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Samstag, 29. Juli 2017

Wieder besser (Problem identifiziert)

Schlussendlich wurde mir klar, warum ich gar keine Power mehr hatte. Wenn das Kraftwerk namens Bauch und Verdauung nicht läuft, woher soll denn auch die Energie kommen?! ... Seit der Magen wieder mitmacht, gehts mir besser. Manchmal liegt es an so selbst-verständlichen Dingen, auf die ich gar nicht komme. Das (für mich gesunde) Essen ist immer wieder ein Thema. Mal läuft es glänzend und dann wieder nur holprig. In letzter Zeit wars Essen vor allem ein Durcheinander, zuviel Hektik, zu wenig Ruhe. Die Selbstfürsorge ... auch hier wichtig. Es geht nicht darum, nach aussen gut auszusehen oder schlanker zu werden, sondern darum, dass es im Gesamten für mich stimmt. Und da bin ich immer noch auf dem Weg.

Dienstag, 11. April 2017

Kleinste Gärten (10)




Es löwenzahnt allüberall ... Die tiefgrünen Blätter landen auch in meinem Magen. Abspülen, kurz in Salzwasser aufkochen, abtropfen lassen und dann mit etwas Olivenöl und einem Hauch von Knoblauch geniessen. Mjammm ....

Die Pioniere zwischen den Platten lasse ich natürlich ihr rebellisches Tun weiterverfolgen und bediene mich andernorts.

Mittwoch, 19. Oktober 2016

Geschmort: Tafelspitz

*Schmor*

Beim Einkaufen über ein Stück Tafelspitz gestolpert und spontan den Erstversuch gewagt. Gelungen. Saftig ist das Fleisch geblieben, zum Glück, und eine starke kleine Brühe hats gegeben. Gerade die richtige Kombi gegen meine üble Erkältung.

Achja, apropos saftig. Es war nicht so wie letztes Mal ... Mein letzter Braten war nämlich "Siedfleisch vom Lamm", eigentlich hätte es ein krosser Lammbraten werden sollen.

Doch durch das Gemüse (das tue ich überall rein.. ) und viel zuviel Flüssigkeitszugabe wurde eben durchgekochtes Siedfleisch daraus. Schimpfend ass ich das verhunzte edle Fleisch, Genuss war das keiner mehr. Mir schmeckte es jedenfalls nicht. Mein Freund fands nicht soo tragisch.

Aus dem Rest, da war ich noch immer sehr genervt, wurden kleingeschnittene Würfel zur Suppeneinlage. So kam das Lamm dann doch noch in der Suppe zu Ehren.

Und ich hab daraus gelernt, dass das Schmoren nur funktioniert, wenn ich das Ganze nicht ertränke ...

Sonntag, 2. Oktober 2016

Das Leben spüren und das Leben bedenken, ich brauche beides ...

Kleine Freuden sammeln
Nachdem gestern der Tag der schweren Kost war, habe ich heute Lust, mich wieder mehr dem *Freuen* zu widmen. Die Fernseherie von gestern muss ich da auf jeden Fall erwähnen. Diese hat den Abend für mich rausgerissen, hat mich inspiriert. Ich bin nicht schwer depressiv und ich meistere mein Leben, so gut ich es kann. Dass auch schwere Gedankengänge da sind, ist für mich quasi normal. Nur behalte ich sie meistens für mich. Ich denke seit ich Denken kann.

Meine Welt gliedern
Für mich gliedere ich damit meine Emotionen und mein Universum in Happen, die ich verdauen kann. Also dient das Denken quasi der mentalen Verdauung. Ist so. Dass ich mir mein Leben selber nicht gerade leicht mache, wird mir immer wieder bewusst. Manchmal wirke ich streng auf andere und bin auch streng. Mir selber gegenüber auch. Zum Glück nicht mehr so moralisch und rigide wie einst. Da bin ich wirklich glücklich, dass das heute so ist.

