Der Kreis hat sich geschlossen. Mit der Bestattung meines Vaters am letzten Donnerstag ist ein Lebenslauf zu Ende gegangen. Er ist im Frieden jetzt. Ich konnte es am Morgen seines Todestags fühlen.
Und es hat mich erleichtert, habe ich doch jahrelang seine Lasten gespürt und versucht, mitzutragen. Weil wir immer ein besonders gutes Verständnis zusammen hatten. Von Herz zu Herz.
Das Vakuum, das ich nach seinem Tod vor zwei Wochen gespürt habe, verfliegt ....
Viele gedrückte Hände, Umarmungen, gute Worte und Tränen später. Nach intensiven Wochen, die mir alle wie ein Film erschienen sind. Der entweder zu schnell ablief oder dann in Zeitlupe.
Ich habe nun eine heftige Erkältung und damit kehrt nun doch die Ruhe ein, nach der ich mich schon so lange gesehnt habe. Die ich auch an den Festtagen nicht finden konnte. Für mich stimmig. Lahmgelegt zu meinem eigenen Besten.
Ich geniesse die Ruhe und die Tage ohne Arbeit und andere Verpflichtungen. Neue Energien tauchen auf und ein Gefühl von mehr Freheit.
Sonntag, 30. Dezember 2018
Sonntag, 23. Dezember 2018
Unterwegs
Die ganzen letzten Monate waren teilweise ein Gang durch die Unterwelt. Ich habe viel gebettelt, gebetet und gefleht, ich kannte mich nicht mehr aus. Und gedankt habe ich auch, es gab Gründe dafür. Einige. Und es gibt sie noch.
Verlor ich mich nun komplett oder war ich daran, ganz zu werden?
Die Trennung im Frühjahr hat mich auf mich selber zurückgeworfen. Und ich fühlte, dass es gut ist, einfach weiterzugehen. Dass es gut ist, nicht zurück zu schauen und meinen Blick nicht in den Fratzen in den Schatten zu verlieren. Wie im Märchen. Wie in der Bibel. Vertrauen. Nach Innen horchen.
So war 'vorwärts' meine Devise. Viele Tränen geweint und viele innere Kämpfe ausgefochten. Die Angst im Nacken.
Das ganze Jahr eine einzige Wandlung.
Bei Hölderlin heisst es:
"Nah ist
Und schwer zu fassen der Gott.
Wo aber Gefahr ist, wächst
Das Rettende auch."
(Aus dem Hymnus "Patmos")
Ich kenne nicht den ganzen Text, kenn mich nicht aus mit den Klassikern. Aber an dieser Passage habe ich mich gehalten. Und ich habe erfahren, dass wirklich immer ein neuer Tag kommt, auch nach der schlaflosen und dunklen Nacht.
Ja, ich bin eine Schwärmerin und ich erlebe mein Leben auf diese Weise wie ich es beschreibe. Ich hab mich immer den Mystikern und ProphetInnen nahe gefühlt, den Freigeistern und den Narren.
Etwas neben der Spur halt. Und immer habe ich ein Auge auf die Schönheit am Wegesrand. Und so leb ich. Zwischen den Zeilen. Mit Vertrauen. Es gibt einen Grund.
So ist es eben. Und daraus nehme ich auch meine Stärke.
Verlor ich mich nun komplett oder war ich daran, ganz zu werden?
Die Trennung im Frühjahr hat mich auf mich selber zurückgeworfen. Und ich fühlte, dass es gut ist, einfach weiterzugehen. Dass es gut ist, nicht zurück zu schauen und meinen Blick nicht in den Fratzen in den Schatten zu verlieren. Wie im Märchen. Wie in der Bibel. Vertrauen. Nach Innen horchen.
So war 'vorwärts' meine Devise. Viele Tränen geweint und viele innere Kämpfe ausgefochten. Die Angst im Nacken.
Das ganze Jahr eine einzige Wandlung.
Bei Hölderlin heisst es:
"Nah ist
Und schwer zu fassen der Gott.
Wo aber Gefahr ist, wächst
Das Rettende auch."
