Wenn ich zurückblicke, muss ich etwas bedröppelt über mich selber grinsen, was ich mir schon alles habe andrehen lassen. Sinnvolles war natürlich auch dabei. Doch ebenso war da einiges an Lehrgeld und Ramsch ..
Für mehr als 100 Euro hab ich mir das elterliche Karma ablösen lassen. Wobei ich mich bis heute frage, was da genau ablief; ich habe keine Ahnung. Leichter wurde mein Leben dadurch jedenfalls nicht. Doch es ist schon wahr; wenn man verzweifelt genug ist .. lässt man sich gerne das Geld aus den Taschen ziehen!
Glücklicherweise bin ich ebenso praktisch wie mystisch - und so hält sich das Ganze die Waage. Inzwischen habe ich mehr Bodenhaftung, auch ein Leben das diese Bezeichnung verdient - und des Besuchen von Kursen und Seminaren habe ich aufgegeben. Ich komme immer an den Punkt, wo ich alles wieder in Frage stelle und ich merke, dass ich ohne "Lehrer" besser dran bin. Ich bin eine Selfmadewoman und mag keine spirituellen Hausaufgaben und "reinen Lehren". Wenn, dann entstehen meine Rituale aus dem Alltag heraus und ich gebe ihnen den Rahmen, der mir wichtig erscheint. "Gott" im herkömmlichen Sinn - brauche ich nicht mehr. Ich ahne und spüre eine höhere Macht, doch ich möchte ihr weder einen Namen, noch ein Gesicht geben. Ich bin sehr wohl so. Es ist mein Leben - in seiner ganzen Fülle ...
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Sonntag, 4. Dezember 2011
Mittwoch, 17. August 2011
AstroLogisch
Mit einer Freundin, die eine Astro-Ausbildung macht, habe ich mein Horoskop etwas näher angeschaut. Und: Je mehr ich mich nun selber damit beschäftige, umso konkreter wird Astrologie für mich. Ich habe bisher immer etwas verächtlich auf diese Wissenschaft geschaut, ähnlich wie bei der Nummerologie, bei der am Schluss alles herbeigedeutet werden kann. Aber so ists doch bei allem: Es kommt auf die Perspektive an und auf die Haltung, mit der man an etwas heran geht. Wer etwas bestimmtes sehen will, wird es sehen, notfalls herbeizwingen. Das gilt auch für Orakel wie die Tarotkarten. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Karten anzuschauen. Mal sind sie der Spiegel der eigenen Illusionen, mal das Zünglein an der Waage um eine wichtige Entscheidung treffen zu können, mal sind sie eine übersichtliche Landkarte, mal der Gipfel eines Berges von dem sich ein weites Panorama auftut - und mal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht! Und so ists wohl auch bei den Sternen ..
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Montag, 1. August 2011
Vision
Ich brauche keine Visionssuche im Grand Canyon und keine Gruppen-Reise zu den Frauenkultorten auf Malta. Keinen Ashram in Kalkutta, kein Schweige-Retreat im Berner Oberland, keine überteuerte Lichtarbeiterei an meinen feinstofflichen Körpern. Mir braucht niemand mehr sagen, was ich an einem starken Ort zu empfinden habe. Die Lust auf all das ist mir gründlich vergangen.Vielleicht hing ich da zu sehr drin, in diesem spirituellen Geführt-Werden-Wollen. Ich brauche es nicht mehr.
Meine Vision finde ich entweder in meinem eigenen Leben - oder gar nicht. Und wenn ich meine Träume so anschaue, bin ich schon mittendrin. Letzte Nacht träumte es mir von den grossmütterlichen Sofakissen mit den Navajo-Mustern. Äh? Die Inneneinrichtung meiner Träume bleibt aufschlussreich ... On the road again!
Meine Vision finde ich entweder in meinem eigenen Leben - oder gar nicht. Und wenn ich meine Träume so anschaue, bin ich schon mittendrin. Letzte Nacht träumte es mir von den grossmütterlichen Sofakissen mit den Navajo-Mustern. Äh? Die Inneneinrichtung meiner Träume bleibt aufschlussreich ... On the road again!
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Montag, 4. Juli 2011
Jobs für LichtarbeiterInnen
Als da wären:
BeleuchterIn
LampenshopverkäuferIn
ElektromonteurIn
LeuchttumwärterIn
Feuerwehrfrau/mann
KerzenhalterIn (dank an Sp.)
AmpelmonteurIn
...
