Mittwoch, 10. Dezember 2014

Heilung Vol.3 --- Kränkung

Zu den bisherigen Folgen zum Thema "Heilung"
(klick auf die jeweiilge Nr der Folge)

Vol. 1 // Mein Weg aus der Depression
Vol. 2 // Religion, Spiritualität, Anderen helfen

Ich habe beschlossen, den Titel "Heilung" für verschiedenste Themen zu nutzen, die im engeren Sinn mit Heilung und Gesundung zu tun haben. Vielleicht wirds mit den Titeln etwas kompliziert, dafür ist es schön ordentlich *g*

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Kränkung

In letzter Zeit habe ich mir vor allem über das Thema "Kränkung" Gedanken gemacht, da ich viel Gelegenheit hatte, es live an mir selbst und auch an anderen zu beobachten. Also wird dies hier quasi ein Bericht meiner "Feldforschungen" ;)
Für die Definition verweise ich ausser Haus. Kränkung braucht einen Empfänger und die Bereitschaft des Empfängers, etwas als Kränkung zu nehmen. Einen Absender braucht es meiner Meinung nach nicht unbedingt.

Dauerhafte Kränkung (wie entsteht sie?)
Ist jemand in frühen Jahren oder auch später einmal massiv in seinem Selbstwert gekränkt worden, dann bleibt oft etwas zurück. Ich kenne ein Kind, dem die Lehrer einst nicht glaubten, das niedergehalten wurde, durch ein Schulsystem, das ihm nicht gerecht wurde. Dieses Kind ist heute in Wirklichkeit eine 63 Jahre alte Frau .. und ich sehe manchmal immer noch ein wütendes Kind vor mir. Die nehmen mich nicht ernst! Ich werde von denen verarscht! Ich kann nicht so wie ich gerne möchte!

Selber
.. habe ich die Erfahrung jahrelangen Mobbings (durch andere Schüler während meiner Schulzeit) hinter mir. Seit den ersten Schuljahren bis in die Oberstufe setzt sich eine nahtlose Reihe von Missachtungen fort. Heute kann ich gelassen darauf zurückblicken. Zeitweise machte es mir ziemlich viel kaputt im Leben. Bis heute fühle ich mich in Menschengruppen unwohl, zu denen ich eine Beziehung aufbauen sollte (zB Arbeitskollegen im Pausenraum). Es löst Stress bei mir aus. Zudem, wenn eine Gruppe von Menschen hinter mir lacht, habe ich schnell den Eindruck, dass die sowieso über mich lachen. Es wird immer besser, die Panik ist weg: Ich schätze mich selber wert. Dadurch fühle ich mich sicherer und werde auch nicht mehr zu ewigen Zielscheibe.

Mit der Zeit .. 
Ich glaube, es muss dann nicht mal mehr ein Absender da sein und auch keine Absicht. Es reicht erst einmal die Erfahrung, zu einem gewissen Zeitpunkt oder auch mehrmals keinen Respekt für das eigene Selbst bekommen zu haben. Sich entwürdigt gefühlt zu haben. Nicht wahrgenommen zu werden. Daraus kann mit der Zeit eine Bereitschaft werden, (sowieso) (von allen) (immer) gekränkt, nicht ernst genommen, ausgelacht, nicht angehört zu werden.

Was daraus wird
Das Ganze wird zum Selbstläufer, denn die Haltung der gekränkten Menschen ruft andere auf den Plan, denen es sogar Freude macht, diesen zu kränken oder zu mobben. Jahrelang ging ich aufgrund meiner Mobbinggeschichte geduckt durchs Leben, immer auf dem Sprung. Eine Art Verfolgungswahn könnte mans dann nennen. Wobei die Verfolgung zur Realität wird, Fiesheiten gehen oft den Weg des geringsten Widerstandes. Und wie einfach ist es, jemanden zu missachten, der schon damit rechnet, missachtet zu werden! Als Gekränkte wurde ich auch selber zur Kränkerin, vom Opfer zu Täterin, in dem ich mich über andere lustig gemacht habe. Das stärkt zwar kurzzeitig, aber man schädigt immer zwei damit, sich selber und den Menschen, den man heruntersetzt ..

