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Montag, 10. April 2023

Hummel-Ich (upgedated)

Es gibt doch diesen vielzitierten Spruch von der Hummel, die eigentlich eine zu kleine Flügelfläche hat, um Fliegen zu können. Da sie dies nicht weiss, fliegt sie einfach drauflos. Mir gefällt das Bild. Inzwischen geht man da zwar von einem Berechnungsfehler aus, aber der Hummel ist auch das egal. Die elegantesten Fliegerinnen sind sie nicht, doch sie leben und gedeihen. 

Mir gefällt das Drauflos und die Robustheit der Hummel. Die erste Hummel auf Wohnungssuche hab ich gestern in unserem Garten getroffen. Das Hummel-Ich, das in mir steckt, freute sich.


P.S. vom 11. April 2023

Ich stand am Kleiderschrank und dacht wieder an die Hummel. Und daran, dass wir gerade keine neuen Aufträge für die Firma haben. Weiterfliegen. Immer schön mit den Flügeln schlagen!

Und ein paar Minuten später war da ein Auftrag im Emailpostfach. Sogar noch für diese Woche! Unglaublich...

Donnerstag, 28. Dezember 2017

Lebenskraft (Traum)

Fühle mich so unglaublich müde. Ich mache auf meinem Weg weiter, bleibe nach aussen stark und währenddessen dämmert es mir, dass dieser Weg gar nicht der meine sein kann, weil ich mir dabei fremder werde. Wo gehts denn dann lang?! Ich weiss er gerade nicht.

Ein drastischer Traum letzte Nacht. Die Lebenskraft geraubt, mein Inneres hohl. Weil ich mich darauf verliess, dass andere schon wissen, was gut für mich ist.

Die Frage daraus an mich ist deutlich: Was mache ich mit meiner Lebenskraft? Wo gebe ich sie hinein und an wen verschenke ich sie?

Heftige Zeit gerade. Ausdehnen ... Mich mental wieder aus der Ecke rausholen. Irgendwo da klebe ich gerade fest. Mental fühle ich mich wie ausgewrungen.

Dienstag, 8. November 2011

Der reine Tor

Mein Lieblingsmärchen ist "Hans im Glück". Und somit liebe ich auch den Narren des Tarotspiels sehr …

Doch bis dahin hats eine gute Weile gedauert, früher hatte ich nur Mitleid und Verachtung für den armen Tropf übrig. Ich meine er verliert alle seine Schätze auf dem (Heim)weg … Wie blöd muss man da sein! Heute glaube ich eher, dass das Märchen davon handelt, sich auf das zu beschränken, oder darauf beschränkt zu sein was im Leben wirklich zählt. Ballast abwerfen, unbeschwertes und unbekümmertes Unterwegssein, Narrenfreiheit …

Wer loslässt hat Hirn, Hände und das Herz frei …
Reduced to the max …

Donnerstag, 8. September 2011

Gestrandet oder gelandet

Das Nichts hat mich wieder ausgespuckt, ich nehme Form an - und ich fühle mich in etwa wie Jona, nur hab ich komplett meinen Text vergessen. Der scheint nicht massentauglich zu sein, eher nur für den Hausgebrauch. Na. Und in meiner rechten Manteltaschen hab ich ein Pokerspiel gefunden (woher?!), damit soll ich mich nun durchschlagen. Möcht echt mal wissen wer dieses Drehbuch geschrieben hat..

Montag, 1. August 2011

Die blaue Blume



.. sie wächst auch in der Vorstadt!

Ich mag meine Wegwarten auf dem Fensterbrett. Es freut mich, dass die Samen dann doch noch aufgegangen sind, ich hatte fast nicht mehr damit gerechnet. Doch nun kann ich schon seit Monaten täglich blaue Blumen bewundern und staune über die unermüdliche Kraft und Ausdauer dieser Pflanze.

Donnerstag, 28. Juli 2011

Libellen

Dragonfly
Pferdebeisser
Trollspindel
Natterndiener
Snake Doctor
...

Eine Libelle hat mich im Traum besucht. Sie schlüpfte aus und ich bewunderte sie, sie war daran, sich zu entfalten. Und ich erinnerte mich heute morgen an eine Schlauchbootfahrt, bei der eine grosse Libelle lange Zeit ganz still auf meiner Hand sass, obwohl ich am Paddeln war. Ein wunderschönes Erlebnis, diese Kriegerin auf meiner Hand zu halten, ich spürte eine starke Verbindung. Ein Vogel flog über unseren Köpfen vorbei, sie registierte die Bewegung blitzschnell und ganz genau, wendete den Kopf in Richtung der Bewegung.