(Aus dem Hymnus "Patmos")
Ich kenne nicht den ganzen Text, kenn mich nicht aus mit den Klassikern. Aber an dieser Passage habe ich mich gehalten. Und ich habe erfahren, dass wirklich immer ein neuer Tag kommt, auch nach der schlaflosen und dunklen Nacht.
Ja, ich bin eine Schwärmerin und ich erlebe mein Leben auf diese Weise wie ich es beschreibe. Ich hab mich immer den Mystikern und ProphetInnen nahe gefühlt, den Freigeistern und den Narren.
Etwas neben der Spur halt. Und immer habe ich ein Auge auf die Schönheit am Wegesrand. Und so leb ich. Zwischen den Zeilen. Mit Vertrauen. Es gibt einen Grund.
So ist es eben. Und daraus nehme ich auch meine Stärke.
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Er ist gegangen
Mein Vater ist gegangen. Am Samstagabend vor einer Woche hab ich im Krankenhaus noch seine Hand gehalten. Atmen fiel ihm schwer, trotz Sauerstoff. So haben wir nicht mehr viel gesprochen.
Als ich dacht 'das kann ich allein nicht tragen', bat ich um Beistand, dann fühlte ich eine mächtige Gestalt hinter meinem Stuhl stehen, viel grösser gewachsen als ein Mensch. Sie war uns beiden zugeneigt. Dann war das Gefühl wieder fort. Es war Hilfe da.
Mein Papa ist dann am Morgen des Sonntags, dem dritten Adventssonntag, im Schlaf gestorben.
Der Krebs war schon weit fortgeschritten. Nicht mehr heilbar. Fehlen tut er uns.
Ich bin froh, dass er gehen durfte. Ganz realisiert hab ich es noch nicht.
Als ich dacht 'das kann ich allein nicht tragen', bat ich um Beistand, dann fühlte ich eine mächtige Gestalt hinter meinem Stuhl stehen, viel grösser gewachsen als ein Mensch. Sie war uns beiden zugeneigt. Dann war das Gefühl wieder fort. Es war Hilfe da.
Mein Papa ist dann am Morgen des Sonntags, dem dritten Adventssonntag, im Schlaf gestorben.
Der Krebs war schon weit fortgeschritten. Nicht mehr heilbar. Fehlen tut er uns.
Ich bin froh, dass er gehen durfte. Ganz realisiert hab ich es noch nicht.
Dienstag, 11. Dezember 2018
Wachstum und Schweres
Kommt manchmal unerwartet. Und ich wünschte, das Leben würde sich mal wieder leichter anfühlen. Die innere Heiterkeit ist da und die Sorgen aber auch. Seelenruhe mag sich nicht einstellen.
Mein Vater musste vor mehr als einer Woche überraschend ins Krankenhaus, seither ist er dort zur Untersuchung. Es scheint Krebs zu sein.*
Und wenn mein Gefühl mich nicht trügt (was es selten tut) ist es nur noch eine Frage, wieviel gemeinsame Zeit uns noch bleibt. Da ich eine Vorahnung hatte, war ich nicht überrascht. Traurig ist es trotzdem.
Die Arbeit. Mein Arbeitsleben wie es jetzt läuft, macht mich unglücklich. Ein anderes Gebiet, was mich beschäftigt. Doch ich bin dran. Stück für Stück.
Ich bin froh, dass ich schon seit Wochen wieder eine professionelle Begleitung durch eine Psychiaterin habe. Eine weise, geistreiche Frau mit Humor. Eine grosse Unterstützung.
Es gibt viel Gutes und das erleichtert das Vorwärtsgehen, trotz Sorgen und Widrigkeiten.
Ich bin stärker als die Umstände und ich habe Verbündete. Und ich werde nachgiebiger gegenüber mir selbst ... bin zumindest auf dem Weg.
*Update: Scheinbar doch noch unklar, was es wirklich ist. Es wird spekuliert. Ernst auf jeden Fall und rätselhaft.