Eine Haltung entsteht
Ist ja klar. Immer ich. Ich werde sowieso nie ernst genommen. Mit mir kann man es ja machen. Unabsichtliche Kränkung durch andere wird als grobe Absicht wahrgenommen. Ein liebevoller Scherz unter Kollegen wird als heftiges Mobbing empfunden. Eine Absage für einen Anlass, den man zusammen besuchen wollte, bringt den anderen zum tagelangen Schmollen ... das lässt sich beliebig und immer heftiger ergänzen. Aus einer Kränkung heraus wird auch "gerne" gemordet. Du verlässt mich? Also töte ich dich.

Woher kommt es?
Es mag einmal diese eine Ur-Ursache, einen Gesichtsverlust, oder auch mehrere gegeben haben, doch die ist/sind längst "verjährt", das Gekränktsein ist Alltag, Gewohnheit und Haltung geworden = Realität. Und wenn ich nun noch den Gedanken in den Raum stelle, dass dies auch inkarnationsübergreifend möglich ist, tun sich ganz neue Welten auf .. Manche Menschen kommen dann sozusagen schon gekränkt auf die Welt ... Wies ururanfänglich anfing, das weiss ich natürlich auch nicht ... aber ist wert, dass man sich Gedanken darüber macht: Wo kränke ich evtl andere und welche Kränkungen kann ich klären, respektive welche schleppe ich wie einen abgeliebten zerschlissenen Teddybären mit mir mit?



(...) Ich weiss, ich bin mit dem Thema noch nicht "durch", aber ich schliesse es für heute hier mal ab (...)

Achja, und das Gegenteil von Kränkung ist übrigens Gesundung ;)


Donnerstag, 4. Dezember 2014

Freundschaften - und unter Menschen sein

Freundschaft, ja -- aber ...
Je besser es mir geht, desto schwieriger finde ich sie, die Freundschaften. Weil es mir heute gut geht, habe ich viel weniger Zeit als früher, denn jetzt gehe ich Arbeiten. --- Ich bin echt kritisch geworden, mit wem ich wann meine Zeit verbringe. Ich "sortiere" viel mehr als früher, gebe mehr acht auf mich. Weil ich weniger freie Zeit und Musse habe, mich besser kenne. Das Arbeitsleben ist ein aufreibender täglicher Ringkampf. Da brauch ich nicht noch zusätzliche Belastung in der Freizeit..

Es gibt so ein paar Eigenheiten und Dinge, die mich in Freundschaften besonders stören, das sind:

  • Menschen die zu hektisch sind, zuviel auf einmal los haben, bei denen jedes Treffen noch irgend eine zusätzliche Action beinhalten sollte/muss (etwas angucken gehen, gemeinsam irgend einen Anlass/Event besuchen, mehrere andere Leute kommen ebenfalls etc.), werden mir definitiv zu anstrengend. Da passe ich gut auf, dass es mir wirklich in den Kram passt, mich zu verabreden.
  • Menschen, die sich nicht auch einmal von selber dazu aufraffen, ein Treffen zu vereinbaren, bei denen melde ich mich nicht mehr. Dadurch sind einige Kontakte komplett eingeschlafen. Bei manchen tuts weh, bei anderen weniger.
  • Menschen mit (für mich) zu ideologischen Vorstellungen (was zB Politik, Ernährung, Lebensführung etc. betrifft) nerven mich schwerst. Ich finde sie viel zu anstrengend. Zum Glück sinds manchmal nur vorübergehende Phasen. (Seeehr wahrscheinlich habe ich die selber auch ;)
  • Menschen die mich mit ihrer Jammerei und ihren Wehwehchen nur belasten, meide ich grossräumig, so es geht. Meistens stecken sie nicht nur akut in einer Krise, sondern es ist mehr so eine Dauerkrise. (Zu dieser Sorte gehört ich einst selber, zum Glück ist das vorbei!!).

Bei aller "Sortiererei" merke ich, wie wenig _ wirklich enge_ soziale Kontakte ich eigentlich habe. Und wie kritisch ich bin, wie schnell mir jemand auf den Geist geht. Im Sinne von "störe mir nur ja meine Kreise nicht". Wobei es mir wichtig ist, dass ich einem Menschen auch vertrauen kann. Und die Menschen im engsten Kreis, denen vertraue ich. Das war nicht immer so, doch ich habe es gelernt.

