Bewegung ... das ist das Thema meiner Wochenenden. Raus und einfach nur Gehen, stundenlang.
Immer wieder anderes sehen, neue Wege entdecken, einfach draussen sein.
Draussentage, die die Bürotage ausgleichen.
Wo führt der Feldweg hin, den man dort am Ende des Industriegebiets sehen kann? Meinst du, da geht es weiter? Komm, wir schauen mal!
Siehst du die 5 Graureiher dort drüben?
Schau mal diese Kühe, solche habe ich noch nie gesehen! Sehen sehr urchig aus ...
(Es waren Aubrac).
Es ist schön, die Neugierde und die Freude an der Natur ... und am Gehen und Schauen zu teilen.
Wir kommen an Orte, die nicht offiziell als "schön" und "sehenswert" bekannt sind. Darum haben wir viel Raum für uns. Vor allem ich --> brauche das.
Sehenswertes finden wir zwei immer. Wir finden immer was Schönes. An Stellen wo niemand mit dem Auto hinfahren würde, weils dort nix zu
sehen gibt. Wir entdecken im Schritttempo diese Welt für uns.
Irgendwo nehmen wir dann einen Kaffee oder essen was Kleines. Mit Zug oder Bus fahren wir dann wieder heim.
Erfüllt, ausgeglichen und zufrieden.
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Sonntag, 23. Juli 2017
Samstag, 29. Oktober 2011
Donnerstag, 29. September 2011
Mittwoch, 17. August 2011
Kristalle suchen
Diese Tage war ich im Berner Oberland auf Kristallsuche. Bergkristall habe ich nur wenig gefunden, 2 kleine Bruchstücke und einen Doppelender mit aufsitzenden kleineren Kristallen. Einige schöne Calzit- und Feldspatkristalle habe ich auch mitgenommen. Meine Begleitung fand einige winzige und doch perfekte Bergkristall-Doppelender (Ähnlichkeit mit Herkimer Diamant). Versteinerungen gabs auch. Hier hatte ich jedoch das Gefühl, das ihnen die Entstehung der Alpen nicht besonders gut bekommen ist: Im Vergleich zu den Versteinerungen aus dem Schwabenland sind sie eher verquetscht.
Die Steine-Suche an sich ist ja schon interessant. In einer bergigen Runse im Bachbett sitzend, spähend nach glitzerenden Schätzen .. Hab mir gleich noch eine Spa-Behandlung mit dem öligen Schieferschlamm aus dem Bach gegönnt. Auf dem untersten Bild sitze ich in der oberen Bildhälfte, dort wo das Bachbett beginnt, dass sich an den unteren Bildrand zieht (beim Klicken ausfs Bild sieht man mich). So verschwindet der Mensch in dieser gewaltigen und ursprünglichen Landschaft. Vom Gefühl her könnte es auch auf Island gewesen sein... Nur die Kühe waren eindeutig von hier!
(Für die Bilder danke ich M.)
Dienstag, 31. Mai 2011
Berndeutsch 1
Der Plagöri
.. ist ein Aufschneider, jemand der ganz gross angibt, also "plagiert" … Scheinbar kommt das Wort von "Plagiat", steht also auch fürs Nachmachen. Alternativ gibt es auch den "Blöffer" (aus dem Englischen von "to bluff"=täuschen). Die Begriffe sind eher am Aussterben, hab sie schon ewig nicht mehr gehört.
.. ist ein Aufschneider, jemand der ganz gross angibt, also "plagiert" … Scheinbar kommt das Wort von "Plagiat", steht also auch fürs Nachmachen. Alternativ gibt es auch den "Blöffer" (aus dem Englischen von "to bluff"=täuschen). Die Begriffe sind eher am Aussterben, hab sie schon ewig nicht mehr gehört.
Mittwoch, 6. April 2011
MundArt
Vor kurzem, als wieder mal des Nachts wachlag, spukten mir ein paar hartnäckige Fetzen einer Geschichte im Kopf herum. Versuchsweise begann ich, diese in Mundart statt in Schriftsprache niederzuschreiben. Es war erstaunlich! Ich habe schon seit mehreren Jahren keine Kurzgeschichten mehr geschrieben, einfach deshalb, weil ich mich immer über meine trockene Sprache geärgert habe. In Berndeutsch ist einfach viiieel mehr Fleisch am Knochen! Plötzlich macht mir das Schreiben wieder Spass … Mal schauen, was daraus wird!
Mittwoch, 25. August 2010
bergkristall
schweizer fernsehen schaue ich mir nicht mehr an. ausser es läuft ein spielfilm. das grossartig zelebrierte mittelmass und die biederkeit langweilen mich.
stattdessen erwische ich mich immer wieder beim schauen von deutschen regionalsendern... mdr, swr, ndr, br oder ich bleibe auf 3sat bei einer fernweh- oder kultursendung hängen. arte ist mir oft zu überkandidelt.
seltsamerweise erscheint mir das regionale und bodenständige viel weniger bieder, oder auf eine viel erfrischendere art, als die hochglanzpolierten sendungen. es sind die menschen, die geschichten und die landschaften die mich interessieren. beim regionalen ist einfach weniger zuckerguss dran.
im bayrischen fernsehen bin ich auch dem franz xaver gernstl zum ersten mal begegnet, dem filmemacher und regisseur. hingerissen schaute ich mir die etappen seiner deutschlandreise an. die gespräche mit ganz verschiedenen leuten, seine warmherzige und schlitzohrige art, mit den menschen ins gespräch zu kommen, das hat mir gefallen. viele wunderschöne orte, ausgefallene ideen und unterschiedlichste lebenskonzepte sind mir da begegnet. mir scheinen diese porträts fair und aus dem leben gegriffen. würdevoll. genauso geht es mir mit den lebenslinien, der biografie-sendung im bayrischen fernsehen.
solche fernseh-sternstunden heben sich wohltuend von der restlichen mittelmässigen fernsehlandschaft ab.
stattdessen erwische ich mich immer wieder beim schauen von deutschen regionalsendern... mdr, swr, ndr, br oder ich bleibe auf 3sat bei einer fernweh- oder kultursendung hängen. arte ist mir oft zu überkandidelt.
seltsamerweise erscheint mir das regionale und bodenständige viel weniger bieder, oder auf eine viel erfrischendere art, als die hochglanzpolierten sendungen. es sind die menschen, die geschichten und die landschaften die mich interessieren. beim regionalen ist einfach weniger zuckerguss dran.
im bayrischen fernsehen bin ich auch dem franz xaver gernstl zum ersten mal begegnet, dem filmemacher und regisseur. hingerissen schaute ich mir die etappen seiner deutschlandreise an. die gespräche mit ganz verschiedenen leuten, seine warmherzige und schlitzohrige art, mit den menschen ins gespräch zu kommen, das hat mir gefallen. viele wunderschöne orte, ausgefallene ideen und unterschiedlichste lebenskonzepte sind mir da begegnet. mir scheinen diese porträts fair und aus dem leben gegriffen. würdevoll. genauso geht es mir mit den lebenslinien, der biografie-sendung im bayrischen fernsehen.
solche fernseh-sternstunden heben sich wohltuend von der restlichen mittelmässigen fernsehlandschaft ab.
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