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Mittwoch, 21. Juni 2017

Neue Energien, mehr Freude :)

Diesen Frühling bin ich an einer Stelle gestanden an der mir bewusst wurde: SO NICHT. Der extremste Punkt der Verzweiflung (seelische Starrheit und körperliche Schmerzen) war kurz aber extrem heftig. So, dass ich wirklich erschrocken bin.

Mir wurde in dieser Krise bewusst, dass ich die letzten Jahre mit der Überzeugung -- "ich muss da durch" -- einfach immer stur Tag um Tag weitergegangen bin, auch dann, wenn ich (so) eigentlich nicht mehr weitermachen wollte.

Plan B fehlte mir. Eigentlich fehlte überhaupt ein Plan. Und das machte mich fertig. Ich brauche sowas, einen Sinn. Das war teilweise eine wirklich freudlose Zeit voll reiner Pflichterfüllung. Pflichterfüllung als Lebenszweck hat noch nie zu mir gepasst. Das fühlt sich fremd an, ist mir auch fremd. Da will ich raus, aus diesem Modus.

Ich will auch den Alltag anders leben. Dass die Energie in meinem Leben mit mir steigt und fällt, dass ich meinen Alltag selber gestalte, auch mental vor allem, das merke ich erst jetzt, nach und nach. Und es beginnt nun auch im Arbeitsalltag eine lebendigere Zeit für mich. Sie ist bereits da.

Mehr aus der Kraft, der lebendigen Freude heraus. So Will Ich Leben. Und da ist er plötzlich, der Plan! Ich habe immer gemeint, es geht um etwas Äusseres, um "konkrete" Lebensziele, eine "Sache", wie zB eine neue Stelle oder eine Weiterbildung.

Doch was ist konkreter als Lebensfreude?!

Freitag, 3. Februar 2017

Aus dem Leben einer Pixelschubserin

@work ...

Ich weiss nicht recht ob man den obersten Screenshot gut lesen kann: D.h. für Dich, einfach mal was Kreieren, was wahrsch. so oder so wieder geändert wird.
Diese Mail bekam ich auf eine Nachfrage bezüglich gewünschter Gestaltung ... Man wusste es eben noch nicht genau, was man wollte. Und die Auftraggeberin sass in diesem Fall auch nicht am Entscheidungshebel ...

Selbstironische und dankbare Kunden sind auf jeden Fall das i-Tüpfelchen im Leben einer Pixelschubserin und bringen diese zum Lächeln ^_^ ...


Samstag, 3. Oktober 2015

Arbeitsintegration -- eigener Druck -- Handicaps -- Arbeit an mir selbst

Freitag, 7. August
An einem Tag wie heute wäre ich früher daheim geblieben. Jetzt bin ich da, bin bei der Arbeit, und versuche das Beste daraus zu machen. Es sind auch meine hohen Ansprüche an mich selbst, die den Druck auslösen. Wenn ich im Kopf keine Klarheit habe, fühle ich mich unsicher. Es hat mit dem alten Gefühl des Ausgeliefertseins zu tun, und mit dem Bedürfnis, mich schützen zu wollen. Aber manches klärt sich eben erst mit der Zeit. Es hilft mir, wenn ich eins nach dem anderen mache, mehr können andere auch nicht tun :)

Diesen Text liess ich unveröffentlicht, bin aber heute wieder darauf gestossen und finde ihn wichtig. Dass ich mir selber den meisten Druck mache, wurde mir erst mit der Zeit klar. Zum Glück ist mir das bewusst geworden. Ich bin heute so stabil und routiniert, dass ich auch die weniger guten Tage bei der Arbeit meistern kann.

Dieses Jahr hatte ich noch keinen einzigen Fehltag aus psychischen Gründen. Die letzten Jahre waren es immer mehrere Tage, an denen ich ausfiel. Einmal konnte ich aus Angstgründen kaum das Bett verlassen.

