Ich habe vieles in meinem Leben der Nützlichkeit unterworfen und dem
geordneten Tagesablauf. So bleibe ich zwar arbeitsfähig, aber das reicht
einfach nicht aus. Es kann nicht sein, dass mein Leben nur in bestimmten Zeiträumen "stattfindet" in denen ich erholt und mental fit genug bin, um es auch zu geniessen. Es gib genug Gründe, mich bei der Arbeit zu ärgern. Ich will in Zukunft nicht mehr jeden Grund dazu wahrnehmen :)
Ich kann mein Leben nicht auf später aufschieben
Da am Abend nach der Arbeit und am Wochenende nicht immer Energie für
die geplanten Aktivitäten da ist, muss ich meine Woche nochmal unter die Lupe
nehmen. Was mir auffällt: Das Geniessen kommt allgemein zu kurz bei mir, ich bin eher in Daueranspannung. Mein Leben aus Wochenende zu schieben, funktioniert aber nicht. Abhilfe schaffen mir kleine Oasen im Alltag.
Gemeinschaft neu lernen
Das Zusammensein mit anderen erlebe ich nun anders als früher. Das ist inzwischen auf eine Art erholsam, dass ich einfach mal aus meinem Denkgebäude herauskommen kann. Die negativen Erfahrungen aus meiner Kinder-Vergangenheit müssen sich nicht wiederholen, denn ich werde inzwischen respektiert. Das Mass (wie oft und wie lang in in Gemeinschaft bin) entscheidet hier und auch die Menschen, mit denen ich zusammen bin. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ich an jedem (Arbeits)Ort Menschen finde, mit denen ich gut auskomme und mit denen man sich auch etwas tiefergründig unterhalten kann. Meist sind es ein oder zwei. Und das ist eine gute Erfahrung. Ich selber schaue, was für mich stimmt und ich fühle mich freier in diesen Entscheidungen. Wenn es zwischenmenschlich stimmt, kann ich auch mal Loslassen. Und das hab ich sehr vernachlässigt, das Loslassen.
Mit dem Fluss treiben lassen
Zwei Mal war ich Mittags mit Arbeitskollegen in der Aare in Bern schwimmen. Das fand ich schön. Diesen grünen kühlen Fluss mitten in der Stadt zu haben, ist eine Wohltat. Eine Farbe wie Gletscherwasser (das Wasser kommt ja auch aus den Bergen) und man hört millionenfach die kleinen klirrenden Kiesel, die von der Strömung mitgetragen werden. Auch ausserhalb des Wassers. Ein ganz eigentümliches Geräusch ...
In die Bäume sehen
Am Arbeitsplatz hab ich eine Vertraute gefunden, die mir zur Freundin wurde. Mittags sind wir immer wieder in einem kleinen Park mitten in Bern. Auf der PicNic-Decke zu liegen und in die Bäume zu schauen, das geniesse ich.
Antizyklisch unterwegs sein
Wochenendtrips und Wochenendausflüge finde ich alles andere als erholsam. Kaum da, ist man schon wieder weg. Oder man sitzt mit der halben Schweiz im Zug, weil alle in die Berge wollen. Wo man sich dann gegenseitig an den schönsten Orten auf den Füssen rumlatscht. Es mag Menschen geben, die das geniessen können. Ich gehöre ganz bestimmt nicht dazu! Die Alternative: Das Unscheinbare zu geniessen, das ganz in der Nähe liegt. So wie wir es hier und hier gemacht haben. Das ist nah, machbar, überschaubar -- und unterwegs sind so wenig Menschen, weil alle an den "schönen Orten" sind :)
Yuhuhuuuuu .... viel Grün und Landschaft für lau!
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Sonntag, 20. August 2017
Samstag, 10. Juni 2017
Bedürfnisse und Klartext
Ich übe mich in klaren Ansagen im Alltag. Fällt mir nicht so leicht. Doch mit zunehmender Übung wird es auch besser. Und es erleichtert mein Leben. Wenn ich zu jemandem sage: "Das stimmt für mich nicht", dann schaffe ich Fakten. Da gibt es nichts daran zu deuteln und ich rede in einer Ich-Botschaft. Wenn mein Gegenüber dann eingeschnappt ist, sich abkapselt, statt sich einem Dialog mit mir zu stellen, ist das nicht mehr mein Problem. Ich will anderen ihre Emotionen nicht mehr abnehmen.