Und nun dieser Traum! Bei der Recherche im Netz finde ich einige symbolische Verbindungen. Bei den Navajo steht die Libelle für das "reine Wasser". In anderen Kulturen wurde die Libelle eher gefürchtet, man dachte, dass sie Pferde töten kann. Ausführlichere Erklärungen hier: Was symbolisieren Libellen?

Alltagsspuren

kryptische Spuren im Alltag
Geheimschrift des Alltäglichen
kleine Schönheiten am Rande

Dienstag, 26. Juli 2011

Tous les corps sont permis




Das steht aussen an einer grossen neuen Halle in der Nähe des Kongresshauses in Biel. Erst musste ich überlegen, ob mit Corps wohl eine Feuerwehrmannschaft gemeint ist. Dann sah ich erst, dass es sich um eine Turnhalle handelt und somit lautet der Spruch: Alle Körper sind erlaubt/zugelassen/willkommen ... Ein schöner Sinnspruch für einen solchen Ort und eine Hoffnung zugleich.

Es war unmöglich, den ganzen Spruch auf einmal zu fotografieren. Ich habe mich auch gefragt, ob die Planer  des Sinnspruches die Platzierung der Fahrradständer genau vor dieser Wand wohl zähneknirschend akzeptieren mussten. So wie ich die empfindliche Spezies der Gestalter kenne, ein mögliches Szenario >_< ...

Einen Hals haben

Wenn man sich ärgert, sagt man: "Ich habe soooo einen Hals!". Manches will nicht rauf, anderes nicht runter. Ich habe mir darüber Gedanken gemacht, weil sich meine Schilddrüse mal wieder bemerkbar macht. Ein leichter, ständig anhaltender, leicht schmerzhafter, etwas heisser, unangenehmer Druck. Habe den Eindruck, dass es eher in Richtung "Unterfunktion" geht.

Ich weiss von immer mehr Frauen, dass sie Probleme mit der Schilddrüse haben. Vage weiss ich auch, dass der weibliche Zyklus via dieses Organes gesteuert wird. Ich bringe diese Drüse in direkten Zusammenhang mit dem ganzen Gefühlshaushalt. Bei mir beobachte ich, dass, wenn sich zu viele Gefühle anstauen, Ärger, Trauer, Ängste, die Schmerzen wieder beginnen.

Für mich selber recherchierend, habe ich folgende Verbindungen gefunden:

Wo geht es hin? Wo will ich hin? Wer bin ich? Was will ich? Was brauche ich (dazu)? Was lähmt mich, was hält mich zurück? Was halte ich zurück? Wo halte ich mich zurück? Wovor habe ich Angst?

Ziel/Ziellosigkeit. Ängstliche Zurückhaltung. Willenskraft/Verwirrung, Ausdruck, Aussprache, Ausreden, Mitteilung, Macht/Ohnmacht. Innen und Aussen. Oben und Unten. Ich oder Du. Mein Wille – Dein Wille.

Übergang zwischen oben und unten. Herz oder Hirn? (Halschakra als Mittler, Durchgang oder Engpass, Sitz des Selbstausdrucks).

Lebe ich – oder werde ich gelebt? Lebe ich mich?
Habe ich in meinem Leben das Sagen?
Wo habe ich den Eindruck, zu kurz zu kommen?
Wo muss ich leer schlucken?

Leben und Leben lassen.

Bachblüten:
Cerato – Die eigene Intuition leben
Chicory – Wer nährt wen und warum?
Wild Oat – Kompass
Vervain – Übereifer oder Lebensfreude?
Agrimony – Gefühlen Ausdruck verleihen
Centaury – Dienstschluss..
etc.

Mittwoch, 9. März 2011

Die Erde kocht

"Lasst uns durch die Minen von Moria gehen!" sagt Gimli in "Herr der Ringe", nachdem die Passage durch die Berge von Saruman verunmöglicht wurde. Was danach kommt, wird Legende: Die Zwerge haben in der Vergangenheit zu tief gegraben und das Grauen in der Tiefe geweckt, einen Balrog, ein Wesen aus der Unterwelt, aus dem Erdinnern. "Du kannst nicht vorbei, Flamme von Undûn" schreit Gandalf einige Zeit später, bevor er selber in eben derselben Tiefe verschwindet … (und als "Gandalf der Weisse" später aufersteht, doch das ist eine andere Geschichte) …

Dienstag, 8. März 2011

Mitten in der Pampa ist mitten im Leben!

