Eine liebe Arbeitskollegin liegt seit Kurzem mit Gelenkproblemen im Krankenhaus, mit starken Schmerzen und keine Schmerzmittel helfen. Fühle mich hilflos und versuche doch, da zu sein. Vorerst mit SMSen, möchte sie noch besuchen gehen. Einfach aushalten, dass es jemandem schlecht geht, ohne dass es mir selber schlecht geht, es gelingt mir viel besser. Da sein … Mich selbst sein. Echt sein. Auch Hilflosigkeit ist ok.

Woche 27 – Retrospektive >_<
Arbeit war ok, bin noch nicht wieder richtig reingekommen. Und ich mag mich auch nicht mehr so reinknien wie bisher, an der Auftragsfront es herrscht gerade Flaute. Was mir nach all den Monaten Stress ganz recht ist. Doch der Thrill fehlt plötzlich ;)

Arbeitskollegin gehts wieder etwas besser, aber nach wie vor im K-haus. Wird langsam ungeduldig. Gehe sie eventuell heute besuchen. Memo an mich selbst: Nicht mehr dermassen reinsteigern wenn jemand krank ist …

Twitter Bin rückfällig geworden und wieder mit dabei: https://twitter.com/galaxie112

Akupunktur Hab meiner Ärztin gesagt, ich habe ein neues Leben. Seit meine Nerven nicht mehr so rumzicken fühle ich mich als neuer Mensch. Ärztin hat gestrahlt, mich umarmt und sich so sehr gefreut.

Sonst Fühle mich als relaxte Frau – und die kenn ich noch gar nicht so richtig

>_< Yeeeehaaa …

Sonntag, 30. Juni 2013

Seltsames (2)

Das Weidenästchen …
Weidenästchen (vorher)
In meiner wilden Blumenkiste auf dem Küchenfenstersims wuchert es. Bei der kleinen Weide (Salweide?) hats ein komisches Ästchen, das vorher nicht da war. Ich denk mir: Komisch, vielleicht ist da was Abgeschnittenes nachgewachsen?

Ich lang hin – und zucke gleich wieder weg, das Ästchen IST WEICH!!!

Iiiiiikkkkk …!!!!!

??? Ich muss erstmal durchatmen, meine Hand schütteln und betrachte es mir genauer: Es ist eine Raupe …!! Bin sonst nicht so etepetete, aber der Schock des Berührens des "weichen Ästchens" hält länger an ;) Genauso wie die Faszination für dieses wunderbar getarnte Wesen! (Es könnte ein Birkenspanner sein, auf jeden Fall ist es eine Spanner-Art).

Super Seite fürs Bestimmen: www.schmetterling-raupe.de

Es ist KEIN Ästchen! (nachher)


Samstag, 29. Juni 2013

Keine Parolen



Questa nuova realtà
Keine Parolen … schenk lieber noch mal ein!
Diese Zeile aus Weckers Lied drückts für mich aus …

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Ich habe die Parolen satt.

Wir stehen heut Nachmittag an meiner Wohnungstüre und reden, sie schaut den Gang meiner Wohnung entlang und sieht das Licht im Büro. Meine nette Nachbarin, etwa 10 Jahre jünger als ich, meint dann, ich solle doch bitte das Licht im Büro löschen.

Erst sag ich nichts. Dann frag ich sie ob sie Öko sei. Sie meint grinsend "ja". Ich mag mich nicht aufregen, mag keine Reden schwingen, sage nur, dass ich vor allem eines nicht mag: Wenn mir jemand sagt, was ich zu tun habe. Ich sei selber ein informierter Mensch. Sie windet sich, grinst etwas schuldbewusst und hebt dann zur Erklärung an, dass das Licht ja an sich unnötig sei, die Augen würden sich an die Lichtverhältnisse gewöhnen etc. Ich merke, sie hat ihre Prinzipien. Ich auch; ich will mir keine Vorschriften mehr machen lassen.

Schade. Ich mag sie sehr. Doch ich mag fanatische Einstellungen nicht. Als das empfinde ich es. Und ich glaube nicht, dass Zwang und Kontrolle anderer zu einer besseren Welt führen. Soviel zur "neuen Realität" …

Meine Realität: Den Regeln anderer entkommen … und nun endlich ein Leben führen, dass sich wirklich nach Freiheit anfühlt!



Seltsames (1)

Twitterer on the Roof?
Der Fiddler on the Roof wars nicht. Ich weiss aber auch nicht, was dieser junge Mann eines Abends auf den Dächern von Bern suchte. Er sass länger dort, sah aus, als hätte er einen Laptop dabei …