Mein Vater musste vor mehr als einer Woche überraschend ins Krankenhaus, seither ist er dort zur Untersuchung. Es scheint Krebs zu sein.*
Und wenn mein Gefühl mich nicht trügt (was es selten tut) ist es nur noch eine Frage, wieviel gemeinsame Zeit uns noch bleibt. Da ich eine Vorahnung hatte, war ich nicht überrascht. Traurig ist es trotzdem.
Die Arbeit. Mein Arbeitsleben wie es jetzt läuft, macht mich unglücklich. Ein anderes Gebiet, was mich beschäftigt. Doch ich bin dran. Stück für Stück.
Ich bin froh, dass ich schon seit Wochen wieder eine professionelle Begleitung durch eine Psychiaterin habe. Eine weise, geistreiche Frau mit Humor. Eine grosse Unterstützung.
Es gibt viel Gutes und das erleichtert das Vorwärtsgehen, trotz Sorgen und Widrigkeiten.
Ich bin stärker als die Umstände und ich habe Verbündete. Und ich werde nachgiebiger gegenüber mir selbst ... bin zumindest auf dem Weg.
*Update: Scheinbar doch noch unklar, was es wirklich ist. Es wird spekuliert. Ernst auf jeden Fall und rätselhaft.
Sonntag, 4. November 2018
Bestandesaufnahme im November
Die Lust am Schreiben ist wieder da. Ich vermisse mein Blog. Auch die Selbstdarstellung in Worten. Ich habe mich oft beim Schreiben wieder einmitten können. Weil ich mich besinnen konnte.
War lange versucht, das Bloggen komplett aufzugeben und nun möchte ich den Faden wieder aufnehmen. Kurzfutter auf Instagram ist auch nicht alles. Und es macht mir Arbeit. Wenn ich alle Follower und Liker gegenbesuchen will, was ich mir mal vorgenommen hatte, sind Fotos ohne Ende zu sichten ... und manchmal hab ich es satt.
Die Zeit seit April war und ist ein stetes Auf und Ab. Nach der Trennung von meinem Freund war alles anders. Und ich bin noch daran, mich neu zu finden. 14 Jahre sind eine lange gemeinsame Zeit, auch wenn man nicht unter dem selben Dach wohnt. Es war so vieles gut an unserem Zusammensein. Auch wenn es die letzten Paar Jahre mir etwas zu eng wurde. Oder sich meine Bedürfnisse schlicht verändert haben.
Es ist seltsam, jemanden so Vertrautes loszulassen. Eigene Wege zu gehen und vieles nun alleine zu machen. Auch wenn ich der Mensch bin, der gegangen ist, ist da immer noch eine Trauer. Das gestehe ich mir ein .. und das tut gut, ehrlich mit mir zu sein. Das erleichtert.
Ich hätte nie geglaubt, dass es mich so durchschütteln würde. Doch das tat und tut es. Inzwischen gewinne ich wieder an Stabilität.
Der andere Mann, der als Auslöser kam, ist immer noch wichtig. Sehr. Er ist mir ein Gegenpart und ein Kamerad. Sagt mir Dinge direkt, was sich selten Menschen getrauen .. und liegt mit vielem richtig. Kennt mich, erkennt mich. Sehr genau. Erschreckend präzise. Er ist mir Geliebter und Weggefährte. Geistesverwandter auf Augenhöhe. Und er ist weit weg, ein Ozean trennt uns und eine Generation. Er ist seit langem gebunden. Er ist fern und nah zugleich. Beides. Love you, you're precious to me ...
So laviere ich durch meine Tage und werde stärker. Wider Willen gestählt und geläutert durch Widrigkeiten. So altmodisch das auch klingen mag ... Ich werde die ich bin. Jetzt.
War lange versucht, das Bloggen komplett aufzugeben und nun möchte ich den Faden wieder aufnehmen. Kurzfutter auf Instagram ist auch nicht alles. Und es macht mir Arbeit. Wenn ich alle Follower und Liker gegenbesuchen will, was ich mir mal vorgenommen hatte, sind Fotos ohne Ende zu sichten ... und manchmal hab ich es satt.