> beliebig zu ergänzen
BeleuchterIn
LampenshopverkäuferIn
ElektromonteurIn
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KerzenhalterIn (dank an Sp.)
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...
> beliebig zu ergänzen
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Dienstag, 5. April 2011
Astro-Date
Heute war ich bei einer Astrologin zu einer Standortbestimmung. Im Grunde kann mir sehr selten jemand etwas über mich erzählen, das ich noch nicht weiss (oder zumindest ahne). Das finde ich immer lustig. Es war dennoch sehr informativ und ich jedenfalls mit weit besserer Laune rausgekommen, als ich reingegangen bin. Ich bin auf guten Wegen, was ich schon seit einigen Tagen spüre. Jetzt traue ich dem endlich. Trotz all den Turbulenzen der vergangenen Monate und Jahre.
Einiges in meinem Leben hat sich in Deutung und Gespräch geklärt, bereits Geahntes hat sich bestätigt. Anderes hat mich erstaunt: Scheinbar überwiegt das Element Erde in meinem Geburtshoroskop, da hätte ich eher auf Wasser getippt. Fast alle meine Planeten stehen beim "Ich". Mein Weg führt vom Kollektiven zum Persönlichen. Meine Suche nach Essenz und Perfektion, da grüsst eindeutig Saturn. Ein vorwitziger Merkur in Löwe erklärt meine grosse Freude am dramatischen, möglichst monologen, Vortrag ;)
Es war wie ein Treffen mit lieben alten Bekannten.. Schön!
Einiges in meinem Leben hat sich in Deutung und Gespräch geklärt, bereits Geahntes hat sich bestätigt. Anderes hat mich erstaunt: Scheinbar überwiegt das Element Erde in meinem Geburtshoroskop, da hätte ich eher auf Wasser getippt. Fast alle meine Planeten stehen beim "Ich". Mein Weg führt vom Kollektiven zum Persönlichen. Meine Suche nach Essenz und Perfektion, da grüsst eindeutig Saturn. Ein vorwitziger Merkur in Löwe erklärt meine grosse Freude am dramatischen, möglichst monologen, Vortrag ;)
Es war wie ein Treffen mit lieben alten Bekannten.. Schön!
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Mittwoch, 9. Februar 2011
Farben und Kräfte
Meine Farbvorliebe wandelt sich langsam von Magenta/Violett/Pink zu Blau/Türkis/Hellgrün – beide Farbklänge in Kombination finde ich noch besser! Es ist lustig, wie sich das im Leben immer wieder wandelt. Eine Orange-Phase hatte ich auch schon, davor wars Blau. Manchmal kommt erst die eine Farbe und dann plötzlich ihre komplementäre Kollegin.
Ich hole auch wieder meine Aura-Soma-Ausbildungs-Unterlagen hervor und lese darin. Die waren jetzt ein paar Jahre out und gar nicht mehr aktuell, nun hats mich wieder gepackt. Das autobiografische Buch von Vicky Wall "Das Wunder der Farbheiung" lese ich nun zum zweiten oder dritten Mal, ich finde es immer noch spannend. Manches überlese ich (Lemurien, Atlantis..), oder versuch es zumindest ;), weil ich nicht so viel damit anzufangen weiss, es mag ja sein, dass es diese Kulturen gab, für mich klingts einfach sehr fantastisch! Noch fantastischer als vieles andere bei Aura-Soma. Von der Wirkung der Flaschen und Essenzen konnte ich mich selber überzeugen, deshalb bleibt auch die Faszination dafür.
Ich mag es nicht, einer "Organisation" anzugehören die ihre Berater verwaltet und reglementiert, deshalb bin ich in diesem Verein (Aura-Soma) nicht Mitglied geworden. Das ist mir bis jetzt mit fast jeder esoterischen Richtung so gegangen. Das Denken und Entscheiden übernehme ich nach wie vor selbst. Diese Freiheit gebe ich nicht ab. Dafür wandelt sich mein Leben, wandeln sich meine Bedürfnisse zu schnell –und ich brauche dieses Rigide und Verpflichtende einer Organisation nicht.
Spielen und Ausprobieren macht mir viel mehr Spass! Und gerade sind es eben die Farben.. Ich erfahre diese Farbenfreude aufs Neue, genau dieses überschwängliche Glück, wenn ich das Leuchten des Lebens erfahre und mich selber im Spiegel der Farben wiedererkenne.. Farben als Spiegel der Seele!
