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Sonntag, 28. Juli 2019
Starkes gibts auch
Ich hab zuvieles zu lange mit mir rumgetragen. Das hat mich gedrückt. Das Aufschreiben hat mir geholfen. Nun kann ich wieder dem Guten in meinem Leben zuwenden, das natürlich auch da ist. Ich fühle mich wieder lebendiger und dankbar. Die Prozesse sind intensiv, doch sie sind dynamisch und ich spüre eine Fortentwicklung und Veränderung. Es geht voran, trotz allen Widrigkeiten. Und ich werde geliebt, auch wenn ich es nicht immer glauben und fühlen kann.
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Freitag, 12. Januar 2018
Wieder über den Berg
Ausser der Wand am Ende der Sackgasse habe ich die letzte Zeit oft nicht mehr viel gesehen. Überreizt und schwermütig, ich fühlte mich wie versteinert, nach aussen machte ich weiter.
Jetzt habe ich den Ausgang auf der anderen Seit der Gasse wieder gefunden, auch weil mir einige liebe Menschen Mut gemacht haben. Bin ich gerade wieder einmal über den Berg. Ich schlafe besser und bin einige Erkenntnisse und Erfahrungen reicher. Ich erkenne nun, dass ich mit meiner Art, in die Welt zu sehen, es mir schwerer mache, dass ich mich mental in Kleinkriegen und Gedankengängen verheddere, aus denen ich nicht so leicht wieder rauskomme.
Die alte Blockadehaltung; ich gegen der Rest der Welt. Was mir nicht gut bekommt ist abends zu lange Fernsehen und an den anderen digitalen Medien hängen. Und wenn ich in Lebenssituationen komme, wo ich immer nur reagieren kann, statt selber eine Aktion zu starten, dies löst Ohnmachtsgefühle und Überwältigtsein in mir aus und dann kommt die Schwärze oder Agression und Wut. Andererseits nehme ich auch viele Kleinigkeiten viel zu ernst und persönlich, die mich dann runterziehen. Stelle mich selber immer wieder in Frage, prüfe und hinterfrage mich selbst.
Ich hatte erst den Eindruck, dass ich den Winter viel besser wegstecke, als in anderen Jahren. Dies ist auch so. Doch es sind ganz neue Herausforderungen da, mit denen ich nun umgehen lerne. Zum Beispiel mehr Verantwortung bei der Arbeit, Zuständigkeit über einen grösseren Teil. Wenn ich zu wenig Rücksicht nehme und mir zuviel Zusätzliches zumute, dann geht es schief. Es ist wichtig, dass ich meiner Veranlagung, meiner sensiblen Konstitution, ja, meinem ganzen Wesen, Beachtung schenke -- und die Möglichkeit zur Erholung! Ich bin niemand anderes. Ich bin schon stark, aber auch ein recht verletzlicher Mensch und nicht besonders belastbar.
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| ... von einer lieben Freundin bekommen .... |
Die alte Blockadehaltung; ich gegen der Rest der Welt. Was mir nicht gut bekommt ist abends zu lange Fernsehen und an den anderen digitalen Medien hängen. Und wenn ich in Lebenssituationen komme, wo ich immer nur reagieren kann, statt selber eine Aktion zu starten, dies löst Ohnmachtsgefühle und Überwältigtsein in mir aus und dann kommt die Schwärze oder Agression und Wut. Andererseits nehme ich auch viele Kleinigkeiten viel zu ernst und persönlich, die mich dann runterziehen. Stelle mich selber immer wieder in Frage, prüfe und hinterfrage mich selbst.
Ich hatte erst den Eindruck, dass ich den Winter viel besser wegstecke, als in anderen Jahren. Dies ist auch so. Doch es sind ganz neue Herausforderungen da, mit denen ich nun umgehen lerne. Zum Beispiel mehr Verantwortung bei der Arbeit, Zuständigkeit über einen grösseren Teil. Wenn ich zu wenig Rücksicht nehme und mir zuviel Zusätzliches zumute, dann geht es schief. Es ist wichtig, dass ich meiner Veranlagung, meiner sensiblen Konstitution, ja, meinem ganzen Wesen, Beachtung schenke -- und die Möglichkeit zur Erholung! Ich bin niemand anderes. Ich bin schon stark, aber auch ein recht verletzlicher Mensch und nicht besonders belastbar.
Ich darf mir in meiner Freizeit nicht zu viel zumuten und ich muss auf meine Gedankenwelt achtgeben. Ich brauche immer Zeit und Raum zur Erholung, mehr als andere das vielleicht brauchen. Das ist wichtig. Und es ist in Ordnung.
Freitag, 5. Januar 2018
Kräftehaushalt ...
Ich habe die letzten Monate kräftmässig zu sehr "über meine Verhältnisse" gelebt. War zu übermütig mit der gewonnenen Energie. Habe zuviel am Wochenende unternommen.
Das Wertvollste: Es gibt ein paar einzelne Menschen, bei denen ich keinerlei Masken tragen muss, bei denen ich ungeschützt ich sein kann, ohne mich danach leer oder unverstanden zu fühlen. Bei denen ich einfach so sein kann, wie ich bin. ...
Die Nächte sind noch unruhig, der Schlaf flach. Zuviele Inputs wollen verarbeitet werden.
Schönes gibt es in meinem Leben. Allemal. Nur bin ich in der letzten Zeit zu erschöpft, um es auch geniessen zu können. Ich merke, dass es wirklich wesentlich ist, dass ich dafür erholt bin. Weil sonst die Schwere überwiegt. Schwere Gedanken kommen und ich sehe das Leben düsterer.
Die Zeit, um Kräfte wieder aufzubauen, habe ich im Grunde. Aber nehme ich sie mir auch? Lasse ich locker? Gebe ich mir den Raum?
Das Wertvollste: Es gibt ein paar einzelne Menschen, bei denen ich keinerlei Masken tragen muss, bei denen ich ungeschützt ich sein kann, ohne mich danach leer oder unverstanden zu fühlen. Bei denen ich einfach so sein kann, wie ich bin. ...
Und was sich bei mir verändert hat, ist, dass ich innerlich freier geworden bin, und es auch annehmen kann.
Zuletzt angepasst am 6.1.18 um 08.24 Uhr
Dienstag, 7. November 2017
Ich will mehr Zauber ... !
Her mit dem Schönen! Ich hab beschlossen, dass ich mehr Zauber in meinem Leben haben will und ich zieh es jetzt einfach konsequent durch *g*.
Wenn weit und breit nur nur Quark zu sehen ist, dann tröste ich mich damit, dass Quark immerhin sehr proteinreich ist ... Da ich eher ein vorsichtiger Mensch bin, tut es mir gut, öfter die rosa Brille anzuziehen. Denn es gibt noch genug Situationen, die ich stressig, belastend oder zum Fürchten finde.