P.S. Auf diese Weise bringe ich viel mehr Ruhe in mein Leben, wie mir auffällt. Ruhe die ich auf die Art und Weise gar nicht kenne. Und ich muss auch selber nicht mehr angriffig werden, auch nicht misstrauisch abwarten, denn weder Angriff noch Flucht sind (gerade) nötig.
P.S. Auf diese Weise bringe ich viel mehr Ruhe in mein Leben, wie mir auffällt. Ruhe die ich auf die Art und Weise gar nicht kenne. Und ich muss auch selber nicht mehr angriffig werden, auch nicht misstrauisch abwarten, denn weder Angriff noch Flucht sind (gerade) nötig.
Samstag, 3. Juni 2017
Eine gute Zeit (Dankbarkeit)
Eine gute Zeit, in der ich wieder zu meinen Ressourcen komme, die erlebe ich gerade. Es klärt und lockert sich vieles, auch im Arbeitsleben. Weniger Spannung ist da. Was mich dann auch wieder wundert ist, und was mir jetzt auffällt, ist, dass ich es eben gewohnt bin, mit Spannungen zu leben und diese auch anregend sein (und Depri-Löchern entgegenwirken) können. Und wenn mal keine Anspannungen da sind, empfinde ich: Langeweile *lach* ... Naja, wird dann wohl auch mal Zeit, dieses innere Programm umzustellen. Ich fühle Dankbarkeit ...
Dienstag, 28. Februar 2017
Adieu Bootcamp!
Nach 2x Kurs und 2x Kursausfall weil es mir nicht gut ging, hab ich beschlossen, dass ich es zwar ausprobiert habe, es aber von nun lasse weil es nicht pssst. Ich habe mich vom Kurs abgemeldet. Dermassen hochgeputscht, vollgepumpt mit Adrenalin zu sein, dass ich gar nicht einschlafen kann, das brauch ich nicht noch mal zu erleben. Ich merke, dass dieser Entscheid mir Erleichterung bringt. Der Schlaf ist wichtiger und ich werde einen anderen körperlichen Ausgleich finden, der weniger "hochtourig" läuft.
Der Sport ist für mich da und nicht umgekehrt!
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Samstag, 17. Dezember 2016
Was weiter geschah ...
Dieser Post schliesst an denjenigen vom August an: Was bisher geschah .... und was weiter geschehen darf.
Mein wöchentliches Montagshighlight
Seither hat sich einiges getan. Seit Mitte August mache ich tatsächlich montags über Mittag das Krafttraining in der Gruppe (und das zu pumpender Charts-Musik, und das finde ich lustig, eine Ironie des Schicksals, weil ich Radiomusik meide wie die Pest). Die Trainerin ist sehr motivierend und menschlich. Es ist kein Bootcamp sondern eine gute Stimmung und Atmosphäre.
Es gefällt mir dermassen gut, dass ich mich bereits für die dritte Serie angemeldet habe (meistens sind es pro Serie 9 bis 11 x Training à 50min). Die ersten paar Mal stand ich danach dermassen unter Adrenalin, dass an ein effizientes Arbeiten im Büro danach nicht mehr zu denken war. Inzwischen geht das problemlos. Mein Körper hat sich umgestellt und ich habe auch bei der Arbeit mehr Schub.
Bei gewissen Übungen hakts, vor allem wenns um schnelle Bewegungen geht, die eine gewisse Koordination erfordern. Aber ich stresse mich nicht deswegen. Was geht, geht und was nicht geht, das mache ich halt so gut ich kann. Es läuft und ich be/werte mich und andere nicht mehr ständig.