Mir fällt viel mehr auf im Alltag, als anderen, ich spüre Zwischentöne und lese zwischen den Zeilen. Meine Filter funktionieren einfach anders und damit lebe ich. Für mich ist es inzwischen eine Bereicherung. Anstrengend finde ich es trotzdem. Für mich ist es im Alltag wichtig, dass meine innere Welt geschützt bleibt. Weil es eine reiche Welt ist. Im Vergleich zum Arbeitsleben.

Ich bin aber am lebendigsten und ich bin echt, wenn ich mich nicht "zusammennehmen" muss. Der Arbeitsalltag fordert jedoch Zurückhaltung.

Wenn ich das Herz auf der Zunge trage, mache ich mich verletzbar. Musste ich feststellen. Meine Welt wird angreifbar. Dass daraus ein Missverhältnis entsteht, ist mir auch bewusst geworden. Denn ich muss mich im Griff haben.

Zu mir kommen
Ich schwinge heute emotional nicht mehr mit allem mit, auch wenn es manchmal in meinen Texten so scheinen mag. Das habe ich in den letzten Jahren gemerkt. Betroffenheit war eine meiner Schwächen: Alles und jedes hat mich betroffen gemacht. Das wollte ich nicht mehr. Um meiner selbst willen. Ordnen muss ich es für mich trotzdem, weil mich vieles beschäftigt. Dass dies mich dies verkopft macht, ist die Gefahr, in die ich laufe.

Mich dem "echten" Leben ausserhalb meines Kopfes wieder mehr zu widmen, das ist deshalb auch eine Quintessenz von gestern. Taten statt Worte. Daher habe ich noch einen Kuchen gebacken. Ganz spontan, aus Zutaten die ich noch daheim hatte. Mehl und Co, Äpfel, Trockenhefe hatte ich da und statt nur reiner Butter (war noch zu hart) habe ich dazu noch Brat-/Backöl genommen. Kann ich wieder mal machen ...

Hmmm ...



Sonntag, 7. August 2016

Wie gings mit den grünen Smoothies weiter?

Grüne Smoothies (siehe Link unten). Letztes Jahr waren die ja bei mir/uns hoch im Kurs. Und ich habe 11 kg an Gewicht verloren, was überraschend kam, und doch gut für mich war. Von meinem Höchststand von 84 kg bin ich jetzt runter. Meine Absicht war es eigentlich gewesen, einen für mich gesünderen Ernährungsstil zu pflegen, was ich auf diesem Weg erreicht habe. Ich war nicht mehr wohl mit mir selber, weil ich spürte, dass ich nicht zu dem komme, was mein Körper wirklich braucht.

Den letzten Sommer über habe ich reichlich Grüne Smoothies getrunken. Bei über 33 Grad im Büro war mir auch nicht nach richtigen Menus. Gegen Herbst machte ich mir dann eher Suppen. Ich habe die ähnlichen Zutaten wie für den Smoothie genommen --- plus eine Kartoffel -- und diese Gemüse dann zu püriert.  Sehr lecker!

Seither habe ich viele Erkenntnisse gemacht. Ich kann besser auswählen, was ich essen will, weil ich weniger energetische Löcher habe.

Meine letztjährigen Posts:
Über Ernährung, meine 50 cts.
Grüner Smoothie Fan über Nacht 

Die Gewichtsabnahme kam dann nebenbei. Durch den Ess-Ratgeber-Dschungel kämpfe ich mich nicht (mehr). Eine Zeitlang liebäugelte ich mit der Paläo-Diät. Bis ich dann entschied, dass mir das zu extrem, zu kompliziert ist -- und ich in anderen Bereichen schon genug verinnerlichte Do's und Dont's in meinem bisherigen Leben hatte. Hier sollte jetzt endlich mehr die Lust und Neugier und weniger der Krampf vorherrschen!

Ich bin hochsensibel und zum Glück ist es auch mein Lebensgefährte, so konnten wir eine Art von Küche entwickeln, die für beide stimmt. Auswärtig essen ins Restaurant gehen wir nur noch selten.