Dieses Jahr war ich zweimal krank, einmal erkältet und einmal grippig. Da ich bei der Grippe auch Fieber hatte, blieb ich einige Tage daheim. Das dauerte aber insgesamt einige Wochen, bis ich mich wieder richtig erholt hatte. Die Erkältung war zwar heftig, aber ich bin trotzdem zur Arbeit, da dort gerade Not an der Frau war. Nicht dass ich das propagiere, krank Arbeiten zu gehen, aber ich kann nun verstehen, dass man sein Arbeitsumfeld nicht hängen lassen will.

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Ein Handicap im Arbeitsleben war lange noch mein Selbstmitleid und mein Opfergefühl. Aus dem geschützten Arbeitsumfeld war ich mir gewöhnt, ein "Star" zu sein und immer wieder Lob für meinen Einsatz zu erhalten. Dieses "Gestreichel" fiel dann im normalen Arbeitsumfeld weg. Daran hatte ich zu knabbern .. Den Selbstwert beziehe ich seither viel mehr aus mir selbst. Das musste ich erst lernen.

Für mich war diese vorherige Phase im geschützten Umfeld, die immerhin 5 Jahre gedauert hat, wichtig gewesen, denn ich bekam wieder Vertrauen in meine Fähigkeiten. Durch Coachings wurde ich nach und nach mutiger. Aber dieses geschützte Umfeld hat seine eigenen Mechanismen und Tücken. Eine behütete Pflanze aus dem Treibhaus muss auch einmal ins Freiland .. so drückte es eine meiner fachlichen Begleitpersonen aus. Wie recht sie mit diesem Symbol hatte, das fällt mir erst im Nachhinein auf!

Ich habe Mittel und Wege gefunden, wie ich mich heute auch in schwierigen Zeiten entlasten kann. Das habe ich intus. Dabei hat mir auch die langjährige Psychotherapie geholfen (abgeschlossen 2013). Unter anderem bin ich auch so weit, dass ich es meinem Umfeld bei der Arbeit sage, wenn es mir nicht gut geht. Da ich ansonsten zuverlässig und genau arbeite, kommt auch mein Chef damit klar. Ich habe schon bei der Bewerbung und beim Vorstellungsgespräch keinen Hehl aus meiner lückenhaften Arbeitsbiografie und psychischen Schwierigkeiten der Vergangenheit gemacht -- und stets mit offenen Karten gespielt.

Meine guten Leistungen in der Berufsschule und einige gewonnene Gestaltungs-Wettbewerbe halfen dabei sicher mit. Ich bin froh, dass die Schule mir leicht fiel und ich damit einen Leistungsausweis hatte, denn für mich konnte ich mir kein anderes Vorgehen vorstellen als bei einem Vorstellungsgespräch ehrlich zu sein. Und da gehört eben meine gewundene Biografie dazu.

Erstaunlich dass es auf diese Art und Weise geklappt hat. Da kam mir auch viel Wohlwollen von seitens meines Arbeitgebers entgegen. Das muss auch gesagt werden! Eine solche Chance auf dem Arbeitsmarkt zu erhalten, ist nicht selbstverständlich.

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Trotzdem war der Einstieg für mich eine harte Zeit. Meine Befindlichkeit wurde unwichtig und die Arbeit rückte in den Vordergrund. Kunden wollten zufrieden gestellt werden, Arbeiten speditiv und doch genau erledigt werden -- und das forderte mich heraus. Es sind nun 3 1/2 Jahre an diesem Arbeitsplatz, eine Zeit in der ich viel an mir und meinen Ängsten, auch meinen Eitelkeiten, meiner Egozentrik, gearbeitet habe. Es gab und gibt Krisen -- aber ich habe heute das Rüstzeug dazu, diese zu meistern. An schwachen Tagen schaue ich heute noch, wie ich mir selber helfen kann -- zB genaue Prioritäten setzen und auch mal fünfe grade sein lassen. Mich macht es Stolz, dass ich meinen Lebensunterhalt selber verdienen kann.

