Es gibt so einiges, was mich beschäftigt. Bei der Arbeit und Privates.
Aufs Papier, respektive ins Blog, dafür scheint mir der Weg aber zu weit.
Die Zeit ist nicht reif. Dafür hier Tipp für einen Film den ich letztens gesehen habe.
Die letzen Tage habe ich mir, in Etappen, den Film Sons of Norway angesehen. Thema: Wie funktioniert Weiterleben nach dem Tod eines geliebten Menschen (nicht)? Ein Vater-Sohn-Film der besonderen Art: Hippie (Vater) und Punk (Sohn). Manches ist und bleibt abstrus, heftig. Ist surreal. Vielleicht ist das das, was es ausmacht, warum der Film einfährt und man mit den Figuren mitgehen kann: Sie sind nicht abgefilmt, man rutscht in sie rein. Auch in ihre Stimmung. Am Schluss bleibt Melancholie, ein zwar trauriges Lächeln - aber immerhin ein Lächeln - auf den Lippen und alles ist offen ..
Posts mit dem Label fernsehen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label fernsehen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Donnerstag, 30. Oktober 2014
Mittwoch, 9. November 2011
Krimis mit "Overkill"
Nach dem Konsum mehrerer TV-Krimis (v.a. Tatort) in den letzten Wochen bin ich zu folgendem Fazit gekommen: Das Überkandidelte ist durchs Band weg Trumpf. Die Dramaturgie ist meist ab einem gewissen Zeitpunkt nur noch abstrus mit zunehmend noch sinnloseren Wendungen. Spannend ists zwar, aber mehr nach der filmischen "Haudraufmethode" und nicht nach Hitchcockmanier. Wenig inspiriert Fotografisches. Dafür mehr Psychologie, Psychiatrie und Pathologie. Mag die Story auch von Mankell stammen... Ich finds eher bescheiden.(So letzten Sonntag beim Tatort Borowski und der coole Hund)
Wenn einmal erfolgreich und über längere Zeit Spannung aufgebaut wurde, kommt danach meistens irgendwann der inhaltliche oder visuelle "Overkill" (was für ein Wort ;). Immer nach dem Motto "pack mer doch noch was drauf" … Da komm ich mir als Zuschauerin irgendwie verarscht vor, am Schluss bekomme ich die Handlung nicht mehr auf die Reihe. Was war da..? Wer war jetzt ...? Und was war nochmal ...?!
- Ach egal...
Samstag, 22. Oktober 2011
Sonntag, 12. Juni 2011
Sofareisen GmbH
Gestern war ich eine Weile auf der Nordseeinsel Juist, dann im Schwäbischen und ganz zu Anfang war ich im Südosten der Türkei, im kurdischen Gebiet, mit einem längeren Abstecher in den kurdischen Teil des Irak. Dort würde ich gerne mal in echt hinreisen, in den Südosten der Türkei und allgemein in den Nahen Osten. Libanon, Jemen, Jordanien … Dennoch, die brisante Lage dort möchte ich nicht live erleben. Ich war schon in Israel, bin über die Golanhöhen gefahren, habe die Checkpoints bei Jerusalem passiert – und die angespannte Lage dort hat mir gereicht. Überall bis an die Zähne bewaffnetes Militär. Wie muss es erst in den umgebenden Ländern sein?
Wenn ich so eine Sendung gesehen habe ist mir immer, als wäre ich wirklich dort gewesen! Ich sammle Landschaften, Gerüche, Stimmungen, Eindrücke von Menschen und Kultur ... ich erlebe alles sehr real.
Wenn ich so eine Sendung gesehen habe ist mir immer, als wäre ich wirklich dort gewesen! Ich sammle Landschaften, Gerüche, Stimmungen, Eindrücke von Menschen und Kultur ... ich erlebe alles sehr real.