Wesentlich für meine Ernährung ist, dass ich seit einiger Zeit besser mit stressigen Momenten klar komme. Vorher habe ich einiges mit Essen kompensiert, was bei mir sehr schnell gegen Gestresstsein hilft. Kurzfristig. Ich glaube, dies hat die Art meiner Ernährung am meisten beeinflusst: Vorher musste einfach superschnell Energie her, weil sonst nichts mehr ging. Heisshunger war für mich eher die Regel als die Ausnahme. Es ist durch die Ausbildung und die zusätzliche Belastung gekommen.

Mein Verhältnis mit mir selber hat sich geändert. Ich bin ausgeglichener und ruhiger geworden. Das wirkt sich positiv auf meine Ernährung aus. Und diese wirkt wiederum positiv und beruhigend auf mich zurück.

Mir sind einige Dinge bei meiner Ernährung klar und wichtig geworden:
  • Was für den einen stimmt, muss für die andere keinesfalls stimmen! Ernährungsmythen immer für mich selber ausprobieren und selber Erfahrungen sammeln.
  • ein belasteter Magen und Darm, sogar nachhaltige Blähungen, das kann bei mir Depressionen auslösen (es fühlt sich wirklich so an!)
  • Am Mittag habe ich für mich Take-Away-Stellen gefunden, die für mich stimmen und bei denen sich für mich gute Kompromisse ergeben (zB frischgekochtes Thai-Essen)
  • auswärts Essen gehen ist Stress für meinen Körper, sobald Fertigsaucen, Bratbutter und hefehaltige und glutamatige Streuwürzen ins Spiel kommen
  • Ich folge keiner Diät, schon gar keiner, die mich sozial isoliert! Die Inputs waren zwar interessant und einiges habe ich integriert. Ich esse nach wie vor gekochte Nahrung, tierische Produkte, Getreide, usw. Ich will nicht als Exotin durchs Leben gehen, die allein essen muss, weil sie irgend einer Ernährungsreform folgt.
  • Das extreme Hungergefühl war nicht durch Hunger, sondern durch Stress ausgelöst und durch Zucker/Kohlenhydrate 
  • helles Brot sollte ich möglichst meiden (und als spezielle Form, fast wie ein Dessert, ansehen)
  • Vor allem morgens darf ich nicht zuviel Zuckerhaltiges zu mir nehmen; Konfitüre, zu viel Brot, zu stark gesüssten Tee, Kakao, Kaffee etc. Kurz darauf rasselt nämlich mein Blutzucker in den Keller und mir wird flau und schwummrig. Wirklich mühsam. 
  • Gebäck sollte ich nur sparsam zu mir nehmen. Brunchen mag ich daher gar nicht = zuviel Gebäck. Der Energiemangel nach einem Tag, an dem ich vorallem Brot/Sandwiches gegessen habe, ist enorm.
  • Regeln beim Essen helfen mir nicht, mir selber zu vertrauen 
  • wenn ich meine Bedürfnisse beachte, entsteht eine Balance
  • Ausnahmen sind erlaubt und werfen bei mir nicht gleich alles über den Haufen (zB ein Eis ab und zu)
  • Süssgetränke meide ich wo ich kann (zuviel zusätzliche Energie)
  • stark kohlenhydrathaltige Menus (ausser Kartoffeln) lösen nach enigen Stunden bei mir Heisshunger aus (Nudeln, Polenta, Reis)
  • monatelanges Schwarzteetrinken (mit viel Zucker) löst bei mir Eisenmangel aus (Vermutung)
  • (gewisse) Glutamathaltige Produkte lösen sofortige Übelkeit und Bauchdrücken bei mir aus, manchmal sogar Herzrasen, das kann wiederum auch zu Ängsten führen
  • Knoblauch kann ähnliches bewirken bei mir wie Glutamat (Übelkeit, Bauchschmerzen). Zwiebeln und Knoblauch, Kohlsorten, Hülsenfrüchte -- (alles was bläht) esse ich inzwischen sehr eingeschränkt.
  • Xylit (kalorienarmer Zuckerersatz) wirkt bei mir auf den Energiehaushalt/Blutzucker und ich bekomme danach ebenso energetische Löcher wie beim Zucker
  • PMS wurde bei mir besser / milderte sich durch verbesserte Ernährung
  • ein schlechtes Gewissen gegenüber einer zugeführten Kostbarkeit ist Hohn (böses Fleisch, sündiger Cappuccino, teuflisches Süsses) -- Genuss statt Verschwendung --
  • der "Superfood" roher reiner Kakao löst bei mir Bauchweh (sofort) und Kopfschmerzen / Migräne aus (am nächsten Tag) das gleiche gilt für Schokolade, wenn ich oft davon esse
  • (schnelle) Ortswechsel lösen Stress und Hunger aus, sehr viel Trinken hilft mir da sehr und salzige Nahrung (Erdung, in die Gegenwart kommen)
  • Fertig- und Halbfertigprodukte spielen keine grosse Rolle mehr (auch zB Tortelloni aus der Kühlung etc lasse ich besser weg)
  • das Weglassen von Milch und tierischen Produkten macht keinen Sinn für mich (Vit. B12 Mangel wurde bei mir festgestellt)
  • ... 
  • es gäbe noch mehr :), aber das tuts vorerst
Durch die schnelle Energie (Zucker) kams bei mir dann immer auch wieder zu energetischen Löchern, die ich dann als "psychisch bedingt" eingeordnet habe, was es in diesem Fall nicht wahr. Ein Kreislauf aus schneller Energiezufuhr und schnellem Energiemangel. Beim Essen von Dingen wie Bananen, Konfitüre muss ich aufpassen, da gerät mein System schnell durcheinander. Worauf ich achte: Die kohlenhydrathaltigen Nahrungsmittel machen nur etwa einen Drittel meiner Mahlzeit aus. Ausser bei den Kartoffeln, die sind (zuhause) fast meine wichtigsten Grundnahrungsmittel. Ich wechsle bei den Lebensmitteln mehr ab, achte besser auf die Bedürfnisse meines Körpers.