Ab Anfang Februar werde ich Mittwochabends zudem noch ins "Fight Power" gehen, das sind Übungen und Bewegungsabläufe aus verschiedenen Kampfsportarten zu Musik, aber ohne den Nahkampf-Teil. An Kraft habe ich bereits gewonnen. Beim Fight Power wird sicher mein Kreislauf nochmals sehr gefordert sein, denn hier kommt er erst so richtig ins Spiel .. bin schon gespannt! Etwas Bammel habe ich schon, doch die Vorfreude überwiegt ...
Alte Strukturen verändern
Ich weise an dieser Stelle auch nochmal auf einen externen Link hin, den ich wichtig finde:
Was wir denken, verändert unser Gehirn.
Fazit: Ich nutze die Kraft aus den neuen Bewegungen, um gegen meine Ängste anzugehen, um endlich in meinem ganz eigenen Raum und Leben anzukommen. Es funktioniert zunehmend und es zieht Kreise. Ich stehe ganz anders im Leben als noch vor einigen Monaten. Dieses viel zitierte "nichts muss, alles/vieles kann" nimmt sich in meinem Leben Raum.
Mein wöchentliches Montagshighlight
Seither hat sich einiges getan. Seit Mitte August mache ich tatsächlich montags über Mittag das Krafttraining in der Gruppe (und das zu pumpender Charts-Musik, und das finde ich lustig, eine Ironie des Schicksals, weil ich Radiomusik meide wie die Pest). Die Trainerin ist sehr motivierend und menschlich. Es ist kein Bootcamp sondern eine gute Stimmung und Atmosphäre.
Es gefällt mir dermassen gut, dass ich mich bereits für die dritte Serie angemeldet habe (meistens sind es pro Serie 9 bis 11 x Training à 50min). Die ersten paar Mal stand ich danach dermassen unter Adrenalin, dass an ein effizientes Arbeiten im Büro danach nicht mehr zu denken war. Inzwischen geht das problemlos. Mein Körper hat sich umgestellt und ich habe auch bei der Arbeit mehr Schub.
Bei gewissen Übungen hakts, vor allem wenns um schnelle Bewegungen geht, die eine gewisse Koordination erfordern. Aber ich stresse mich nicht deswegen. Was geht, geht und was nicht geht, das mache ich halt so gut ich kann. Es läuft und ich be/werte mich und andere nicht mehr ständig.
Ab Anfang Februar werde ich Mittwochabends zudem noch ins "Fight Power" gehen, das sind Übungen und Bewegungsabläufe aus verschiedenen Kampfsportarten zu Musik, aber ohne den Nahkampf-Teil. An Kraft habe ich bereits gewonnen. Beim Fight Power wird sicher mein Kreislauf nochmals sehr gefordert sein, denn hier kommt er erst so richtig ins Spiel .. bin schon gespannt! Etwas Bammel habe ich schon, doch die Vorfreude überwiegt ...
Alte Strukturen verändern
Ich weise an dieser Stelle auch nochmal auf einen externen Link hin, den ich wichtig finde:
Was wir denken, verändert unser Gehirn.
Fazit: Ich nutze die Kraft aus den neuen Bewegungen, um gegen meine Ängste anzugehen, um endlich in meinem ganz eigenen Raum und Leben anzukommen. Es funktioniert zunehmend und es zieht Kreise. Ich stehe ganz anders im Leben als noch vor einigen Monaten. Dieses viel zitierte "nichts muss, alles/vieles kann" nimmt sich in meinem Leben Raum.
Montag, 17. Oktober 2016
Wieviel gebe ich von mir?
Eine Frage die aufgeworfen wurde durch einen aktuellen Anlass. Ich habe mit mir selber um meinen Marktwert gefeilscht und einen guten Preis erzielt: Habe einen sehr guten statt einen billigen Kompromiss errungen. Das bin ich mir wert.
Zur Info: Es geht hier nicht um Geld. Sondern darum, jemandem einen Gefallen zu tun um den ich gebeten wurde (in einer für mich schwierigen Situation/Konstellation). Aber nun findet das Ganze eben zu meinen Bedingungen statt. Was sich gut und richtig anfühlt. Darum musste ich vor allem mit mir selber ringen: dass es auch für mich stimmt. Dass man es nicht einfach aus mir rausleiert. Wie schwierig manchmal. Und doch lohnend. Ich verschwende mich nicht mehr = Ich spüre endlich mehr Kraft auch in solchen Situationen ...