Ich hole auch wieder meine Aura-Soma-Ausbildungs-Unterlagen hervor und lese darin. Die waren jetzt ein paar Jahre out und gar nicht mehr aktuell, nun hats mich wieder gepackt. Das autobiografische Buch von Vicky Wall "Das Wunder der Farbheiung" lese ich nun zum zweiten oder dritten Mal, ich finde es immer noch spannend. Manches überlese ich (Lemurien, Atlantis..), oder versuch es zumindest ;), weil ich nicht so viel damit anzufangen weiss, es mag ja sein, dass es diese Kulturen gab, für mich klingts einfach sehr fantastisch! Noch fantastischer als vieles andere bei Aura-Soma. Von der Wirkung der Flaschen und Essenzen konnte ich mich selber überzeugen, deshalb bleibt auch die Faszination dafür.
Ich mag es nicht, einer "Organisation" anzugehören die ihre Berater verwaltet und reglementiert, deshalb bin ich in diesem Verein (Aura-Soma) nicht Mitglied geworden. Das ist mir bis jetzt mit fast jeder esoterischen Richtung so gegangen. Das Denken und Entscheiden übernehme ich nach wie vor selbst. Diese Freiheit gebe ich nicht ab. Dafür wandelt sich mein Leben, wandeln sich meine Bedürfnisse zu schnell –und ich brauche dieses Rigide und Verpflichtende einer Organisation nicht.
Spielen und Ausprobieren macht mir viel mehr Spass! Und gerade sind es eben die Farben.. Ich erfahre diese Farbenfreude aufs Neue, genau dieses überschwängliche Glück, wenn ich das Leuchten des Lebens erfahre und mich selber im Spiegel der Farben wiedererkenne.. Farben als Spiegel der Seele!
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Donnerstag, 20. Januar 2011
Wolf-Dieter Storl
Ein grosser Horizonterweiterer ist für mich auch Wolf-Dieter Storl. Seine Pflanzenbücher und seine Berichte stehen über all dem anderen was ich bis jetzt in der Richtung gelesen habe. Ich finde ihn authentisch und wohltuend bescheiden. Er geht einfach unbeirrt seinen Weg. Seine Bücher sind erzählerisch spannend und sorgfältig geschrieben. Wundervolle Vernetzungen entstehen! Ich lernte durch ihn die europäische Kultur und Zivilisation von den Ursprüngen her verstehen. Genauso grundlegend sind für mich seine Berichte aus Indien und Amerika. "Pflanzen der Kelten", "Heilkräuter und Zauberpflanzen zwischen Haustür und Gartentor" sind bisher meine Lieblingsbücher. Ich mag auch seinen Lebens- und Reisebericht "ich bin ein Teil des Waldes".
Gesundheit, Esoterik, Rüdiger Dahlke
Ich denke viel über Schicksal, Krankheit und Gesundheit nach. Möchte mal wieder ein Buch von Rüdiger Dahlke lesen und lasse es dennoch vorerst wohlweislich bleiben. Ich weiss, ich würde mich erstmal tödlich aufregen. Diese Dogmen! Das Besserwisserische überall! Alles im Leben lässt sich erklären, für alles gibt es die richtige eine Kur, eine passende Haltung, eine sinnvolle Meinung. Das richtige Leben, die perfekte Ernährung .. mir sind diese Esoteriker suspekt, die auf alles eine Antwort wissen. Eine Erweiterung und Bereicherung meines Weltbildes sind sie dennoch.
Meine Realität ist weit komplexer. Darum hasse und liebe ich diese esoterischen Autoren und Bücher.. Es ist eine Auseinandersetzung die mich weiter bringt! Bis ich alles durchgelesen und mich intensiv damit befasst und mich anschliessend gebührend darüber aufgeregt habe – vergeht viel Zeit.
Das Brauchbare behalte ich, das Unnütze verwerfe ich – doch Sortieren braucht Geduld!
