Mittwoch, 13. Juni 2018

What's love?




The morning sun looking like the moon, because of clouds. Work myself through different shades and shadows of love. Growing. Moving forward.
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If love casts a shadow you have to look even better. Because there must be a misunderstanding. Real love always sets free. And it maybe you, causing the shadow with stopping love ... with fears or thinking or dealing with old hurts.
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Am I able to let it glow and to let it flow? To love? To embrace and love myself for who I really am?
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Love has no beginning and no end. It's stronger than death ... Love survives ... .
Love is eternal.
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Love is.
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Von meinem Instagram Account von heute morgen. Zu müde und zu faul um es zu übersetzen. Mitten in starken Auseinandersetzungen mit mir selber und dem Lieben und Geliebtwerden. Meine alte Welt ist auseinandergefallen und die neue ist am Werden. Starke Ängste und Prozesse .. und wenig übrige Energie.
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Mir wird klar, dass ich mir bisher selber keine gute Gesellschaft war. Mich bei der Liebe stehts auf das verlassen habe, was von Aussen kam. Überwinden alter Verletzungen. Herausfinden, wie das geht, mit dem Loslassen .... Neu werden. Sein!

Montag, 7. Mai 2018

Mit Anlauf auf die Schnauze gefallen -- jetzt stehe ich auf!

Das drückt es am besten aus. Ich bin der "Liebe" auf den Leim gegangen. So richtig. Drei Wochen die ganz ganz grossen Gefühle und Wolkenkuckucksheim -- und nun bin ich völlig ausgebrannt. Ich bin so weit nach unten gerasselt, dass mein Körper mich fast aufgegeben hat.

Jedes "Ich liebe dich" von ihm liesse sich eigentlich retrospektiv mit "ich brauche dich" übersetzen. Und ich habe mich tatsächlich aufbrauchen lassen bis zum letzten Rest. Und hatte dann noch ein schlechtes Gewissen, dass ich zu wenig von mir gegeben habe. Wahnsinn.

Die Lebenskraft hatte ich komplett verloren. Schlafen ging nicht mehr, Essen ging nicht mehr, ich hatte keine Kraft mehr für nichts. Nur noch ihn im Kopf.

Der Mann den ich für diese Affäre verlassen habe, hat mich am Ende wiederbelebt. Hat mich versorgt. Weil er mich wirklich liebt. Und wenn man jemanden wirklich liebt, lässt man ihn nicht vor die Hunde gehen. Wir sind nicht mehr zusammen. Und doch steht er zu mir. Mit einer menschlichen Grösse die ihresgleichen sucht. Das war eine Sternstunde des Universums, als es mir diesen Menschen vor 14 Jahren geschickt hat. Danke dafür!

Seit letzten Dienstag bin ich nun krank geschrieben. Zum Schlafen muss ich was nehmen, das funktioniert sonst nicht mehr. Es wird. Langsam. Nun bin ich nach 14 Jahren wieder Single und muss das erstmal fassen.

Ich versuche, zu verstehen, wie das mit diesem Liebeswahnsinn überhaupt passiert ist und wie ich mich so weit von mir selber entfernen konnte, bis zur vollständigen Selbstaufhabe. Der volle Rausch war das. Der allergrösste Rausch meines bisherigen Lebens. Liebe als Droge.

Ich sehe einiges über mich ganz klar jetzt. Wieviel ich an Sehnsüchten immer wieder beiseite geschoben habe, bis ich davon eingeholt wurde. Und ich konnte am Ende diesem Menschen nur noch signalisieren, er solle jetzt wegbleiben und ich sei jetzt weg. Ich habe ab da alles abgeblockt, habe keine Antworten gegeben und keine Worte mehr gemacht.

Alles andere ging nicht mehr. Grosses Unverständnis und grosse Verletztheit. Das macht mir bewusst, dass eigentlich nichts von denjenigen Worten angekommen ist, die ich neben der Liebesflüsterei gesagt habe. Das ist sehr ernüchternd. Und auch heilsam auf seine Weise.

Das Leben wird, es geht einfach immer weiter!


Freitag, 6. April 2018

Wachsen und Loslassen

Ich schreibe viel von Grenzen in den letzten Posts. Das klingt nach Beschränkung. Vielmehr erlebe ich es als Grenzensprengen. Auch: Mich aufreiben manchmal.

Manchmal meine ich, zu dickfellig geworden zu sein. Bin ich auch irgendwie. Weniger wehleidig. Gleichzeitig haben aber auch meine Konturen mehr an Schärfe gewonnen.

Wann lasse ich Schwäche zu? Bei anderen, bei mir? Wann darf die Seele einfach mal sie selbst sein? Da ist ein Manko an Einfachmalsosein und Nachgeben, an Gelassenheit und Zuversicht, an Kontrolle abgeben. Ich bin viel zu sehr auf der Hut ... vieles muss sich noch setzen dürfen ...

Das Problem mit der Paranoia ist, wann ist sie berechtigt, zu entscheiden, wann ich übertreibe und wann "Alarmiertsein" ok ist.

Spiel des Lebens

Lektionen

Eine nach der anderen. Aber ich bin eine gelehrige Schülerin ... und das Lernen macht mir nun sogar Freude. Je stärker ich die innere Stimme wahrnehme. Die Lektionen kommen subtiler daher und mit weniger Wucht. Ich entdecke die Freude am Spielen damit. Ja, ich erfreue mich tatsächlich daran. An den guten Tagen. An den schlechten finde ich eh, dass Hopfen und Malz schon lange verloren sind .. und das Leben eine falsche Bitch ist. *trockenes Lachen* ;)

Ich versuche, mich nicht mehr selber zu bescheissen und achte auf die Resonanzen in meiner Umgebung. Ich lerne, klare Grenzen zu setzen. Bei manchen Menschen hilft nur ein Schuss vor den Bug. Ich lasse mich nicht mehr als Projektionsfläche benutzen und versuche, die Menschen in meiner Umgebung vor meinen Projektionen zu bewahren. Egal ob es sich um Ängste oder Wünsche oder Wut handelt. Raus aus den Spielen und Spielchen!