Ich bin FÜR mehr Farben, Licht, Schönheit und Freude in meinem Leben, denn das tut meiner emotionalen und mentalen Immunabwehr gut. Mist gibt es eh genug und dafür braucht es genug Power und den passenden Soundtrack, um den zu durchwaten. Die glücklichen Momente zu kitzeln bis sie kichern und in allen Farben leuchten ... ist wertvoll geworden für mich.
Wenn weit und breit nur nur Quark zu sehen ist, dann tröste ich mich damit, dass Quark immerhin sehr proteinreich ist ... Da ich eher ein vorsichtiger Mensch bin, tut es mir gut, öfter die rosa Brille anzuziehen. Denn es gibt noch genug Situationen, die ich stressig, belastend oder zum Fürchten finde.
Ich bin FÜR mehr Farben, Licht, Schönheit und Freude in meinem Leben, denn das tut meiner emotionalen und mentalen Immunabwehr gut. Mist gibt es eh genug und dafür braucht es genug Power und den passenden Soundtrack, um den zu durchwaten. Die glücklichen Momente zu kitzeln bis sie kichern und in allen Farben leuchten ... ist wertvoll geworden für mich.
Passend zu den Pilzen vom letzten Post habe ich hier noch einige neue Pilzkollegen ein wenig aufgepeppt, und wer mag, kann mir auch over the Rainbow nach Insta followen ...
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Montag, 23. Oktober 2017
Das Leuchtfeuer brennt. Ich bin daheim.
Trotz dem Jahrestag geht es mir gut. Es ist, als würde in meinem Innern endlich das Licht brennen, das ich so lange vermisst habe. Auch die Inspiration, meine kreative Natur, ist zurückgekehrt. Die Entfremdung von mir selbst durch den Alltag, sie nimmt ab. Daheimsein, in mir selbst. So fühlt sich das also an. Das ist neu ...
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Donnerstag, 3. August 2017
WoFÜR bin ich?
| Es nützt nicht immer, dagegen zu sein ^_^ |
Statt meine Kraft beim DaGEGENsein zu verschleudern, wie ich es jahrelang gemacht habe, nutze ich die Kraft nun lieber um. Ich merke, dass ein paar Rädchen in meinem Kopf noch irritiert sind, dass es nun geschmeidiger und in eine ganz andere Richtung läuft, aber es wird ... Laaangsam aber sicher.
Meine Energien umzunutzen heisst auch, mich von alten Feindbildern zu verabschieden, die jetzt ausgedient haben. Feindbilder dienten mir wohl vor allem dazu, meine diffus verstreuten und unter ziemlich viel Schutt verborgenen Kräfte auf ein Ziel hin zu bündeln.
Jetzt will ich meine Energie FÜR mich haben und für mich nutzen.
Auch das Helfersyndrom flaut ab. Das Helfen-Müssen ist selten mehr stark spürbar. Wenn es dann wirklich darum geht, ob ich jemandem helfen WILL, dann überprüfe ich zuerst meine Motive. Warum will ich es tun? Worum geht es dabei? Danach höre ich auf Bauch und Herz. Es gelingt mir zunehmend besser. Wenn ich ganz bei mir bleibe und ruhig bin, dann kann Hilfe auch erst wirksam sein -- ohne dass daraus ein Wirrwarr entsteht.
Ich lasse mich nicht mehr so schnell ablenken. Auch bei Menschen, die mich von meinem Weg abzubringen versuchen, die mich irritieren wollen, bleibe ich sicher und bestimmt. Erst prüfe ich, was ein anderer Mensch zu sagen hat, dann entscheide ich mich, wie ich handeln will. Das ist eine neue Freiheit, die ich lange Zeit nicht kannte. Vorher schmierte mir ständig mein Selbstwertgefühl ab. Dieses kann ich nun besser gerade und aufrecht halten. Schön!
Am 1. August merkte ich, dass es keinen Sinn macht, ständig die Nerven zu verlieren wegen der Knallerei. Ob ich mich jetzt innerlich dagegen wehre oder nicht -- geknallt wird sowieso! Was für eine grossartiige Erkenntnis *smile* Aber es half! WoFür bin ich? --> Dafür, die Nerven zu bewahren, möglichst ruhig zu bleiben und es vorübergehen zu lassen. Das war eine Wohltat, diese Entspannung in mir zu spüren, trotz des Lärms.
Mich immer wieder zu fragen, woFÜR ich meine Kraft einsetzen will, ist für mich ein hilfreiches Mittel geworden.
Donnerstag, 27. Juli 2017
Es muss mehr als alles geben (Lebensinhalt)
Das Leben ist (k)ein langer ruhiger Fluss
Oben: So fühlt es sich bisweilen an
Unten: So wünscht ich mirs, manchmal ...
Und etwa in der Mitte lebe ich ;)
Das Motto und die Bilder hab ich aus einem meiner Nebenblogs geklaut.
Heute will ichs etwas abtiefen.
Ich bin fühlbar über alle Grenzen hinausgewachsen, die ich mal hatte und kannte. Mein Leben fühlt sich gerade nach "viel zuwenig" an. Oder besser gesagt, es ist soviel Leben in mir, dass mein Alltag es nicht zu fassen vermag und auffangen kann. Das ist wohl das, was mich müde macht. Der alltägliche Stumpfsinn namens "ganz normaler Alltag".
Ich wusste immer, wenn mehr Schwung reinkommt in mein Leben, wenn die Ängste schwinden, ich fitter und gesünder werde, dann reicht mir so ein 0815 Leben einfach nicht. Das kann mir einfach nicht reichen. Irgendwie ahnte ich das schon immer. Über die wilde weibliche Energie in mir hab ich hier einen Post verfasst, den ich selber sehr mag. Die Wildnis ist immer nur einen Schritt weit weg.
Ins Segment "live fast, die young" passe ich nicht .. weil ich diese Art von Rücksichtslosigkeit gegenüber mir selber und anderen nicht mehr leben will, das passt nicht zu mir. Es reicht, wenn es einer aus der Familie getan hat.
Wie ich dieses hungrige "Meeeehr" in mir sonst satt machen kann?!
Ich werds halt rausfinden müssen ...
Wish me luck :)
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Donnerstag, 6. Juli 2017
Die Schönheit der Seele / Die Liebe
Nach gesellschaftlichen Normen bin ich nicht schön, ja, die meisten Menschen entsprechen diesen Normen nicht. Manchmal ist die Angst da, dass das Geliebtwerden-Können und LIEBE von äusseren Faktoren abhängig sind. Ist es nicht. Äusserliche Schönheit und die Kraft des Körpers -- beides vergeht. Doch die Liebe ist unvergänglich, weil die Seele unsterblich ist. Wenn in einem Menschen die Seele leuchten darf, ist dieser Mensch schön, denn die Seele ist pure Schönheit. Und Liebe ist IMMER da.