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Dienstag, 11. Januar 2011
leben, tod und alles dawischen
weil ich viel zu verarbeiten habe, muss ich es nun niederschreiben. so hat jedes der letzten fünf jahre mir mindestens einen menschen genommen (und nun auch den hund) – und mir vorallem die erinnerung dagelassen. die erinnerungen sind alle da, die menschen nicht mehr. sie sind zwar nur nach nebenan gegangen. doch solange ich dort (noch) nicht hingehen kann, solange mein puls noch schlägt, fühle ich mich hier auf dieser welt einfach etwas verwaist. auch wenn ich spüre, dass die liebe wirklich niemals aufhört.. auch über den tod hinaus bleibt sie bestehen!
es gibt für mich eben noch andere "räume", "aggregatszustände","möglichkeiten" als das was wir als "jetzt" und "leben" oder "jenseits" und "tod" ansehen. es ist nicht einfach 1 und 0, on und off wie beim computer.. es ist, als wären es viele wohnungen, ebenen in einem grossen haus. kein fest gebautes haus, eher ein symbolisch gemeintes... und diejenigen die gegangen sind, sind eben in einer anderen wohnung, sozusagen im raum nebenan.
dass im herbst und die ahnen näher rücken und den winter über da bleiben.. ist für mich keine floskel. ich spüre ihre nähe, fühle mich wirklich begleitet und manchmal sogar getragen. alle die vorausgegangen sind, gehören dazu. ich bin verbunden. ich fühle mich vorallem von meiner oma begleitet. und ich muss darüber schreiben, auf die gefahr hin, andere damit zu erschrecken. denn wer stellt sich schon freiwillig tod, schmerz und trauer? lieber wegschieben solange es geht. auch ich fliehe oft den schmerz anderer und wenns nicht mehr geht, schicke ich, schickt man sich da hinein, oder auch nicht... wobei ich das langsame sterben oder das kranksein anderer immer noch schlecht ertrage. es braucht für mich viel energie. weil ich mich dagegen wehre, eingreifen will, oder den eindruck habe, meine eigene energie dabei zu verlieren, ich schlage leck..
und doch ... mein lebensfaden scheint sich durch das leid immer mehr zu verzwirnen, durch eigenes und fremdes. der lebensfaden wird stärker und wahrhaft tragend. trauern, weiterleben, aufgeben, toben, niederfallen, aufstehen, lachen, innehalten, danken, fluchen, beten, jubeln – mir ist manchmal nach allem zugleich. es ist seltsam, dieses erdenleben!
es ist zu leben dieses leben. mit allem. es ist möglich. und für mich gehört auch demut dazu. (Ha! dass ich dieses wort einmal verwenden würde, hätte ich nie niemals geglaubt! ) ... es hat diesen komischen nachgeschmack eines missbrauchten wortes. demut heisst für mich nicht, mich unterwürfig, passiv und völlig hilflos allem hinzugeben. demut heisst für mich, mir einzugestehen, dass es dinge und geschehnisse gibt, die ich nicht verstehen und nicht beeinflussen kann, die ich als mensch nicht überblicken kann. weil sie zu gross für mich sind. und der tod und was danach kommt, gehört da mit dazu.
und damit lebe ich am leichtesten, wenn ich mich nicht ständig gegen alles auflehne – (sonst ersaufe ich) – sondern dass ich mich in den fluss hineinnehmen lasse, mich einlasse auf die stete bewegung von allem was ist. vertrauensvoll. lebendig. fürsorglich mit mir selbst.
"es wird schon gut sein."
und mit diesem satz gebe ich mich wieder mitten in den fluss des lebens...
es gibt für mich eben noch andere "räume", "aggregatszustände","möglichkeiten" als das was wir als "jetzt" und "leben" oder "jenseits" und "tod" ansehen. es ist nicht einfach 1 und 0, on und off wie beim computer.. es ist, als wären es viele wohnungen, ebenen in einem grossen haus. kein fest gebautes haus, eher ein symbolisch gemeintes... und diejenigen die gegangen sind, sind eben in einer anderen wohnung, sozusagen im raum nebenan.
dass im herbst und die ahnen näher rücken und den winter über da bleiben.. ist für mich keine floskel. ich spüre ihre nähe, fühle mich wirklich begleitet und manchmal sogar getragen. alle die vorausgegangen sind, gehören dazu. ich bin verbunden. ich fühle mich vorallem von meiner oma begleitet. und ich muss darüber schreiben, auf die gefahr hin, andere damit zu erschrecken. denn wer stellt sich schon freiwillig tod, schmerz und trauer? lieber wegschieben solange es geht. auch ich fliehe oft den schmerz anderer und wenns nicht mehr geht, schicke ich, schickt man sich da hinein, oder auch nicht... wobei ich das langsame sterben oder das kranksein anderer immer noch schlecht ertrage. es braucht für mich viel energie. weil ich mich dagegen wehre, eingreifen will, oder den eindruck habe, meine eigene energie dabei zu verlieren, ich schlage leck..
