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Donnerstag, 3. Februar 2022

Mein Queersein -- (lose Folge, 1)

Ich hatte eigentlich schon mal einen Text dazu geschrieben, diesen dann wieder gelöscht. Meine queere Identität endlich zu leben, das heisst auch, da erst mal reinzuwachsen! Dazu gehört Mut. Und Selbstwert. Muss ich jetzt damit hausieren gehen? Was will ich preisgeben? Wo gehöre ich denn dazu?

Viel Mut hat mir der Text von Else Buschheuer gemacht: Wir gendern uns dazu. Da ist der eigene Weg eines Menschen drin, da ist Provokation drin, aber auch die Lebenslust und Buntheit der Community, die Frechheit, die mir so gut tut. 

Mir das eigene Leben ganz anzueignen, was für ein Aufatmen! Ich fang erst an. Mit Anfang 40 ... Und ich fange bei mir selber an: Wer bin ich?! Und es macht mir Mut. 

Weil sich gesellschaftlich vieles verändert. Weil es mich betrifft. Ich gehöre zu denen "Dazwischen". Das hab ich schon immer. Und dazu zu stehen, heisst auch, auf Umwegen endlich Heimzukommen. 

Manche mögen schon ermüdet sein von der medialen Auseinandersetzung wegen dem ungehörigen Gendersternchen, ich bins nicht. Also die Diskussionen finde ich auch ermüdend. Die Gewalt und Unruhe, die diese Themen wecken, stressen mich. Doch das gehört wohl dazu wenn sich vieles verändert.

Diskutieren ob und wie sich gendergerecht Schreiben und Leben lässt, da fühle ich mich überfordert. Empört zu sein gehört genauso zum Zeitgeist wie die ganzen nötigen gesellschaftlichen Umbrüche und das finde ich schwierig und einfach nur anstrengend! 

Die queere Community macht da munter selber mit. Grabenkämpfe. Vielleicht ist der Hang zum Schubladen- und Clandenken einfach eine menschliche Schwäche?! Du gehörst zu uns -- du nicht? Und dann bist du eine Randgruppe, ausserhalb einer Randgruppe etc. 

Die Last der Ideologien tue ich mir nicht an. Sei wer du bist. Leben und Leben lassen. Punkt. 

Die ständig neuen Prideflaggen sind mir immer wieder ein Rätsel, die verschiedenen Zuordnungen und neuen Schubladen finde ich schwierig. 

Trotzdem hängen an unserem Haus zwei Regenbogen-Fahnen. Eine mit nur Regenbogen und eine mit Ja zur Ehe für alle. Mitten im konservativen Dorf. Nein zur Ehe für alle, das hat die Mehrheit hier abgestimmt. 

So lange (das war vor der Abstimmung) gesagt wird: 

Was wollt ihr denn noch, ihr habt doch schon alle Rechte?

So lange gebe ich keine Ruhe. 

Representation matters ... still!


Donnerstag, 15. Dezember 2016

Be-schwerend

Wer sich ständig beschwert, macht sich(s) schwer.


Link zum Thema: Denken formt das Gehirn um

Freitag, 3. Juni 2016

Italien besprochen mit einem Italiener (Reiseziele)

Ich: Sizilien?  
Er: Mafia ..  
Ich: Neapel?
Er: Das totale Chaos!!
Wir fahren jetzt erstmal nach Südtirol.
Ich: Weiter nördlich gehts ja auch kaum  
Er: Doch, Valle d'Aosta. Und dann mal nach Rimini, da kannst du Deutsch sprechen.
Ich: Ist das wirklich dein Ernst?                
Er: *freches Lachen*

To Do:
Ich: Italienisch lernen
Er: Geografie lernen

Denn: Meine Italienischkenntnisse sind eben "Kenntnisse" ... und das Südtirol liegt nördlicher als das Valle d'Aosta ..

Achja: und irgendwann rocken wir den Süden, mein Abruzzese und ich .. oder der Süden rockt uns .. ^_^

Dienstag, 4. August 2015

Leseempfehlung: Andreas Glumm

Weil ich ihn einfach gerne lese. Ich kenne niemanden, der Menschen so beschreiben kann: Als würde er ihnen direkt in die Seele schauen. Was für eine Hommage:
Lehm’ is hart – Der schwierige Abschied vom dicken Hansen

Mittwoch, 29. Juli 2015

Montag, 27. Juli 2015

Der Berner ist generell bedächtig ..


Als schwäbische Bernerin oder als bernische Schwäbin, je hälftig :), stell ich hier einen meiner Lieblingssketche ein ..

Der Sketch ist von 1954, es sprechen Ernst Mischler (den Berner) und Karl Steuer (den "Schwaben"). Beide sind inzwischen verstorben. Auch das Blaue Bähnli ist schon fast Geschichte ..

Bahnlinie Bern--Worb Dorf

Mittwoch, 31. Dezember 2014

Donnerstag, 18. Dezember 2014

Satz des Tages

Im Rahmen meiner Möglichkeiten bin ich begeistert.



stammt von Herrn Ackerbau ..

Donnerstag, 29. September 2011

Babel

Ein Deutschweizer und eine Welschschweizerin unterhalten sich zusammen auf Englisch, weil das besser geht. Ja, das ist sie, meine vielgelobte mehrsprachige Schweiz... >_<

Sonntag, 11. September 2011

Mittwoch, 7. September 2011

Die Trennung machts!

Schwein-
elendchen

Dienstag, 31. Mai 2011

Berndeutsch 1

Der Plagöri

.. ist ein Aufschneider, jemand der ganz gross angibt, also "plagiert" … Scheinbar kommt das Wort von "Plagiat", steht also auch fürs Nachmachen. Alternativ gibt es auch den "Blöffer" (aus dem Englischen von "to bluff"=täuschen). Die Begriffe sind eher am Aussterben, hab sie schon ewig nicht mehr gehört.

Mittwoch, 6. April 2011

MundArt

Vor kurzem, als wieder mal des Nachts wachlag, spukten mir ein paar hartnäckige Fetzen einer Geschichte im Kopf herum. Versuchsweise begann ich, diese in Mundart statt in Schriftsprache niederzuschreiben. Es war erstaunlich! Ich habe schon seit mehreren Jahren keine Kurzgeschichten mehr geschrieben, einfach deshalb, weil ich mich immer über meine trockene Sprache geärgert habe. In Berndeutsch ist einfach viiieel mehr Fleisch am Knochen! Plötzlich macht mir das Schreiben wieder Spass … Mal schauen, was daraus wird!

Wortspiele

tailleur
d`ailleur

Dienstag, 29. März 2011

Individuum

Lateinisch = das «Ungeteilte»!

Freitag, 4. März 2011

Schöne Worte

Wahrnehmung
gehört für mich zu den schönsten Wörtern der deutschen Sprache.
Ich nehme wahr. Was nehme ich für wahr? Fürwahr.

Donnerstag, 3. März 2011

Worte finden

"Weiterbildung" auf Französisch: "Perfectionnement".
Wunderbar …