Es ist nicht immer nur das (Arbeits-)Umfeld, das den Einstieg schwierig macht. Man steht sich oft auch selbst im Weg. Psychische Krankheit kann wirklich egozentrisch machen .. die Gedanken kreisen stets um einen selbst oder um die eigene Wirkung nach aussen. Bis zum Exzess: Nachdenken hat einen grossen Teil meiner Kraft und Zeit in Anspruch genommen. Das Grübeln musste ich mir wirklich abgewöhnen! Die Gedanken immer wieder ins Konstruktive lenken -- oder sie einfach laufen lassen ohne ein Drama daraus zu spinnen.

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Die Rente, die ich zusätzlich bekomme, macht nur 10% von meinem gesamten Verdienst aus. Ich verdienen einen Lohn, der unter dem schweizerischen Mindestlohn liegt, da ich nur Teilzeit arbeite. Ein 100% Pensum lassen meine Kräfte (noch) nicht zu. Mit meiner Erwerbsminderungsrente, damit decke ich nicht mal die monatliche Krankenkassenprämie. Trotzdem fühle ich mich reich. Ich habe einen langen Weg hinter mir und ich fühle mich in der Gesellschaft angekommen. Nach und nach entfalte ich mich und ich freue mich darauf, noch mehr bei mir und meinen Fähigkeiten anzukommen. Denn ich spüre, da geht noch was ...


Freitag, 2. Oktober 2015

Leichter Leben

Mein Fokus ist immer viel zu schnell bei den schweren, schwierigen und belastenden Dingen. Mir wird neu bewusst, wie wichtig es für mich ist, innerlich aufrecht zu bleiben und mich dem Schönen zu zuwenden.

Nicht alles was mich betroffen macht, ist wirklich "meins". Es darf mir gut gehen. Und das ist ok. Die Schwermut ist sowieso immer nur einen Schritt weit weg. Ich muss es mir da nicht noch schwerer machen! Die Last der irdischen Daseins kann erdrückend sein. Der Herbst trägt das seine dazu bei. Ich finde das Leben auf diesem Planeten manchmal schwierig.

ABER: Ich muss nicht beim kleinsten Regen gleich auf den Grund der Ozeane sinken. Wenn mir auch nicht oft nach Jubeln zumute ist, so will ich trotzdem weiter leben und ich lebe gerne! Mich zu freuen ist so schwer manchmal. Darum habe ich bewusst begonnen, mich dem Schönen zu zuwenden, das eben auch da ist. So kann ich sogar anderen etwas weitergeben. Wenn ich fertig bin mit der Welt, kann ich das nicht. Ich will mich, trotz meinem Hang zur Schwermut, leicht fühlen.

Wenn ich bereit bin, auch beim Schönen genau hinzuschauen. Wenn ich mich der Schwermut und der Leichtigkeit gleichermassen widme, stehe ich aufrecht. Wenn ich das Auf und Ab des täglichen Lebens annehme, lebe ich leichter. Wenn ich mich sträube und aufbegehre -- geht es schneller und tiefer runter. Klingt fatalistisch, aber ich empfinde es als richtig für mich, eine gewisse Ergebenheit dem Leben gegenüber zu haben. Das macht es leichter für mich, mein Leben als lebenswert zu empfinden.

Montag, 9. Februar 2015

Kleinigkeiten







sind manchmal Gold wert! :)



Freitag, 9. September 2011

Affenfreude

Inmitten aller globalen Hiobsbotschaften, vor denen ich mich meistens bewusst verschliesse, haben mich doch die TV-Bilder von der grossen Affenfreude erreicht. Die Freude der österreichischen Laborschimpansen die aus ihrem langjährigen Dienst entlassen worden sind und nun doch noch so etwas wie ein artgerechtes Leben führen können.. diese unverstellte Begeisterung und der Unglauben in ihren Gesten, das Glück, das hat mich sehr berührt.

