Meine Blogroll

Donnerstag, 28. Juli 2016

Blogger: Verfolgte Blogs werden im Profil nicht angezeigt?!

Weiss jemand von euch vielleicht, warum nur 17 Blogs in meinem Profil angezeigt werden, obwohl ich 42 Blogs (öffentlich) folge? In meinem Dashboard sehe ich jedoch alle verfolgten Blogs.

Ist das bei den von euch verfolgten Blogs auch so: Dass manche im Profil nicht angezeigt werden?

Patina (No1)

Ein zeitlicher Abriss


Angejahrtes, Vergangenes -- patiniert bis zur Unkenntlichkeit oder angerostet oder nur ganz leicht angebraucht .. hier möchte ich Bilder einordenen, die mir zu diesem Thema auffallen und mich passend dünken: PATINA.

Montag, 25. Juli 2016

Weg von der alten Identität - ich (er)finde mich neu

 

 

Weg von der alten Identität


.. die mir lange als Zuhause diente. Die "Frau die Probleme hat" -- so nenne ich diese alte Maske, denn nun ist es eine. Wie mir gerade auffällt. Ich habe je länger je mehr den Eindruck, dass sich hier massiv etwas geändert hat. Nur gebrauche ich immer noch die alten Codes. Ich benötige sie noch als Krücke, obwohl ich jetzt gehen kann. In Momenten der Verunsicherung kommt die hilflose Angst, es sei wieder wie "früher". Und dann hole ich die alte Maske hervor.

Ich suche jetzt bewusst nach neuen Wegen, nach Klarheit, um mit meinem gesundeten Ich umzugehen. Einfach zu leben. Zu erkennen, dass ich stark sein darf und auch eigensinnig. Das das völlig ok ist. Dass ich meine eigenen Werte haben darf und meine eigenen Wege. Ohne Angst und Scham leben. Ohne von anderen zurechtgestutzt zu werden. Und ohne meinerseits andere zurechtzustutzen.

Und wenn ich anderen "zuviel" bin, dann stimmt wohl die Umgebung für mich nicht.  Oder ich muss erst mal abklären, ob das nicht nur wieder mein Kopfkino mit der Bildstörung ist. Wichtig für mich: Nicht mit allen Menschen kann man Befindlichkeiten, Dinge und Verhaltensweisen besprechen, ansprechen, absprechen. Wenn es diplomatisch glattes Parkett gibt, liegt es nicht immer nur an mir.

Und ebenso wichtig: Es stimmt nicht mehr für mich, mich nur irgendwie und irgendwo reinzuquetschen und einzuordnen. Wenn sich mir die Nackenhaare aufstellen und ich ein ungutes Bauchgefühl habe, gibt es meist Gründe. Auch wenn das der Kopf nicht akzeptieren kann. Ungutes, dafür habe ich einen sechsten Sinn.

Es gibt noch die Momente von Verunsicherung, Scham, Schuldgefühen, von Angst und Verwirrung -- doch sie dauern nicht mehr über Monate oder Jahre an. Gewisses stört mich an mir selber schon auch noch. Ich möchte noch weiter lernen, unverkrampft mit Menschen umzugehen. Und ich habe noch genügend andere Baustelle, die mir auch deutlich bewusst sind. Zum Beispiel die Tendenz, mich ständig rechtfertigen zu müssen. Und schnell habe ich den Eindruck "daneben" zu sein und schäme mich. Das Hin und Her zwischen dominantem Auftreten und andernorts wieder Mäuschen sein, das gibt es auch noch. Doch ich komme damit klar. Es ist ok.

Der Schritt vom mentalen Überleben zum Leben, der ist schon länger getan. Doch "fühlen" kann ich es erst jetzt so richtig. Und es zu etablieren, das habe ich ganz fest vor. Und ich spüre die Kraft, die mir daraus erwächst, meine Gesundung und Heilung zuzulassen.

Ich bin jetzt "die Frau mit den vielen Möglichkeiten" ...


Freitag, 22. Juli 2016

Anderswo in Bloggersdorf (6)

Moi: Mein akuter Armes-Würstchen-Notstand ist behoben, am Mittwochabend hat sich das Blatt gewendet. Das hat mich zu einem Nachtrag zu diesem Post bewogen. Hier ...

