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Donnerstag, 27. Juli 2017

Es muss mehr als alles geben (Lebensinhalt)



Das Leben ist (k)ein langer ruhiger Fluss

Oben: So fühlt es sich bisweilen an
Unten: So wünscht ich mirs, manchmal ...
Und etwa in der Mitte lebe ich ;)

Das Motto und die Bilder hab ich aus einem meiner Nebenblogs geklaut. 
Heute will ichs etwas abtiefen.


Ich bin fühlbar über alle Grenzen hinausgewachsen, die ich mal hatte und kannte. Mein Leben fühlt sich gerade nach "viel zuwenig" an. Oder besser gesagt, es ist soviel Leben in mir, dass mein Alltag es nicht zu fassen vermag und auffangen kann. Das ist wohl das, was mich müde macht. Der alltägliche Stumpfsinn namens "ganz normaler Alltag". 

Ich wusste immer, wenn mehr Schwung reinkommt in mein Leben, wenn die Ängste schwinden, ich fitter und gesünder werde, dann reicht mir so ein 0815 Leben einfach nicht. Das kann mir einfach nicht reichen. Irgendwie ahnte ich das schon immer. Über die wilde weibliche Energie in mir hab ich hier einen Post verfasst, den ich selber sehr mag. Die Wildnis ist immer nur einen Schritt weit weg.

Ins Segment "live fast, die young" passe ich nicht .. weil ich diese Art von Rücksichtslosigkeit gegenüber mir selber und anderen nicht mehr leben will, das passt nicht zu mir. Es reicht, wenn es einer aus der Familie getan hat. 

Wie ich dieses hungrige "Meeeehr" in mir sonst satt machen kann?!

Ich werds halt rausfinden müssen ...

Wish me luck :)


 

 

Mittwoch, 21. Juni 2017

Neue Energien, mehr Freude :)

Diesen Frühling bin ich an einer Stelle gestanden an der mir bewusst wurde: SO NICHT. Der extremste Punkt der Verzweiflung (seelische Starrheit und körperliche Schmerzen) war kurz aber extrem heftig. So, dass ich wirklich erschrocken bin.

Mir wurde in dieser Krise bewusst, dass ich die letzten Jahre mit der Überzeugung -- "ich muss da durch" -- einfach immer stur Tag um Tag weitergegangen bin, auch dann, wenn ich (so) eigentlich nicht mehr weitermachen wollte.

Plan B fehlte mir. Eigentlich fehlte überhaupt ein Plan. Und das machte mich fertig. Ich brauche sowas, einen Sinn. Das war teilweise eine wirklich freudlose Zeit voll reiner Pflichterfüllung. Pflichterfüllung als Lebenszweck hat noch nie zu mir gepasst. Das fühlt sich fremd an, ist mir auch fremd. Da will ich raus, aus diesem Modus.

Ich will auch den Alltag anders leben. Dass die Energie in meinem Leben mit mir steigt und fällt, dass ich meinen Alltag selber gestalte, auch mental vor allem, das merke ich erst jetzt, nach und nach. Und es beginnt nun auch im Arbeitsalltag eine lebendigere Zeit für mich. Sie ist bereits da.

Mehr aus der Kraft, der lebendigen Freude heraus. So Will Ich Leben. Und da ist er plötzlich, der Plan! Ich habe immer gemeint, es geht um etwas Äusseres, um "konkrete" Lebensziele, eine "Sache", wie zB eine neue Stelle oder eine Weiterbildung.

Doch was ist konkreter als Lebensfreude?!

Mittwoch, 29. März 2017

Die Schönheit der Monotonie


Angesichts gewisser Monotonien in meinem Alltag packte mich früher die schiere Verzweiflung. Heute erfreue ich mich an der Ästhethik der Serie, am steten Rhythmus, am technischen Ablauf einer Sache. Nichts fürs Herz, aber etwas fürs Hirn. Meine Arbeit -- mal anders gesehen.

Samstag, 12. September 2015

Auf der Alp

Gestern, einen ganzen Vormittag lang. Berge, Kühe, Sennen, gemeinsames Käsen -- und ein gut gelauntes Team auf dem Betriebsausflug. Hat das gut getan! Und da war er wieder; der Sinn.. Spüre wieder mehr Kraft in mir. Wenn es zeitlich beim Job reinpasst, gehe ich nochmals hin, für den Abtrieb ins Unterläger (tiefstgelegene Alp), es wird Hilfe gebraucht.

Mittwoch, 18. Februar 2015

Was gibts über das Leben zu berichten?

Was gibts über mein Leben zu berichten? Puuuh... Das Jammern lass ich ebenso wie das Jubeln. Zwischendurch erlebe ich es als schwer; da ist noch so viel zu lernen! Ich stosse mich an den "Umständen" im Alltag manchmal grün und blau. Bevor ich wieder drüber lachen muss, auch über mein eigenes Getue und Gewese und das Rollenspiel wieder akzeptiere, das wir Menschen hier unten aufführen.

