Meine Blogroll

Samstag, 27. Mai 2017

Von frustig zu lustig

(.. ja, ja, ich tu es des Reimes wegen ;)

Heute morgen frustig aufgewacht. Ich weiss, es steht grundsätzlich an, dass ich meine Haltung mir selber gegenüber ändere, lockerer lasse. Draussen der schönste Sonnenschein, aber innerlich fühle ich mich wolkig. Gestern würde es vor dem TV etwas später und ich hab es einfach verdrängt, dass mir das gar nicht bekommt. Fühle mich beduselt als hätte ich einen Jetlag.

Kleine Ursache, nervige Wirkung. Manchmal möchte ich es auch mal übertreiben können ohne dass mein hochsensibler Körper gleich motzt und schwitzt.. Wers nicht kennt, hat nichts verpasst. ;oP Naja, Jammern auf hohem Niveau! Das ist mir schon bewusst.

Aber zum Deprimiertsein muss man ja auch die richtige Haltung einnehmen. Und will ich das jetzt? Ne ... Also, Programmwechsel.

Samstag startet bei mir jeweils am besten, wenn ich gleich was schaffe. Also Wäsche zusammengelegt, Bett gemacht, Sommerkleider hervorgeholt und die warmen Sachen weggeräumt. Ein zwei Kleider kommen in den Kleidersack. So. Etwas ist bereits gemacht.

Der Tag wird etwas heller und ich muss bereits über mich grinsen ...

Donnerstag, 25. Mai 2017

Nachgedacht (Spiritualität)

Mir wird bewusst, dass die Spiritualität in meinem Leben wieder wichtiger wird. Dass ich Raum dafür brauche.

Aus einer Laune heraus habe ich mal nach der esoterischen Glaubensgemeinschaft gegoogelt, der ich mal fast beigetreten ... oder auf den Leim gegangen wäre. Wird von offiziellen Stellen als sektenartig angeschaut. Ich habe mir einige fundierte Artikel kritischer Beobachter durchgelesen, und musste mit dem Kopf nicken. Autsch. Gut dass ich da weg bin! Aber das habe ich ja schon damals instintiv gemerkt.

Ich wollte noch ein paar Dinge mehr dazu schreiben und merke, mehrere Text gibt es in meinem Blog schon, ich hab eigentlich schon alles geschrieben, was ich sagen wollte. Hier, Hier, Hier und Hier.

Ja. Immer noch suchend, doch noch wenuger an Regeln interessiert als jemals zuvor und auch nicht willens, feste Glaubenssätze nachzusprechen.

Mein Herz weist mir schon den Weg.




Dienstag, 23. Mai 2017

Kleinste Gärten (11)

Leben ist in der kleinsten Nische. Vor dem Berner Bundeshaus hab ich es mal wieder spriessen sehen, da war ja schon mal was.








Montag, 22. Mai 2017

It's the month of maying

Mir ist gerade nach Mailiedern ;)

Englisch (wo schaut der Typ rechts nur hin?)
Italienisch (Tessin/Norditalien)

Sonntag, 21. Mai 2017

Anderswo in Bloggersdorf (12)

Interessantes und Teilenswertes aus den Blogs und dem www.

Wieder was gelernt: Es gibt "aggressives Abwarten". Ist in diesem Dienstreisen-Post von Herrn Ackerbau zu finden. Dieser sprechende Begriff gefällt mir. Kann mir viel darunter vorstellen ...

Blogparade Angehörigenpflege: Zu dieser Blogparade ruft dergl vom Blog Fädenrisse auf. Mangels eigenen Erfahrungen teile ich hier nur den Link. Vielleicht mag ja jemand von euch mitmachen? Die Parade läuft noch bis zum 1. Juni.

Ein Thema, das mich immer wieder beschäftigt, hier gut zusammengefasst: Überlebensschuld.

Nelly aus Sachsen. Eine Grosststadtsinglefrau erzählt vom Dating und von Männer- sowie Hundeerziehung. Interessante Analogien, kann ich da nur sagen ... ^_^

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Wer hier oder in einem früheren Post verlinkt wurde und dies nicht möchte, kann sich gerne per Mail an mich wenden, ich werde den Link dann, so rasch es mir möglich ist, entfernen.