Schnäppchen. Das kleine grosse Schuhglück .. darüber schreibt Creezy. Ja, es ist ein Klischee und doch so wahr: Schuhe können durchaus glücklich machen! >_<

Ego/Status/Depression. Wie Statusdenken und Depression zusammenhängen können. Darüber schreibt Luzia in diesem Post.

Bei Annika gehts um 500 kg Fluchtfleisch und Extremsport auf dem Pferd ... und über Gedanken zu skurrilen Ehen. Der Himmel über Berlin -- diesen Post mag ich auch nicht unterschlagen.


Sonntag, 17. Juli 2016

Kleinste Gärten (Nr. 5)


Moose, Algen, Pilze und Flechten sind was besonderes. Ich bestaune diese Lebensformen. Da sie noch unter widrigsten Umständen gedeihen, sehr unscheinbar sind und doch sehr wichtig für unseren Planeten. So schaffen es Flechten, die Erstbesiedelungen von unwirtlichen Felsen und neuem, nacktem Gestein zu übernehmen (zB nach Vulkanausbrüchen). Danach erreichen es auch andere Lebensformen, sich anzusiedeln ..

Jede dieser Lebensformen ist ein kleiner Garten für sich.

Und die Algen waren natürlich auch schon lange vor uns Menschen da, die Moose sicher auch. Die Flechten schaffen es, im Hochgebirge unter intensivster Sonne zu überleben. Die sichtbaren Pilze in Wald und Feld sind ja eigentlich nur die Fruchtkörper, der Pilz als Lebewesen an sich ist viel grösser und mächtiger mit seinem unterirdischen Geflecht. ... Pilze haben starke Gifte und können auch heilen. Sie sind weitaus präsenter in unserem Leben, als wir oft meinen.

Jedenfalls möchte ich die einige Ausgabe der "Kleinsten Gärten" diesen besonderen -- und oft verkannten -- Lebensformen widmen.

Algen 

Veralgter Teich mit starkem Fischbesatz, der Schnecke gefällts dort offensichtlich :)

... gleicher Teich, andere Schnecke
 
Algen wachsen an der feuchten Wand eines Gartenhauses

Gezeitenbereich .. ein Mutterschoss ...
Grünalgenfäden im Aquarium -- Futter für Garnelen und manche Fische



Samstag, 16. Juli 2016

Feeling like a Würstchen again ..

Akut leide ich gerade wieder unter dem Kleines-Würstchen-Syndrom. Diesen Gefühlen von Unwert und dem Unsinn des eigenen Lebensentwurfs. Ich weiss schon, warum das so ist. Ich hab mich bei einem Anlass mal wieder als Randfigur gefühlt. Und das wackelt gewaltig an meinem Selbstwert. Der eh nie besonders stabil ist, sondern eher eine temporäre Sache.

Ich weiss, es geht jetzt eine gewisse Zeit, bis das wieder ins Lot kommt. Auch Wertschätzung von anderen erreicht mich in diesen Momenten schlecht. Unwichtig und vernachlässigbar, so komm ich mir dann vor. Wobei ich mir das selber zusammenreime und mir nicht deutlich gezeigt wurde.

Da kommt einiges Alte hoch. Die Angst vor dem Unwichtigsein für andere. In diesen Momenten kann ich auch nur schlecht akzeptieren, wenn mir Wertschätzung entgegengebracht wird. Weil ich aus Sicherheitsgründen bereits die Jalousien runtergelassen hab. Respektive ich kann es dann gar nicht fassen, dass jemand mich wirklich mag. Es knackt im Gebälk.

Ich bin froh, dass ich diese Dynamiken inzwischen verstehe. So komme ich auch wieder besser raus aus dem Ganzen. Wertschätzung für mich selber, das wird an diesem Samstag mein Thema sein ... und ich bin bereits dran, in dem ich diese Gedanken festhalte.