und doch ... mein lebensfaden scheint sich durch das leid immer mehr zu verzwirnen, durch eigenes und fremdes. der lebensfaden wird stärker und wahrhaft tragend. trauern, weiterleben, aufgeben, toben, niederfallen, aufstehen, lachen, innehalten, danken, fluchen, beten, jubeln – mir ist manchmal nach allem zugleich. es ist seltsam, dieses erdenleben!
es ist zu leben dieses leben. mit allem. es ist möglich. und für mich gehört auch demut dazu. (Ha! dass ich dieses wort einmal verwenden würde, hätte ich nie niemals geglaubt! ) ... es hat diesen komischen nachgeschmack eines missbrauchten wortes. demut heisst für mich nicht, mich unterwürfig, passiv und völlig hilflos allem hinzugeben. demut heisst für mich, mir einzugestehen, dass es dinge und geschehnisse gibt, die ich nicht verstehen und nicht beeinflussen kann, die ich als mensch nicht überblicken kann. weil sie zu gross für mich sind. und der tod und was danach kommt, gehört da mit dazu.
und damit lebe ich am leichtesten, wenn ich mich nicht ständig gegen alles auflehne – (sonst ersaufe ich) – sondern dass ich mich in den fluss hineinnehmen lasse, mich einlasse auf die stete bewegung von allem was ist. vertrauensvoll. lebendig. fürsorglich mit mir selbst.
"es wird schon gut sein."
und mit diesem satz gebe ich mich wieder mitten in den fluss des lebens...
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Donnerstag, 30. Dezember 2010
Gayatri Mantra
Beim meinen Streifzügen durch diverse esoterische Kurse ist dieses Mantra hängengeblieben. Wenn gar nichts mehr geht, sing ich mir selber dieses Mantra. Es ist meine beste Notfall-Medizin. Die unglaubliche Kraft dieser Zeilen erstaunen mich jedesmal aufs Neue. Auch wenn ich mich zu Beginn leer und kraftlos fühle, spüre ich bald ein lichtvolles prickelndes lebendiges Gefühl bis in die letzte Körperzelle!
Montag, 20. Dezember 2010
Das Geheimnis der Heilung - Wie altes Wissen die Medizin verändert
Bei Solve Lubaya habe ich diese drei Videos gefunden. Darin geht es um die Kraft der Imagination und des heilsamen Berührens. Das macht Hoffnung auf eine sich verändernde Medizin! Eine Medizin der Zukunft. In der sich die Methoden, Schulen und Disziplinen die Hand reichen. Die Zeichen stehen auf: Veränderung ...
Es gibt auch ein Buch zum Thema, mehr Infos unter:
http://www.das-geheimnis-der-heilung.de/
Es gibt auch ein Buch zum Thema, mehr Infos unter:
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Samstag, 4. Dezember 2010
Sowohl-Als-Auch-Frau
Als ich bei meinen Stilkunde-Recherchen auf Rudolf Steiner stiess, dachte ich über mein Verhältnis zur Anthroposophie nach. Im anthroposophischen Welt- und Menschenbild habe ich viele von meinen eigenen Empfindungen und Gedanken wiedergefunden. Schon als Kind war ich eine grosse Sinnsucherin. Die grossen Fragen haben mich bis heute nicht verlassen. Meine Wahrnehmung der Welt, meine Sensitivität und Hypersensibilität fanden keine ausreichende Antwort in meinem christlichen Umfeld. Oft war ich von Bildern und Reizen in meinem Inneren völlig überflutet. Erst als ich mich, mit etwa 18, mit der Esoterik zu befassen begann, konnte ich mich selber und meine Wahrnehmung besser verstehen. Doch da geriet ich auch in seltsames Fahrwasser. Bis ich von dem ganzen "Licht-und-Liebe"-Klimbim die Schnauze voll hatte und wieder ganz eigene Wege entwickelte. Noch früher, als Kind und Jugendliche halfen mir vorallem meine Indianerbücher, ich las alles was mir in die Finger kam, denn da fand ich mich und meine Art der Spiritualität und Naturliebe wieder. Zuerst entwickelte ich meine Sicht der Welt, danach fand ich sie woanders wieder.