Dienstag, 10. Mai 2011

Forschungsreise



Spielen, Eintauchen, Forschen, Schauen, Sich nähern, Staunen, Wundern …

Montag, 11. April 2011

Das kleine Glück

Mein kleines Glück ist ein stilles Glück. Es drängt sich nicht auf, es will gefunden werden. Ich finde es in Zwischenmomenten. Ein Sonnenstrahl, ein kleiner Käfer, ein Lachen, eine Blume, ein tiefes Gefühl – und unversehens ist es da. Es strahlt, lacht und glänzt, fast wie ein grosses Glück. Diebisch freut es sich, dass ichs doch noch entdeckt habe. Es jubelt aus voller Kehle, wenn ich es endlich gefunden habe. Doch es bleibt bescheiden, es ist immer um mich, still wartet es darauf, entdeckt zu werden. Wenn ich die Augen öffne, es zu sehen, dann ist es da … Und ich wundere mich immer, dass es nur einen Herzschlag weit weg war …

Mittwoch, 16. Februar 2011

Mmmmmmmmmhhhh.......................

Ich hatte ganz vergessen, wie lecker gebrannte Mandeln sind! *schmacht*

Mittwoch, 9. Februar 2011

Farben und Kräfte

Meine Farbvorliebe wandelt sich langsam von Magenta/Violett/Pink zu Blau/Türkis/Hellgrün – beide Farbklänge in Kombination finde ich noch besser! Es ist lustig, wie sich das im Leben immer wieder wandelt. Eine Orange-Phase hatte ich auch schon, davor wars Blau. Manchmal kommt erst die eine Farbe und dann plötzlich ihre komplementäre Kollegin.

Ich hole auch wieder meine Aura-Soma-Ausbildungs-Unterlagen hervor und lese darin. Die waren jetzt ein paar Jahre out und gar nicht mehr aktuell, nun hats mich wieder gepackt. Das autobiografische Buch von Vicky Wall "Das Wunder der Farbheiung" lese ich nun zum zweiten oder dritten Mal, ich finde es immer noch spannend. Manches überlese ich (Lemurien, Atlantis..), oder versuch es zumindest ;), weil ich nicht so viel damit anzufangen weiss, es mag ja sein, dass es diese Kulturen gab, für mich klingts einfach sehr fantastisch! Noch fantastischer als vieles andere bei Aura-Soma. Von der Wirkung der Flaschen und Essenzen konnte ich mich selber überzeugen, deshalb bleibt auch die Faszination dafür.

Ich mag es nicht, einer "Organisation" anzugehören die ihre Berater verwaltet und reglementiert, deshalb bin ich in diesem Verein (Aura-Soma) nicht Mitglied geworden. Das ist mir bis jetzt mit fast jeder esoterischen Richtung so gegangen. Das Denken und Entscheiden übernehme ich nach wie vor selbst. Diese Freiheit gebe ich nicht ab. Dafür wandelt sich mein Leben, wandeln sich meine Bedürfnisse zu schnell –und ich brauche dieses Rigide und Verpflichtende einer Organisation nicht.

Spielen und Ausprobieren macht mir viel mehr Spass!  Und gerade sind es eben die Farben.. Ich erfahre diese Farbenfreude aufs Neue, genau dieses überschwängliche Glück, wenn ich das Leuchten des Lebens erfahre und mich selber im Spiegel der Farben wiedererkenne.. Farben als Spiegel der Seele!

Mittwoch, 26. Januar 2011

Unter Wasser atmen

An manchen Tagen ist es schon viel wert, einfach am Leben zu blieben. Es gibt immer einen Grund, sich nicht das Leben zu nehmen. So drückte es eine erfahrene Freundin aus. Trotz allen inneren und äusseren Widerständen und Abgründen dranbleiben. Sich von Minute zu Minute hangeln ist auch eine Überlebensstrategie.

Es ist ein tröstlicher und warmer Stolz, kein überheblicher, der mich zuweilen erfüllt. Ein Stolz, dass ich ihn überstanden habe, diesen Tag, der Stolz, dass ich den inneren Dämonen einmal mehr die die Stirn geboten habe. Die Angst vor der Angst und die Angst vor dem Schmerz verlieren, ich lasse mich reinfallen, denn dann ist der Aufprall sanft. Unter Wasser atmen, wenn ich mal wieder in den Brunnen gefallen bin. Ich KANN schwimmen, ich kenne die Tiefe und ich weiss auch, wo es wieder ans Licht geht.

Immer ein "Trotzdem" auf den Lippen und Schalk im Nacken behalten – und den aufrechten Gang und ein offenes Herz..