Nachtrag vom 21.7.
Würstchen-Notstand überwundenDas arme dürre Würstchen (alias ich selbst) ist wieder zu Bewusstsein gekommen und zur veritablen Bratwurst deluxe geworden. Mit Saft und Kraft. Spritzig.
Achja und ein zu kleines Ego ist nicht unbedingt mein Problem *grins*
eher ists manchmal zu sperrig .. das Ding ...was mir auch aufgefallen ist ... doch ich mag es trotzdem.
Unter anderem hat mir das Zusammensein mit einer alten Schulfreundin sehr geholfen. Sie wusste etwas zu erzählen, was die ganze Sache die mich beschäftigt hat, für mich relativierte. Ich muss zugeben, dass mir in diesem Fall eine Bewertung der Situation durch jemand anderen, sehr sehr geholfen hat. Der Druck ist weg und das ist gut.

Wie lagen, nach einem guten Essen, nachts in einem Berner Park im Gras und kicherten und erzählten uns Dinge aus unseren Leben. Das tat so gut. Da fiel soviel Schwere und Trauer von mir ab.

Und beide fühlten wir uns wieder wie damals als Teenager .. Mich verliessen plötzlich die Zweifel und ich spürte endlich wieder einmal das volle satte Leben. Ich freute mich auch über den beruflichen Erfolg meiner Freundin, ohne gleich wieder in Minderwertigkeitskomplexe zu verfallen.

Wie nichtig meine Ängste NUN wirkten! Das Leben hat mich zurück. Ja.


Donnerstag, 14. Juli 2016

Kleinste Gärten (Nr. 4)


Japanischer Garten ...
.. in Randlage!

Durch-Bruch
Soll-Bruchstelle






Eine Mimose auf Reisen -- hochsensibel unterwegs (Erfahrungen, Tipps, Tricks)

Viel auf Achse
Ich war sehr viel unterwegs die letzten Monaten. Ich geniesse inzwischen den durchs Reisen entstehenden Tapetenwechsel. Zweimal ging es um eine Familienfeier.

Beim Reisen, da ist mir auch aufgefallen, wie ich mich verändert habe. Ich bin wirklich gelassener geworden, auch im Umgang mit anderen Menschen und neuen Situationen.

Da ist auch das Verständnis für mich selbst gewachsen. Was brauche ich wann? Und wo wird es kritisch? Und ich erkläre mich nicht mehr jedem. Ich muss selber wissen, was gut für mich ist. Auch wenn ich an einem Fest halt einen Programmpunkt verpasse. Die anderen stecken nicht in meiner Haut!

Früher war fast jeder Ortswechsel und jeder auswärtige Anlass mit grossem Stress für mich verbunden. Ich weiss nicht, ob man sich das vorstellen kann, wenn man es nicht kennt. Manchmal bin ich seelisch halbtaub und nassgeschwitzt irgendwem hinterhergehinkt, weil mir alles einfach zuviel war. Das war schon zu meiner Schulzeit so. Ich erinnere mich an grossartige Schulausflüge (an die tollen Landschaften vor allem) -- aber auch schmerzhaft genau daran, dass ich jedesmal fast zusammengeklappt bin. Die Hitze, der Lärm und die vielen Eindrücke! Mein Kreislauf kam da fast nicht mehr mit.

Gegenseitige Rücksicht zu zweit
Hm, aber inzwischen ist die Schule zum grossen Glück Vergangenheit, und auch die Familienferien -- und ich bin mit einem Menschen zusammen (seit mehr als 12 Jahren), der ebenfalls sensibel ist. Und so können wir gegenseitig Rücksicht üben. Was vieles einfacher macht. Da brauche ich nicht mehr viel zu erklären, ich muss nur noch kurz melden, wenn etwas nicht geht -- und umgekehrt, auch er gibt an, wenn es schwierig wird.

Er schaut nicht blöd, wenn ich nicht mehr weiterkann. Und das passiert manchmal schnell. Da muss es dann auch nicht mehr Programm sein -- sondern wir setzen uns hin, trinken was und unterhalten uns. Vielleicht zeigen wir uns dann auch gegenseitig unsere Fotos. Irgendwann sind dann bei mir Seele, Geist und Körper beisammen -- und es geht weiter! 