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Mittwoch, 21. Juni 2017
Neue Energien, mehr Freude :)
Diesen Frühling bin ich an einer Stelle gestanden an der mir bewusst wurde: SO NICHT. Der extremste Punkt der Verzweiflung (seelische Starrheit und körperliche Schmerzen) war kurz aber extrem heftig. So, dass ich wirklich erschrocken bin.
Mir wurde in dieser Krise bewusst, dass ich die letzten Jahre mit der Überzeugung -- "ich muss da durch" -- einfach immer stur Tag um Tag weitergegangen bin, auch dann, wenn ich (so) eigentlich nicht mehr weitermachen wollte.
Plan B fehlte mir. Eigentlich fehlte überhaupt ein Plan. Und das machte mich fertig. Ich brauche sowas, einen Sinn. Das war teilweise eine wirklich freudlose Zeit voll reiner Pflichterfüllung. Pflichterfüllung als Lebenszweck hat noch nie zu mir gepasst. Das fühlt sich fremd an, ist mir auch fremd. Da will ich raus, aus diesem Modus.
Ich will auch den Alltag anders leben. Dass die Energie in meinem Leben mit mir steigt und fällt, dass ich meinen Alltag selber gestalte, auch mental vor allem, das merke ich erst jetzt, nach und nach. Und es beginnt nun auch im Arbeitsalltag eine lebendigere Zeit für mich. Sie ist bereits da.
Mehr aus der Kraft, der lebendigen Freude heraus. So Will Ich Leben. Und da ist er plötzlich, der Plan! Ich habe immer gemeint, es geht um etwas Äusseres, um "konkrete" Lebensziele, eine "Sache", wie zB eine neue Stelle oder eine Weiterbildung.
Doch was ist konkreter als Lebensfreude?!
Mir wurde in dieser Krise bewusst, dass ich die letzten Jahre mit der Überzeugung -- "ich muss da durch" -- einfach immer stur Tag um Tag weitergegangen bin, auch dann, wenn ich (so) eigentlich nicht mehr weitermachen wollte.
Plan B fehlte mir. Eigentlich fehlte überhaupt ein Plan. Und das machte mich fertig. Ich brauche sowas, einen Sinn. Das war teilweise eine wirklich freudlose Zeit voll reiner Pflichterfüllung. Pflichterfüllung als Lebenszweck hat noch nie zu mir gepasst. Das fühlt sich fremd an, ist mir auch fremd. Da will ich raus, aus diesem Modus.
Ich will auch den Alltag anders leben. Dass die Energie in meinem Leben mit mir steigt und fällt, dass ich meinen Alltag selber gestalte, auch mental vor allem, das merke ich erst jetzt, nach und nach. Und es beginnt nun auch im Arbeitsalltag eine lebendigere Zeit für mich. Sie ist bereits da.
Mehr aus der Kraft, der lebendigen Freude heraus. So Will Ich Leben. Und da ist er plötzlich, der Plan! Ich habe immer gemeint, es geht um etwas Äusseres, um "konkrete" Lebensziele, eine "Sache", wie zB eine neue Stelle oder eine Weiterbildung.
Doch was ist konkreter als Lebensfreude?!
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Meine Bedürfnisse achten (Selbstachtung)
Ich habe mir eine neue Klarheit erarbeitet und angewöhnt, wie ich mit Ansprüchen umgehe, die von anderen kommen, und die für mich nicht stimmen. Das war vorher sehr schwierig für mich.
Vorher versank ich in entweder in einer Grübelhaltung (hab gewusst, dass es nicht stimmt, aber die Entscheidung ewig hinausgezögert), hab eine Ausrede erfunden, oder mich anderswie entzogen, wurde verbal aggressiv (ohne dass mir klar war weswegen) oder ich machte (auf meine eigenen Kosten*) mit.
Inzwischen kann ich meine eigenen Bedürfnisse ganz klar formulieren, ohne deswegen in Scham- oder Schuldgefühlen zu versinken. Ich übernehme die Verantwortung für mein eigenes Leben und auch für die Klarheit darin. Mich klar zu äussern, finde ich befreiend.
Keine ständigen Vernichtungs- und Unwertgefühle mehr deswegen zu haben, da ist viel LAST von mir weggegangen. Ich übernehme für meine Gefühlswelt und mein Wohlbefinden die Verantwortung und bleibe bei mir.
Ich übernehme nicht mehr die Verantwortung für die Gefühle der anderen deswegen. Ich lerne auch selber, Übergriffe anderen gegenüber zu vermeiden. Manchmal gehts leichter, manchmal etwas schwerer. Doch es geht mir allgemein immer besser.
Co-Abhängigkeit adé!
Was für ein Meilenstein!
* Verwirrung, gegenseitige Grenzüberschreitungen, Reizüberflutung, Erschöpfung etc
Vorher versank ich in entweder in einer Grübelhaltung (hab gewusst, dass es nicht stimmt, aber die Entscheidung ewig hinausgezögert), hab eine Ausrede erfunden, oder mich anderswie entzogen, wurde verbal aggressiv (ohne dass mir klar war weswegen) oder ich machte (auf meine eigenen Kosten*) mit.
Inzwischen kann ich meine eigenen Bedürfnisse ganz klar formulieren, ohne deswegen in Scham- oder Schuldgefühlen zu versinken. Ich übernehme die Verantwortung für mein eigenes Leben und auch für die Klarheit darin. Mich klar zu äussern, finde ich befreiend.
Keine ständigen Vernichtungs- und Unwertgefühle mehr deswegen zu haben, da ist viel LAST von mir weggegangen. Ich übernehme für meine Gefühlswelt und mein Wohlbefinden die Verantwortung und bleibe bei mir.
Ich übernehme nicht mehr die Verantwortung für die Gefühle der anderen deswegen. Ich lerne auch selber, Übergriffe anderen gegenüber zu vermeiden. Manchmal gehts leichter, manchmal etwas schwerer. Doch es geht mir allgemein immer besser.
Co-Abhängigkeit adé!
Was für ein Meilenstein!
* Verwirrung, gegenseitige Grenzüberschreitungen, Reizüberflutung, Erschöpfung etc
Montag, 19. Juni 2017
Im Körper daheim
Inzwischen finde ich mich selber ok, aussen und innen. Es passt alles immer besser zusammen! Ich fühle mich sehr wohl mit mir. Das bin ich. Und für mich ist das das Wichtigste überhaupt: Mich selbst zu sein.
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Donnerstag, 15. Juni 2017
Eisenmangel energetisch betrachtet
Wers nicht esoterisch und drauflosgeschrieben mag, bitte woander weiterlesen. Danke.
Nachdem bei mir der Eisenmangel festgestellt wurde, begann ich auch auf der energetischen Ebene zu "ermitteln". Die medizinischen Zusammenhänge/Ursachen/Symptome etc. lasse ich jetzt mal weg, das googelt sich leicht und das können andere besser erklären. Zudem gibt es auch ganz verschiedene Betrachtungsweisen je nach Art, Ausrichtung und Lehre einer Medizin.