Gleichzeitig ists auch heiter wie schon ewig nicht mehr, mein Leben, es ist kicherig und quirlig wie in (Klein)Kindertagen zuletzt! Es ist jeden Tag neu herausfordernd, das Leben, mein Leben, manchmal echt schwierig - und auf jeden Fall stets, auch wenns vergessen geht im Alltagsgrau der Alltagsfrau: ist es immer wieder aufs neue vor allem eins: Lebenswert!

Samstag, 2. November 2013

Visionsweg (Nacht)



Ich bin so unendlich müde. Solange ich vom Wasser träume, weiss ich, es geht voran. Ich bin unterwegs … schon so lange, wenn es nur nicht so schwer wäre, zu vertrauen. Immer bin ich auf der Suche nach dem höheren Sinn. 

Ich träume aber nicht mehr vom Wasser, sondern von der Angst. Kannst du mir helfen, Licht in mein Dunkel zu bringen? Warum sagst du, es sei im Grunde so einfach? Ich seh nichts! Es ist dunkel. Ich verstehe es nicht … Bitte hilf mir! Du sagst, ich solle einfach schlafen, wenn ich müde bin. Doch wer wacht über mich? In der Dunkelheit?
Du erzählst mir vom Abend- und vom Morgenrot, vom Sonnenlicht, vom Glauben und Vertrauen, doch was ist mit der Nacht? 

Freitag, 2. Dezember 2011

In Wonderland

Betritt das Wunderland des Bewusstseins … 

(lädt mich der Yogi-Tee heute ein -
manchmal passen seine Kommentare wirklich..)

Dienstag, 8. November 2011

Der reine Tor

Mein Lieblingsmärchen ist "Hans im Glück". Und somit liebe ich auch den Narren des Tarotspiels sehr …

Doch bis dahin hats eine gute Weile gedauert, früher hatte ich nur Mitleid und Verachtung für den armen Tropf übrig. Ich meine er verliert alle seine Schätze auf dem (Heim)weg … Wie blöd muss man da sein! Heute glaube ich eher, dass das Märchen davon handelt, sich auf das zu beschränken, oder darauf beschränkt zu sein was im Leben wirklich zählt. Ballast abwerfen, unbeschwertes und unbekümmertes Unterwegssein, Narrenfreiheit …

Wer loslässt hat Hirn, Hände und das Herz frei …
Reduced to the max …

Sonntag, 6. November 2011

Alltag

... ist das was passiert, während man versucht, seinem Leben mehr Glamour zu verleihen.

Montag, 1. August 2011

Vision

Ich brauche keine Visionssuche im Grand Canyon und keine Gruppen-Reise zu den Frauenkultorten auf Malta. Keinen Ashram in Kalkutta, kein Schweige-Retreat im Berner Oberland, keine überteuerte Lichtarbeiterei an meinen feinstofflichen Körpern. Mir braucht niemand mehr sagen, was ich an einem starken Ort zu empfinden habe. Die Lust auf all das ist mir gründlich vergangen.Vielleicht hing ich da zu sehr drin, in diesem spirituellen Geführt-Werden-Wollen. Ich brauche es nicht mehr.

Meine Vision finde ich entweder in meinem eigenen Leben - oder gar nicht. Und wenn ich meine Träume so anschaue, bin ich schon mittendrin. Letzte Nacht träumte es mir von den grossmütterlichen Sofakissen mit den Navajo-Mustern. Äh? Die Inneneinrichtung meiner Träume bleibt aufschlussreich ... On the road again!

Dienstag, 26. Juli 2011

Tous les corps sont permis




Das steht aussen an einer grossen neuen Halle in der Nähe des Kongresshauses in Biel. Erst musste ich überlegen, ob mit Corps wohl eine Feuerwehrmannschaft gemeint ist. Dann sah ich erst, dass es sich um eine Turnhalle handelt und somit lautet der Spruch: Alle Körper sind erlaubt/zugelassen/willkommen ... Ein schöner Sinnspruch für einen solchen Ort und eine Hoffnung zugleich.

Es war unmöglich, den ganzen Spruch auf einmal zu fotografieren. Ich habe mich auch gefragt, ob die Planer  des Sinnspruches die Platzierung der Fahrradständer genau vor dieser Wand wohl zähneknirschend akzeptieren mussten. So wie ich die empfindliche Spezies der Gestalter kenne, ein mögliches Szenario >_< ...

Montag, 30. Mai 2011

Hymne

Hommage an D. H. Lawrence

. . .

Leidenschaft, Wärme und stilles Glühen …Lebenslust und Freisein von Zwängen …
Tiefe Menschlichkeit und ein grosses JA zu allem Lebendigen… Zärtlichkeit …

. . .

Manchmal lässt es sich nicht beschreiben, was mir ein Buch oder ein Film gibt.
Meine erste Bildhommage geht an D. H. Lawrence und seine "Lady Chatterley" …
(Absolut sehens- und erlebenswert finde ich die Verfilmung von 2006 mit Marina Hands).