Reise-Routinen
So, und inzwischen lass ich mich nun eben auf dieses Unterwegssein ein. Ich habe eine gewisse Routine bekommen. Dazu muss ich sagen, dass ich noch nie eine Überseereise gemacht habe, das stelle ich mir schon noch heftiger vor. Die Reisen die ich mache, wären für andere langweiliger Pipifax. Das weiss ich. Ich habs schon gemerkt. Doch das muss mich nicht kümmern. Ich merke, dass ich mit offenen Augen durch die Welt gehe, und darum auch Dinge sehe, an denen andere achtlos vorbeigehen.

Und bis jetzt bin ich immer vom gleichen Flughafen losgeflogen, wenn es denn eine Flugreise war, nämlich von Zürich. Wenn ich nun von woanders aus fliegen würde, wäre das auch eine Hürde, die ich erst mal nehmen muss.

Nach wie vor habe ich zwar einen gewissen Stress dadurch, dass ich reise, doch er wirkt eher belebend auf mich. Ich mag eigentlich lieber, wenn die Dinge immer gleich bleiben ;) Was natürlich auch einschläfernd wirkt, mit der Zeit.

Und ich habe ein paar Tricks herausgefunden, die mir unterwegs helfen. Es ist hilfreich für mich:
  • immer ein Buch dabei zu haben und die Kopfhörern fürs Handy. Lesen oder Musikhören. Obwohl ich sonst gar nie Musikhöre!! So habe ich stehend sogar eine Zugfahrt von Milano bis Brig überstanden, mehrere Stunden in einem völlig überfüllten Zug (durch Zugausfall doppelt belegt), wir standen die ganze Zeit im Gang. Und ich weiss noch ganz genau, was ich gelesen hab ... Martin Suter!
  • mich zurückzuziehen, wenn es mir zuviel wird. Auch wenn ich dadurch etwas nicht sehen kann, was man gesehen haben muss! Und wenn es eine Ansprache an einer Hochzeit ist ...
  • möglichst nur mit Menschen unterwegs zu sein, die ich gut kenne und die Verständnis haben für mich.
  • mich über den Ort und das Land vorher zu informieren, dazu nutze ich auch das Web und Google Maps und Google Street-View. So kenne ich mich vorher schon etwas aus.
  • genügend zu Essen und auch Essen dabeizuhaben (Essen tue ich immer dann, wenn mir danach ist, auch wenns nur aus Stress ist, denn das hilft mir. Oder ich esse bereits im Voraus, wenn ich nicht weiss, wann es das nächste Mal etwas gibt. "Vernünftig" sein kann ich dann wieder daheim sein, wo alles von mir selber geregelt ist. Das sehe ich gelassen.)
  • genügend zu Trinken, manchmal Unmengen. Gerne auch etwas gesalzenes Wasser, wenn es heiss ist. Und vor allem auch bei/nach Strapazen wie Fliegen/Wandern/Sommersonne. Hilft bei mir auch gegen Überlastungs-Migräne.
  • nicht zuviel von mir zu erwarten. Ich muss nichts "schaffen", schliesslich bin ich zur Erholung und zum Genuss unterwegs.
  • mich zu Erholen vom Unterwegssein. Ich muss jeweils einfach die ersten ein bis zwei Tage nach einer Ankunft gelassen nehmen. Das gilt auch für die Rückreise. Wenn ich daheim bin, muss ich erstmal wieder ankommen -- und das dauert eben seine Zeit. Meinen Körper nimmt eine Flugreise von 4 Stunden mit, der bekommt es irgendwie mit, dass er mehr als 10 000 Meter über Meer war, der ist nämlich schlau!!
  • bequeme und schützende Kleidung. Diesen wichtigen Punkt spricht Luzia im untenstehenden Kommentar an. Für mich hat sich im Allgemeinen die Viskose für die Oberbekleidung als ideal herausgestellt. Ich schwitze damit viel viel weniger, als zB mit Baumwolle. Leinen trage ich nicht, das kratzt mir zu sehr. Zudem habe ich immer ein grosses Halstuch dabei, das für vieles dienen kann. Als Kleidungsstück am Hals natürlich (Klimaanlagen, ...), zum Warmgeben (auch anstelle eines Pullovers), als Sonnenschutz, als Sichtschutz, als Decke auf der Wiese oder als Zudecke, .. Auf Reisen habe ich auch meistens warme Beinstulpen dabei, sie nehmen nicht viel Platz weg.
... to be continued