Posts mit dem Label finden werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label finden werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mittwoch, 17. August 2011

AstroLogisch

Mit einer Freundin, die eine Astro-Ausbildung macht, habe ich mein Horoskop etwas näher angeschaut. Und: Je mehr ich mich nun selber damit beschäftige, umso konkreter wird Astrologie für mich. Ich habe bisher immer etwas verächtlich auf diese Wissenschaft geschaut, ähnlich wie bei der Nummerologie, bei der am Schluss alles herbeigedeutet werden kann. Aber so ists doch bei allem: Es kommt auf die Perspektive an und auf die Haltung, mit der man an etwas heran geht. Wer etwas bestimmtes sehen will, wird es sehen, notfalls herbeizwingen. Das gilt auch für Orakel wie die Tarotkarten. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Karten anzuschauen. Mal sind sie der Spiegel der eigenen Illusionen, mal das Zünglein an der Waage um eine wichtige Entscheidung treffen zu können, mal sind sie eine übersichtliche Landkarte, mal der Gipfel eines Berges von dem sich ein weites Panorama auftut - und mal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht! Und so ists wohl auch bei den Sternen ..

Montag, 2. Mai 2011

Lebensstrandgut

Beim Kelleraufräumen lässt sichs gut übers eigene Leben sinnieren. Was kommt weg? Was bleibt mir? Zwischen altem Schrott, wertvollen Schätzen und anderem Lebensstrandgut sortiere ich mich selbst… Schlussendlich habe ich mich wiedergefunden.

Dienstag, 8. März 2011

Mitten in der Pampa ist mitten im Leben!

Wenn ich mir sage, ich lasse die die alten Begrenzungen hinter, dann stelle ich mir immer ein altes halbzerfallenes Holzfort mitten in der Prärie vor. Das steht dort, völlig morsch und sinnlos inmitten einer grünen Landschaft. Wozu ist das noch nütze? Erst da merke ich, wie absurd diese alte Grenzen sind!

Bei den Bachblüten würde da WALNUT (Nr. 33) entsprechen, mit der Hilfe von Walnut lassen sich die alten Begrenzungen leichter überwinden.

Die sein, als die ich gemeint bin!

Die Gedanken aus dem Interviewbuch mit Marshall B. Rosenberg* öffnen mir neue Räume. Ein Aha-Erlebnis folgt aufs andere. Ich verstehe plötzlich, warum mein Leben mir so mühsam erscheint. Ich gehe davon aus, dass es mühsam ist in der Welt, dass sie mir sowieso feindlich gesinnt ist und es hier keinen Platz hat für mich. Deshalb bin ich ständig am Kämpfen. Dauernd sehe ich Dinge und Zustände und Menschen, die zu verbessern sind. Ich analysiere, beurteile und verurteile: Dabei fürchte ich mich doch selber am meisten davor, in Schubladen gesteckt zu werden! Ich empfinde Misstrauen, Angst, fühle mich verunsichert und wünsche mir zugleich, einfach Mensch unter Menschen sein zu dürfen. Ich will ich selbst sein und bleiben. Ich will die sein, als die ich gemeint bin.


* Marshall B. Rosenberg: Konflikt lösen durch gewaltfreie Kommunikation. Ein Gespräch mit Gabriele Seils. Freiburg: Herder, 2004, ISBN 3-451-05447-7

Montag, 7. März 2011

Unbequem Grossartig

Wann wurde mir weisgemacht, dass es im Leben nicht um die Erfüllung und Verwirklichung meiner Bedürfnisse geht? Haben diese Menschen es selber geglaubt oder mussten sie ebenfalls davon überzeugt werden? Und wann hab ich selber beschlossen, es zu glauben? Warum halte ich immer noch daran fest, obwohl das für mich nicht taugt, noch nie getaugt hat? Es gibt heute niemand anderen mehr, der mir vorschlägt, wie ich zu leben habe.

Warum halte ich mich dann ständig an den alten Begrenzungen auf?

Warum gebe ich anderen zu spüren, dass auch sie sich gefälligst danach zu richten haben, dass das Leben kein Ponyhof ist? Wann bin ich so bestimmend, ängstlich, zögerlich und gehemmt geworden?

Herauszufinden dass das Alte nichst mehr taugt, das ist das eine, es ist ein Anfang. Etwas ganz Neues zu kreieren das ist ungewohnt, unbequem und gross … Manchmal scheinbar eine Nummer zu gross!

In wie vielen welchen Momenten ahn(t)e ich bereits, dass alles auch ganz anders sein könnte! Und dieses Gefühl wird immer stärker und deutlicher, wird zur beständigen Erinnerung, dass ein anderes Leben besser für mich wäre.

Meine tiefste Sehnsucht ist:  Mein Leben ganz nach meiner Vorstellung
zu leben und gerade auch mein Arbeitsleben!

Neu! Alles auf Start! Ein grosses Gefühl …

Freitag, 4. März 2011

Es kommt noch viel besser …

Die Veränderung im Denken ist der Anfang. Es kommt noch viel besser!

Ich merke: Es reicht nicht, nur die alten Muster immer besser zu erkennen (und dann ewig darauf rumzukauen).

Es lohnt sich nicht, sich zu grämen,weil vieles nicht lief, wie es hätte laufen müssen (in einer idealen Welt …).

Ich gebe mich frei.
Ich lasse los.

Ich fühle mich gut, weil endlich mein verzagtes, verstocktes Herz befreit und lebendig schlagen kann!