Meine Blogroll

Dienstag, 7. November 2017

Ich will mehr Zauber ... !



Her mit dem Schönen! Ich hab beschlossen, dass ich mehr Zauber in meinem Leben haben will und ich zieh es jetzt einfach konsequent durch *g*. 

Wenn weit und breit nur nur Quark zu sehen ist, dann tröste ich mich damit, dass Quark immerhin sehr proteinreich ist ... Da ich eher ein vorsichtiger Mensch bin, tut es mir gut, öfter die rosa Brille anzuziehen. Denn es gibt noch genug Situationen, die ich stressig, belastend oder zum Fürchten finde.

Ich bin FÜR mehr Farben, Licht, Schönheit und Freude in meinem Leben, denn das tut meiner emotionalen und mentalen Immunabwehr gut. Mist gibt es eh genug und dafür braucht es genug Power und den passenden Soundtrack, um den zu durchwaten. Die glücklichen Momente zu kitzeln bis sie kichern und in allen Farben leuchten ... ist wertvoll geworden für mich.

Passend zu den Pilzen vom letzten Post habe ich hier noch einige neue Pilzkollegen ein wenig aufgepeppt, und wer mag, kann mir auch over the Rainbow nach Insta followen ...

Sonntag, 29. Oktober 2017

Kleinste Gärten (17)

Im Wunderland der Zwerge ...

Diese winzigen Kollegen oben fand ich am Fusse einer gut bewässerten Palme in meinem letzten Urlaub ... fast hätte ich sie übersehen, und sie mussten, sobald entdeckt, natürlich mit. Wenigstens als Fotoerinnerung. Die nette Gruppe erinnerte mich an diejenige von Kleinste Gärten Nr. 8 ..

Ein weiterer Fund ist schon einige Jahre her und sieht eher aus wie eine Stadt aus kleinen Pilzen. Man kann sich gut vorstellen, dass dort nachts die Strassenbeleuchtung brennt, in Pilzhausen, .. aber natürlich nur dann, wenn gar kein Mensch hinsieht:

Pilzhausen am Tag ... (ohne Strassenbeleuchtung)

Achja, und ich hab nicht daran genascht, noch nie. Ich bin nämlich auch sonst so ... ^_^

Montag, 23. Oktober 2017

Das Leuchtfeuer brennt. Ich bin daheim.

Trotz dem Jahrestag geht es mir gut. Es ist, als würde in meinem Innern endlich das Licht brennen, das ich so lange vermisst habe. Auch die Inspiration, meine kreative Natur, ist zurückgekehrt. Die Entfremdung von mir selbst durch den Alltag, sie nimmt ab. Daheimsein, in mir selbst. So fühlt sich das also an. Das ist neu ...

Genau 10 Jahre her ...

VORWEG: Es geht um den Suizid eines Angehörigen und meinem Leben damit. Wer das nicht lesen mag oder kann, lässt es besser.  



 Genau auf den Tag 10 Jahre ist es her ...
... dass mein kleinen Bruder gestorben ist.

Er fehlt immer noch. Der Schmerz darüber ist geringer geworden und ich kann ihn gut (er)tragen. Ich fühle mich dem Leben verbunden. Der Vergangenheit nachzuhängen, mich in Wehmut und "was wäre wenn nicht ..." zu verlieren, bringt mir nichts und es passt nicht mehr zu mir.

Das sein lassen, was eine nicht mehr ändern kann.
Ich weiss, es geht seit langem nur noch darum, mein eigenes Leben bestmöglich zu leben -- und wo ich kann und es stimmt -- mein Licht nach aussen zu tragen und strahlen zu lassen:

Und das zu leben, was da ist. Zuversicht zu hegen und pflegen. Das Schöne zu sehen. Die Liebe und die Leichtigkeit gewinnen lassen und das Leben frei fliessen zu lassen ...


Weitere Texte zum Thema unter diesem Link.


Samstag, 7. Oktober 2017

Anderswo in Bloggersdorf (14)

Es ist mal wieder Zeit für eine Runde durch Bloggersdorf ... Ein paar schöne Fundstücke aus den letzten Monaten möchte ich mit euch teilen.

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Ein Zitat, an dem ich mich nicht sattlesen kann, stammt von der Lebensgefährtin von Andreas Glumm, der Gräfin. Der Blogpost dazu, findet sich hier.