Energetisch
Dass Eisen erdet, klingt für mich logisch. Die Erde besteht zu einem grossen Teil daraus. Eisenmangel, mangelnde Erdung. Mangelnde Erdung, Eisenmangel.
Eisen - Blut - Leben. Eisenarm. Blutarm. Lebensarm.
Ich begann damit herumzuspielen! Und fand immer neue Zusammenhänge.
Für mich ist dieser Weg der Assoziation ein persönlicher geworden. Ich haue niemandem mehr Zitate aus der Büchern von Louise Hay um die Ohren; "du musst nur XyZ etc erkennen dann ...". Neee, solche Leute meide ich inzwischen selber grossräumigst ;)
Doch ich nutze diesen Weg der Assoziation, um mich selber besser zu verstehen.
Bei Louise Hay steht unter Anämie: Angst vor dem Leben, Mangel an Freude.
Metall verleiht seinem Träger Macht, heisst es im Fengshui. Eisenmangel als Krankheit der Machtlosen? da fand ich eine andere Spur.
Freudlosigkeit und Ohnmacht? Da wurde ich fündig! Mich der materiellen Welt und dem Dasein entziehen zu wollen, das ist ja auch ein Thema bei mir.
Nach und nach war ich bei meiner Spurensuche erfolgreich: Mein Mangel war kein Fehler, sondern ein deutlicher Hinweis darauf, dass ich mich freudlos von der Welt abwandte.
Ich weiss nicht mehr, an welchem Punkt sich das geändert hat, doch jetzt empfinde ich es anders und das Eisen bleibt jetzt auch besser bei mir. Ich bin von der anderen Seite her gekommen: Eisen "auffüllen" und das Leben wieder spüren. Auch wenn manche (Alternativ)Mediziner da aufschreien mögen ... *grins*
Quellen:
Nachdem bei mir der Eisenmangel festgestellt wurde, begann ich auch auf der energetischen Ebene zu "ermitteln". Die medizinischen Zusammenhänge/Ursachen/Symptome etc. lasse ich jetzt mal weg, das googelt sich leicht und das können andere besser erklären. Zudem gibt es auch ganz verschiedene Betrachtungsweisen je nach Art, Ausrichtung und Lehre einer Medizin.
Energetisch
Dass Eisen erdet, klingt für mich logisch. Die Erde besteht zu einem grossen Teil daraus. Eisenmangel, mangelnde Erdung. Mangelnde Erdung, Eisenmangel.
Eisen - Blut - Leben. Eisenarm. Blutarm. Lebensarm.
Ich begann damit herumzuspielen! Und fand immer neue Zusammenhänge.
Für mich ist dieser Weg der Assoziation ein persönlicher geworden. Ich haue niemandem mehr Zitate aus der Büchern von Louise Hay um die Ohren; "du musst nur XyZ etc erkennen dann ...". Neee, solche Leute meide ich inzwischen selber grossräumigst ;)
Doch ich nutze diesen Weg der Assoziation, um mich selber besser zu verstehen.
Bei Louise Hay steht unter Anämie: Angst vor dem Leben, Mangel an Freude.
Metall verleiht seinem Träger Macht, heisst es im Fengshui. Eisenmangel als Krankheit der Machtlosen? da fand ich eine andere Spur.
Freudlosigkeit und Ohnmacht? Da wurde ich fündig! Mich der materiellen Welt und dem Dasein entziehen zu wollen, das ist ja auch ein Thema bei mir.
Nach und nach war ich bei meiner Spurensuche erfolgreich: Mein Mangel war kein Fehler, sondern ein deutlicher Hinweis darauf, dass ich mich freudlos von der Welt abwandte.
Ich weiss nicht mehr, an welchem Punkt sich das geändert hat, doch jetzt empfinde ich es anders und das Eisen bleibt jetzt auch besser bei mir. Ich bin von der anderen Seite her gekommen: Eisen "auffüllen" und das Leben wieder spüren. Auch wenn manche (Alternativ)Mediziner da aufschreien mögen ... *grins*
Quellen:
- Bücher von Louise Hay zB: "Heile deinen Körper"
- Pura Maryam Website (zu dieser Website sage ich nur; die Dosis macht, dass die Medizin kein Gift ist)
- Weiteres interessantes Buch zu energetischen Hausmitteln: Der magische Haushalt (von Monnica Hackl)
Dienstag, 16. Mai 2017
Nach der Achterbahn
Zu einem neuen Selbst-Verständnis finden. Das ist gerade mein Thema.
Mir wird bewusst, dass gewisse Dinge, auf die ich gesetzt habe, plötzlich unwichtig geworden sind.
Ich anerkenne meinen Weg, sehe, dass ich bereits viel erreicht habe. Ob das nach gesellschaftlichen Massstäben reicht -- oder in den Augen von anderen -- wird mir zunehmend egal.
Die Trauer darüber, was hätte sein können wenn ... die schwindet wie Schnee in der Sonne!
Klar, ich könnte beruflich ganz woanders stehen. Könnte Karriere gemacht haben.
Wenn .. mein Leben ganz anders verlaufen wäre. Ist es aber nicht.
Und ich finde es inzwischen ok!
Etwas baff wegen der Achterbahn der letzten Zeit. Einiges war schwierig und fühlt sich immer noch so an.
Weil es mich an was Altes erinnert oder ich mich in der Verantwortung sah/sehe, etwas tun zu müssen. Altlasten.
An einigen Stelle hätte ich loslassen können, wenn ich mich nicht schon so drin verheddert hätte ... usw.
Aber ich mache mir keinen Vorwurf deswegen. Ich vergebe mir das und das ist befreiend. Es geht einfach weiter. Manchmal dienen Schwierigkeiten auch der Klärung und es ist in Ordnung. Manches muss ich eben erst noch sortieren.
Es darf mehr Leichtigkeit in mein Leben kommen. Dadurch kann ich einiges jetzt getrost weglegen, weil es nun nicht mehr zählt. Ich spüre wieder mehr, was ich alles schon erreicht habe.
Ich bin wieder spürbar lebendig.
Mir wird bewusst, dass gewisse Dinge, auf die ich gesetzt habe, plötzlich unwichtig geworden sind.
Ich anerkenne meinen Weg, sehe, dass ich bereits viel erreicht habe. Ob das nach gesellschaftlichen Massstäben reicht -- oder in den Augen von anderen -- wird mir zunehmend egal.
Die Trauer darüber, was hätte sein können wenn ... die schwindet wie Schnee in der Sonne!
Klar, ich könnte beruflich ganz woanders stehen. Könnte Karriere gemacht haben.
Wenn .. mein Leben ganz anders verlaufen wäre. Ist es aber nicht.
Und ich finde es inzwischen ok!
Etwas baff wegen der Achterbahn der letzten Zeit. Einiges war schwierig und fühlt sich immer noch so an.