Es gibt für mich ein paar Tricks:

  • Ich achte zuerst auf mich. Wenn es mir zuviel ist, sage ich auch etwas bereits Vereinbartes wieder ab. Weil ich erst mich selbst wieder ins Lot bringen muss. Ich plane Treffen möglichst im Voraus und lasse davor und danach immer genug freie Zeit im Kalender, in denen ich keine fixen Dinge los habe.
  • Ich achte darauf, dass das Treffen möglichst nicht zu starken Eventcharakter bekommt, vor allem wenn man sich vor allem auch über Persönliches und Gefühlsdinge austauschen will oder jemand von beiden sich in einer akuten Krise befindet, dazu brauche ich eine stabile und möglichst geräuscharme Umgebung und Situation. Nicht zu viele Sinnesreize auf einmal.
  • Gute Ausreden und taktisches Vorgehen können manchmal nicht schaden ;) Gut zu sich zu schauen, das braucht manchmal ziemliches Durchsetzungsvermögen und psychologisches Feingefühl. Nicht alle mögen es hören, wenn einem etwas "zuviel" ist (zB ein zu lautes Restaurant*), schnell entsteht der Eindruck, man weiche im Leben allem aus und sei einfach zuuu sensibel. Was bei mir definitiv nicht so ist, ich stelle mich täglich meinem Leben, gehe auch an und über meine Grenzen, teste aus was geht und komme weiter. Aber ich muss mir nicht alles antun, was als "Normal" gilt. Manches tut mir einfach nicht gut, und dazu stehe ich inzwischen!
  • Essen. Ganz wichtig! Entweder bin ich satt wenn ich zum Treffen komme, habe Proviant dabei oder wir Essen/Kochen gemeinsam etwas. Hungrig gehts bei mir gar nicht und unterzuckert darf ich auf keinen Fall sein, sonst gerate ich schnell auf eine total schiefe Bahn.
  • Wärme. Sobald mir kalt ist, gehts mir psychisch schlechter. Daher habe ich immer ein Halstuch/einen Schal/ein Plaid und Arm-/Beinstulpen dabei. Zudem habe ich immer wärmende Chai-Teebeutel (Gewürztees) im Gepäck.*
  • Schatten. Lange in der prallen Sonne sitzen oder wandern geht gar nicht.*
  • Wenn mir jemand etwas sehr Emotionales / Belastendes erzählt, dann besser auf einem Spaziergang, so es sich einrichten lässt! Bewegung baut bei mir zuverlässig einen Teil der entstehenden Spannung ab.
  • Nicht zu viel Neues auf einmal. Das gilt auch für neue Menschen und Anlässe für Feste etc.
  • Sollte das Treffen länger gehen, ziehe ich eine Übernachtung in Betracht. Durch den menschlichen Kontakt "durchlässig" geworden, bin ich nicht mehr gerne unterwegs. Vor allem nicht Nachts.
  • ... to be continued ...

Langer Rede kurzer Sinn
Wenn ich meine Mitte verliere kann ich selber schnell zu einem Ekelpaket und hypochondrischen Jammerlappen werden. Dass ich selber _auch_ anstrengend bin, anstrengend sein kann, ist mir zu Genüge bewusst. Ich kenne mich. Aber viele Menschen kennen sich selber schlecht. Das ist leider so. Daher muss ICH also auf MICH aufpassen. Das kann ich und das tue ich. Doch es ist auch gut, selber _noch_ etwas gelassener zu werden. Allgemein und auch insbesondere was menschliche Eigenschaften und Eigenarten (alias Macken) anbelangt .. Denn eigentlich mag ich Menschen, bin sogar inzwischen gerne unter ihnen und auch gerne selber ein Mensch - sie sind nur manchmal so furchtbar anstrengend .. also übe ich. Ommmmmm ----

Achja - und Freundschaft heisst für mich, man meint es ernst miteinander, man geht aufeinander ein, man bemüht sich umeinander und zwar beidseitig.

Und wenn das nicht gegeben ist, nicht gegenseitig gelebt wird, dann ist es keine Freundschaft sondern allerhöchstens eine Bekanntschaft.