Mit einem umtriebigen Geist wie meinem gibt es nichts Schöneres, als am frühen Nachmittag im Bett zu liegen und dem Universum zu lauschen. Das ist die totale Entspannung. Weißt du, was die eigentliche Vertreibung aus dem Paradies ist? Unser Nicht-Entspannen-können in der Welt.

- Die Gräfin -
 
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Zauberhaft ist das passende Wort für dieses gefilzte Strandkörbchen von Sheepy. Es stammt sicher direkt aus dem Feenland! Wunderschön ...

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Mädchen sollen damenhaft sein ... das war sogar noch ein Thema in meiner Kindheit in den 80ern. Dies und das nicht tun und sich stattdessen so und so verhalten. Ich war (optisch) eher ein Wildfang und habs gehasst, daher beschloss ich, dass ich sicher, ganz sicher, nie eine Dame werden will :) ...
Ilse von Threefivesix hat einen Post darüber geschrieben.

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Etwas spät es hier noch zu notieren, aber eine gute Lektüre veraltet nicht. Sehkrank im Matrosenpulli schrieb im Juli einen Post zu dem G20-Protest-Debakel.

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Wer hier oder in einem früheren Post verlinkt wurde und dies nicht möchte, kann sich gerne per Mail (((planet112 AT gmx.ch))) an mich wenden, ich werde den Link dann, so rasch es mir möglich ist, entfernen.

Freitag, 6. Oktober 2017

Stürme die vorüberziehen

Mir ist bewusst geworden, dass manches, was mich früher umgeworfen hätte, mich nur noch streift. Die emotionale Instabilität von Mittwochnachmittag war wohl im Zusammenhang mit dem aufkommenden Sturm. Mehrfach erlebt sowas. Wetterbedingtes Nebenmirstehen bis hin zur kompletten Dekompensation. Ich werde sicherer, hinterfrage meine Stimmungen weniger, erkenne sie und lebe einfach damit. Die Durchlässigkeit bleibt. Weil sie ein Teil von mir ist.

Mittwoch, 4. Oktober 2017

Anstrengend aber interessant (innen und aussen)

Innen
Weiterhin durchwachsen bei mir. Fühlt sich sehr lebendig an. Fürchte mich weniger vor den Schatten und Schattierungen. Meine mediale Seite ist wach, irgendwas tut sich. Es läuft irgendwas ab, ich muss nicht wissen, was genau es ist. Es mäandert eben herum. Loslassen. Atmen nicht vergessen. Ich nehme einen Tag nach dem anderen. Wie es eben kommt. Gerade brauch ich viel Schutz. Beweglich bleiben ... geschmeidiger damit umgehen ...

Auch an den tiefergründigen Tagen spüre ich mehr Boden jetzt. Schaue immer besser hin, bevor ich meine Energie in etwas hineingebe. Meide die Extreme. Entwickle mehr Sicherheit -- und habe mehr Vertrauen in mein Bauchgefühl.

40min Spazierengehen heute in der Mittagspause. Mir war einfach danach, mich freizulaufen. War erfrischend. Kopf durchlüften. Freiraum um mich herum ist auch wichtig. Menschen dicht an mir zu haben, ertrage ich gerade nicht gut.

Aussen
Wenn ich in die Welt schaue, komme ich aus dem Kopfschütteln nicht raus. Den Blick über den Tellerrand hinaus wage ich trotzdem. Hin und wieder. Auch wenn mir zu Gewalt und zum Fanatismus und Nationalismus verschiedener Orts nichts mehr einfällt was andere nicht auch schon gesagt haben.

Keine Erwiderung fällt mir ein ausser: So nicht. Wann haben schnelle und extreme "Lösungen" schon mal was Gutes gebracht?

Grenze
Ich lasse die Welt (und das Leben oder Leiden anderer) aber nur so weit an mich ran, wie ich es ertragen kann und mein Ziel ist, dass ich mich weder aufwiegeln noch niederkriegen lasse. Handlungsfähig bleiben ... wach und interessiert. Wachsam und offen -- aber nicht naiv.

Ich will diese langersehnte Komfortzone nicht mehr hergeben. Sie ist mir nicht einfach so zugefallen, ich habe sie mir erkämpft.