Weil es mich an was Altes erinnert oder ich mich in der Verantwortung sah/sehe, etwas tun zu müssen. Altlasten.
An einigen Stelle hätte ich loslassen können, wenn ich mich nicht schon so drin verheddert hätte ... usw.
Aber ich mache mir keinen Vorwurf deswegen. Ich vergebe mir das und das ist befreiend. Es geht einfach weiter. Manchmal dienen Schwierigkeiten auch der Klärung und es ist in Ordnung. Manches muss ich eben erst noch sortieren.
Es darf mehr Leichtigkeit in mein Leben kommen. Dadurch kann ich einiges jetzt getrost weglegen, weil es nun nicht mehr zählt. Ich spüre wieder mehr, was ich alles schon erreicht habe.
Ich bin wieder spürbar lebendig.
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Freitag, 12. Mai 2017
Fragen bei Kraftlosigkeit
Die letzten Tage war Kraft- und Mutlosigkeit immer wieder ein Thema für mich. Ich habe mir ein paar Fragen notiert, die mir dabei helfen, den Ursachen auf den Grund zu gehen.
- ist der Kraftaufwand, bei dem was ich gerade tue, verhältnismässig?
- gibt es einen leichteren einfacheren Weg?
- ist es zweckmässig was ich tu oder spule ich es einfach aus Gewohnheit ab?
- ist jetzt der richtige Zeitpunkt? wenn ich gerade keinen Ausweg sehe: ist es evtl Zeit, mich einfach nun zu erholen?
- macht es mir Freude oder «muss» ich es tun? (meine ich es tun zu müssen?)
- was will ich wirklich?
Nach mehreren getroffenen «Massnahmen» muss nun auch mal wieder Ruhe einkehren, das wird mir bewusst.
- ist der Kraftaufwand, bei dem was ich gerade tue, verhältnismässig?
- gibt es einen leichteren einfacheren Weg?
- ist es zweckmässig was ich tu oder spule ich es einfach aus Gewohnheit ab?
- ist jetzt der richtige Zeitpunkt? wenn ich gerade keinen Ausweg sehe: ist es evtl Zeit, mich einfach nun zu erholen?
- macht es mir Freude oder «muss» ich es tun? (meine ich es tun zu müssen?)
- was will ich wirklich?
Nach mehreren getroffenen «Massnahmen» muss nun auch mal wieder Ruhe einkehren, das wird mir bewusst.
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Samstag, 25. Februar 2017
Einschränkung und Erkenntnisgewinn
Nachdem ich den vorigen Text abgeschlossen habe, ist mir noch ein Punkt eingefallen, den ich vergass zu erwähnen. Und zwar, dass es für mich wichtig war, zu lernen, dass ich mich einschränken und begrenzen muss. Dass ich nicht alles machen kann, was mir gerade so einfällt. Dass ich nur mit denjenigen Ressourcen und Bausteinen arbeiten kann, die auch tatsächlich da sind!
Bevor ich diesen Weg (Arbeitsintegration) vor über zehn Jahren mit einem ersten Integrationsprogramm unter die Füsse nahm, habe ich meine Freundschaften recht intensiv gepflegt. Solange bis ich merkte, dass mein Bewusstsein und meine Kraftreserven sich zu verändern begannen. Ich hatte plötzlich weder die Lust noch hatte ich mehr die Kraft, mich bei Menschen zu melden, die von sich aus keinen Schritt machten, die Freundschaft zu pflegen. Mal anzurufen und was auszumachen. Dadurch habe ich einige Kontakte verloren. Habe aber auch für mich an Klarheit gewonnen und dafür einiges an Illusionen verloren. Heute ist es mir wichtiger, dass die Beziehungen und Kontakte stimmen.
Ich hatte früher oft mehrere Ideen, denen ich parallel nachgegangen bin und meistens einige angefangene Projekte oder Kurse. (Die sind schon damals nicht fertig geworden ... ähm). Heute pflege ich nur noch die Aquaristik (3 Becken) und ich werde wahrscheinlich auf 2 oder sogar 1 Becken reduzieren. Zudem habe ich begonnen, mich mit der Gestaltung von Schmuck zu beschäftigen. Die mentale Kraft reicht nicht aus, mehr zu machen. Es ist Jammern auf hohem Niveau, aber für jemanden der 1001 Idee hat, ist das eben eine Einschränkung.
Das starke Bedürfnis nach Weiterbildung, Schule und Wissen ist da. Ich habe mich nie richtig damit auseinandergesetzt, was eigentlich für ein beruflicher Weg zu mir passt. Nun, mit 37 Jahren hätte ich die nötige Klarheit und auch Gesundheit, um für mich das Passende herauszufinden. Trotzdem spüre ich, dass auch JETZT weder die Kraft noch der Zeitpunkt da sind, da mehr zu unternehmen. Ich brauche alles davon für meinen Alltag. Gelegentlich macht mich das traurig. Die Lehre hat mir so viel abverlangt, dass ich nun erst einige Jahre gebraucht habe, um mich davon zu erholen. Daher braucht das einfach noch Zeit. Es ist ok, wenn es nur mosaikmässig vorwärtsgeht. Mit den Karrieren anderer kann ich mich nicht messen, das brauche ich auch nicht. Gelegentlich muss ich leer schlucken wenn ich sehe, wie erfolgreich andere sind, aber das geht wohl vielen so ... Das passt auch zum nächsten Abschnitt.
Eine dieser berühmten Roadmaps zu entwerfen, das habe ich nie hinbekommen. Dieses ominöse "wo sehen Sie sich in 5/10/... Jahren? Was soll das? Das bin ich nicht. Das will ich nicht. Da musste ich mich auch innerlich einige Male dagegen wehren. Mein Leben hat sich immer irgendwie ergeben. Jedes Mal, wenn ich Pläne machte, gings es schief. Bis ich es gelassen habe. Einfach immer den nöchsren Schritt zu machen, daraus entsteht auch ein Weg! Wenn es mir gelingt, still zu werden, kann ich meinem Leben vertrauen ..
Das neue Leben ganz woanders. Dieser Traum schlummert schon lange in mir. Bis ich erkennen musste, dass ich Strapazen sehr schlecht ertrage. Und Auswandern oder seinen Wohnsitz in komplettes Neuland zu verlegen, ist strapaziös. Ich hatte vor Jahrten ein "Gastspiel" in München (begann eine Ausbildung dort) und es lief schief. Fern von meinem Beziehungsnetz vetrocknete ich zunehmend. Ich habe meinen Lebensmittelpunkt nun schon länger bei Bern, in der Vorstadt, auch wenn ich mich hier nicht zugehörig fühle, und die Stadt Bern als eng und starr empfinde. Ich bin hier nun mal gelandet und hier spielt sich mein Leben ab. Vielleicht ändert sich das mal, wer weiss. Aber gerade ist es gut für mich, einfach mal in meinem Leben anzukommen und mich auch innerlich endlich darin niederzulassen. Meinem Alltag die nötige Würze zu geben, das ist meine eigene Aufgabe!