P.S.:Allgemein merke ich, dass bei mir schnell Schicht im Schacht ist, wenn jemand etwas von mir einfordert. Da wird es Nacht um mich. Da ist die Existenz bedroht. Wenn ich den Eindruck habe, etwas geben zu müssen und keine Wahl zu haben. Wenn ich diese alten Programmierungen und Erfahrungen jetzt nach und nach abändern kann, macht mir das Mut. Ich muss nicht _alles_ geben oder mich selber aufgeben. Ich lebe selbstbestimmt. Handlungsfähigkeit ist Freiheit; so wie ich ich es auch hier als Notiz festgehalten habe.
Zur Info: Es geht hier nicht um Geld. Sondern darum, jemandem einen Gefallen zu tun um den ich gebeten wurde (in einer für mich schwierigen Situation/Konstellation). Aber nun findet das Ganze eben zu meinen Bedingungen statt. Was sich gut und richtig anfühlt. Darum musste ich vor allem mit mir selber ringen: dass es auch für mich stimmt. Dass man es nicht einfach aus mir rausleiert. Wie schwierig manchmal. Und doch lohnend. Ich verschwende mich nicht mehr = Ich spüre endlich mehr Kraft auch in solchen Situationen ...
P.S.:Allgemein merke ich, dass bei mir schnell Schicht im Schacht ist, wenn jemand etwas von mir einfordert. Da wird es Nacht um mich. Da ist die Existenz bedroht. Wenn ich den Eindruck habe, etwas geben zu müssen und keine Wahl zu haben. Wenn ich diese alten Programmierungen und Erfahrungen jetzt nach und nach abändern kann, macht mir das Mut. Ich muss nicht _alles_ geben oder mich selber aufgeben. Ich lebe selbstbestimmt. Handlungsfähigkeit ist Freiheit; so wie ich ich es auch hier als Notiz festgehalten habe.
Freitag, 9. September 2016
Was zu mir passt (Einrichtung)
Jetzt, wo so viel Altes weg ist, gibt es Platz für Neues. Diese Woche habe ich zum ersten Mal in meinem Leben ein Sofa bestellt, ich hatte noch nie ein neues Sofa! Mein Jetziges ist ein Rest einer alten 70er-Jahre-Sofalandschaft in Dunkelgrün. Super bequem, doch überall platzt es auf, es hat seine Zeit auf Erden gehabt ... Das neue Sofa wird aus Mikrofaser und in einem rötlichen Beige sein, einen dazupassenden Hocker und drei Kissen habe ich ebenfalls bestellt.
Beim Suchen in den Möbelhäusern sind mir Stimmungen und Einrichtungen aufgefallen, die mir besonders zusagen. Die Erdfarben und gedeckten Rottöne sind für mich besonders wohltuend und ich kann mir gut vorstellen, meine Einrichtung in Zukunft gezielt auf diese Farben hin auszuwählen.
Es macht mir inzwischen Freude, mir Zeit zu nehmen, um das Passende zu finden. Der Platz um es hinzustellen ist zwar beschränkt, das Budget ist es auch -- aber gute Ideen für neue Kombinationen finden sich in den Einrichtungshäusern allemal! Und ich spare gezielt auf das hin, was ich möchte, auch wenn es etwas länger dauert als bei anderen.
Zu "Vintage" habe ich ein gespaltenes Verhältnis. Ich mag Benutztes und neu Kombiniertes, aber künstlich abgenutzte Möbel?! Ich weiss nicht. Optisch gefällts mir -- aber ich würde es mir trotzdem nicht hinstellen. Wenn das Möbel optisch gefällt, die Schubladen aber schwergäng sind, ist der Fall für mich sowieso klar. Ich wähle mit Sorgfalt aus. Zudem ist mir meine 50er-Jahre-Altbau-Mietwohnung "shabby" genug, abblätternde Farbe brauche ich mir also nicht für teures Geld zu kaufen * haha * ^_^
Bild 1: Die Aufnahmen sind zwar von mir, die Einrichtungs-Ideen aber aus den entsprechenden Einrichtungshäusern (Schweiz), die ich im Bild erwähne.