Insgesamt esse ich jetzt viel mehr Gemüse und Salate. Durch die Smoothies hat sich das verändert, auch wahrscheinlich die Verdaaungsflora. Ich vertrage die geliebte Rohkost jetzt viel besser. Vorher machte mir Rohkost eher Mühe = Blähungen, Durchfall etc. Ich habe den Eindruck, dass sich durch die Ernährung mit frischem Gemüse und frischen Früchten auch mein Prämenstruelles Syndrom gemildert hat.

Dadurch, dass ich besser achtgebe, gehts auch meiner Psyche besser. Denn der Blutzucker bleibt stabil, ich habe praktisch keine Heisshungerattacken mehr.

Wichtig: Eisen wird im Zusammenhang mit Vitamin C vom Körper leichter aufgenommen. zB Zitronensaft auf das Schnitzel geben. Oder einen vitmainreichen Saft zu den Mahlzeiten geniessen. Generell kombiniere ich gerne Fleisch mit Früchten und Gemüsen. Auch die für die Ernährung wertvolle Tier-Leber kann man durchaus lecker zubereiten, für die die sie essen mögen! Blattgrünreiche Gemüse sind ebenfalls wertvolle Eisenspender -- es muss nicht immer Fleisch sein.

Diese Erkenntnisse gelten für mich persönlich und sind nicht zu verallgemeinern!


.... to be continued ..

Donnerstag, 3. März 2016

Food is GOD

Ich interessiere mich für die "neuen" Formen von Lebensstilen und auch Ernährungsformen. Was es halt so gibt. Auch Veganismus. Was mich aber abstösst ist diese Moralisiererei.

Es gibt tatsächlich auch (umwelt)bewusste Menschen, die noch Fleisch und andere tierische Produkte essen.