Eine eigene Familie, von diesem Gedanken habe ich mich verabschiedet. Ich bin mir mein eigenes Kind und ich verbringe viel Zeit damit, mich zu trösten und zu nähren und das ist eine ständige Aufgabe. Für einen bedürftigen kleinen Menschen zusätzlich, da ist kein Platz in meinem Leben. Obwohl ich noch nie einen starken Kinderwunsch hatte, schmerzt mich diese Erkenntnis manchmal, dass meine Kräfte es nicht zulassen. Ich weiss, dass meine Kreativität mein inneres Potential ist und dies mein Weg ist, etwas von mir in die Welt zu setzen. Aus dieser Gewissheit schöpfe ich Kraft und Frieden. Es ist ein gutes Gefühl, nur für mich selber sorgen zu müssen und es erleichtert mich sehr.
. . .
Für mich ist es wichtig geworden, dass ich Trauer in meinem Leben erkennen kann und sie auch spüre. Ab einem gewissen Punkt ist dann auch wieder "gut" und ich lege das Gefühl beseite, oder ich schaue, was ich daraus machen kann. Gibt es etwas, was ich "im Kleinen" davon umsetzen kann, ohne mich zu überfordern? Soll ich dem nachgehen oder reicht es, wenn ich es einfach anerkenne und dann beiseite lege? Darüber mit jemandem reden?
Das Bedauern über verfehlte (zum Teil sehr tiefe) Lebenswünsche ist ein Familienthema (auf beiden Seiten!) und deshalb bin ich da sensibilisiert. Ich will niemandem am Ende meines Lebens einmal vorwerfen: Wegen dir konnte ich nicht XYZ ... Daher ist Behutsamkeit in diesem Thema für mich besonders wichtig ...
... Niemand anderes ist für mein Leben verantwortlich ausser mir selbst ....
.... Für das Tun oder Lassen in meinem Leben ... bin ich selber da!
... Erschreckend, aber auch seeehr erleichternd! ...
Die Trauer nur wegzudrücken, verstärkt und verlängert den Schmerz, das Gefühl des Mangels nur. Der Gier kein Futter geben ... In vielem muss es ein Masshalten sein, auch wenn es mir nicht immer leicht fällt!
. . .
Bevor ich diesen Weg (Arbeitsintegration) vor über zehn Jahren mit einem ersten Integrationsprogramm unter die Füsse nahm, habe ich meine Freundschaften recht intensiv gepflegt. Solange bis ich merkte, dass mein Bewusstsein und meine Kraftreserven sich zu verändern begannen. Ich hatte plötzlich weder die Lust noch hatte ich mehr die Kraft, mich bei Menschen zu melden, die von sich aus keinen Schritt machten, die Freundschaft zu pflegen. Mal anzurufen und was auszumachen. Dadurch habe ich einige Kontakte verloren. Habe aber auch für mich an Klarheit gewonnen und dafür einiges an Illusionen verloren. Heute ist es mir wichtiger, dass die Beziehungen und Kontakte stimmen.
Ich hatte früher oft mehrere Ideen, denen ich parallel nachgegangen bin und meistens einige angefangene Projekte oder Kurse. (Die sind schon damals nicht fertig geworden ... ähm). Heute pflege ich nur noch die Aquaristik (3 Becken) und ich werde wahrscheinlich auf 2 oder sogar 1 Becken reduzieren. Zudem habe ich begonnen, mich mit der Gestaltung von Schmuck zu beschäftigen. Die mentale Kraft reicht nicht aus, mehr zu machen. Es ist Jammern auf hohem Niveau, aber für jemanden der 1001 Idee hat, ist das eben eine Einschränkung.
Das starke Bedürfnis nach Weiterbildung, Schule und Wissen ist da. Ich habe mich nie richtig damit auseinandergesetzt, was eigentlich für ein beruflicher Weg zu mir passt. Nun, mit 37 Jahren hätte ich die nötige Klarheit und auch Gesundheit, um für mich das Passende herauszufinden. Trotzdem spüre ich, dass auch JETZT weder die Kraft noch der Zeitpunkt da sind, da mehr zu unternehmen. Ich brauche alles davon für meinen Alltag. Gelegentlich macht mich das traurig. Die Lehre hat mir so viel abverlangt, dass ich nun erst einige Jahre gebraucht habe, um mich davon zu erholen. Daher braucht das einfach noch Zeit. Es ist ok, wenn es nur mosaikmässig vorwärtsgeht. Mit den Karrieren anderer kann ich mich nicht messen, das brauche ich auch nicht. Gelegentlich muss ich leer schlucken wenn ich sehe, wie erfolgreich andere sind, aber das geht wohl vielen so ... Das passt auch zum nächsten Abschnitt.
Eine dieser berühmten Roadmaps zu entwerfen, das habe ich nie hinbekommen. Dieses ominöse "wo sehen Sie sich in 5/10/... Jahren? Was soll das? Das bin ich nicht. Das will ich nicht. Da musste ich mich auch innerlich einige Male dagegen wehren. Mein Leben hat sich immer irgendwie ergeben. Jedes Mal, wenn ich Pläne machte, gings es schief. Bis ich es gelassen habe. Einfach immer den nöchsren Schritt zu machen, daraus entsteht auch ein Weg! Wenn es mir gelingt, still zu werden, kann ich meinem Leben vertrauen ..
Das neue Leben ganz woanders. Dieser Traum schlummert schon lange in mir. Bis ich erkennen musste, dass ich Strapazen sehr schlecht ertrage. Und Auswandern oder seinen Wohnsitz in komplettes Neuland zu verlegen, ist strapaziös. Ich hatte vor Jahrten ein "Gastspiel" in München (begann eine Ausbildung dort) und es lief schief. Fern von meinem Beziehungsnetz vetrocknete ich zunehmend. Ich habe meinen Lebensmittelpunkt nun schon länger bei Bern, in der Vorstadt, auch wenn ich mich hier nicht zugehörig fühle, und die Stadt Bern als eng und starr empfinde. Ich bin hier nun mal gelandet und hier spielt sich mein Leben ab. Vielleicht ändert sich das mal, wer weiss. Aber gerade ist es gut für mich, einfach mal in meinem Leben anzukommen und mich auch innerlich endlich darin niederzulassen. Meinem Alltag die nötige Würze zu geben, das ist meine eigene Aufgabe!
Eine eigene Familie, von diesem Gedanken habe ich mich verabschiedet. Ich bin mir mein eigenes Kind und ich verbringe viel Zeit damit, mich zu trösten und zu nähren und das ist eine ständige Aufgabe. Für einen bedürftigen kleinen Menschen zusätzlich, da ist kein Platz in meinem Leben. Obwohl ich noch nie einen starken Kinderwunsch hatte, schmerzt mich diese Erkenntnis manchmal, dass meine Kräfte es nicht zulassen. Ich weiss, dass meine Kreativität mein inneres Potential ist und dies mein Weg ist, etwas von mir in die Welt zu setzen. Aus dieser Gewissheit schöpfe ich Kraft und Frieden. Es ist ein gutes Gefühl, nur für mich selber sorgen zu müssen und es erleichtert mich sehr.