Und weils farblich so gut passt, stelle ich darunter noch meine neuste digitale Collage im Herbst-Modus mit rein ... Weitere stimmungsmässig passende (textliche und bildnerische) Moods aus vergangenen Jahren: hier und hier. Und ja, mir gehts gut, auch wenn der Herbstblues mich gerade durchweht.
Beim Suchen in den Möbelhäusern sind mir Stimmungen und Einrichtungen aufgefallen, die mir besonders zusagen. Die Erdfarben und gedeckten Rottöne sind für mich besonders wohltuend und ich kann mir gut vorstellen, meine Einrichtung in Zukunft gezielt auf diese Farben hin auszuwählen.
Es macht mir inzwischen Freude, mir Zeit zu nehmen, um das Passende zu finden. Der Platz um es hinzustellen ist zwar beschränkt, das Budget ist es auch -- aber gute Ideen für neue Kombinationen finden sich in den Einrichtungshäusern allemal! Und ich spare gezielt auf das hin, was ich möchte, auch wenn es etwas länger dauert als bei anderen.
Zu "Vintage" habe ich ein gespaltenes Verhältnis. Ich mag Benutztes und neu Kombiniertes, aber künstlich abgenutzte Möbel?! Ich weiss nicht. Optisch gefällts mir -- aber ich würde es mir trotzdem nicht hinstellen. Wenn das Möbel optisch gefällt, die Schubladen aber schwergäng sind, ist der Fall für mich sowieso klar. Ich wähle mit Sorgfalt aus. Zudem ist mir meine 50er-Jahre-Altbau-Mietwohnung "shabby" genug, abblätternde Farbe brauche ich mir also nicht für teures Geld zu kaufen * haha * ^_^
Bild 1: Die Aufnahmen sind zwar von mir, die Einrichtungs-Ideen aber aus den entsprechenden Einrichtungshäusern (Schweiz), die ich im Bild erwähne.
Und weils farblich so gut passt, stelle ich darunter noch meine neuste digitale Collage im Herbst-Modus mit rein ... Weitere stimmungsmässig passende (textliche und bildnerische) Moods aus vergangenen Jahren: hier und hier. Und ja, mir gehts gut, auch wenn der Herbstblues mich gerade durchweht.
Donnerstag, 8. September 2016
Dranbleiben ist alles (Altes entsorgen)
Unbewegt
Seit dem Betriebsausflug habe ich Ferien. Elan ist nicht vorhanden. Sonst blühe ich auf, sobald ich frei habe. Diesmal ist es anders. Der Antrieb fehlt. Und das macht mir zu schaffen, dass da eben kein Antrieb ist. Zurzeit. Ich bin irgendwie absorbiert. Kann mir aber nicht genau erklären warum. Ich fühle mich wie gelähmt. Mit Tricks überrede ich mich zu einigen Aktionen. Merke aber, dass es davon nicht "weggeht". Doch mich deswegen zu verachten, bringt mir auch nix. Daher bleibe ich einfach dran, mache was geht und denke nicht über das nach, was nicht geht. Ich weiss, es wird wieder anders werden. Von selbst.
Entsorgt
Allerdings habe ich, zusammen mit meinem Freund, mein altes Leben entsorgt. Will heissen, dass ich jede Menge Gerümpel entsorgt habe, sehr radikal in der Menge diesmal, für meine Verhältnisse. Sackweise. Mein Vater kam mit dem Auto und wir mussten 2x fahren. Einmal auf den hiesigen Werkhof. Ansässige können hier gratis Sachen entsorgen. Das zweite Mal in die nahegelegene Brockenstube (wohltätiger Second-Hand-Shop). Ein weiterer Teil landete im Glascontainer (all die Reste von Bachblütenmischflaschen und Co). Und ein anderer Teil geht in die Verbrennung. BASTA.