Dienstag, 7. Juni 2011
Mittwoch, 9. März 2011
Mensch, Charlie …
Auf neue Folgen dieser "Familienidylle" muss ich wohl zukünftig verzichten. Da die Realität die Fiktion längst schon mit Lichtgeschwindigkeit überholt hat. *Prost* Charlie Sheen … Hat mich gefreut! Vielleicht schaffst dus ja noch in die Reha. Danach gehts erst recht los! Denn Rehab (und danach ein neuer Film/eine CD/neue Karriere ist ja DER Trend in Hollywood.
Samstag, 13. November 2010
im agro-disneyland
je mehr nahrungsmittel aus dem labor kommen, (direkt oder indirekt), desto krasser wird mit wagenladungen von nostalgie für fleisch und andere agrar-produkte geworben. das schwein spricht und fährt mit dem bauer heissluftballon, das huhn rennt persönlich in den supermarkt um sein ei zu legen, horden von eichhörnchen sammeln fleissig nüsse fürs müsli, eine rosig aussehende überschminkte landschönheit rührt von hand den joghurt.
alles ist in strahlende farben oder einen zarten sepia-ton getaucht.
absurd.
alles ist in strahlende farben oder einen zarten sepia-ton getaucht.
absurd.
Mittwoch, 25. August 2010
bergkristall
schweizer fernsehen schaue ich mir nicht mehr an. ausser es läuft ein spielfilm. das grossartig zelebrierte mittelmass und die biederkeit langweilen mich.
stattdessen erwische ich mich immer wieder beim schauen von deutschen regionalsendern... mdr, swr, ndr, br oder ich bleibe auf 3sat bei einer fernweh- oder kultursendung hängen. arte ist mir oft zu überkandidelt.
seltsamerweise erscheint mir das regionale und bodenständige viel weniger bieder, oder auf eine viel erfrischendere art, als die hochglanzpolierten sendungen. es sind die menschen, die geschichten und die landschaften die mich interessieren. beim regionalen ist einfach weniger zuckerguss dran.
im bayrischen fernsehen bin ich auch dem franz xaver gernstl zum ersten mal begegnet, dem filmemacher und regisseur. hingerissen schaute ich mir die etappen seiner deutschlandreise an. die gespräche mit ganz verschiedenen leuten, seine warmherzige und schlitzohrige art, mit den menschen ins gespräch zu kommen, das hat mir gefallen. viele wunderschöne orte, ausgefallene ideen und unterschiedlichste lebenskonzepte sind mir da begegnet. mir scheinen diese porträts fair und aus dem leben gegriffen. würdevoll. genauso geht es mir mit den lebenslinien, der biografie-sendung im bayrischen fernsehen.
solche fernseh-sternstunden heben sich wohltuend von der restlichen mittelmässigen fernsehlandschaft ab.
stattdessen erwische ich mich immer wieder beim schauen von deutschen regionalsendern... mdr, swr, ndr, br oder ich bleibe auf 3sat bei einer fernweh- oder kultursendung hängen. arte ist mir oft zu überkandidelt.
seltsamerweise erscheint mir das regionale und bodenständige viel weniger bieder, oder auf eine viel erfrischendere art, als die hochglanzpolierten sendungen. es sind die menschen, die geschichten und die landschaften die mich interessieren. beim regionalen ist einfach weniger zuckerguss dran.
im bayrischen fernsehen bin ich auch dem franz xaver gernstl zum ersten mal begegnet, dem filmemacher und regisseur. hingerissen schaute ich mir die etappen seiner deutschlandreise an. die gespräche mit ganz verschiedenen leuten, seine warmherzige und schlitzohrige art, mit den menschen ins gespräch zu kommen, das hat mir gefallen. viele wunderschöne orte, ausgefallene ideen und unterschiedlichste lebenskonzepte sind mir da begegnet. mir scheinen diese porträts fair und aus dem leben gegriffen. würdevoll. genauso geht es mir mit den lebenslinien, der biografie-sendung im bayrischen fernsehen.
solche fernseh-sternstunden heben sich wohltuend von der restlichen mittelmässigen fernsehlandschaft ab.
Abonnieren
Posts (Atom)