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*Zu diesem Teil mit der hohen Empfindsamkeit alias Hochsensibilität (und dem "Kleinkindkörper" der fordert wie ein Baby; Wärme, Nahrung, Entspannung, Ruhe ...) gibts auch gute Bücher. zB "Zart besaitet" von Georg Parlow.


Samstag, 22. November 2014

November-Medizin

1x täglich 3 Kerzen

Dienstag, 11. November 2014

Bitte mal alles anhalten!

Was mich am Arbeitsleben am meisten stört, ist, dass das meiste von aussen vorgegeben ist. Das Tagesgeschäft bestimmt den Rhythmus. Mal ist Flaute und mal sehr viel los. Zwischendurch läufts auch mal rund. Es lässt sich kaum etwas planen. In einem Zweierteam, wie es das bei mir auf der Arbeit ist, braucht es immer beide. Fehlt einer von beiden, muss der andere mehr leisten. Früher, während der Ausbildung, nahm ich mir eine Auszeit, wenn ich eine brauchte. Oder ich schwänzte eine ungeliebte Unterrichtseinheit. Ich spüre das jeweils. Wenn ich es brauche. Und dann erhole ich mich einen Tag oder zwei. So wars mal.

Heute mach ich erst einen richtigen Halt, wenn es wirklich nicht anders geht. Dafür bin ich dann auch mal richtig KO, eine Woche krank, wenn ich es lange genug rausgeschoben habe.

Ich glaube das (gilt als) ist normal. So läuft es eben. Das Leben. Die Arbeit. Manchmal wünschte ich mir eine Freeze-Taste .. Und dann drückte ich erst dann wieder auf "Start", wenn es für mich gut ist.

3 Weltmeere

An der Ostsee (Fischland-Darss, September 2013)
Im Atlantik (Lanzarote, März 2014)
Im Mittelmeer (Korsika, September 2014)
An sich bin ich eine Wenigweitreisende. Die Nähe liegt mir mehr. Nun war ich innerhalb von einem Jahr an drei Meeren. Das gabs noch nie. Dafür ist mein geliebter Bodensee, mein Schwäbisches Meer, etwas zu kurz gekommen. Den mag ich immer noch am liebsten. Doch Hauptsache: Wasser ..

Sonntag, 2. November 2014

Ein Teller Buntes (Sonntagsmenü)



Pangasiusfilet (Biozucht) an Safransösschen
Schwarzer Vollkornreis (Riso Venere)
Karottengemüse ...

Samstag, 1. November 2014

Wasserwelten (28)


So sieht das 64-Liter-Becken nun aus.. nach der grossen Einfangaktion der erwachsenen Guppys
fehlen ein paar Pflanzen, da ich Platz gebraucht hab.. aber das wächst ja nach.

Das Ende der Endler-Guppy-Ära (64-Liter-Becken)
Aquaristisch war viel los in den letzten Monaten. Mehrmals habe ich Endler-Guppys abgegeben. Am Samstag vor einer Woche ging noch der letzte Schwung weg (ca. 60 !! Jungfische). Die ausgewachsenen Fische habe ich bereits schon einige Wochen vorher verkauft gehabt. Das Becken ist nun ausgefischt, die Endler-Guppy-Ära damit zu Ende. Schade, denn ich mag diese Fische sehr! Ihre Vitalität ist pure Lebensfreude und ansteckend. Doch ich wurde Ihnen nicht mehr Herrin, es waren einfach zu viele für dieses doch recht kleine Becken (64 Liter). Dieser ständige Nachwuchs hat mich überfordert. Nun hat es noch 3 Otocinclus-Welse und 4 Amanogarnelen, die den gewonnenen Freiraum sichtlich schätzen! Und jede Menge Schnecken und einige Raubschnecken … Alle trauen sich wieder hervor, jetzt da die wuseligen Guppys weg sind.