. . .
Für mich ist es wichtig geworden, dass ich Trauer in meinem Leben erkennen kann und sie auch spüre. Ab einem gewissen Punkt ist dann auch wieder "gut" und ich lege das Gefühl beseite, oder ich schaue, was ich daraus machen kann. Gibt es etwas, was ich "im Kleinen" davon umsetzen kann, ohne mich zu überfordern? Soll ich dem nachgehen oder reicht es, wenn ich es einfach anerkenne und dann beiseite lege? Darüber mit jemandem reden?
Das Bedauern über verfehlte (zum Teil sehr tiefe) Lebenswünsche ist ein Familienthema (auf beiden Seiten!) und deshalb bin ich da sensibilisiert. Ich will niemandem am Ende meines Lebens einmal vorwerfen: Wegen dir konnte ich nicht XYZ ... Daher ist Behutsamkeit in diesem Thema für mich besonders wichtig ...
... Niemand anderes ist für mein Leben verantwortlich ausser mir selbst ....
.... Für das Tun oder Lassen in meinem Leben ... bin ich selber da!
... Erschreckend, aber auch seeehr erleichternd! ...
Die Trauer nur wegzudrücken, verstärkt und verlängert den Schmerz, das Gefühl des Mangels nur. Der Gier kein Futter geben ... In vielem muss es ein Masshalten sein, auch wenn es mir nicht immer leicht fällt!
. . .
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Mittwoch, 22. Februar 2017
Kräftiger & klarer
Wenn ich nicht gerade stundenlang nachts wachliege oder sonstwie "absorbiert" bin, merke ich, dass ich kräftiger geworden bin. Auf jeden Fall nüchterner und klarer. Die Watte im Kopf ist schon lange Geschichte. Es gibt noch Momente, in denen ich mir abhanden komme, aber ich kann es inzwischen besser wahrnehmen.
Dass ich andererseits nicht verhärte, darauf achte ich. Weniger Grübeln, mehr Leben. Meistens klappt es. Nur nicht wenn ich Signale und Infos auf allen Kanälen gleichzeitig bekomme wie in der letzten Zeit, den letzten Wochen. Da kommt es halt nach wie vor zum "Systemabsturz" ... Es ist ok, selbstbestimmt zu denken, zu leben zu handeln. Das sage ich mir immer wieder. Inmitten von alltäglichen Automatismen eine rechte Herausforderung. Aber ich bin ja nicht die einzige, der es so geht!
Dass ich andererseits nicht verhärte, darauf achte ich. Weniger Grübeln, mehr Leben. Meistens klappt es. Nur nicht wenn ich Signale und Infos auf allen Kanälen gleichzeitig bekomme wie in der letzten Zeit, den letzten Wochen. Da kommt es halt nach wie vor zum "Systemabsturz" ... Es ist ok, selbstbestimmt zu denken, zu leben zu handeln. Das sage ich mir immer wieder. Inmitten von alltäglichen Automatismen eine rechte Herausforderung. Aber ich bin ja nicht die einzige, der es so geht!
Samstag, 17. Dezember 2016
Wenn es novembert
Wenn es zu novembern beginnt, gehts nach ganz Innen. Ans Eingemachte. Während nächtens die Wilde Jagd ums Haus pfeift, tritt in meinem Innern das unterste zuoberst. Die Dämonen fliegen tief. Schlaflos schaue ich ins Dunkel. Es gibt verschiedene Arten von inneren Kräften. Nicht alle sind taghell und frühlingsgrün. Ich sinke und sinke. Aufgeben und mich der Dunkelheit und meiner Kraftlosigkeit anvertrauen: das ist jetzt der Weg. Ob ich will oder nicht. Habe mich sinken lassen. Und wieder Grund gefunden. Schätze, aus dem Verborgenen heraus gewonnen. Aushalten. Durchhalten. Einschlummern. Müde aufwachen. Ertragen und dann bestaunen was alles da ist.
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Dienstag, 25. Oktober 2016
Genug gewinkt (Schiff nach Nirgendwo)
Sehnsucht ist nur eine schlechte Angewohnheit. Es ist doch so, dass man Dinge bedauert/betrauert, die nicht so sind, wie man es gerne hätte. Damit beschäftigt man sich. Die Wunde darf nicht heilen. Man betrauert Momente, die mal waren und nun vorbei sind. Oder dass die Dinge anders gekommen sind, als man es sich gewünscht hat. Bedauert Freundschaften, die vorbei sind. Oder man erwartet etwas von jemandem, dass dieser jemand (jetzt oder generell) nicht im Stande ist zu geben.
Darüber vergisst man, dass dies kein Zustand ist -- sondern, ab einem bestimmten Punkt, eine hausgemachte Misere. Weil die Sehnsucht sich ab da im Innern epidemiemässig ausbreiten kann. Wehmut ist eine süsse Sucht.
Man vergisst/übersieht nun Menschen, die einen mögen, übersieht Gesten der Zuwendung, wenn sie von anderen oder (noch) Fremden kommen. Man vergisst das Gute. Das was jetzt gerade gut ist. Man kann es nicht zulassen, weil das Schiff nach Nirgendwo schon lange weg ist, während man noch am Ufer steht und dem leeren Horizont nachwinkt. In einer seltsamen Hoffnung auf Wunder.
Und man verpasst das, wozu man als Erwachsene/r jetzt selber im Stande ist. Das was man sich selber geben kann. Selbstfürsorge ist wichtig. Vor lauter Wehmut hat man das aber komplett vergessen und verlernt, verdrängt. Die Sehnsucht ist vertraut und ist ein warmer aber schwerer Mantel, den man eben aus Gewohnheit trägt.
Ich möchte diesem Bedauern immer weniger Raum geben. Ich habe jetzt lange genug am Ufer gewinkt! Es ist gut. Es frisst nur Kraft und macht traurig. Ich will mehr in dem leben, was wirklich da ist. An Gutem. An Sinnreichem. Ich will auch das mehr wertschätzen, was bei mir vorhanden ist. Es gibt einiges, worauf ich aufbauen kann. Mut zum Neuen, einmal mehr.
In diese Richtung zu gehen, fühlt sich kraftvoll an.
Darüber vergisst man, dass dies kein Zustand ist -- sondern, ab einem bestimmten Punkt, eine hausgemachte Misere. Weil die Sehnsucht sich ab da im Innern epidemiemässig ausbreiten kann. Wehmut ist eine süsse Sucht.
