Mich durch Altes hindurchschieben. Ein Entmüllen von Zuständen und Befindlichkeiten würde ich es nennen. Es gibt kein Vakuum, keinen grossen Schmerz, auch keine Panik diesmal und kein Erschrecken. Nur Erstaunen: Ich bin kein Reh. Bin nicht des Jägers Haustier.
Ich bin wieder neugierig auf mich selbst ...
Ich hab mich als Reh versucht ... aber ... ich bin keins.
Weil unter dem rehbraunen Alltagskleid wieder der Paradiesvogel durchschimmert. Immer stärker .. und das gehört sich auch so. Denn dieser bunte vorlaute Vogel, das bin wirklich ich :)
Habe meinen Selbstwert wiedergefunden und die Asche abgestreift. Habe beschlossen, dass etwas mehr Glamour meinem Leben nicht schadet. Ganz im Gegenteil.
Phoenix is back.
Schon immer eine One-Woman-Show gewesen. Immer schon gegen den Mainstream gerudert, mich behauptet, angeeckt, was ich dann auch zu spüren bekam. Hab mich in der Rolle der Ausgegrenzten wiedergefunden und mirs dort bequem gemacht. Trotzig. Doch auch das ist nur ein Ding mit Grenzen.
Ich bin lieber ganz mich selbst.
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Mittwoch, 10. Februar 2016
Samstag, 22. Oktober 2011
Dienstag, 10. Mai 2011
Aufregend zufrieden
Ich bin zufrieden. Auf eine aufregende Art, nicht auf die satte. Ich will mehr! Mehr Leben ... Und das Leben wächst mir zu! Ich habe mich schon lange nicht mehr so wohl gefühlt. Mein Leben gefällt mir immer besser, denn es gelingt mir leichter, in einem Gleichgewicht der Kräfte zu bleiben. Die Zukunft wird gross, je geduldiger und zuversichtlicher ich werde, desto mehr Möglichkeiten ergeben sich. Das finde ich aufregend.
Ich habe mich immer gegen die Ansicht gewehrt, dass es nur die richtige "Einstellung" durch Medikamente braucht, damit es einem besser geht. Jetzt erlebe ich es selbst, bei mir sind es homöopathische Mittel (Hochpotenzen und Urtinkturen) und ein niedrig dosiertes Antidepressivum (Zoloft). Es verblüfft mich. Seit ich meine Schwarzweiss-Sicht verloren habe, geht es mir besser: Es ist erstaunlicherweise *ironie* nicht zwingend, für medizinische Hilfe seine Seele zu verkaufen! Ich muss mich nicht für die "richtige" Medizin oder Weltsicht entscheiden. Ich entscheide mich für meine eigene Wahrheit.
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Dienstag, 5. April 2011
Astro-Date
Heute war ich bei einer Astrologin zu einer Standortbestimmung. Im Grunde kann mir sehr selten jemand etwas über mich erzählen, das ich noch nicht weiss (oder zumindest ahne). Das finde ich immer lustig. Es war dennoch sehr informativ und ich jedenfalls mit weit besserer Laune rausgekommen, als ich reingegangen bin. Ich bin auf guten Wegen, was ich schon seit einigen Tagen spüre. Jetzt traue ich dem endlich. Trotz all den Turbulenzen der vergangenen Monate und Jahre.
Einiges in meinem Leben hat sich in Deutung und Gespräch geklärt, bereits Geahntes hat sich bestätigt. Anderes hat mich erstaunt: Scheinbar überwiegt das Element Erde in meinem Geburtshoroskop, da hätte ich eher auf Wasser getippt. Fast alle meine Planeten stehen beim "Ich". Mein Weg führt vom Kollektiven zum Persönlichen. Meine Suche nach Essenz und Perfektion, da grüsst eindeutig Saturn. Ein vorwitziger Merkur in Löwe erklärt meine grosse Freude am dramatischen, möglichst monologen, Vortrag ;)
Es war wie ein Treffen mit lieben alten Bekannten.. Schön!
Einiges in meinem Leben hat sich in Deutung und Gespräch geklärt, bereits Geahntes hat sich bestätigt. Anderes hat mich erstaunt: Scheinbar überwiegt das Element Erde in meinem Geburtshoroskop, da hätte ich eher auf Wasser getippt. Fast alle meine Planeten stehen beim "Ich". Mein Weg führt vom Kollektiven zum Persönlichen. Meine Suche nach Essenz und Perfektion, da grüsst eindeutig Saturn. Ein vorwitziger Merkur in Löwe erklärt meine grosse Freude am dramatischen, möglichst monologen, Vortrag ;)
Es war wie ein Treffen mit lieben alten Bekannten.. Schön!
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Rückzug
Luisa Francia schrieb gestern genau über das, worüber ich mir auch schon länger Gedanken mache; über den Rückzug ins Private. Dass sie genau für diesen (sehr bewusst gelebten) Rückzug angegriffen wird, passt zu dem, was ich allgemein beobachte: Hektik, Wut und Ratlosigkeit. Man muss doch jetzt sofort etwas "tun", das scheint die allgemeine Devise zu sein.