Freitag, 19. Mai 2017

Seifenblasen ade, hallo Menschsein!

Ich habe mal geglaubt, dass man in seinem Leben an einen Punkt kommt, ab dem es einfach nur noch läuft. Und man «es geschafft hat» und «es begriffen» hat. Dass einem ab da «nichts mehr passieren kann» oder man alle seine Krisen gemeistert hat. Weil man drüber weg ist. Es ist eine Illusion.

Wahrscheinlich wäre es auch recht langweilig so. Sollen da jetzt andere dran glauben. Auch Selbstoptimierung hat ihre Grenzen, wir sind nicht Gott, zum Glück. Menschsein reicht.

Lange habe ich mir immer irgendwelche Ziele gesetzt und gehofft, dass danach alles anders/besser/grösser ... oder was weiss ich ... ist. Ab da hätte ich mich dann gern gehabt, mich gefreut, mich gut genug gefühlt, aber vorher ... Irgendetwas Besonderes hätte es auf jeden Fall sein müssen. Gewöhnlich reicht ja nicht. Pfffffft ....

Aber jetzt habe ich keine Lust mehr, mein Leben augzusparen in der Hoffnung auf andere/bessere/farbigere Zeiten und erreichte, höchst kreative Ziele.

Eigentlich habe ich sogar immer weniger Ziele ... haha ... Und es geht mir besser dabei.

Ja, hin und wieder gibt es tatsächlich einen Höhepunkt, einige neue Erkenntnisse, mache ich etwas Besonderes, aber dann gehen die Lektionen, geht der Alltag einfach weiter. Als Mensch unter Menschen.

So empfinde ich es zumindest. Und ich finde es jetzt sogar ok. Ich weiss nicht, wovon ich vorher geträumt habe. Vom ganz grossen Leben eben. Aber die Seifenblasen sind nun weg und mein Leben ist trotzdem lebenswert.

Um mal den guten alten Rilke zu zitieren: « ... ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen ...». Manchmal sind es eben Schwimmringe am Bauch, und manchmal Augenringe, aber es geht einfach immer weiter ... Und das hat auch was Tröstliches. Es ist so ... menschlich.

Dienstag, 16. Mai 2017

Nach der Achterbahn

Zu einem neuen Selbst-Verständnis finden. Das ist gerade mein Thema.

Mir wird bewusst, dass gewisse Dinge, auf die ich gesetzt habe, plötzlich unwichtig geworden sind.

Ich anerkenne meinen Weg, sehe, dass ich bereits viel erreicht habe. Ob das nach gesellschaftlichen Massstäben reicht -- oder in den Augen von anderen -- wird mir zunehmend egal.

Die Trauer darüber, was hätte sein können wenn ... die schwindet wie Schnee in der Sonne!

Klar, ich könnte beruflich ganz woanders stehen. Könnte Karriere gemacht haben.

Wenn .. mein Leben ganz anders verlaufen wäre. Ist es aber nicht.

Und ich finde es inzwischen ok!

Etwas baff wegen der Achterbahn der letzten Zeit. Einiges war schwierig und fühlt sich immer noch so an.

Weil es mich an was Altes erinnert oder ich mich in der Verantwortung sah/sehe, etwas tun zu müssen. Altlasten.

An einigen Stelle hätte ich loslassen können, wenn ich mich nicht schon so drin verheddert hätte ... usw.

Aber ich mache mir keinen Vorwurf deswegen. Ich vergebe mir das und das ist befreiend. Es geht einfach weiter. Manchmal dienen Schwierigkeiten auch der Klärung und es ist in Ordnung. Manches muss ich eben erst noch sortieren.

Es darf mehr Leichtigkeit in mein Leben kommen. Dadurch kann ich einiges jetzt getrost weglegen, weil es nun nicht mehr zählt. Ich spüre wieder mehr, was ich alles schon erreicht habe.

Ich bin wieder spürbar lebendig.