Freitag, 6. Mai 2011

Wow-eine-nackte-Frau …

Etwas wirklich ganz Neues und Ausgefallenes.
Elisabetta Canalis: Öffentliches Ausziehen für die Tierrechte.
Fleisch statt Pelz.
Aha. Toll …

Montag, 2. Mai 2011

Lebensstrandgut

Beim Kelleraufräumen lässt sichs gut übers eigene Leben sinnieren. Was kommt weg? Was bleibt mir? Zwischen altem Schrott, wertvollen Schätzen und anderem Lebensstrandgut sortiere ich mich selbst… Schlussendlich habe ich mich wiedergefunden.

Dienstag, 22. März 2011

Intuitiv up to date

Ich habe noch weiter über das nachgedacht, was ich am am 16. März geschrieben habe. Kann ich es so stehen lassen, kann ich dazu stehen? Ja, ich kann. Der Welt gehts auch nicht besser, wenn ich hektisch werde oder mich vom Tagesgeschehen fremdbestimmen lasse. In der Klausur kann ich für mich selbst sortieren, was mir wichtig ist. Wenn ich soweit bin, kann ich mich wieder der Welt zuwenden. Störfunk kann ich im täglichen Leben nicht brauchen, da ist genug anderes zu sortieren. Störfunk ist all das, was mich von meinem intuitiven Weg abbringt.

Ich glaube immer weniger an eine objektive, messbare Wahrheit. Die einzige objektive Wahrheit ist die subjektive, denn wer Anschluss an die eigene Intuition hat, ist immer online und up to date …

Dienstag, 8. März 2011

Mitten in der Pampa ist mitten im Leben!

Wenn ich mir sage, ich lasse die die alten Begrenzungen hinter, dann stelle ich mir immer ein altes halbzerfallenes Holzfort mitten in der Prärie vor. Das steht dort, völlig morsch und sinnlos inmitten einer grünen Landschaft. Wozu ist das noch nütze? Erst da merke ich, wie absurd diese alte Grenzen sind!

Bei den Bachblüten würde da WALNUT (Nr. 33) entsprechen, mit der Hilfe von Walnut lassen sich die alten Begrenzungen leichter überwinden.

Die sein, als die ich gemeint bin!

Die Gedanken aus dem Interviewbuch mit Marshall B. Rosenberg* öffnen mir neue Räume. Ein Aha-Erlebnis folgt aufs andere. Ich verstehe plötzlich, warum mein Leben mir so mühsam erscheint. Ich gehe davon aus, dass es mühsam ist in der Welt, dass sie mir sowieso feindlich gesinnt ist und es hier keinen Platz hat für mich. Deshalb bin ich ständig am Kämpfen. Dauernd sehe ich Dinge und Zustände und Menschen, die zu verbessern sind. Ich analysiere, beurteile und verurteile: Dabei fürchte ich mich doch selber am meisten davor, in Schubladen gesteckt zu werden! Ich empfinde Misstrauen, Angst, fühle mich verunsichert und wünsche mir zugleich, einfach Mensch unter Menschen sein zu dürfen. Ich will ich selbst sein und bleiben. Ich will die sein, als die ich gemeint bin.


* Marshall B. Rosenberg: Konflikt lösen durch gewaltfreie Kommunikation. Ein Gespräch mit Gabriele Seils. Freiburg: Herder, 2004, ISBN 3-451-05447-7

Montag, 7. März 2011

Unbequem Grossartig

Wann wurde mir weisgemacht, dass es im Leben nicht um die Erfüllung und Verwirklichung meiner Bedürfnisse geht? Haben diese Menschen es selber geglaubt oder mussten sie ebenfalls davon überzeugt werden? Und wann hab ich selber beschlossen, es zu glauben? Warum halte ich immer noch daran fest, obwohl das für mich nicht taugt, noch nie getaugt hat? Es gibt heute niemand anderen mehr, der mir vorschlägt, wie ich zu leben habe.

Warum halte ich mich dann ständig an den alten Begrenzungen auf?

Warum gebe ich anderen zu spüren, dass auch sie sich gefälligst danach zu richten haben, dass das Leben kein Ponyhof ist? Wann bin ich so bestimmend, ängstlich, zögerlich und gehemmt geworden?

Herauszufinden dass das Alte nichst mehr taugt, das ist das eine, es ist ein Anfang. Etwas ganz Neues zu kreieren das ist ungewohnt, unbequem und gross … Manchmal scheinbar eine Nummer zu gross!

In wie vielen welchen Momenten ahn(t)e ich bereits, dass alles auch ganz anders sein könnte! Und dieses Gefühl wird immer stärker und deutlicher, wird zur beständigen Erinnerung, dass ein anderes Leben besser für mich wäre.

Meine tiefste Sehnsucht ist:  Mein Leben ganz nach meiner Vorstellung
zu leben und gerade auch mein Arbeitsleben!

Neu! Alles auf Start! Ein grosses Gefühl …

Mittwoch, 2. März 2011

…

Das eigene Leben.
Das Eigene leben.

Mittwoch, 16. Februar 2011

Neuer Slogan

Bei Kräften zu bleiben ist KEIN Luxus!