Man vergisst/übersieht nun Menschen, die einen mögen, übersieht Gesten der Zuwendung, wenn sie von anderen oder (noch) Fremden kommen. Man vergisst das Gute. Das was jetzt gerade gut ist. Man kann es nicht zulassen, weil das Schiff nach Nirgendwo schon lange weg ist, während man noch am Ufer steht und dem leeren Horizont nachwinkt. In einer seltsamen Hoffnung auf Wunder.
Und man verpasst das, wozu man als Erwachsene/r jetzt selber im Stande ist. Das was man sich selber geben kann. Selbstfürsorge ist wichtig. Vor lauter Wehmut hat man das aber komplett vergessen und verlernt, verdrängt. Die Sehnsucht ist vertraut und ist ein warmer aber schwerer Mantel, den man eben aus Gewohnheit trägt.
Ich möchte diesem Bedauern immer weniger Raum geben. Ich habe jetzt lange genug am Ufer gewinkt! Es ist gut. Es frisst nur Kraft und macht traurig. Ich will mehr in dem leben, was wirklich da ist. An Gutem. An Sinnreichem. Ich will auch das mehr wertschätzen, was bei mir vorhanden ist. Es gibt einiges, worauf ich aufbauen kann. Mut zum Neuen, einmal mehr.
In diese Richtung zu gehen, fühlt sich kraftvoll an.
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Samstag, 22. Oktober 2016
Notizen der Woche (42/16)
Eine Zeit der Klärung und BeReinigung (heftige Erkältung).
Unsentimentale Momente des Erkennens und Klärens.
Das Herz wird etwas leichter dadurch.
Die Klärung tut mir gut, das genaue Hinschauen ist für mich wichtig.
Mehr Verständnis und Liebe für mich bekommen, durch mich selbst, für mich.
Mit der Selbstverurteilung aufhören.
Ich darf lernen. Es ist ok.
Ich muss nicht schon alles können.
Bin schnell mutlos.
Neues macht erstmal Furcht.
. . . Ich fordere mich jedoch immer wieder selbst, in dem ich Grenzen überschreiten, die die Angst mir setzt. Spüre hinein, wie weit ich gehen kann. Und dann gehe ich den Weg.
Gefühle von Ausweglosigkeit anerkennen und das Alte dahinter loslassen.
Möglichkeiten zulassen, den Horizont offen halten, kleinere und kleinste Schritte sind auch ok.
Frage mich, ob ich zuviel von mir fordere.
Anwort von innen: Nein, aber manchmal das Falsche.
Also auch hier: Klären was für mich zählt.
Zulassen, dass es Menschen gibt, die mich so wie ich bin nicht annehmen können oder keinen Umgang mit mir finden. Deswegen muss ich mich nicht mehr verbiegen. So wie der andere mich eventuell haben will, kann ich nicht sein. Diese Sprachlosigkeit nicht immer auf mich beziehen (also nicht immer schuldig fühlen deswegen). Diese Scham überwinden lernen. Ich bin zufrieden mit mir, ich lerne, ich bin da -- und für einen Dialog braucht es immer zwei.
Schauen, wo ich etwas für andere tun kann, oder mit anderen tun kann, ohne mich selber zu verleugnen.
Offen bleiben für menschliche Begegnungen. Auch Unerwartetes annehmen.
Beweglich sein und dennoch bei mir bleiben.
Liebe.
Unsentimentale Momente des Erkennens und Klärens.
Das Herz wird etwas leichter dadurch.
Die Klärung tut mir gut, das genaue Hinschauen ist für mich wichtig.
Mehr Verständnis und Liebe für mich bekommen, durch mich selbst, für mich.
Mit der Selbstverurteilung aufhören.
Ich darf lernen. Es ist ok.
Ich muss nicht schon alles können.
Bin schnell mutlos.
Neues macht erstmal Furcht.
. . . Ich fordere mich jedoch immer wieder selbst, in dem ich Grenzen überschreiten, die die Angst mir setzt. Spüre hinein, wie weit ich gehen kann. Und dann gehe ich den Weg.
Gefühle von Ausweglosigkeit anerkennen und das Alte dahinter loslassen.
Möglichkeiten zulassen, den Horizont offen halten, kleinere und kleinste Schritte sind auch ok.
Frage mich, ob ich zuviel von mir fordere.
Anwort von innen: Nein, aber manchmal das Falsche.
Also auch hier: Klären was für mich zählt.
Zulassen, dass es Menschen gibt, die mich so wie ich bin nicht annehmen können oder keinen Umgang mit mir finden. Deswegen muss ich mich nicht mehr verbiegen. So wie der andere mich eventuell haben will, kann ich nicht sein. Diese Sprachlosigkeit nicht immer auf mich beziehen (also nicht immer schuldig fühlen deswegen). Diese Scham überwinden lernen. Ich bin zufrieden mit mir, ich lerne, ich bin da -- und für einen Dialog braucht es immer zwei.
Schauen, wo ich etwas für andere tun kann, oder mit anderen tun kann, ohne mich selber zu verleugnen.
Offen bleiben für menschliche Begegnungen. Auch Unerwartetes annehmen.
Beweglich sein und dennoch bei mir bleiben.
Liebe.
Dienstag, 18. Oktober 2016
Notizen der Woche (41/16)
Auch diesmal geträumt. Ein Alptraum, aus dem ich hochgeschreckt bin. Eine Arbeit mit der ein Kunde nicht zufrieden war. "Du kannst nix" meinte er zu mir. Am besten also ganz vorne auf Feld 1 wieder anfangen, so seine Meinung. Als ich bei der Arbeit, wars genau andersrum: Der Kunde war sehr zufrieden mit meiner Arbeit. So ist meine Welt/mein Denken/mein Angsten oft verkehrt. Wenigstens wird es mir nach und nach nun auch bewusst.
- - -
Zwischen zwei Extremen gibts jede Menge Raum.
- - -
Handlungsfähigkeit ist Freiheit.
- - -
Und noch ein provokatives Zitat zum Schluss:
"Es zeugt nicht von geistiger Gesundheit, an eine von Grund auf kranke Gesellschaft gut angepasst zu sein."
Jiddhu Krishnamurti, indischer Philosoph
1895-1986
Normalerweise mache ich keine Sprüche wie "kranke Gesellschaft" und dergleichen, weil es mir zu platt und polemisch ist. Dieses Zitat bietet --für mich-- jedoch einige Gedankenanstösse an, die darüber hinaus gehen.
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Zwischen zwei Extremen gibts jede Menge Raum.
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Handlungsfähigkeit ist Freiheit.
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Und noch ein provokatives Zitat zum Schluss:
"Es zeugt nicht von geistiger Gesundheit, an eine von Grund auf kranke Gesellschaft gut angepasst zu sein."
Jiddhu Krishnamurti, indischer Philosoph
1895-1986
Normalerweise mache ich keine Sprüche wie "kranke Gesellschaft" und dergleichen, weil es mir zu platt und polemisch ist. Dieses Zitat bietet --für mich-- jedoch einige Gedankenanstösse an, die darüber hinaus gehen.
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