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Donnerstag, 25. Mai 2017

Nachgedacht (Spiritualität)

Mir wird bewusst, dass die Spiritualität in meinem Leben wieder wichtiger wird. Dass ich Raum dafür brauche.

Aus einer Laune heraus habe ich mal nach der esoterischen Glaubensgemeinschaft gegoogelt, der ich mal fast beigetreten ... oder auf den Leim gegangen wäre. Wird von offiziellen Stellen als sektenartig angeschaut. Ich habe mir einige fundierte Artikel kritischer Beobachter durchgelesen, und musste mit dem Kopf nicken. Autsch. Gut dass ich da weg bin! Aber das habe ich ja schon damals instintiv gemerkt.

Ich wollte noch ein paar Dinge mehr dazu schreiben und merke, mehrere Text gibt es in meinem Blog schon, ich hab eigentlich schon alles geschrieben, was ich sagen wollte. Hier, Hier, Hier und Hier.

Ja. Immer noch suchend, doch noch wenuger an Regeln interessiert als jemals zuvor und auch nicht willens, feste Glaubenssätze nachzusprechen.

Mein Herz weist mir schon den Weg.




Kommentare:

  1. Liebe Anne, gerade bei deinem letzten Satz kann ich nur bestätigend nicken. Ich hatte das große Glück, damals auf jemanden zu stossen, die mir zur besten Freundin wurde und die mir unendlich geholfen hat - mit seeehr unkonventionellen Mitteln. Deshalb weiss ich auch, dass in der Szene vieles behauptet wird, aber Leute, die wirklich was können, die gibt es in meinen Augen nicht so oft. Die Arbeit an sich selbst nimmt einem sowieso keiner ab.

    Schön, dass Du auf diese komische Glaubensgemeinschaft nicht herein gefallen bist. Ich sag ja, Menschen schaffen es, alles zu missbrauchen, sogar die Spiritualität. Wobei ich mir oft denke, dass Spiritualität und Esoterik doch zwei Welten sind :)

    Die viel Freude mit Deiner eigenen Spiritualität auf Deinen eigenen Wegen!

    Lieben Gruss
    Clara

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    1. Liebe Clara, ja, es gibt sehr viele Behauptungen in dieser Szene. Menschen die wirklich was drauf haben, machen meistens keinen grossen Wirbel darum, weil die Menschen von selbst zu ihnen kommen und sie den grossen Zauber für ihr Ego gar nicht brauchen. Dass die Arbeit eh an einem selbst liegt, hab ich auch nach und nach begriffen. Lange habe ich gehofft, jemand nehme mir meine Last einfach weg und das wars dann. Ein Trugschluss :) Ich habe erst mir der Zeit zu unterscheiden gelernt, was mir dient und welche Wege ich gehen kann. Ich bin froh, dass ich auf diese Gemeinschaft nicht weiter eingestiegen bin. Solch enge Denkmuster sind nichts für mich und mich beschlich schon damals auch der Verdacht, dass es eine Geldmaschinerie ist. Zwischen Esoterik und Spiritualität kann ich nicht trennen. Esoterische Mittel helfen mir, mich mir der geistigen Welt vertraut zu machen, ich habe viel gelernt und erfajren dadurch. Es sind für mich Transportmittel. Wenn die Mittel zum Selbstzweck werden, hat das natürlich mit Spiritualität nichts mehr zu tun, da stimme ich dir zu :) Was mich besonders abstösst, ist dieses ganze "Eingeweihtentum" und "Meister-Schülerprinzip", welches teilweise noch so propagiert wird. Esoterik bedeutet ja auch "Geheimlehre". Es wird gefördert, dass einfach hinterhergelaufen und unhinterfragt vieles mitgemacht wird. Aber vielleicht nervt es mich einfach so, weil ich darauf reingefallen bin, haha ;) Ich glaube einfach, dass es das in der neuen Zeit, und von dieser reden ja auch viele gerne, einfach wichtig ist, dass Menschen auch spirituell mündig werden.

      Ja, ich habe Freude an meinem eigenen spirituellen Weg. Manchmal braucht es Zeit, den Weizen von der Spreu zu trennen ...

      Lieber Gruss und danke für deinen Kommentar, den ich sehr schätze ..

      Anne

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