Nee, oder?! Diese gehören doch aber zur "Achse des Bösen", ganz klar.

Fronten ziehen sich da durch manche Blogs und Websites. Emotionale Umweltverschmutzung: Bekommt man/frau dafür eigentlich auch Karmastrafpunkte?

 *Gähn* (nachdrücklich)

Und da sage noch jemand, Religionen seien fanatisch und sowieso von vorgestern. Die neuen Heilslehren sind doch bereits mitten unter uns!

Halleluja... dann ist ja alles gut.

Nicht vergessen: Immer schön das Gärtchen abstecken, gelle .. sonst verirren sich noch die Sünder zu den Rechtgläubigen.

Und das wollen wir ja nicht. Oder?!

Sonntag, 2. November 2014

Ein Teller Buntes (Sonntagsmenü)



Pangasiusfilet (Biozucht) an Safransösschen
Schwarzer Vollkornreis (Riso Venere)
Karottengemüse ...

Samstag, 27. September 2014

Himmlisch gut..

Dass Essen so glücklich machen kann! Soulfood pur. Mein erstes Ossobuco alla milanese ist mir gelungen. Es wär für Morgen gewesen: Beim Probieren bliebs nicht, 2 Teller mussten her! Mjam.... , zum Glück hats noch was übrig ... ^_^


Was ist Ossobuco alla milanese?

Montag, 14. November 2011

Epiphanie am Herd

.. dass das Einkochen von Marmelade solche Glücksgefühle auslösen kann,
tststs ... Lecker ists geworden, Quittenmus und Bananen/Kürbis-Konfitüre.

Donnerstag, 8. September 2011

Von Omas, Apfelstrudeln und Hefezöpfen

Ingrid von "Sonne, Mond etc." schreibt herzerwärmend liebevoll und appetitanregend vom Apfelstrudel ihrer Oma. Und darüber, wies die Oma mit dem Äpfelklauben gehalten hat....
http://ingridkellner.blogspot.com/2011/08/kindheits-apfelstrudel.html

Mittwoch, 6. Juli 2011

Das Produkt (1)

*Schlemmer*

Citterio Salami

Am Stück, nicht aufgeschnitten! Mir kommt keine andere mehr ins Haus, es sei denn, sie ist ebenso gut … Alles passt! Die Optik, die Konstistenz und natürlich der Geschmack,  … Die normale einheimische Aufschnitt-Salami mag ich nicht mehr essen, die schmeckt nach "Schnellbleiche" und die Gewürze passen nicht zum Produkt. Fazit: Die Italiener wissen eben, was Gusto ist!

http://www.citterio.com/

Mittwoch, 16. Februar 2011

Mmmmmmmmmhhhh.......................

Ich hatte ganz vergessen, wie lecker gebrannte Mandeln sind! *schmacht*

Dienstag, 1. Februar 2011

Schlicht, einfach, gut

Wir hatte es von gestalterischer Schlichtheit. Mein Chef, ein gestalterischer Purist und leidenschaftlicher Amatuerkoch meint: Die italienische Küche ist so gut, weil man eben nicht immer alles reinschmeisst!

... und ich entführe diesen Spruch in meinen Zitatenschatz! Universell anwendbar.

Dienstag, 30. November 2010

heute ist der 8. dezember

..weil ich einen adventskalender mit pralinen geschenkt bekommen hab > _ < – hmm, mocca!

Samstag, 13. November 2010

im agro-disneyland

je mehr nahrungsmittel aus dem labor kommen, (direkt oder indirekt), desto krasser wird mit wagenladungen von nostalgie für fleisch und andere agrar-produkte geworben. das schwein spricht und fährt mit dem bauer heissluftballon, das huhn rennt persönlich in den supermarkt um sein ei zu legen, horden von eichhörnchen sammeln fleissig nüsse fürs müsli, eine rosig aussehende überschminkte landschönheit rührt von hand den joghurt.
alles ist in strahlende farben oder einen zarten sepia-ton getaucht.
absurd.