Geht es jetzt nicht eher um Besinnung anstelle von Aktionismus? Schon länger lese ich keine Zeitungen mehr, weil ich mich dadurch überfordert und gelähmt fühle. Politisch finde ich mich auch nicht zurecht.
Was soll ich denn glauben?
Verantwortung zu übernehmen heisst doch erst einmal, für sich selber verantwortlich zu sein! Was ist daran anrüchig? Ist das nicht gerade das Zentrale; sich selber und die eigenen Bedürfnisse zu kennen?
Was ist so falsch daran, nach innen zu gehen, sich zu besinnen, ganz eigene Entscheidungen zu treffen, ohne sich in einen Mainstream der Betroffenheit hineindrängen zu lassen?
Ich stellte mir vor Kurzem die Frage: Wo ist mein Platz und meine Aufgabe, wie finde ich diese? Die erste Antwort darauf lautet: Schau erstmal, dass es dir selber gut geht!
Bei sich selber anzukommen, sich zu besinnen und die Kräfte zu bündeln. Ich glaube, dass das besonders wichtig ist, wenn im eigenen Leben das Wort "Katastrophe" vorkommt. Ich meine damit Erfahrungen und Erlebnisse, bei denen man mehr als nur über seine Grenzen gehen musste und die einen schockiert, verheert und beschädigt haben, leidvolle Tatsachen, die mit viel Schmerz verbunden sind. Egal welcher Art sie sind. Ich glaube, jeder Mensch muss selber erkennen, was es dazu braucht, damit er es überlebt und für sich ein lebenswertes Leben findet. Den Schmerz eines anderen Menschen kann man nur erahnen aber nie ermessen. Es gibt keine Grenzwerte und Richtlinien für Gefühle.
Ich sehe eine Verbindung zwischen den globalen und den persönlichen Katastrophen. Das Gefühl von Ohnmacht, Trauer und Schmerz ist das gleiche.
Für mich haben die Besinnung auf das Eigene und der Rückzug dadurch einen Sinn. Das heisst nicht, dass ich allein und isoliert bin, denn mir gefällts nicht mehr, mich auf ewig in diesem Zimmer im Elfenbeinturm einzunisten. Ich finde auf diesem Weg aber nach wie vor meinen persönlichen Zugang zur Welt. In dem ich mich zurückziehe, mich zentriere und meine Kräfte bündle, rücke ich in meinem Inneren alles an seinen Platz. Dann tue ich wirklich etwas, das der Welt nützt … und alles Weitere folgt daraus …
Geht es jetzt nicht eher um Besinnung anstelle von Aktionismus? Schon länger lese ich keine Zeitungen mehr, weil ich mich dadurch überfordert und gelähmt fühle. Politisch finde ich mich auch nicht zurecht.
Was soll ich denn glauben?
Verantwortung zu übernehmen heisst doch erst einmal, für sich selber verantwortlich zu sein! Was ist daran anrüchig? Ist das nicht gerade das Zentrale; sich selber und die eigenen Bedürfnisse zu kennen?
Was ist so falsch daran, nach innen zu gehen, sich zu besinnen, ganz eigene Entscheidungen zu treffen, ohne sich in einen Mainstream der Betroffenheit hineindrängen zu lassen?
Ich stellte mir vor Kurzem die Frage: Wo ist mein Platz und meine Aufgabe, wie finde ich diese? Die erste Antwort darauf lautet: Schau erstmal, dass es dir selber gut geht!
Bei sich selber anzukommen, sich zu besinnen und die Kräfte zu bündeln. Ich glaube, dass das besonders wichtig ist, wenn im eigenen Leben das Wort "Katastrophe" vorkommt. Ich meine damit Erfahrungen und Erlebnisse, bei denen man mehr als nur über seine Grenzen gehen musste und die einen schockiert, verheert und beschädigt haben, leidvolle Tatsachen, die mit viel Schmerz verbunden sind. Egal welcher Art sie sind. Ich glaube, jeder Mensch muss selber erkennen, was es dazu braucht, damit er es überlebt und für sich ein lebenswertes Leben findet. Den Schmerz eines anderen Menschen kann man nur erahnen aber nie ermessen. Es gibt keine Grenzwerte und Richtlinien für Gefühle.
Ich sehe eine Verbindung zwischen den globalen und den persönlichen Katastrophen. Das Gefühl von Ohnmacht, Trauer und Schmerz ist das gleiche.
Für mich haben die Besinnung auf das Eigene und der Rückzug dadurch einen Sinn. Das heisst nicht, dass ich allein und isoliert bin, denn mir gefällts nicht mehr, mich auf ewig in diesem Zimmer im Elfenbeinturm einzunisten. Ich finde auf diesem Weg aber nach wie vor meinen persönlichen Zugang zur Welt. In dem ich mich zurückziehe, mich zentriere und meine Kräfte bündle, rücke ich in meinem Inneren alles an seinen Platz. Dann tue ich wirklich etwas, das der Welt nützt … und alles Weitere folgt daraus …
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Montag, 4. April 2011
Emo & Drama-Queen
Es hat auch Vorteile, noch auf der seichtesten Pfütze surfen zu können: In meinem Leben ist immer was los! Der Nachteil ist, genau in dieser Pfütze auch ersaufen zu können …
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