Tarot
7 der Kelche: Pflücke einen Traum, lasse dich nicht von Illusionen blenden und aufhalten.

PS: Manchmal reicht es, meine Grenzen aufzuzeigen, um Hass und einen Schwall Emotionen auf mich zu ziehen. Etwas was ich nicht will, ist jemanden zu verletzen. Diese Zeiten sind wirklich vorbei als ich das brauchte.

Und doch passiert es. Durchs Aussprechen von gefühlten Wahrheiten und dem Ziehen von Grenzen verletze ich. Ich falle nicht mehr ins Bodenlose wenn ich es bemerke, aber kalt wird mir. Das Gefühl jemanden verletzt zu haben, das finde ich Scheisse.

Ich merke, da sind wüste Stellen in meiner Seele, wo kaum was gedeiht. Ödland. Verletzungen. Narben. Und die werden deutlich, wenn meine Grenzen überschritten wurden. Du oder ich. Deine oder meine Wahrheit. Leben oder Tod. Und ich entscheide mich für mich und das Leben.

Und das Ödland in mir, es schmerzt mich genauso sehr, wie jemand anderen verletzt zu haben. Ich trauere dann wegen beidem.

Ich fühle, also bin ich.

Sonntag, 25. Februar 2018

Ent-Wicklung und eine Zeit der Grenzerfahrung

Die letzten Monate waren eine der Zeit der Grenzerfahrungen. Ich wurde bei der Arbeit so sehr gefordert, dass ich mich wirklich mit mir selber auseinandersetzen musste. Als wäre ich nonstop auf dem Prüfstand. Meine eigene Ernsthaftigkeit und Besorgtheit wurde mir voll bewusst. Ich musste sicheres Gebiet verlassen auf dem ich mich eingearbeitet hatte und mich auf ungewohntem Terrain behaupten und beweisen, zB darin, andere Menschen führen. Da fühlte ich mich so unwohl und da kam die Angst, dass ich wieder zu dominant auftrete, was mir schnell passiert, wenn ich meine eigene Unsicherheit nicht aushalte. Die Feedbacks waren jedoch durchwegs positiv. Mir sind meine Schwächen im Sozialverhalten durchaus bewusst und ich bleibe da dran.

Arbeit und Baustellen gibt es immer noch genug. Komfortzonen haben sich in meinem Leben sowieso selten nach Komfort angefühlt; eher nach "hier halte ich es einigermassen aus". Das "aber dir gehts doch jetzt gut?" und "das ist doch jetzt gar nicht so schwierig?" -- solche Aussagen von Mitmenschen haben mich immer irritiert. -- > Was weisst du denn, wie es IN mir aussieht? Was es mich kostet, jetzt nicht wegzulaufen!

Das innere Getriebensein war stets deutlich stärker als das kurzfristige Moment des Wohlbefindens. Doch ich will nun endlich ankommen in diesem meinem Leben!

So waren diese letzten Monate auch eine Chance, meinen Handlungsspielraum zu erweitern und mich selber auf andere Weise zu erfahren. Ich hätte mich sicher selber nie einem solchen Stress ausgesetzt. Doch aufgeben wollte ich an diesem Punkt auch nicht mehr. Wenn Entscheidungen getroffen werden müssen, ist irgendwann schluss mit Selbstzweifeln und Zögerlichkeit. Jetzt kann ich das rückblickend anerkennen, vorher empfand ich es einfach oft als Alptraum.

Geholfen hat mir mehr Bewegung und Sport. Viele Spaziergänge in der Mittagspause und an den Wochenenden. Das Training vom Montag und neu das Schwimmen am Freitag. Den angestauten Stress durch Bewegung abzubauen, funktioniert bei mir!

Geholfen hat mir auch der Mann an meiner Seite, mit offenen Ohren und Armen. Ein Mensch der seit 14 Jahren an mich glaubt, mit dem ich gemeinsam wachsen konnte.

Wenn ich nun in einen Spiegel schaue, sehe ich wirklich mich selbst, denn das Bild ist klar und deutlich. Ich fühle mich, sehe mich mit allen meinen Facetten. Es sind viele verschiedene Facetten. Manches lässt sich kaum gemeinsam in einem Menschen unterbringen und so ist immer eine Spannung da. Ich habe keine Angst mehr vor dem, was da ist. Es fühlt sich wahr an. Ich konnte mich weiter entwickeln, bin aber auch deutlich über meine Schattenseiten gestolpert. Es geht nun eindeutig nicht mehr zurück ins Schneckenhaus, weil ich da nicht mehr hineinpasse. Eine Ent-Wicklung raus aus alten Verstrickungen und aus dem gewohnten Verwirrtsein.

Ich gehe aufrecht.

Sonntag, 18. Februar 2018

Wichigste Erfahrung, schwierigste Lektion ..

Selbstannahme, Selbstliebe statt --> Selbstablehnung und Selbstverachtung. Es ist so einfach, sich selber abzulehnen. So gehts mir jedenfalls ... Und der Weg zur Selbstliebe gleicht einer harten Trekkingtour. Doch jeder Meter auf diesem Weg lohnt sich zehnfach ...

Samstag, 10. Februar 2018

Frühling im Kopf




Ich will in Möglichkeiten denken. Doch. Ich will. Als unmöglich Empfundenes wahr machen. Die Blickrichtung lenken, auf das was ich umsetzen will.