Neubesatz in Planung (fürs 64-Liter-Becken)
Der Neubesatz dieses Beckens mit anderen Kleinstfischen (weniger fruchtbaren ;) ist in Planung. Die Otos sollen auch noch um etwa 4 aufgestockt werden. Dazu muss ich allerdings erst einen Laden finden, der die Kerlchen in einer besseren Verfassung anbietet. Halbverhungerte Todeskandidaten kaufe ich keine mehr! Es hat mir gereicht, was ich bisher erlebt hab ... Es ist doch gar nicht sooo schwierig, diese Fische auch in einem Geschäft in guter Kondition zu halten: Für die meisten Zoogeschäfte aber scheinbar doch ein Ding der Unmöglichkeit, leider.

Der Kampffisch ist gestorben (25-Liter-Becken)
Mein Kampffisch hat das Zeitliche gesegnet. Ich nehme an, es war ein Infekt. Wenn ich jemals wieder einen solchen Fisch halten sollte, dann nicht einzeln in einem kleinen Becken. Diese reizarme Umgebung langweilt sogar einen Fisch zu Tode. Ich würde ein genügend grosses Becken (ab 60 Litern) im Hintergrund und bis an die Wasseroberfläche sehr dicht bepflanzen (für den Kampffisch) und zB einen Schwarm Keilfleckbärblinge dazusetzen. Für das Becken ist ein neuer Besatz, mit Orange Sakura Garnelen, geplant.


So sieht das leere Kampffischbecken nun von vorne aus
.. und so sieht es von der Seite aus.


Perlhuhnbärblinge und Nachwuchs (im 45-Liter-Becken)
Zwischenzeitlich hielt ich Perlhuhnbärblinge (Mai bis Oktober), sie sind bereits wieder verkauft, da sie mir, trotz dichtest mit Nixkraut bepflanztem 45-Liter-Becken, zu schreckhaft waren. Ich konnte sie an jemanden mit einem grösseren Becken (120 Liter) abgeben, der bereits einen kleinen Schwarm hat, nun sind sie offensichtlich wohl! Denn die beiden kleinen Schwärme haben sich gleich zusammengetan, wie mir die Käuferin schrieb. Leider habe ich schlicht nicht den Platz, ein grösseres Becken aufzustellen, sonst würde ich auf jeden Fall Perlhuhnbärblinge halten. Diese Fische haben es mir angetan, wunderschöne Fische! Leider konnte ich kein brauchbares Foto schiessen, da sie einfach zu schnell sind; mehr als einen verwischten Fleck gabs nicht ..
Es hat sich einiges an Nachwuchs eingestellt, den ziehe ich nun noch gross, bevor ich ihn ebenfalls weitergebe. Momentan habe ich etwa 15 Jungfische, vielleicht schlüpfen noch ein paar .. Ein Bild vom momentanen Aufzuchtsbecken mit kleinem Fisch sieht man zuunterst. Als ich die erste dieser Fischlarven sah, meinte ich, eine Mückenlarve vor mir haben, so winzig sind diese Kleinen! Etwas ganz anderes als die bereits "grossen" Kleinen der lebendgebärenden Endler-Guppys..


In diesem 45-Liter-Becken (nun ausgefischt) lebten die erwachsenen Perlhuhnbärblinge.
Das Becken war natürlich noch besser strukturiert, und trotzdem zu klein.
Ausser Nixkraut und Algen und 3 kleinen Fischchen (warten auf den Umzug) sowie Schnecken ..
gibt es nix mehr zu sehen.. Das Becken werde ich neu aufsetzen (mit anderem Filter), es ist nie richtig gut gelaufen.
Ich hatte den Fehler gemacht, reinen Lehm als Bodengrund zu benutzen: Die Algen dankten es mir!
Eine sehr lebendige Kultur von Cyanobakterien (sogenannten Blaualgen) hats auch ..

In diesem dichtbewachsenen 25-Liter-Becken leben etwa 15 Perlhuhnbärblings-Larven,
diese werden etwa im Dezember oder Januar abgegeben. Lebendfutter lebt bereits im Becken
(Winzigtiere wie Plankton und eine kleine Art Wasserflöhe).
Zusätzlich gibts Staubfutter und Artemianauplien.

So winzig ist der Nachwuchs der Perlhuhnbärblinge, man vergleiche die Grösse der Schnecken..
Obwohl so winzig, sind die bereits richtige Räuber, sobald sie etwas sehen,
was sich bewegt ...