Für mich mach vieles am Anthroposophsichen Sinn: Unter anderem die Landwirtschaft und die Medizin. Diese Art der Landwirtschaft fühlt sich für mich wirklich biologisch-dynamisch an, wenn ich in einem solchen Garten stehe, spüre ich eine starke Lebendigkeit und Beseeltheit in der Umgebung. Doch die ewige Nachbeterei von Steiners Thesen und Ideen langweilt mich. Wo ist die Verbindung zur Moderne? Wo die Freiheit des Geistes? Die Trockenheit und Humorlosigkeit mancher Anthroposophen, reizen mich zum Widerspruch. Ja, das sind Klischees - und doch ist Wahres dran! Ich bin keine, die sich in eine enge Gemeinschaft einfügen kann. Das merkte ich auch, als ich mal 3 Wochen in einer anthroposophisch geführten Psychiatrie verbrachte. Da kommt das "Über-Ich" mit seinem "Unter-Es"... sagte ich, als ich den Oberarzt meiner Station mit seinem mausgrauen Frauchen daherkommen sah. Das entlockte einem meiner Mitpatienten, in diesem Umfeld aufgewachsen, wieherndes Gelächter.
Der Klinikaufenthalt hat mir damals immerhin geholfen, meine Antidepressiva vollständig abzusetzen. Dazu wurde ich von einer Ärztin ermuntert. Dafür bin ich ihr im Nachhinein dankbar. Wenn ich heute, nach langem Abwägen, wieder Medikamente nehme, so konnte ich doch sieben Jahre ohne leben. In diesen 7 Jahren habe ich eine Menge erreicht. Mit meiner Entscheidung kann ich leben, sehr gut sogar, denn es ist eine gewachsene Entscheidung. Seither kann ich wieder träumen und Visionen für mein Leben entwicklen. Das ist das was ich brauche, denn ohne Visionen fühlt sich mein Leben kalt und leer an.
Das Sowohl-als-Auch scheint meine Lebensdevise zu sein. Es ist gut. Für mich. Sprituell und sonst im Leben bewege ich mich irgendwo zwischen allen Stühlen, zum Sitzen komme ich dabei nicht. Das ist eben mein Unterwegs-Sein. Für mich fühlt es sich genau richtig und passend an.
Für mich mach vieles am Anthroposophsichen Sinn: Unter anderem die Landwirtschaft und die Medizin. Diese Art der Landwirtschaft fühlt sich für mich wirklich biologisch-dynamisch an, wenn ich in einem solchen Garten stehe, spüre ich eine starke Lebendigkeit und Beseeltheit in der Umgebung. Doch die ewige Nachbeterei von Steiners Thesen und Ideen langweilt mich. Wo ist die Verbindung zur Moderne? Wo die Freiheit des Geistes? Die Trockenheit und Humorlosigkeit mancher Anthroposophen, reizen mich zum Widerspruch. Ja, das sind Klischees - und doch ist Wahres dran! Ich bin keine, die sich in eine enge Gemeinschaft einfügen kann. Das merkte ich auch, als ich mal 3 Wochen in einer anthroposophisch geführten Psychiatrie verbrachte. Da kommt das "Über-Ich" mit seinem "Unter-Es"... sagte ich, als ich den Oberarzt meiner Station mit seinem mausgrauen Frauchen daherkommen sah. Das entlockte einem meiner Mitpatienten, in diesem Umfeld aufgewachsen, wieherndes Gelächter.
Der Klinikaufenthalt hat mir damals immerhin geholfen, meine Antidepressiva vollständig abzusetzen. Dazu wurde ich von einer Ärztin ermuntert. Dafür bin ich ihr im Nachhinein dankbar. Wenn ich heute, nach langem Abwägen, wieder Medikamente nehme, so konnte ich doch sieben Jahre ohne leben. In diesen 7 Jahren habe ich eine Menge erreicht. Mit meiner Entscheidung kann ich leben, sehr gut sogar, denn es ist eine gewachsene Entscheidung. Seither kann ich wieder träumen und Visionen für mein Leben entwicklen. Das ist das was ich brauche, denn ohne Visionen fühlt sich mein Leben kalt und leer an.
Das Sowohl-als-Auch scheint meine Lebensdevise zu sein. Es ist gut. Für mich. Sprituell und sonst im Leben bewege ich mich irgendwo zwischen allen Stühlen, zum Sitzen komme ich dabei nicht. Das ist eben mein Unterwegs-Sein. Für mich fühlt es sich genau richtig und passend an.
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Dienstag, 30. November 2010
stand-up-okkultismus..
durch die recherche zu "organischer architektur" für eine schulaufgabe bin ich bei faz.net auf einen launigen artikel über rudolf steiner gestossen. der verfasser oliver jungen nennt steiners vorträge "stand-up-okkultismus" und "ultraspätromantischen poetry slam".
yes..! köstlich..
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