Wenn ich mir sage, ich lasse die die alten Begrenzungen hinter, dann stelle ich mir immer ein altes halbzerfallenes Holzfort mitten in der Prärie vor. Das steht dort, völlig morsch und sinnlos inmitten einer grünen Landschaft. Wozu ist das noch nütze? Erst da merke ich, wie absurd diese alte Grenzen sind!

Bei den Bachblüten würde da WALNUT (Nr. 33) entsprechen, mit der Hilfe von Walnut lassen sich die alten Begrenzungen leichter überwinden.

Montag, 24. Januar 2011

3 weisse Rosen


Diese wunderbar unschuldigen Rosen habe ich für meinen verstorbenen Bruder gekauft. Ich habe sie nicht auf den Friedhof gebracht. Zu diesem Ort der Trauer kann ich keine Verbindung aufbauen, er löst wenig in mir aus. Sondern ich habe die Rosen zu dem Haus gebracht, in dem M. zuletzt lebte. Dorthin zieht es mich ab und zu, dort kann ich Innehalten, Trauern, Gedenken... Das ist auch der Ort, an dem es mich mit voller Wucht trifft. Dort verliert sich seine Spur. Von dort aus suche ich mir meinen Weg zurück in mein eigenes Leben.

Donnerstag, 30. Dezember 2010

Von den Türmen runter - ins Warme...

Mein Leben wird immer kraftvoller. Will heissen, ich spüre immer mehr von mir. Ich bin deutlicher da, vorhanden. Auch wenn ich bisweilen abdrifte, kann ich mich schneller zurückholen. Das Leben findet HIER statt, sage ich mir dann jeweils.
Manchmal hab ich mich dann schon zu weit in den Zinnen meiner Gedankengebäude verstiegen, der Wind weht eisig und im mir wirds immer einsamer und leerer... Dann muss ich nach mir selber rufen. Es braucht Geduld. Zögerlich steige ich dann die Stufen wieder hinunter, ins Warme, zum Kaminfeuer im grossen Saal - unten werde ich von mir selber schon sehnsüchtig und mit weit offenen Armen erwartet ...

Montag, 20. Dezember 2010

Das Geheimnis der Heilung - Wie altes Wissen die Medizin verändert

Bei Solve Lubaya habe ich diese drei Videos gefunden. Darin geht es um die Kraft der Imagination und des heilsamen Berührens. Das macht Hoffnung auf eine sich verändernde Medizin! Eine Medizin der Zukunft. In der sich die Methoden, Schulen und Disziplinen die Hand reichen. Die Zeichen stehen auf: Veränderung ...

Es gibt auch ein Buch zum Thema, mehr Infos unter:
http://www.das-geheimnis-der-heilung.de/

Sonntag, 21. November 2010

schlangenträume

die letzten monate träumte es mir sehr viel von schlangen. zu diesen wesen habe ich eine besondere beziehung. sie faszinieren mich und ich habe grossen respekt vor ihnen. sie tauchen in meinen träumen und zeichnungen in zeiten von grossen inneren veränderungen auf. zurzeit nehme ich die bachblüte walnut, die hat mir schon auf geholfen gut "hinüber" zu kommen..

ein traum im september:

es war eine kleine schlange (mit einem goldenen köpfchen) in der nähe. weil sie mich nervös machte, sie war sehr qurilig, packte ich sie und sperrte sie in eine art käfig aus netzstoff. sie entwischte mir, ich konnte sie nicht mehr bändigen. sie biss mich in die linke leiste, es tat nicht sehr weh, nur wie ein insektenstich. sie war nun am boden, ich war immer noch nervös. darum zertrat ich die schlange. das tat mir hinterher leid.

meine gedanken und empfindungen dazu: ich mag schlangen und der traum hat mich etwas durcheinander gebracht. er muss etwas mit meinem derzeitigen gesundheitszustand und den seelischen dingen zu tun haben. ist dieses schlänglein (denn grösser war es nicht) vielleicht meine feine innere stimme, bei der ich manchmal nicht hinhören will? auf die ich mit ungeduld und mit hast reagiere? für mich geht es in diese richtung. und ich bringe die schlange zudem mit weiblicher urkraft in zusammenhang. stärke.