Hinterlassenschaften
Gestern schien es mir, als würde ich meinen eignen Nachlass regeln und entsorgen. Jede Menge Globuli, Standardmedis und Konsorten landeten im Sondermüll auf dem Werkhof. Ein ganz seltsames Gefühl. Ich brauche all das nicht mehr. Das ist vorbei. Und ja doch, ich erlebe es wirklich. Zu Lebzeiten. W i r k l i c h ...
Nein, das ist nicht mehr gut!
Der sammlerische Gedanke "das ist aber noch gut" diesmal einfach ins Kämmerchen gesperrt, ignoriert. Und das befreit mich endlich mal von materiellen Altlasten, die definitiv nicht mehr zu mir gehören. Und die mein bisheriges Ich nicht loslassen kann. Mein neues Ich schafft das, emotionslos. Und dennoch ist es anstrengend, mich durchzuwühlen. Doch: Es lohnt sich, so so sehr!
Befreit
Ich lebe jetzt seit 11 Jahren in dieser Wohnung. Und nun will ich nicht mehr in einem Warenlager leben. Jedesmal wenn ich bis jetzt von auswärts wieder heimkomme, nervte ich mich darüber. Dinge, die nicht (mehr) zu mir gehören. Ich will Platz haben in meinem eigenen Leben. Also weg damit, weg mit den alten Wegelagerern. Ich erkenne ganz klar, wo ich bisher nicht mein eigenes sondern ein (mir) fremdes Leben gelebt habe. Es fehlt mir gar nichts, wenn ich das nun loslasse. Diese Wahrheit befreit mich.
.. und wenn das Alte weg ist, gibt es Platz für Neues ...
Seit dem Betriebsausflug habe ich Ferien. Elan ist nicht vorhanden. Sonst blühe ich auf, sobald ich frei habe. Diesmal ist es anders. Der Antrieb fehlt. Und das macht mir zu schaffen, dass da eben kein Antrieb ist. Zurzeit. Ich bin irgendwie absorbiert. Kann mir aber nicht genau erklären warum. Ich fühle mich wie gelähmt. Mit Tricks überrede ich mich zu einigen Aktionen. Merke aber, dass es davon nicht "weggeht". Doch mich deswegen zu verachten, bringt mir auch nix. Daher bleibe ich einfach dran, mache was geht und denke nicht über das nach, was nicht geht. Ich weiss, es wird wieder anders werden. Von selbst.
Entsorgt
Allerdings habe ich, zusammen mit meinem Freund, mein altes Leben entsorgt. Will heissen, dass ich jede Menge Gerümpel entsorgt habe, sehr radikal in der Menge diesmal, für meine Verhältnisse. Sackweise. Mein Vater kam mit dem Auto und wir mussten 2x fahren. Einmal auf den hiesigen Werkhof. Ansässige können hier gratis Sachen entsorgen. Das zweite Mal in die nahegelegene Brockenstube (wohltätiger Second-Hand-Shop). Ein weiterer Teil landete im Glascontainer (all die Reste von Bachblütenmischflaschen und Co). Und ein anderer Teil geht in die Verbrennung. BASTA.
Hinterlassenschaften
Gestern schien es mir, als würde ich meinen eignen Nachlass regeln und entsorgen. Jede Menge Globuli, Standardmedis und Konsorten landeten im Sondermüll auf dem Werkhof. Ein ganz seltsames Gefühl. Ich brauche all das nicht mehr. Das ist vorbei. Und ja doch, ich erlebe es wirklich. Zu Lebzeiten. W i r k l i c h ...
Nein, das ist nicht mehr gut!
Der sammlerische Gedanke "das ist aber noch gut" diesmal einfach ins Kämmerchen gesperrt, ignoriert. Und das befreit mich endlich mal von materiellen Altlasten, die definitiv nicht mehr zu mir gehören. Und die mein bisheriges Ich nicht loslassen kann. Mein neues Ich schafft das, emotionslos. Und dennoch ist es anstrengend, mich durchzuwühlen. Doch: Es lohnt sich, so so sehr!