Die Zeit seit April war und ist ein stetes Auf und Ab. Nach der Trennung von meinem Freund war alles anders. Und ich bin noch daran, mich neu zu finden. 14 Jahre sind eine lange gemeinsame Zeit, auch wenn man nicht unter dem selben Dach wohnt. Es war so vieles gut an unserem Zusammensein. Auch wenn es die letzten Paar Jahre mir etwas zu eng wurde. Oder sich meine Bedürfnisse schlicht verändert haben.
Es ist seltsam, jemanden so Vertrautes loszulassen. Eigene Wege zu gehen und vieles nun alleine zu machen. Auch wenn ich der Mensch bin, der gegangen ist, ist da immer noch eine Trauer. Das gestehe ich mir ein .. und das tut gut, ehrlich mit mir zu sein. Das erleichtert.
Ich hätte nie geglaubt, dass es mich so durchschütteln würde. Doch das tat und tut es. Inzwischen gewinne ich wieder an Stabilität.
Der andere Mann, der als Auslöser kam, ist immer noch wichtig. Sehr. Er ist mir ein Gegenpart und ein Kamerad. Sagt mir Dinge direkt, was sich selten Menschen getrauen .. und liegt mit vielem richtig. Kennt mich, erkennt mich. Sehr genau. Erschreckend präzise. Er ist mir Geliebter und Weggefährte. Geistesverwandter auf Augenhöhe. Und er ist weit weg, ein Ozean trennt uns und eine Generation. Er ist seit langem gebunden. Er ist fern und nah zugleich. Beides. Love you, you're precious to me ...
So laviere ich durch meine Tage und werde stärker. Wider Willen gestählt und geläutert durch Widrigkeiten. So altmodisch das auch klingen mag ... Ich werde die ich bin. Jetzt.
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Mittwoch, 13. Juni 2018
What's love?
The morning sun looking like the moon, because of clouds. Work myself through different shades and shadows of love. Growing. Moving forward.
.
If love casts a shadow you have to look even better. Because there must be a misunderstanding. Real love always sets free. And it maybe you, causing the shadow with stopping love ... with fears or thinking or dealing with old hurts.
.
Am I able to let it glow and to let it flow? To love? To embrace and love myself for who I really am?
.
Love has no beginning and no end. It's stronger than death ... Love survives ... .
Love is eternal.
.
Love is.
.
.
.
Von meinem Instagram Account von heute morgen. Zu müde und zu faul um es zu übersetzen. Mitten in starken Auseinandersetzungen mit mir selber und dem Lieben und Geliebtwerden. Meine alte Welt ist auseinandergefallen und die neue ist am Werden. Starke Ängste und Prozesse .. und wenig übrige Energie.
.
Mir wird klar, dass ich mir bisher selber keine gute Gesellschaft war. Mich bei der Liebe stehts auf das verlassen habe, was von Aussen kam. Überwinden alter Verletzungen. Herausfinden, wie das geht, mit dem Loslassen .... Neu werden. Sein!
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Montag, 7. Mai 2018
Mit Anlauf auf die Schnauze gefallen -- jetzt stehe ich auf!
Das drückt es am besten aus. Ich bin der "Liebe" auf den Leim gegangen. So richtig. Drei Wochen die ganz ganz grossen Gefühle und Wolkenkuckucksheim -- und nun bin ich völlig ausgebrannt. Ich bin so weit nach unten gerasselt, dass mein Körper mich fast aufgegeben hat.
Jedes "Ich liebe dich" von ihm liesse sich eigentlich retrospektiv mit "ich brauche dich" übersetzen. Und ich habe mich tatsächlich aufbrauchen lassen bis zum letzten Rest. Und hatte dann noch ein schlechtes Gewissen, dass ich zu wenig von mir gegeben habe. Wahnsinn.
Die Lebenskraft hatte ich komplett verloren. Schlafen ging nicht mehr, Essen ging nicht mehr, ich hatte keine Kraft mehr für nichts. Nur noch ihn im Kopf.
