Samstag, 14. Dezember 2013

Das Universum erprobt sich selbst ...

Es erscheint mir immer mehr als möglich, dass wir wirklich hier sind, um "Lernerfahrungen" zu machen. Das hat nichts mit einem zynischen, sadistischen, strafenden Gott zu tun, der mit uns herumexperimentiert. Der nie da ist, wenn man "ihn" braucht. Der "schuld" ist, wenn wieder etwas schief läuft. Diese Sicht ist, für mich, ein überkommenes Gottesbild. Wir sind nicht getrennt vom Ganzen. Wir trennen uns selbst ab. Warum auch immer.

Das Universum erprobt sich selbst, auch durch mich.
Es tobt sich in allen Spielarten aus. So sehe ich es. Wir sind ein Teil des Ganzen, obwohl wir immer wieder gerne über den Dingen stehen würden, uns eine Warte wünschen von der aus endlich alles übersichtlicher und wissenschaftlich bewiesen wird.

Ich glaube an die Evolution - von allem was ist. Und wenn alles Evolution ist, dann ist auch das Göttliche in ständigem Wandel, erfindet sich neu, durchdringt alles, ich bin ein Teil von etwas ganz Grossem und das ganz Grosse ist ein Teil von mir, alles bewegt sich …

Kein Stoppknopf vorhanden! 
Lange hab ich mir gewünscht, meine Grenzen ganz genau abstecken zu können. Einmal ganz sicher sein. Das Universum anhalten, oder zumindest die Erde. Da bin ich. Da der Rest von allem. Alles in Ruhe anschauen, bis ich es begriffen hab! Ne, ist nicht drin! Und ich hab auch keinen Schlüssel für den himmlischen Serverraum …

Alles ein GROSSES GEHEIMNIS und ich bin bereits mitten drin!!!

Nix ist fix! Alles möglich in diesem Multiversum … Dieser Gedanke sprengt mir fast das Hirnkastl.

Und eröffnet urplötzlich Räume ohne Anfang und Ende … Ich sehe ein wunderschönes Karrussel, dass sich in allen Dimensionen bewegt ... Atemberaubend schön - ich will gar nicht mehr aussteigen - und anhalten wär auch schade …

Ich will mehr, mehr und noch mehr davon!


 … 

Samstag, 7. Dezember 2013

Wasserwelten (22)

  Familie Endler-Guppy (63 Liter Aquarium)  
Trächtiges Guppyweibchen und ein knallfarbiges Männchen
Endler Guppy Weibchen

Eine Art Farn, er wuchert wie wild und wird riesig!

Schon etwas länger her seit dem letzten Fischcontent … Das Hobby ist zu etwas Normalem geworden und läuft nebenher. Die Endler-Population hat sich stabilisiert, es kommen nur wenige neue Jungtiere dazu. Allerdings habe ich einen grossen Überschuss an Weibchen und nur 1 schön gezeichnetes Männchen. Scheinbar habe ich mir mit den erworbenen drei Fischen einen bunten Mix ins Haus geholt, ich kann bis jetzt keine klare Farblinie erkennen. Zwei blass gefärbte Männchen habe ich in eine Jungs-WG zu den Garnelen ausquartiert, da ich eine Linie mit stark gezeichneten männlichen Endler-Guppys in leuchtenden Farben möchte. Selektion ist daher nötig, denn so habe ich auch die Chance, schöne Zuchtgruppen (1M, 2W) abzugeben wenn die Population zu dicht wird, andernfalls produziere ich nur Futter für Raubfische ...

Papageienblatt (Alternanthera reineckii)

Der Pflanzenwuchs war zeitweise überwältigend, wie die Bilder zeigen. Ich musste jede Woche gärtnern. Inzwischen hat die Wuchsfreude nachgelassen, wahrscheinlich fehlt es an Spurenelementen. Werde mit Düngen beginnen.

Die Otos, früher im eigenen Mini-Aquarium, sind ja nun auch im 63 Liter Aquarium. Die eher ruppigen und distanzlosen Endler machten ihnen zu schaffen. Zeitweise haben sich die Otos nur noch nachts gezeigt. Deshalb habe ich eine zweite Wurzel als zusätzliches Versteck und als Brücke eingebaut, da die Otos ja sehr substratgebunden sind. Inzwischen sind sie wieder quirliger geworden. Die Wurzel hat geholfen.

Längerfristiges Ziel ist ein eigenes Aquarium (zB 100 Liter) für die Endler zu schaffen und die Otos mit anderen ruhigen Fischen (der oberen Wasserbereiche) oder mit Garnelen zu vergesellschaften. Dazu muss ich aber erst meine Wohnung umstellen und einiges an Kram loswerden ….

Fischmädels


Die verletzte Endlerin (oben) vom letzten Post hat sich erholt
und ist die Urmutter in meinem Aquarium (erstes Bild dieses Posts zeigt ebenfalls sie)
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Samstag, 14. Dezember
Gerade habe ich zum ersten Mal eine kleine Gruppe meiner Fische inseriert, mal schauen obs klappt!



Freitag, 29. November 2013

Ehrenhaft entlassen

Mittwochmorgen: Ich beschliesse, mein Antidepressivum ab sofort auszuschleichen.
Dauernd vergesse ich es zu nehmen und ich mag es auch nicht mehr nehmen.

Mittwochnachmittag: Meine Psychiaterin fragt mich, wie es mir geht. Ich: Sehr gut! Sie: Das freue sie sehr, meint sie, sie wollte mir sowieso vorschlagen, dass wir unsere Sitzungen beenden. … 

Ich willige ein …

Mittwochabend: .. das Gefühl von Aufbruch und Freisein verstärkt sich in mir, immer mehr .. Es ist nicht mehr dieses überbordende Gefühl, sondern eine Sicherheit, die ich in mir fühle. Ich fürchte mich nicht mehr vor der Zukunft.

Wolfsheim -- Kein Zurück



Dieses Lied hat sich in meinem Kopf gerade festgesetzt. Darum leg ich es hier ab …

Es erinnert mich an Vergangenes. Keine falsche Sentimentalität. Auch Abschiede wollen gewürdigt werden. Ich sehe klaren Blickes zurück.

Manches tat weh die letzten Jahre. Grosse Liebe, tiefer Abgrund. Trennung. Lange Zeit ein Schmerz ohne Ende. Abschiede von vielen mir lieben alten Menschen, deren Zeit halt gekommen war …
Abschied vom Elternhaus, alle Familienmitglieder sind in verschiedene Richtungen auseinander gegangen. … Etwas später der Tod meines Bruders ...

Momentan gibts auch etwas, das mich belastet. Doch ist es nicht (mehr) meine eigne Geschichte, nicht mein eigenes Leben, das mich drückt. Bin (noch) zu einseitig durchlässig. Als Schwere empfinde ich manchmal die Schicksalsschläge, die anderen widerfahren. Ich fühle mich so hilfllos.

Das Eigene stärken.

Freitag, 22. November 2013

Nach der Krise oder Einfach leben!

Ich war überzeugt, dass ich intensivere Therapie brauche. Das sehe ich nun nicht mehr so. Ich hatte bereits genug davon. Das Leben will vor allem eines: gelebt werden!