Befreit
Ich lebe jetzt seit 11 Jahren in dieser Wohnung. Und nun will ich nicht mehr in einem Warenlager leben. Jedesmal wenn ich bis jetzt von auswärts wieder heimkomme, nervte ich mich darüber. Dinge, die nicht (mehr) zu mir gehören. Ich will Platz haben in meinem eigenen Leben. Also weg damit, weg mit den alten Wegelagerern. Ich erkenne ganz klar, wo ich bisher nicht mein eigenes sondern ein (mir) fremdes Leben gelebt habe. Es fehlt mir gar nichts, wenn ich das nun loslasse. Diese Wahrheit befreit mich.
.. und wenn das Alte weg ist, gibt es Platz für Neues ...
Montag, 8. August 2016
Was bisher geschah .... und was weiter geschehen darf
Was bisher geschah ...
So könnte man meinen momentanen Modus umschreiben. Derzeit habe ich das starke Bedürfnis, das Vergangene vor meinem geistigen Auge Revue passieren zu lassen. Bei der Arbeit ist es so ruhig, dass ich mich denken hören kann. Bei mir sortiert sich gerade einiges neu. Altes schwingt aus und neue Energien kommen in mein Leben.
Etwas für den Körper tun
Ich hab noch was vor mit meinem Leben. Und mein Körper benötigt dazu dringend mehr Bewegung und Kraft. Ich brauche auch meinen Körper, wenn ich noch weiterkommen und gesunden will. Den momentan vorhandenen mentalen Schwung habe ich heute genutzt, um mich für einen Sport-Kurs anzumelden (allgemeine Kräftigung/Kraftausdauer, an 10 Tagen, Dauer je 50 min). Das ging mir heute erstaunlicherweise leicht von der Hand. Eigentlich hatte ich vor, die Crawl-Schwimmtechnik zu lernen. Da dies aber noch angstbesetzt ist ("Sport in der Gruppe im Wasser" = Stress), lasse ich es momentan bleiben. Und entscheide mich eben für etwas anderes. Irgendwann wird es stimmen für mich.
.. und etwas für die Seele
Art Clay (Silber) ausprobieren. Eine Arbeitskollegin (die zu einer Freundin wurde) hat mich gefragt, ob ich mit ihr in einen kleinen Kurs gehen würde, der sich mit dieser Metallmodelliermasse beschäftigt (Art Clay Silver). Da gehen wir am Freitag nach der Arbeit hin. Ich freue mich darauf!
So könnte man meinen momentanen Modus umschreiben. Derzeit habe ich das starke Bedürfnis, das Vergangene vor meinem geistigen Auge Revue passieren zu lassen. Bei der Arbeit ist es so ruhig, dass ich mich denken hören kann. Bei mir sortiert sich gerade einiges neu. Altes schwingt aus und neue Energien kommen in mein Leben.
Etwas für den Körper tun
Ich hab noch was vor mit meinem Leben. Und mein Körper benötigt dazu dringend mehr Bewegung und Kraft. Ich brauche auch meinen Körper, wenn ich noch weiterkommen und gesunden will. Den momentan vorhandenen mentalen Schwung habe ich heute genutzt, um mich für einen Sport-Kurs anzumelden (allgemeine Kräftigung/Kraftausdauer, an 10 Tagen, Dauer je 50 min). Das ging mir heute erstaunlicherweise leicht von der Hand. Eigentlich hatte ich vor, die Crawl-Schwimmtechnik zu lernen. Da dies aber noch angstbesetzt ist ("Sport in der Gruppe im Wasser" = Stress), lasse ich es momentan bleiben. Und entscheide mich eben für etwas anderes. Irgendwann wird es stimmen für mich.
.. und etwas für die Seele
Art Clay (Silber) ausprobieren. Eine Arbeitskollegin (die zu einer Freundin wurde) hat mich gefragt, ob ich mit ihr in einen kleinen Kurs gehen würde, der sich mit dieser Metallmodelliermasse beschäftigt (Art Clay Silver). Da gehen wir am Freitag nach der Arbeit hin. Ich freue mich darauf!
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