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Mittwoch, 9. November 2011

Krimis mit "Overkill"

Nach dem Konsum mehrerer TV-Krimis (v.a. Tatort) in den letzten Wochen bin ich zu folgendem Fazit gekommen: Das Überkandidelte ist durchs Band weg Trumpf. Die Dramaturgie ist meist ab einem gewissen Zeitpunkt nur noch abstrus mit zunehmend noch sinnloseren Wendungen. Spannend ists zwar, aber mehr nach der filmischen "Haudraufmethode" und nicht nach Hitchcockmanier. Wenig inspiriert Fotografisches. Dafür mehr Psychologie, Psychiatrie und Pathologie. Mag die Story auch von Mankell stammen... Ich finds eher bescheiden.(So letzten Sonntag beim Tatort Borowski und der coole Hund) 

Wenn einmal erfolgreich und über längere Zeit Spannung aufgebaut wurde, kommt danach meistens irgendwann der inhaltliche oder visuelle "Overkill" (was für ein Wort ;). Immer nach dem Motto "pack mer doch noch was drauf" … Da komm ich mir als Zuschauerin irgendwie verarscht vor, am Schluss bekomme ich die Handlung nicht mehr auf die Reihe. Was war da..? Wer war jetzt ...? Und was war nochmal ...?!
- Ach egal...

Mittwoch, 18. Mai 2011

Wa(h)re Fotografie

Gerade wieder die Diskussion gehabt wegen den "unbearbeiteten" digitalen Fotos. Ein digitales Foto ist niemals "unbearbeitet". Denn schon in der Kamera werden Farben und andere Daten berechnet, wird geschärft und so weiter. Die meisten stellen ja sowieso auf Automatik. Die analoge Fotografie und der Purismus in allen Ehren, aber wir befinden uns schon lange im Digitalen Zeitalter! Die Purismus-Diskussion ärgert mich.

Es ist in etwa so, als müsse man wieder darüber diskutieren, dass der Mensch immer "nach der Natur" malen solle …

Für mich muss ein Bild für sich sprechen – und dann ist es mir auch egal was daran gemacht wurde, ob die Auflösung stimmt, ob es photogeshoppt ist oder was auch immer. Absichtliche Täuschungen (Bildmontagen etc.) in Web und Zeitschriften, die die Menschen politisch oder anderswie motivieren/manipulieren sollen, sind natürlich ein Extra-Thema.

Montag, 20. Dezember 2010

Angeklagt: Die Jahreszeiten

Früher bekannt als:  "Lauf der Jahreszeiten"

Heute bekannt als: "Vorsätzliche Gefährdung menschlichen Wollens, Tuns und Lebens"

Gerade aktuell: Schneechaos in Europa.

Wenn der Winter ein Mensch wäre, würde er sich schon lange vor Gericht wiederfinden, wegen Verkehrsbehinderung, vorsätzlicher Tötung, fahrlässiger Tötung, Grausamkeit, Behinderung des Wirtschaftswachstums und mindestens einem Dutzend weiterer Anklagepunkte …