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Mittwoch, 26. Juli 2017

Schwäche und Freiheit, beides da

Es gab wieder phänomenale Wetterwände und Wolken zu sehen, an denen ich mich fast nicht sattknipsen konnte.




Bin schnell genervt, schlecht konzentriert, müde, und mir ist nicht ganz klar warum. Ist es eben so. Hab ich mich jetzt recht lang ruhig gehalten (keine Verabredungen neben der Arbeit etc.) und nichts Aussergewöhnliches losgehabt. Es lief jetzt über mehrere Wochen sehr gut bei mir, gerade schwächle ich. Früh zu Bett, doch zu müde, um Einschlafen zu können. Und morgens werde ich vom Wecker wach, wo ich eher sonst vorher wach bin. Die Qualität des Schlafs lässt gerade sehr zu wünschen übrig. Auf jeden Fall macht mir auch das heftige Hin und Her des Wetters zu schaffen.

Andererseits habe ich ein Gefühl von Freisein und Freiheit in mir, das ich so noch nicht gekannt habe und das mein kostbarer Schatz ist. ... FREIHEIT ..

Frei sein ...
von Sabrina Setlur
https://youtu.be/Qn97-lbL4R0










Sonntag, 6. März 2016

Standbild


Abwesenheitsmeldung: Ich bin ab morgen für 13 Tage anderswo ...

Mittwoch, 6. April 2011

Blowing in the wind …

Eins fügt sich zum anderen. Langsam wird ein Schuh draus. Wenn mir etwas nicht mehr taugt: Weg mit dem Scheiss! Die Fetzen der Vergangenheit sind eben nur noch genau das: Fetzen und Lappen. Das ängstigt mich nicht mehr. Ich lasse sie fliegen. Gutes Wetter, um sie als Drachen steigen zu lassen und ordentlich die Keller und Verliesse zu lüften – und dort kurzfristig und spontan eine Flutlichtanlage zu installieren… Das eine oder andere Dämönchen flüchtet sich dadurch schleunigst ganz wo anders hin. Dahin wo es hergekommen ist. Yeah!

Dienstag, 8. März 2011

Freiheit aushalten

Was ich gestern geschrieben habe, ist noch nicht das, worum es mir geht, es klingt noch nicht passend. Es geht mir nicht um eine Schuldzuweisung, sondern darum, zu erkennen, wo ich mich selber erfolgreich verhindere, eben weil ich den alten Mustern folge. Mir geht es darum, dass die meisten Menschen stark durch Verhaltensmuster geprägt sind, die wenig mit ihnen selbst zu tun haben. Die Konsequenzen davon werden mir zunehmend bewusst: Ich fühle mich frustriert und frage mich, was ich eigentlich vom Leben will/erwarte. An diesem Punkt merke ich, dass mir die Welt offen stehen würde, wenn ich die alten Grenzen als nichtig erkenne. Diese Freiheit muss ich erstmal aushalten (!!!) bevor ich sie dann genüsslich auskosten kann!

Freitag, 25. Februar 2011

Tauwetter

Bei meiner Beschäftigung mit der Gewaltfreien Kommunikation nach Marshall Rosenberg (für eine Schularbeit), geht mir ein Licht nach dem anderen auf. Mir wird bewusst, dass es nicht reicht, Bewusstsein über mein Leben und meine Muster zu bekommen. Ich brauche auch neue Formen, wie ich mit mir selber und anderen umgehen kann. Mir wird bewusst, dass ich geprägt bin vom Kämpfen und Rechthabenwollen, Aggression, Ängsten und von ständigen heftiigen Auseinandersetzungen mit mir selber. Ich spüre, dass ich mit dieser Art nicht mehr durchs Leben komme und ich keine Lust mehr darauf habe. Mir schwant plötzlich, dass es auch anderes gehen könnte...

Ich renne offene Türen ein oder ich will mit dem Kopf durch die Wand – während die Türe daneben auf wäre … Mein Leben ist Krampf und Kampf. Dauernd habe ich den Eindruck, mich behaupten zu müssen. Auch wenn weit und breit niemand da ist bei dem das nötig wäre. Und wenn dann jemand da ist, dann habe ich fast das Herz in den Hosen. Rette mich in Aggression (als Flucht nach vorne) oder in ohnmächtige Angst.

Neu daran ist, dass ich mich für meine Gefühle nicht mehr verurteile. Gefühle sind. Ich lasse sie stehen, nehme sie so wie sie sind und bleibe gelassen. Und dann kommt alles Weitere.. Es wird Frühling in meinem Leben, ich taue auf …