Der Mann den ich für diese Affäre verlassen habe, hat mich am Ende wiederbelebt. Hat mich versorgt. Weil er mich wirklich liebt. Und wenn man jemanden wirklich liebt, lässt man ihn nicht vor die Hunde gehen. Wir sind nicht mehr zusammen. Und doch steht er zu mir. Mit einer menschlichen Grösse die ihresgleichen sucht. Das war eine Sternstunde des Universums, als es mir diesen Menschen vor 14 Jahren geschickt hat. Danke dafür!
Seit letzten Dienstag bin ich nun krank geschrieben. Zum Schlafen muss ich was nehmen, das funktioniert sonst nicht mehr. Es wird. Langsam. Nun bin ich nach 14 Jahren wieder Single und muss das erstmal fassen.
Ich versuche, zu verstehen, wie das mit diesem Liebeswahnsinn überhaupt passiert ist und wie ich mich so weit von mir selber entfernen konnte, bis zur vollständigen Selbstaufhabe. Der volle Rausch war das. Der allergrösste Rausch meines bisherigen Lebens. Liebe als Droge.
Ich sehe einiges über mich ganz klar jetzt. Wieviel ich an Sehnsüchten immer wieder beiseite geschoben habe, bis ich davon eingeholt wurde. Und ich konnte am Ende diesem Menschen nur noch signalisieren, er solle jetzt wegbleiben und ich sei jetzt weg. Ich habe ab da alles abgeblockt, habe keine Antworten gegeben und keine Worte mehr gemacht.
Alles andere ging nicht mehr. Grosses Unverständnis und grosse Verletztheit. Das macht mir bewusst, dass eigentlich nichts von denjenigen Worten angekommen ist, die ich neben der Liebesflüsterei gesagt habe. Das ist sehr ernüchternd. Und auch heilsam auf seine Weise.
Das Leben wird, es geht einfach immer weiter!
Jedes "Ich liebe dich" von ihm liesse sich eigentlich retrospektiv mit "ich brauche dich" übersetzen. Und ich habe mich tatsächlich aufbrauchen lassen bis zum letzten Rest. Und hatte dann noch ein schlechtes Gewissen, dass ich zu wenig von mir gegeben habe. Wahnsinn.
Die Lebenskraft hatte ich komplett verloren. Schlafen ging nicht mehr, Essen ging nicht mehr, ich hatte keine Kraft mehr für nichts. Nur noch ihn im Kopf.
Der Mann den ich für diese Affäre verlassen habe, hat mich am Ende wiederbelebt. Hat mich versorgt. Weil er mich wirklich liebt. Und wenn man jemanden wirklich liebt, lässt man ihn nicht vor die Hunde gehen. Wir sind nicht mehr zusammen. Und doch steht er zu mir. Mit einer menschlichen Grösse die ihresgleichen sucht. Das war eine Sternstunde des Universums, als es mir diesen Menschen vor 14 Jahren geschickt hat. Danke dafür!
Seit letzten Dienstag bin ich nun krank geschrieben. Zum Schlafen muss ich was nehmen, das funktioniert sonst nicht mehr. Es wird. Langsam. Nun bin ich nach 14 Jahren wieder Single und muss das erstmal fassen.
Ich versuche, zu verstehen, wie das mit diesem Liebeswahnsinn überhaupt passiert ist und wie ich mich so weit von mir selber entfernen konnte, bis zur vollständigen Selbstaufhabe. Der volle Rausch war das. Der allergrösste Rausch meines bisherigen Lebens. Liebe als Droge.
Ich sehe einiges über mich ganz klar jetzt. Wieviel ich an Sehnsüchten immer wieder beiseite geschoben habe, bis ich davon eingeholt wurde. Und ich konnte am Ende diesem Menschen nur noch signalisieren, er solle jetzt wegbleiben und ich sei jetzt weg. Ich habe ab da alles abgeblockt, habe keine Antworten gegeben und keine Worte mehr gemacht.
Alles andere ging nicht mehr. Grosses Unverständnis und grosse Verletztheit. Das macht mir bewusst, dass eigentlich nichts von denjenigen Worten angekommen ist, die ich neben der Liebesflüsterei gesagt habe. Das ist sehr ernüchternd. Und auch heilsam auf seine Weise.
Das Leben wird, es geht einfach immer weiter!
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