Warm bleiben, auftauen, freudig und geschmeidig bleiben. Trotz der Schwere, in der Schwere: Mir Raum und Nähe schaffen. Diese beiden unabdingbaren Lebenselexiere... Es geht, ich bewege mich frei..

Leben heisst lebendig bleiben...
Ich weiss wies geht.

Montag, 24. Januar 2011

Mitten im Spiel der Kräfte

Zentrum, Heiss || © by planet112


Wenn es mir nicht gut geht, hilft es mir, mich mit Kunst, Lesen, in der Natur oder mit Fernsehen und Filmschauen auf andere Gedanken zu bringen. Im besten Fall spüre ich die Nähe eines lieben Menschen oder erlebe etwas Schönes und taue dadurch wieder auf. Irgendwie geht es doch immer weiter, irgendwoher kommt immer wieder neuer Mut, irgendwer glaubt immer an mich und unterstützt mich oder etwas muntert mich auf..

Bei den Freundschaften scheidet sich die Spreu vom Weizen. Ich weiss, auf wen ich zählen kann, auch dann wenns ganz schwierig wird. Die besten und tiefsten Freundschaften erlebe ich mit denen, die selber an den Grenzen leben.

Ich bin daran Selbstvertrauen, Selbstbewusstsein und Selbstsicherheit entwickeln. Dazu gehört auch das Wissen um meine Stärken und Schwächen. Mir scheint, derzeit spüre ich beides sehr stark! Zu den eigenen Schwächen zu stehen, heisst nicht, die eigenen Fähigkeiten und Stärken in den Schatten zu stellen, das wird mir bewusst. Auch aus dem Erkennen von Schwächen kann mir Stärke erwachsen.
„Erkenne Dich selbst“.

Das Erkennen und Anerkennen von allen meinen Stimmungen, Erfahrungen und Persönlichkeitsaspekten dient mir. Ich nehme das ganze Paket.. Aus dieser lebendigen Spannung und Wechselwirkungen entsteht ein wildes und schönes Spiel und dadurch ein Gleichgewicht der Kräfte. Es geht in nicht um einen ominösen immerwährenden Zustand von Glück... sondern darum, mein Leben auf meine ganz eigene Art und Weise zu leben und zu erfahren. Es lohnt sich, es ist schliesslich ganz MEINS!

Donnerstag, 20. Januar 2011

mein leben als joker

das gute an meinem leben als joker ist, dass ich mich stets selber überrasche.
mal ist die million in der tüte und mal die blosse asche. ich nehme es wies komm
meine lieblingkarte im tarot ist immer der narr.

Donnerstag, 30. Dezember 2010

Gospel-Joy

"Down by the riverside" ist derzeit mein liebstes Gospel-Lied.

I gonna lay down my heavy load, down by the riverside
I aint gonna study war no more..

Wer es mal eine Viertelstunde lang gesungen hat, weiss warum. ... Es nimmt einem wirklich die Last von der Seele! Mir gefällt die Vorstellung, meine Last am Ufer eines Flusses niederzulegen und mit dem Kämpfen endlich aufzuhören. Ein Gefühl von Freude und Leichtigkeit verspüre ich, wenn ich dieses Lied singe!
Die rockende Gitarrenlady Rosetta Tharpe hat mich schwer beeindruckt! >_<

Amazing Grace ist zwar auch wunderschön, doch überstrapaziert. Je nach Textfassung ists mir auch zu arg religiös, haha, naja, ist ja auch Gospel.. Dennoch, ein wunderbares Lied, das die Seele hebt, wenn man nicht mit der christlichen Religion komplett auf Kriegsfuss steht. Diese Gnade brauchen wir alle, oder? Gnade heisst für mich, dieses Gefühl von Übereinstimmung mit allem zu spüren, Gemeinschaft, Eingebundensein, ein JA zum eigenen Leben, zur Existenz eines Göttlichen Wesens und zur eigenen Existenz, das Gefühl, ein Teil des grossen Ganzen zu sein. Für mich dadurch eines der berührendesten Lieder überhaupt, auch wegen der schmelzenden Melodie.